CH212464A - Anordnung mit mehr als zwei Braunschen Röhren. - Google Patents

Anordnung mit mehr als zwei Braunschen Röhren.

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CH212464A
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/28Circuits for simultaneous or sequential presentation of more than one variable

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Description


  



  Anordnung mit mehr als zwei Braunschen Röhren.



   Häufig ist es notwendig, mehrere   lS : atho-    denstrahloszillogramme gleichzeitig zu beobachten. Beispielsweise ist dies der Fall, wenn man bei zwei in enger Beziehung stehenden elektrischen Vorgängen, etwa beim Wechselstrom und bei der Wechselspannung in einer Schaltungsanordnung, die gegenseitige Phasenlage der   Vorgange feststellen    will.



   In der Eathodenstrahloszillographie sind bereits Anordnungen bekannt geworden,   wel-    che die gleichzeitige Beobachtung mehrerer Oszillogramme ermöglichen. So hat man   Mehrstrahloszillographen    entwickelt, welche sämtliche Oszillogramme so auf den   Leucht-    schirm einer einzigen Braunschen Röhre entwerfen. dass sie unmittelbar miteinander verglichen werden können. Indes sind derartige Röhren relativ kompliziert und kostspielig.



     AuBerdem    gelingt es nicht immer, die Systeme innerhalb einer Rohre so zu justieren, dass beide Ablenksysteme die gleiche Emp  findlichkeit aufveisen,   
Zur gleichzeitigen Beobachtung der Os  zillogramme    von zwei Braunschen Röhren ist es auch bereits bekannt geworden, beide Röhren im rechten Winkel zueinander aufzustellen und zwischen ihren Schirmen eine se. hwach versilberte Glasplatte so anzuordnen,   daB    diese gegen jeden der Schirme um 45        geneigt ist. Bei der Beobachtung wird der eine Schirm durch die Glasplatte hindurch in direkter Sicht, der andere Schirm als Spiegelbild wahrgenommen.



   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, zwei der soeben beschriebenen Anordnungen mit einem Stereoskop so zu vereinigen, daB die Leuchtschirmbilder von vier Braunschen Röhren durch das Stereoskop gleichzeitig wahrgenommen werden können.



   Es sind ferner   Fernsehgeräte    mit drei Braunschen Röhren zur Wiedergabe mehrfarbiger   Fernsehbilder    bekannt, bei denen vor zwei sich mit ihren Bildschirmen gegen überstehenden Röhren je ein Spiegel ange ordnet ist. Beide Spiegel sind gegen die Bildschirme der zugehörigen Braunschen Röhren geneigt, derart, dass ein Beobaehter gleichzeitig beide Rohren durch ihre Spiegel wahrnehmen und die dritte Rohre in direkter Sicht schauen kann.



   Wie man hieraus erkennt, ist in der Teehnik ein   ausgesprochenes    Bedürfnis   nach An-    ordnungen vorhanden, mit denen man die Schirme mehrerer   Braunscher Rohren gleich-    zeitig beobachten kann. Indessen genügen die aufgezÏhlten Anordnungen bei weitem nicht den Anforderungen, die an sie gestellt werden. Es ist beispielsweise w nschenswert. dass man fünf, sechs oder mehr Braunsche R¯hren   gleichzeitig beobachten kann. wäh-    rend die angeführten Anordnungen nur drei. h¯chstens vier Schirme von Braunschen R¯hren gleichzeitig zu beschauen gestatten.



   Die Erfindung löst die Aufgabe, fiir mehr als zwei, beispielsweise f r sechs   Braun-    sche Röhren eine Anordnung zu schaffen. mit der die Leuchtschirmbilder aller Röhren auf einem gemeinsamen Schirm. etwa auf einer Mattscheibe, an derselben Stelle   be-      obachtet    werden k¯nnen, derart, da¯ die einzelnen Bilder   gegeneinander nicht gestürzt.    sind.



   Gegenstand der   Erfindung ist eine An-    ordnung, insbesondere ein Elektronenstrahl  oszillograph,    mit mehr als zwei Braunschen Röhren, in welcher die   Leuehtschirmbilder    aller Braunscher R¯hren unter Verwendung je eines vor jeder R¯hre angeordneten, aus Linsen   best. ehenden Projektionssystems nild    unter Verwendung von Spiegeln auf einem gemeinsamen Projektionsschirm, z.

