CH232004A - Verfahren zur Prüfung der Kurzwellenentstörung elektrischer Einrichtungen an Maschinenanlagen, Geräten oder Apparaten, insbesondere von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Verfahren zur Prüfung der Kurzwellenentstörung elektrischer Einrichtungen an Maschinenanlagen, Geräten oder Apparaten, insbesondere von Kraftfahrzeugen.

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CH232004A
CH232004A CH232004DA CH232004A CH 232004 A CH232004 A CH 232004A CH 232004D A CH232004D A CH 232004DA CH 232004 A CH232004 A CH 232004A
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CH
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antenna
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disturbance
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cable
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Aktiengesellschaf Daimler-Benz
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Daimler Benz Ag
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    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/08Measuring electromagnetic field characteristics
    • G01R29/0807Measuring electromagnetic field characteristics characterised by the application
    • G01R29/0814Field measurements related to measuring influence on or from apparatus, components or humans, e.g. in ESD, EMI, EMC, EMP testing, measuring radiation leakage; detecting presence of micro- or radiowave emitters; dosimetry; testing shielding; measurements related to lightning

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Description


  



  Verfahren zur Prüfung der   Kurzwellenentstörung    elektrischer Einrichtungen an Maschinenanlagen, Geräten oder Apparaten, insbesondere von Kraftfahrzeugen.



   Für die Abnahme vollentstörter Kraftfahrzeuge ist in der Regel ein Ultrakurz  wellenempfänger    mit einer etwa zwei Meter langen Antenne und einem geeigneten Gegengewicht vorgeschrieben. Da mit einer solchen Anlage nicht nur die elektrischen Störungen des zu prüfenden Fahrzeuges, sondern auch fremde Störwellen in einem Umkreis von etwa 0, 5 Kilometer und mehr aufgenommen werden, ist die Abnahme der Fahrzeuge nur in einem   störfreien    Gelände oder in einer   Entstörzelle    möglich. Eine Entstörzelle steht nun nicht immer zur Ver  fügung,    und das Auffinden eines   störfreien    Geländes ist insbesondere in der Nähe einer Stadt oder Fabrik vielfach schwierig oder überhaupt nicht möglich.

   Zum   mindesten    bedingt das Aufsuchen des   störfreien    Geländes einen Verlust an Arbeitszeit mit unerwünschtem Brennstoffverbrauch und bringt vielfach erhebliche Unbequemlich  keiten    mit sich.



   Nun liegt eine ausreichende   Kratfahr-    zeugentstörung dann vor, wenn in etwa 20 cm Entfernung von einem elektrischen Scheibenwischer oder von der Zündanlage hinter der Spritzwand überhaupt keine Störungen mehr durch den Störungssucher aufgenommen werden. Es ist also gar nicht notwendig, dass der   Störungssucher    für die Ent  störprüfung    eines Kraftfahrzeuges fiir einen Fernempfang eingerichtet ist, beziehungsweise ist es sogar erw nscht, dass der Störungssucher nur für den Nahempfang geeignet ist, wobei man im allgemeinen mit einer Empfangsempfindlichkeit für kurze Wellen auf 1, 5 Meter Entfernung und weniger auskommt. Vielfach genügt schon eine solche für 60 cm Entfernung und weniger.



   Auf dieser Erkenntnis beruht die vorliegende Erfindung, die sich auf ein Verfahren zur Prüfung der   Kurzwellenentstörung    elektrischer Einrichtungen an   Maschinen-    anlagen, Geräten oder Apparaten, insbesondere von Kraftfahrzeugen und auf einen Störungssucher bezieht.

   Das   erfindungs-    gemässe Verfa. hren besteht darin, dass man die zur Störung neigenden Teile mit einer an einen   Ultrakürzwellenempfänger angeschlos-    senen, ebenfalls nur für   den ITltrakurzwellerl-    empfang geeigneten Antenne untersueht, deren   Empfangsweite    sich nur über den ¯rtlichen Bereich der zu untersuchenden Anlage oder des Fahrzeuges erstreckt, um die Pr fung auch in sogenannten   storverseuchten    Räumen, wie   Montagehallen    oder dergleichen Arbeitsplätze, vornehmen zu können.

