CH247697A - Luftentstaubungsapparat. - Google Patents
Luftentstaubungsapparat.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D45/00—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
- B01D45/12—Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by centrifugal forces
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Description
Luftentstaubungsapparat. Die Erfindung betrifft einen Luftent staubungsapparat, der dadurch gekennzeichnet ist, dass ein durch einen Motor angetriebenes Ventilatorrad sowie ein Fliehkraftabscheider und ein Filter in einem gemeinsamen zylindrischen Gehäuse untergebracht sind, welches durch eine quer zur Zylinderachse liegende Trennwand in zwei Räume unterteilt ist, wovon der kleinere Zylinderraum das Ventilatorrad enthält, dessen axia ler Ansaugstutzen durch die Trennwand hindurch in den tangential an den Lufteinlassstutzen angeschlossenen Spiralraum des im grösseren Zylinderraum angeordneten Flieh kraftabscheiders mündet, der koaxial von der Filtertrommel umschlossen ist, die bis zur Trennwand reicht, wobei der zwischen der Filtertrommel und dem Gehäusemantel liegende Ringraum durch Oeffnungen in der Trennwand mit dem kleineren Zylinderraum verbunden ist, wogegen der zwischen der Filtertrommel und dem Fliehkraftabscheidergehäuse befindliche Raum den Luftauslass aufweist. Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt den Luftentstaubungsapparat teilweise in Ansicht, teilweise im Längsschnitt; Fig. 2 is ein Längsschnitt nach der Linie 2 in Fig. 1. Das aus dem Mantel al, der obern Stirnwand a2 und der untern Stirnwand a3 bestehende zylindrische Gehäuse ist durch die quer zur Zylinderachse liegende Trennwand b in zwei Räume unterteilt, wovon der kleinere Zylinderraum cl, welcher über der Trennwand liegt, das Ventilatorrad a enthält. Der unterhalb der Trennwand b gelegene grössere Zylinderraum wird durch die koaxial zum Mantel al stehende Filtertrommel e, welche bis zur Trennwand b - reicht, in einen ausserhalb der Filtertrommel liegenden Ringraum e2 und den innerhalb der Filtertrommel gelegenen Zylinderraum c3 unterteilt. Auf der luftdurchlässigen Filtertrommel e ist aussen der Filterbelag el angebracht, der aus einer festen Filterschicht, z. B. aus Filterwatte, besteht. Im Zylinderraum c3 ist koaxial der Fliehkraftabscheider f angeordnet, der am obern Ende den Spiralraum fl enthält, welcher tangential an den Lufteinlassstutzen f2 angeschlossen ist, dessen Verlauf aus Fig. 2 ersichtlich ist. In diesen Spiralraum fl mündet der durch die Trennwand ö hindurchgeführte axiale Ansaugstutzen dl des Ventilatorrades. Die ebenfalls koaxial zum Gehäusemantel al stehende Ventilatorwelle ist durch die Stirnwand a2 hin durchgeführt und wird durch den auf der Stirnwand befestigten Elektromotor g angetrieben. Am untern Ende ist der Fliehkraftabscheider f durch einen Deckel f3 verschlossen, welcher zweckmässig als Schieber ausgebildet ist und annähernd in der Ebene der untern Stirnwand a3 gelegen ist. Zum Gebrauch des Apparates wird der Motor g angelassen, das Ventilatorrad wird hierdurch in der entsprechenden Drehrichtung in schnelle Rotation versetzt und erzeugt im Spiralraum f1 des Abscheiders einen Unterdruck, dagegen im Raum cl einen ueberdruck. Vermöge dieser Druckverhältnisse strömt die durch den Einlassstutzen f2 angesaugte zu entstaubende Luft tangential in den Spiralraum fl ein, wobei vermöge der bei der spiralförmigen Weiterbewe gung der Luft durch die Zentrifugalkraft herausgeschleuderte Staub an die Aussenwand f4 des Spiralraumes geschleudert wird und sich also, von der strömenden Luft mitgerissen, dieser Wand f4 entlang bewegt. Durch den spiralförmigen Verlauf der Wand f4, welche schliesslich in den kegeligen Schacht f5 des Abscheiders ausläuft, gelangt der Staub vermöge des Eigengewich tes in den : Kegelschacht und fällt schliesslich in den den untersten Teil des Abscheiders bildenden Behälter f6. Aus diesem kann er von Zeit zu Zeit durch Öffnen des Deckels f3 entfernt werden. Die so vorgereinigte Luft gelangt durch den axialen Ansaugstutzen dl und das Ventilatorrad d in den kleineren Zylinderraum cl, in welchem sie einen entsprechenden Überdruck gegenüber der Aussenluft aufweist. Vermöge dieses Uberdruckes strömt die Luft durch in der Trennwand b angebrachte Öffnungen bl (siehe Fig. 1) in den Ringraum c2, welcher durch den Behältermantel al und die Filtertrommel e begrenzt ist. Die Luft strömt durch den Feinfilterbelag el und gelangt dadurch in den zwischen der Filtertrommel e und dem Gehäuse des Abscheiders f befindlichen Raum, der unten den Luftauslass h aufweist, welcher zwischen dem untern Abschluss des Ringraumes c2 und dem Abseheiderdeckel f3 in der untern Stirnwand a3 des Gehäuses gebildet ist. Die Luft ist dann vermöge der Durchströmung der Feinfilterschicht vollständig gereinigt, Der beschriebene Luftentstaubungsapparat lässt sich auch bei einer zusätzlichen, in der Zeichnung nicht dargestellten Weiterausbildung wahlweise als Ausblasevorrichtung verwenden. Zu diesem Zwecke können die Öffnungen bl in der Trennwand b durch