   B. einer Mattscheibe, an derselben Stelle sichtbar gemacht werden, derart, dass die Braunschen Röhren sternförmig um einen Kranz von Spiegeln angeordnet sind, von denen jeder Spiegel das Leuchtschirmbild einer ihm zugehörigen, vor ihm aufgestellten, Braunschen R¯hre auf dieselbe Stelle des Projektionsschirmes wirft, und dass die Braunschen R¯hren so um ihre Achsen gedreht sind,   da.    l ihre auf dem   Projektionsschirm sichtbaren    Leuchtschirmbilder gegeneinander nicht ge  stiirzt sind.   



   Die Erfindung sei an Hand der in den Abbildungen en spiele der Erfindung nÏher erlÏutert.



   In Fig. 1 handelt es sieh um eine An   ordnung von sechs in Fassungen angeord-    neten, noch näher zu   beschreibenden Braun-    sehen Röhren mit   clen      Bezugszeichen l bis ss.   



  Der (nicht dargestellte)   Projektlonssehirm    soll sich parallel zur Zeichenebene erstrecken.



  Es sind sechs   wu    einem Kranz   angeordnete    Spiegel. 7 bis   12. vorgesehen, welche einen       Pyramidenstumpf, genauer den Mantel eines    solchen   Stnmpfes, bilden.    Der Pyramidestumpf soll mit seinem   verjiingten    Teil auf den Projektionsschirm weisen. Vor jedem Spiegel ist eine   ssraunsche Röhre aufgestellt.       derart, dass jeder Spiegel das Leuchtsehirm-    bild der ihm zugehörigen   Braunschen Röhre    auf den Projektionsschirm wirft.

   Im  brigen kann der   Spiegelkranz auch    die Gestalt einer Pyramide besitzen : seine Spiegel können aber auch getrennt voneinander im Kreise   aufgestellt sein. zum Beispiel    so. dass ihre Ebenen durch einen Punkt gehen.



   In Fig. 2 ist dargestellt wie der Pyramidenstumpf zum Projektionsschirm angeordnet ist. Der   Projektlonsschirm ist    mit 16 be  zeichnet. Wie bereit erwähnt, weist der    Pyramidenstumpf. von dem die Spiegel 7, 10, 11 und 12 angedeutet sind. mit seinem ver  jüngten    Teil auf den   Schirm 16. Vor dem    Spiegel 7   befindet sieh die Braunsche Röhre    1,   vor dem Spiegel 10 die Braunsche Röhre    4, wobei heide Braunsche R¯hren parallel zum   Projektionsschirm    angeordnet sind.



  Hierbei ist dafür Sorge   getraoent    dass die Spiegel des Pyramidenstumpfes nicht genau um 45¯. sondern derart gegen den Projek  tionsschirm    geneigt sind. dass die Achsen    sämtlicher Braunscher Röhren, also insbe-      sondere auch    der   Röhren      l    und 4, nach ihrer Reflexion an den Spiegel in nahezu ein und demselben Punkt des   Projektionsschir-    mes zusammentreffen, wie dies f r die Achsen der R¯hren 1 und 4 in gestrichelten Linien dargestellt ist. 



   Um zu erreichen, dass die Bilder der einzelnen Braunschen Röhren, wie sie auf dem Projektionsschirm 16 entstehen,   gegeneinan-    der nicht gestürzt sind, das heisst, keine Bilddrehung gegeneinander aufweisen, werden die Braunschen Röhren durch Drehung um ihre Achsen in geeignete Lagen gebracht.



  Dies wird durch die folgende Betrachtung verständlich Nehmen wir einmal an, dass sämtliche Braunsche Röhren mit Ablenk  plattenpaaren    versehen sind, die den   Elek-      tronenstrahl    jeder Röhre in zueinander senkrechten Richtungen ablenken. Nehmen wir ferner an, dass ein senkrecht zur Zeichenebene stehender Beobachter auf jedem einzelnen Leuchtschirm der Braunschen Röhre ein   Oszillogramm wahrnimmt,    dessen den Ablenkrichtungen entsprechende   Koordi-    natenachsen horizontal und vertikal verlaufen. Dann sind auf dem   Projektionsschirm    die einzelnen Oszillogramme gegeneinander gedreht in dem Sinne, daB ihre Koordinaten nicht mehr dieselbe Richtung aufweisen.