   Zweckmässig wird aIs Antenne ein abgeschirmtes Ka. bel verwendet, wobei die Abschirmung der Antenne so weit vorgesehen ist, da? die   Störgeräusche    eines Kraftfahrzeuges in unmittelbarer Nähe der Störquelle gerade noch aufgenommen werden. Das freie Ende der Antenne kann als ein die Störwellen aufnehmender Kopf ausgebildet und über das biegsame, abgeschirmte Kabel sowie über eine sogenannte Abgleichspule an einen auf die Störwellen abstimmbaren UltrakurzwellenempfÏnger angeschlossen sein.



   Mit dem   Störungssueher    gemäss der Erfindung ist es möglich, eine   Entstörprüfung    von Kraftfahrzeugen auch in sogenannten störverseuchten Räumen, u. a. unmittelbar in den Montagehallen, durchzuführen, und dabei arbeitet der   Störungssender    derart genau, da. die Störquelle in kürzester Zeit unmittelbar festgestellt werden kann.



   Auf der Zeichnung ist der Störungssucher nach der Erfindung in mehreren Ausfüh  rungsbeispielen    dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. 1 das Schaltschema des Eingangskreises eines   Ultrakurzwellenempfängers    mit dem Antennen-und   Gegengewichtsanschluss,      
Fig. 2 bis 2 & dasalsAbtast-oderPell-    kopf   ausgebildete Antennenende    mit Ab  schirmkabel und Kabelanschluss für    den   Empfänger nae-h    dem Schema von Fig.   1,   
Fig. 3 das Störsuchgerät mit der   zugehö-    rigen Antenne in schaubildlicher   Darstellnng    und die
Fig. 4 ein Anordnungsschema des   Stor-      suchgerätes    nach Fig. 3.



   Die aus den Fig. 2, 2a und 2b ersichtliche Antenne wird an die normalen Büchsen f r die Antenne   (¯l)    und deren Gegengewicht (E) angeschlossen (Fig. 1). Wie bereits erwähnt, ist das freie Antennenende als Abtast-oder   Peilkopf    ausgebildet. Dieser besitzt nach Fig. 2 bis 2b bezw. 3a bis 3b eine Rohrhülse   1    mit einer Isoliereinlage 2 und einen aus einer Isoliermasse bestehenden Deckel 3. Auf diesem Deckel ist ein   Prüfstab    4 befestigt, dessen freies Ende zugespitzt und unterhalb dieser Spitze 4a mit einem Gewinde 4b versehen ist. Auf die Rohrhülse   1    ist eine Klemmhülse 5 aufgeschoben, und deren eines, in einzelne Zungen aufgespaltenes Ende ist mittels einer Spannhülse 6 auf der Rohrhülse   1    festgespannt.

   Das andere, Ïu?ere Ende der Klemmhülse 5 ist mit Innengewinde 5a versehen, um dem aus den oben erwähnten Teilen zusammengesetzten An  tennenkopf    eine beliebige, f r den jeweiligen Verwendungszweck besonders günstige Gestalt geben zu können.



   Fiir die normale Entstorprüfung wird in das Klemmhiilsengewinde 5a ein Hülsen  stüek    7 eingeschraubt, das in eine Spule 8 übergeht (Fig. 2 und 3a). Die den Pr fstab teilweise abschirmende Spule   8    geht in eine kleine Scheibe 9 über, und diese ist mit einem Gewindeloch versehen, das auf das Gewinde 4b des   Prüfstabes    4 passt. Durch die Schraubverbindung   4h,    9 zwisehen Spulenkopf   7.    8 9 und   Prüfstab    4 liegt ein ge  schlossener    Schwingkreis vor mit der Kapazität der   später beschriebenen Kabelabschir-    mung.

