CH232108A - Filtrierapparat zum Ausscheiden von Fasergut aus einer Behandlungsflüssigkeit. - Google Patents

Filtrierapparat zum Ausscheiden von Fasergut aus einer Behandlungsflüssigkeit.

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CH232108A
CH232108A CH232108DA CH232108A CH 232108 A CH232108 A CH 232108A CH 232108D A CH232108D A CH 232108DA CH 232108 A CH232108 A CH 232108A
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CH
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Ag Schering
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Ag Schering
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Publication of CH232108A publication Critical patent/CH232108A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls
    • B04B7/18Rotary bowls formed or coated with sieving or filtering elements

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Filtrierapparat    zum Ausscheiden von Fasergut aus einer     Behandlungsflüssigkeit.       Bei der Trennung von Behandlungsflüs  sigkeiten und     faserförmigen        Zelluloseproduk-          ten    oder ihren Abkömmlingen, zum Beispiel  durch     Abzentrifugieren,    ergeben sich dadurch  erhebliche Schwierigkeiten, dass dabei Faser  teilchen mitgerissen werden, was zu Aus  beute- und Schwemmverlusten führt.

   Aus  praktischen Gründen kann man den Durch  messer der Bohrlöcher oder Durchbrüche für  den Durchtritt der Flüssigkeit bei grösseren  Apparaten nicht so verkleinern, dass die ge  nannten Verluste auf ein Minimum be  schränkt     werden,        weil    dadurch die Gefahr  der     Verstopfung    sehr gross wird. Die Ver  stopfung wird vom Fachmann aber deshalb  besonders gefürchtet, weil zur     Reinigung    die  Apparatur häufig     auseinandergenommen          werden    muss.  



  Man hat nun die in der     chemischen    In  dustrie übliche     Auskleidung    der Siebflächen  von Zentrifugen und ähnlichen     Filtrierappa-          raten    mit Tüchern, Geweben usw. auch bei       faserförmigen    Produkten anzuwenden ver-    sucht;

   doch     stellten    sich hierbei folgende  Mängel     heraus.        Entweder    waren die ange  wandten Mittel chemisch nicht widerstands  fähig genug oder sie neigten zur bekannten  Verschleimung, die schliesslich zur Verstop  fung führte, so dass auch bei Anwendung sol  cher Mittel ein sehr häufiges Auswechseln  und eine umständliche     Reinigung        notwendig     war. Zur     Behebung    dieser Nachteile hat man  in manchen Fällen mit Erfolg zum Beispiel  die verschiedensten     Tressengewebe    aus wider  standsfähigen Materialien angewendet.

   Bei       feinfaserigen    Produkten zeigte es sich jedoch,  dass die durch das benutzte Gewebe gedrun  genen     Fäserchen    sich     dahinter    als     Filzbelag     ansetzten, was     wiederum    einen häufigen Aus  bau der Apparatur zwecks     Reinigung    not  wendig machte.  



  Neuerdings sind auch Siebbleche mit  konischer Perforation (Lochung oder Schlit  zeng) in den Handel gebracht     worden.    Die       Anwendung    derselben auf Zentrifugen, Sieb  trommeln und dergleichen     ist    aber nur be-      dingt möglich, weil die hohen     Zentrifxibal-          kräfte    grosse     Wandstärken    erfordern,

   so     dass     die technische Herstellung     solcher    mit koni  scher Perforation versehenen     Zentrifugen-          körbe    oft überhaupt nicht möglich     ist    oder       infolge    zu hoher Kosten praktisch nicht in  Frage kommt.  



  Beim     Filtrierapparat    zum Ausscheiden  von Fasergut aus einer     Behandlungsflüssig-          keit    gemäss der     Erfindung    enthält der Sieb  mantel     einer    drehbaren     Filtriertrommel    eine       flüssigkeitsdurchlässige    Einlage in     einem    sol  chen Abstand, dass das Filtrat beim Austritt  aus der Einlage nach allen     Seiten    frei ab  laufen kann.  