ein von aussen bedienbares Steuerglied verschliessbar sein. Ausserdem kann in den kleineren Zylinderraum cl ein Rohrstutzen münden, an den sich die Ausblasevorrichtung anschliessen lässt. Werden die Öffnungen bl geschlossen, der Rohrstutzen dagegen geöffnet, dann arbeitet der Apparat als Staubabscheider und als Drucklufterzeuger, so dass die aus dem Druckraum cl gespeiste Ausblasevorrichtung zu beliebigen Blasezwecken verwendet werden kann, z. B. zum Enstauben von Gegenständen, wie -Maschinen usw. Es ist ohne weiteres möglich, jederzeit durch Schliessen des Rohrstutzens und Öffnen des Verschlusses der Öffnungen bl den Apparat wieder in einen reinen Ijuftentstaubungs- apparat umzuwandeln. Zweckmässig werden die Steuerglieder für die Verschlüsse der Öffnungen bl in der Trennwand b und des Rohrstutzens derart miteinander gekuppelt, dass das Öffnen des einen Verschlusses zwangläufig das Schliessen des andern Verschlusses bewirkt. Eine einfache Verschliessvorrichtung für die Öffnungen bl besteht in einem Verschlussschieber, der auf der Trennwand b verschiebbar gelagert ist. Der Mantel al des Gehäuses ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden waagrechten Zapfen k ausgerüstet, die in einem nicht dargestellten Gestell gelagert sein kön nen, - so dass sich das Gehäuse um die Achse der Zapfen k ; kippen lässt, beispielsweise um eine einfache Entleerung des Abscheiderbehälters f6 vornehmen zu können. Zu diesem Zwecke wird dann der Behälter so weit gekippt, dass der Deckel f3 bequem zugänglich ist und das Entleeren in ein unterstelltes Gefäss erfolgen kann. Zweckmässig wird das Gestell auf Rädern fahrbar ausgebildet, so dass der Apparat leicht von einer Stelle zu einer andern befördert werden kann. Wie ersichtlich, sind die Zapfen lv in solcher Höhe angeordnet, dass die CB : ippaxe bei aufrechtste- hendem Zylindergehäuse und unten befindlichem grösserem Zylinderraum oberhalb des Schwerpunktes der aufgehängten Apparat teile liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Luftentstaubungsapparat, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch einen Motor an getliebenes Ventilatorrad sowie ein Fliehkraftabscheider und ein Filter in einem gemeinsamen zylindrischen Gehäuse untergebracht sind, welches durch eine quer zur Zylinderachse liegende Trennwand in zwei Räume unterteilt ist, wovon der kleinere Zylinderraum das Ventilatorrad enthält, dessen axialer Ansaugstutzen durch die Trennwand hindurch in den tangential an den Luft einlassstutzen angeschlossenen Spiralraum des im grösseren Zylinderraum angeordneten Fliehkraftabscheiders mündet, der koaxial von der Filtertrommel umschlossen ist, die bis zur Trennwand reicht, wobei der zwischen der Filtertrommel und dem Gehäusemantel liegende Ringraum durch Offnungen in der Trennwand mit dem kleineren Zylinderraum verbunden ist,wogegen der zwischen der Filtertrommel und dem Fliehkraftabscheidergehäuse befindliche Raum den Luftauslass aufweist.UNTERANSPROCHE: 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen in der Trennwand durch ein von aussen bedienbares Steuerglied verschliessbar sind und in den kleineren Zylinderraum ein verschliessbarer Rohrstutzen mündet, um eine Ausblasevorrichtung anschliessen zu können.2. Apparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen in der Trennwand durch einen Schieber verschliessbar sind.3. Apparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerglieder für die Verschlüsse der Öffnungen in der Trennwand und des Rohr stutzens derart ; miteinander gekuppelt sind, dass das Öffnen des einen Verschlusses zwangläufig das Schliessen des andern Verschlusses bewirkt.4. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fliehkraftabscheider einen mindestens annähernd in der Stirnwand des grösseren Zylinderraumes des Gehäuses gelegenen abnehmbaren Deckel aufweist.5. Apparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel des Fliehkraftabscheiders als Schiebedeckel ausgebildet ist.6. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse um eine quer zur Zylinderachse gerichtete Achse kippbar in einem Gestell gelagert ist.7. Apparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse waagrecht im Gestell liegt.8. Apparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippachse bei aufrechtstehendem Zylindergehäuse und unten befindlichem grösserem Zylinderraum oberhalb des Schwerpunktes der aufgehängten Apparateteile liegt.9. Apparat nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell auf Rädern fahrbar ausgebildet ist
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247697T | 1946-01-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247697A true CH247697A (de) | 1947-03-31 |
Family
ID=4466384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH247697D CH247697A (de) | 1946-01-18 | 1946-01-18 | Luftentstaubungsapparat. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH247697A (de) |
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1946
- 1946-01-18 CH CH247697D patent/CH247697A/de unknown
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