   Der   Spulenkopf    7, 8, 9 hat eine gewisse Riehtwirkung, das hei?t es werden die in Achsrichtung des   Prüfstabes    4   ankommen-    den Störwellen besonders gut aufgenommen.



  Es kann also durch die   geschilderte Ausbil-      dung    des Antennenkopfes. der Verlauf des Storpotentials leicht festgestellt werden.



   Für besondere Untersuchungen wird der   Spulenkopf    durch eine Abschirmhiilse 11 ersetzt   (Fig.    2a und 3b). Diese weist eine Stirnbohrung 12 auf, durch welche der   Prüfstab    4 mit Spiel hindurchtritt. Auf das Ende des   Priifstabes    4 ist eine Kugel 13 aufgeschraubt.



  Als Austauschteile für die Kugel können Sterne, Scheiben und Ringe vorgesehen sein.



  Durch Verschieben der Klemmhülse 5 auf der Rohrhülse   1    wird der   Prüfstab    4 durch die Abschirmhülse   11.    nach Bedarf mehr oder weniger abgedeckt oder freigegeben, und die   Prüfstabelektrode    mit der als   Endkapazität    dienenden Kugel wirkt wie die längere oder kürzere Antenne eines offenen   Sohwing-    kreises.



   Zur Prüfung des   Hochfrequenziibergangs-    widerstandes an Verschraubungen, z. B. des Sitzes von   Entstorkappen,    kann dem Antennenkopf die in Fig.   2b    und 3c dargestellte Gestalt gegeben werden. In diesem Falle überragt die Spitze 4a des Prüfstabes 4 frei die Abschirmhülse 11, und auf die letztere ist eine Tastzunge 14 derart aufgespannt, dass ihre Spitze   14a    der Spitze 4a des   Prüf-    stabes 4 in einigem Abstand gegenüberliegt.



  Zwecks Prüfung des   Hochfrequenzüber-    ganges an Verschraubungen wird dann die eine Spitze an den einen und die andere Spitze an den andern Schraubteil angelegt.



   Am untern Ende der Rohrhülse   1    ist das Ende eines   Abschirmkabels    15 z. B. mittels einer Rohrschelle befestigt, und die Seele 16 dieses Kabels ist an einem Ende mit dem   Prüfstab    4 leitend verbunden. Das andere Ende der Kabelseele ist an eine Spule 17 angeschlossen, die in einem Steckergehäuse 18 isoliert angeordnet ist. Die Spule 17 ist an den   Antennensteckdorn    A'fiir die Steckbuchse A angeschlossen. Der zweite Steckerdorn E'für die Steckbuchse E liegt an der Masse von Steckergehäuse 18 und Kabelschirmung 15. Die Spule 17 liegt also in Serie mit der schädlichen   Kabelkapazität    und dient zur Unterdrückung der durch diese verursachten kapazitiven Belastung bezw. der dadurch verursachten Verstimmung des Vorkreises.

   Durch die Abgleichwirkung der Spule 17 auf den Vorkreis werden   Laut-    stärke-und   Kabelverlust    weitestgehend verringert.



   Damit bei einer'unbeabsichtigten Berührung stromführender Teile keine   Hochspan-    nung in den Empfänger übertritt und z.   B.    dessen Kondensatoren im Eingangskreis nicht durchschlagen werden, ist zwischen Masse und   Antennenleitung    16 zweckmäBig eine   Edelgaspatrone    19 bezw. eine Glimmlampe vorgesehen, in deren Zuleitung eine Drosselspule 20 liegt (Fig.   1    und 2).



   Normalerweise sind die Ultrakurzwellenempfänger für Kopfhorerbetrieb eingerichtet.



     Kopfhörer sind unbequem    und bei der Ent  störprüfung    von Fahrzeugen hinderlich.