  Es hat sich herausgestellt,     da.ss    auf diese       Weise    selbst beim Ausscheiden sehr kurz  faseriger Produkte durch     Abschleudern    über  raschende Erfolge ohne die vorher     erwähnten     Nachteile erzielt werden können.

   Es können  hierzu zum Beispiel die üblichen Schleuder  körbe mit einer dünnen Einlage in Form von       Siebblechen    oder     Drahtgeweben    ausgestattet  werden, die von der     Schleuderkorbwand    in  entsprechendem Abstand gehalten werden, so  dass das Filtrat beim Austritt aus der Ein  lage nach allen Seiten hin frei ablaufen  kann, ohne dass sich in strömungsfreien Ecken  und     Winkeln    Fäserchen abzusetzen ver  mögen,

   die zur     Entstehung    eines     Filzbelages     und einer damit verknüpften Verstopfung  hinter der eigentlichen Siebfläche Anlass       geben.    Die     Einlagen    können     gebohrt    oder ge  schlitzt     sein.    die Grösse ihrer     Öffnungen        rieh.-          tet    sich im allgemeinen nach der     Länge    der       auszuscheidenden    Fasern. Nach dieser wird  ,h der Abstand der Einlage vom Sieb  <B>,</B> tue<B>Zn</B>       mantel    bemessen.

   Auch spielt die     Viskosität     der     Behandlungsflüssigkeit    für die Abmes  sung der     Durchtrittsöffnungen    eine     gewisse          Rolle.     



  Der     erfindungsgem,-iss        vorgesehene    Ab  stand der Einlage vom Siebmantel     kann    auf  verschiedene Weise     bewerkstelligt    werden,  zum Beispiel durch die     Anbringung    von  Stäben,     Netzgittern,    Ringen und     dergl.    auf  dem Siebmantel.

   Am besten     haben    sich Bol  zen von rundem Querschnitt bewährt,     welche     
EMI0002.0053     
  
    einen <SEP> einwandfreien <SEP> Abfluss <SEP> der <SEP> Flüssig  keit <SEP> besonders <SEP> gut <SEP> gewährleisten. <SEP> Infolge <SEP> der
<tb>  zwischen <SEP> Einlabe <SEP> und <SEP> dem <SEP> tragenden <SEP> Sieb  mantel <SEP> gebildeten <SEP> Strömung <SEP> lässt <SEP> sich <SEP> das
<tb>  Absetzen <SEP> etwa <SEP> durch <SEP> die <SEP> Einlage <SEP> hindurch  getretener <SEP> Faserteile <SEP> unbedingt <SEP> verhindern,
<tb>  indem <SEP> dieselben <SEP> mit <SEP> der <SEP> Flüssigkeit <SEP> durch
<tb>  die <SEP> zweckmässig <SEP> verhältnismässig <SEP> gross <SEP> gehal  tenen <SEP> Löcher <SEP> des <SEP> Siebmantels <SEP> (zum <SEP> Beispiel
<tb>  Zentrifugenmantels) <SEP> abfliessen <SEP> können.

   <SEP> Die
<tb>  Distanzierungsbolzen <SEP> können <SEP> an <SEP> der <SEP> Einlage,
<tb>  auf <SEP> dein <SEP> Siebmantel <SEP> oder <SEP> an <SEP> beiden <SEP> Teilen
<tb>  gleichzeitig <SEP> befestigt <SEP> sein.
<tb>  Als <SEP> Einlage <SEP> hat <SEP> sich <SEP> die <SEP> Verwendung <SEP> von
<tb>  perforierten <SEP> Siebblechen <SEP> aus <SEP> widerstands  fähigen <SEP> Metallen <SEP> als <SEP> besonders <SEP> geeignet <SEP> er  wiesen. <SEP> Es <SEP> sind <SEP> hierfür <SEP> aber <SEP> auch <SEP> gewöhn  liche <SEP> Drahtnetze <SEP> brauchbar <SEP> oder <SEP> Siebbleche
<tb>  in <SEP> der <SEP> Art <SEP> der <SEP> im <SEP> Haushalt <SEP> benutzten <SEP> Siebe
<tb>  mit <SEP> einem <SEP> Lochdurchmesser <SEP> von <SEP> etwa <SEP> 1 <SEP> mm
<tb>  Lind <SEP> einem <SEP> Abstand <SEP> vom <SEP> Siebmantel <SEP> von <SEP> etwa
<tb>  <B><U>2 <SEP> ,5</U></B> <SEP> min.