  Ausserdem hängt die Feststellung der   Stor-      geräuschstärke    zu sehr vom   Hörvermögen    der prüfenden. Person und von der   Leistungs-    fähigkeit des jeweils verwendeten Empfängers ab. Um diesen Mängeln abzuhelfen, ist zu der oben beschriebenen   Empfangseinrich-    tung ein Zusatzgerät vorgesehen, dessen Schaltschema aus Fig. 4 ersichtlich ist und das zusammen mit der Empfangseinrichtung   zweckmäBig    in einem gemeinschaftlichen,   trag-oder    fahrbaren Gehäuse untergebracht ist, wie die Fig. 3 zeigt.

   Das Zusatzgerät erlaubt erstens einen Lautsprecherempfang, zweitens kann die ganze   Empfangseinrich-    tung   geeicht    und die Verstärkung auf einen Normalwert gebracht werden, und drittens kann man die   Störgeräusche    nicht nur abhören, sondern auch an einem Instrument ablesen. Es ist also möglich, die Störgrenzen unabhängig von der persönlichen Geeignetheit der mit dem Gerät arbeitenden Person abzulesen und die Grenzen der Ablesung bezw. die Anzeige der Störgrenzen eindeutig festzulegen.



   Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, weist das Zusatzgerät einen Verstärker V und einen Eichgenerator G auf. Letzterer besteht aus einem kleinen Funken-oder   Röhrensender.   



  Ein Röhrensender ist wegen seiner   gleich-      mäBigeren    Arbeitsweise vorzuziehen. Der Verstärker weist einen   Hauptausschalter    21 auf, der gleichzeitig mit dem   Lautstärke-    regler des Verstärkers gekoppelt und gegebenenfalls mit einer Kontrollampe 21a versehen ist. An den Verstärker   V ist über    einen Kippschalter 22 ein Lautspreeher 23 angeschlossen. 24 kennzeichnet ein Messgerät zum Ablesen der Storgrenze bezw.   Laut-    stÏrke und des   hochfrequenten Übergangs-    widerstandes. Auf der Skala des Messgerätes   24    ist zur Eichung eine besondere   marie-    rung   a-ngebracht.

   An    einem   zweiten Mess-    gerät t 26 kann die Leistung des Eichgenerators G abgelesen werden. Dieser wird durch einen Schalter 27 betätigt, der ebenfalls mit einem   Leistungsregler    kombiniert und mit einer   Kontrollampe    27a versehen ist. Am Ausgang des   Eichgenerators    ist eine Steckh lse 28 vorgesehen. In dieser ist z. B. eine Kondensatorplatte 29 angeordnet. Der Durchmesser der H lse 28 ist gerade so gro?, da? die Klemmhülse 5 des Antennenkopfes zügig in die H lse 28 eingeschoben werden kann. Als Messgeräte dienen zweckmässig die   handelsüblichen Spannungsmesser (Millivolt-    meter 24 und   Mikrovoltmeter      26).   



   Durch ein Kabel 30 ist das Zusatzgerät Z mit der Ausgangsseite des   Ultrakurzwellen-    empfängers E verbunden, und zwar führt dieses von einer Kopfhoreranschlussbuchse 31 zum Eingang des Verstärkers   Tt.    Das   Zusatz-    gerät ist in ein trag-oder fahrbares Gehäuse H eingebaut, in dessen unterer HÏlfte der Empfänger E eingeschoben und durch seitliche   Halteklauen      33 gesiehert    ist (Fig. 3).



  Ausserdem sind a. lle Vorrichtungen und Leitungen der Geräteeinheit so gut als möglich   ultrakurz-entstort.    Die   Stromversorgung er-    folgt durch eine ausserhalb oder innerhalb des Gehäuses H untergebrachte Batterie. Die Betriebsspannung für das Zusatzgerät Z kann direkt entnommen werden. Die Entnahme der Betriebsspannung für den   Emp-    fänger erfolgt über einen   Lmformer.    Dieser kann ebenfalls im Gehäuse H untergebracht sein.



   Die Eichung der Gesamtanlage geschieht auf folgende Weise : Nach dem Einschalten des EmpfÏngers   E    und des Hauptschalters 21 am Zusatzgerät wird die   Kugelantenne    mit dem offenen Schwingkreis nach Fig. 2a oder 3b in die   Ausgangshülse    28 des Generators G so weit eingesteekt, bis die Spannhülse 6 am Stirnrand der H lse 28 anschlagt, wie in Fig. 3 striehliert eingezeichnet ist.



  Gleichzeitig ist   der"Fern"-"Nah"-Schalter    34 des Empfängers   auf"Fern"einzustellen.   



  Dadurch wird die Kurzschlu?verbindun   34    in dessen Eingangskreis (Fig. 1) unterbrochen. Der Eichgenerator wird durch den   Sehalter    27 eingeschaltet und seine Leistung durch den mit diesem gekuppelten Leistungsregler derart eingeregelt, da? der Zeiger des Messgerätes 26 genau über der vorgesehenen   Eiehmarke    spielt. Ebenso sind der Laut  stärkeregler    21 und der Stufenschalter   25    derart einzustellen, dass der Zeiger des MessgerÏtes 24 gleichfalls gerade vor der   zugehö-    rigen   Eichmarke    steht.



   Durch die beschriebene Eichung ist die gesamte Anlage einer genauen Kontrolle unterworfen und die Verstärkung auf einen   gevwiinschten    Normalwert eingestellt. Zur   Entstörprüfung    wird nach vollzogener Eichung der Anlage der Eichgenerator wieder   ausgeselialtet    und der Antennenkopf wieder aus der H lse 28 herausgezogen.



   Zum Zwecke der Entstörprüfung wird mittels des f r geeignet gefundenen Antennenkopfes nach den Fig. 2, 2a,   2b    oder 3a, 3b, 3c der zu entstörende Bereich entsprechend abgetastet. SelbstverstÏndlic könnte man die einzelnen GerÏte, also EmpfÏnger, Verstärker und Eichgenerator, auch   untrenn-    bar voneinander zu einem einzigen GerÏt vereinigen. Die einzelnen Schalter können nach dem Prinzip der   Einknopfbedienung    auch weitgehend miteinander gekoppelt werden.



   Eine weitere Vereinfachung und Verbilligung des Gerätes kann auch noch dadurch erzielt werden, dass man das GerÏt von vornherein lediglich f r den Empfang bestimmter   Störfrequenzen    baut, so da? es also nicht erst fiir seinen besonderen   Verwendungs-    zweck abgestimmt und geeicht zu werden braucht.