   <SEP> Die <SEP> Bohrungen <SEP> der <SEP> Einlagebleche
<tb>  können <SEP> auch <SEP> konisch <SEP> sein. <SEP> Wenn <SEP> die <SEP> Einla-e  bleche <SEP> durch <SEP> Distanzierungsbolzen <SEP> oder <SEP> der  gleichen <SEP> getragen <SEP> werden, <SEP> können <SEP> sie <SEP> sehr
<tb>  dünn <SEP> gehalten <SEP> sein. <SEP> Infolgedessen <SEP> ist <SEP> es
<tb>  möglich, <SEP> die <SEP> Lochungs- <SEP> oder <SEP> flaschenweite <SEP> so
<tb>  klein <SEP> zu <SEP> wählen, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Verluste <SEP> an <SEP> Schleu  dergut <SEP> auch <SEP> bei <SEP> feinstfaseri-en <SEP> Schleuder  stoffen <SEP> sehr <SEP> gering <SEP> sind.
<tb>  Die <SEP> Zeichnung <SEP> zeigt <SEP> Ausführungsbeispiele
<tb>  des <SEP> Erfindungsgegenstandes.
<tb>  Fig.

   <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> AYialscbnitt <SEP> einer <SEP> mit
<tb>  einer <SEP> waagrechten <SEP> 'NVeue <SEP> versehenen <SEP> Filtrier  tromniel, <SEP> unter <SEP> Weglassung <SEP> der <SEP> Stirnwände.
<tb>  Fig. <SEP> -'y <SEP> zeigt <SEP> einen <SEP> Axialschnitt <SEP> einer <SEP> mit
<tb>  einer <SEP> lotreeliten <SEP> Welle <SEP> versehenen <SEP> Filtrier  troniniel, <SEP> und
<tb>  Fig. <SEP> 3 <SEP> zeigt <SEP> in <SEP> grösserem <SEP> Massstab <SEP> einen
<tb>  Teilschnitt <SEP> aus <SEP> Fig. <SEP> <B>1.</B>
<tb>  Gezeichnet <SEP> ist <SEP> eine <SEP> besonders <SEP> günstige
<tb>  und <SEP> deshalb <SEP> bevorzugte <SEP> jllisführunbsform
<tb>  der <SEP> perforierten <SEP> Einlage, <SEP> deren <SEP> Distanzie  rung <SEP> von, <SEP> Siebmantel <SEP> durch <SEP> sogenanntes
<tb>  Sicken, <SEP> die <SEP> in <SEP> die <SEP> dünnen.

   <SEP> Einlagebleche <SEP> ein  bewa.lzt <SEP> sind, <SEP> lx@wirkt <SEP> wird. <SEP> Die <SEP> Sicken <SEP> kön  nen <SEP> den <SEP> jeweiligen <SEP> Erfordernissen <SEP> entspre  chend <SEP> mehr <SEP> oder <SEP> weniger <SEP> tief <SEP> gedrückt <SEP> sein         und in mehr oder weniger weitem Abstand  voneinander angeordnet     sein.    Die     Sieken    sind  so in die Bleche     eingepresst,    dass sie in der       Filtriertrommel    in der Drehrichtung verlau  fen.