   Der Erfindungsgegenstand ist auch für die   Entstörprüfung    von elektrischen Einrichtungen stationärer Anlagen geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR : I. Verfahren zum Prüfen der Kurzwellen- entst¯rung elektrischer Einrichtungen an Ma schinenanlagen, GerÏten oder Apparaten, insbesondere von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass man die zur Störung neigenden Teile mit einer an einen Ultrakurz- wellenempfänger angeschlossenen, ebenfalls nur f r den Ultrakurzwellenempfang geeig- neten Antenne untersucht, deren Empfangsweite sich nur über den örtlichen Bereich der zu untersuchenden Anlage oder des Fahr- zeuges erstreckt, um die Prüfung auch in sogenannten störverseuchten Räumen, wie Montagehallen oder dergleichen Arbeits- plätze, vornehmen zu können.
    II. Storungssucher zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine mittels Abschirmung gegen Fernempfang derart unempfindlich gemachte Antenne, daB in unmittelbarer Nähe eines Kraftfahrzeuges praktisch nur die Störwellen der elektrischen Einrichtun- gen des Kraftfahrzeuges aufgenommen werden.
    UNTEBANSPBUCHE : 1. Störungssucher nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da? dem Ultra kurzwellenempfänger ein Eichgerät zugeschaltet ist.
    2. Störungssucher nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da. ss sich das Eichgerät aus einem an den Empfänger (E) anzuschliessenden VerstÏrker (V) und Eichgenerator (G) zusammensetzt.
    3. Störungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Eichgerät (V, G) neben den zugehörigen Regeleinriehtungen (21, 25, 27) mit Messgeräten (24, 26) versehen ist, an denen die Eich-und Prüfwerte unmittelbar abgelesen werden k¯nnen.
    4. St¯rungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB er mit einer Lautsprecher- anlage (22, 23) versehen ist.
    5. Störungssucher nach Patentanspruch Il und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, da? Empfänger (E) und Eich gerät (V, G) zusammen mit dem Laut sprecher, Umformer, den Stromquellen, Schaltern, Entst¯reinrichtungen und übrigen Zubehöreinrichtungen in einem gemeinschaftlichen, transportablen Gehäuse (H) unter- gebracht sind.
    6. Störungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, da? als Antenne ein ab geschirmtes KabeI (16) mit einem die St¯rwellen aufnehmenden Eopf dient.
    7. Störungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen I bis 6, dadurch gekennzeichnet, da? der Antennenkopf einen Hauptteil (1, 4) besitzt und ein Satz von wahlweise am Hauptteil zu befestigenden Austausch-und Zusatzteilen (7, 11, 13, 14) vorgesehen ist, um dem Antennenkopf eine für den jeweiligen besonderen Verwendungs- zweck oder für eine besondere Entstörprü- fung besonders günstige Gestalt, so neben andern die eines geschlossenen (Fig. 2 bezw.
    3a) oder offenen (Fig. 2 bezw. 2b) Antennenschwingkreises, geben zu k¯nnen.
    8. Störungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptteil des Antennenkopfes aus einem mit der Seele (16) des Abschirmkabels verbundenen Prüfstab (4) und einer mit der Kabelabschirmung (15) leitend verbundenen Rohrhiilse (1) besteht, an welcher von ihr isoliert der Prüfstab befestigt ist.
    9. Storungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Rohrhiilse (1) des Antennenkopfes eine verschiebbare Hiilse (5) mit einer AnschluBmöglichkeit (5a) f r aus tauschbare Antennenkopfteile aufgeschoben ist, die durch eine Klemmvorrichtung (6) auf der Rohrhülse (1) in einer gewünschten Stellung feststellbar ist.
    10. Störungssucher nach Patentanspruch lez II und Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Prüfstab (4) des Antennenkopfes mit einer AnschluB- möglichkeit versehen ist, um die auf der Schiebehülse (5) befestigten Austauschteile oder solche Austauschteile für sich mit dem Prüfstab (4) verbinden bezw. auf diesem befestigen zu können.
    11. Storungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, da? als Austauschteile für den Antennenkopf eine den Prüfstab (4) ab schirmende Spule (8) und H lse (11) für den Prüfstab (4) wenigstens eine Kugel (13) und eine Scheibe vorgesehen sind.
    12. St¯rungssucher nach Patentanspruch II und den Unteransprüehen l bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zu der schÅad- lichen Antennenkabelkapazität eine Ab gleichspule (17) in Serie geschaltet ist.
    13. Störungssucher nach Patentanspruch II und den Unteranspruchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, da? die zur schädlichen Antennenkabelkapazitat in Serie ge schaltete Abgleichspule (17) im Steckergehäuse (18) für den AntennenanschluB am Empfänger untergebracht ist.
    14. Störungssucher nach Patentanspruch II und Unteranspriiehen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungskabel zwischen Empfänger (E) und Antennenkopf ein biegsames, abgeschirmtes Kabel (15, 16) von etwa 2 bis 3 Meter Länge dient.
    15. Störungssucher nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Antennenkopf eine in geringen Grenzen veränderliche Empfangsempfindlichkeit für ultrakurze Wellen auf höchstens 1, 5 Meter Entfernung besitzt.
    16. Störungssucher nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da? sein Ultrakuzwellenempfänger auf eine bestimmte St¯rfrequenz fest abgestimmt ist.
CH232004D 1942-01-16 1943-01-07 Verfahren zur Prüfung der Kurzwellenentstörung elektrischer Einrichtungen an Maschinenanlagen, Geräten oder Apparaten, insbesondere von Kraftfahrzeugen. CH232004A (de)

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