   Das in die     Filtriertrommel,    gleichgültig  ob sie     um.    eine waagrechte oder     eine    lot  rechte Achse drehbar ist,     eingelegte        Sieken-          blech    ist zu einem geschlossenen     greis    zu  sammengebogen; es werden zweckmässig so  viele Teilbleche dicht aneinander eingeführt,  bis sie sich über den ganzen Umfang des  Siebmantels erstrecken. Die Löcher in den       Siekenblechen    können sowohl hinsichtlich des  Durchmessers als auch bezüglich des Abstan  des     voneinander    den     Erfordernissen    entspre  chend verschieden sein.  



  Die     Wirkungsweise    des so ausgestalteten       Filtrierapparates    ist ganz überraschend gün  stig. Die     Sieken,    welche in der Drehrichtung  der rotierenden     Filtriertrommel        verlaufen,     gewähren in allen Fällen einen sicheren Ab  fluss der Flüssigkeit. Die     Sieken,    welche in  ähnlicher Weise wie die übrigen Teile der  Einlage mit Lochungen     bezw.        Schlitzungen     versehen sind, gestatten der Flüssigkeit beim  Austritt aus der Einlage einen     ungehinderten     Abstand nach allen Seiten.

   Der Abstand der       Sieken        und    die     Siekentiefe    richtet sich unter  anderem nach dem zu filtrierenden Gut, ins  besondere aber auch nach der Grösse und Um  drehungsgeschwindigkeit der     Filtriertrommel.     Weil bekanntlich durch das Einpressen von       Sieken    eine sehr grosse Versteifung der Bleche  eintritt, so ergibt sich der besondere Vorteil,  dass man mit verhältnismässig wenig     Sieken     auskommt und die     Siebblechstärken    sehr dünn  gewählt werden können, ohne dass die Gefahr  einer Ausbeulung besteht,

   weshalb solche       Siekenbleche    ganz besonders für das Aus-    legen schnell rotierender Trommeln von  Grosszentrifugen geeignet sind. Solche Ein  lagebleche sind deshalb auch verwendbar bei  der Trennung weit schwererer     Faserstoffe    von  ihren Behandlungsflüssigkeiten als etwa Zel  lulose     bezw.        zellulosehaltigen    Stoffen.  



  Solche     Siekenbleche    haben auch den Vor  zug der Billigkeit, da sie sich auf sehr ein  fache Weise     maschinell    herstellen lassen.       ,Wenn    es besondere Umstände verlangen  sollten, kann man selbstverständlich auch die       Sieken    für sich herstellen     und    dieselben dann  auf den Einlageblechen in irgendeiner Weise,  etwa durch     Nietung,        Lötung    oder     Schwei-          ssung,    befestigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Filtrierapparat zum Ausscheiden von Fasergut aus einer Behandlungsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebmantel einer drehbaren Filtriertrommel eine flüssig keitsdurchlässige Einlage in. einem solchen Abstand enthält, dass das Filtrat beim Aus tritt aus der Einlage nach allen Seiten frei ablaufen kann.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Filtrierapparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Distanzie rung der flüssigkeitsdurchlässigen Einlage der Filtriertrommel vom Siebmantel Bolzen vorgesehen sind. 2. Filtrierapparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Filtrier- trommel eine perforierte Einlage mit Sieken vorgesehen ist, durch welche die Distanzie rung vom Siebmantel bewirkt wird.
CH232108D 1941-03-24 1942-05-27 Filtrierapparat zum Ausscheiden von Fasergut aus einer Behandlungsflüssigkeit. CH232108A (de)

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DE232108X 1941-03-24
DE10542X 1942-05-01

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CH232108A true CH232108A (de) 1944-05-15

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CH232108D CH232108A (de) 1941-03-24 1942-05-27 Filtrierapparat zum Ausscheiden von Fasergut aus einer Behandlungsflüssigkeit.

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CH (1) CH232108A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3275153A (en) * 1963-10-17 1966-09-27 Hein Lehmann & Co A G Sieve-centrifuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3275153A (en) * 1963-10-17 1966-09-27 Hein Lehmann & Co A G Sieve-centrifuge

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