  Beispielsweise würden, falls der Pyramidenstumpf regelmässig ausgebildet ist, die Oszillogramme der Röhren 1 und 2 einen Winkel von   60   miteinander einschliessen.    Es ist nun aber gerade erwünscht, dass sämtliche auf den Projektionssehirm übertragenen Oszillogramme nicht gegeneinander gedreht sind, damit sie miteinander verglichen werden können. Dies lässt sich dadurch bewerkstelligen, dass einzelne der Braunschen Röhren um ihre Achsen gedreht werden.



  Dabei erfährt auch das entsprechende Oszillogramm auf dem   Projektionsschirm    eine Drehung, und indem beispielsweise die Röhren 2, 3, 4, 5 und 6 um bestimmte Winkel gedreht werden, lässt es sich erreichen, dass sämtliche Oszillogramme gegen das   Oszillo-    gramm der Röhre   l    keine Bilddrehung aufweisen.



   Wie man sieht, lässt sich eine erfindungsgemässe Anordnung auch für mehr als sechs Braunsche Röhren herstellen. Man hat zu diesem Zweck nur eine Pyramide oder einen Pyramidenstumpf vorzusehen, welcher aus soviel Spiegeln besteht als Röhren vorhanden sind. Man kann also gemäss der Erfindung eine grosse Anzahl von Braunschen Röhren so anordnen, dass ihre Leuchtschirmbilder auf ein und derselben Stelle eines Projektionsschirmes derart sichtbar gemacht werden, dass die Leuchtschirmbilder nicht gegeneinander   gestürzt    sind. Natürlich ist die Pyramidenform nur ein Beispiel dafür, in welcher Weise man die Spiegel zu einem Kranz anordnen kann. Man könnte ebensogut auch eine solche Anordnung, beispielsweise der Spiegel 7 bis 12, wählen, in welcher die einzelnen Spiegel einander nicht berühren.

   Man würde in diesem Falle die   Möglich-    keit haben, jeden Spiegel für sich zu justieren, beispielsweise seine Neigung gegen den   Projektionsschirm    in gewünschter Weise einzustellen.



   Es kann gegebenenfalls zweckmässig sein, die Braunschen Röhren verstellbar so anzuordnen, dass sie parallel zu sich in Richtung der   Normalen des Projektionsschirmes    verschoben werden können. Dadurch lässt sich eine Parallelverschiebung der entsprechenden Leuchtschirmbilder auf dem Projektionsschirm bewirken, was zum Vergleich der Leuchtschirmbilder unter Umständen von Nutzen sein kann.



   Die Braunschen Röhren selbst sind, wie bereits oben erwähnt, in Fassungen angeordnet. In Fig.   1    ist dies für die R¯hre   l    im einzelnen dargestellt worden. Die eigentliche Braunsche R¯hre ist hierin mit 13 bezeichnet. Sie ist in ihrer Fassung federnd angeordnet, und zwar mittels eines aus elastischem Stoff bestehenden Ringes 14. Der Sockel der R¯hre ist mit 15 wiedergegeben.



  Er hat denselben Durchmesser wie der   Roh-    renkolben. Die ganze Röhre kann durch eine hinter dem Sockel der R¯hre befindliche Offnung nach hinten aus der Fassung   gescho-    ben und gegebenenfalls gegen eine andere R¯hre ausgetauscht werden. Die Fassung   1    ist an der Stelle, wo sich der   Röhrensockel    befindet, erweitert, damit an dieser Stelle die elektrischen Zuleitungen für die Rohre eingeführt werden können. Vor der Braunschen R¯hre ist in der Fassung ein   Linsen-    system 17 vorgesehen, welches dazu dient, den Leuchtschirm der Röhre über den Spiegel 7 auf den   Projektionsschirm    zu werfen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Anordnung mit mehr als zwei Braunschen Rohren, in welcher die Leuchtschirmbilder aller Braunschen Röhren unter Verwendung eines vor jeder Röhre angeordneten, aus Linsen bestehenden Projektionssystem und unter Verwendung von Spiegeln auf einem gemein- samen Projektionsschirm an derselben Stelle sichtbar gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Braunschen Röhren sternförmig um einen Kranz von Spiegeln angeordnet sind, von denen jeder Spiegel das Leuchtschirmbild einer ihm zugehörigen, vor ihm aufgestellten Braunschen R¯hre auf dieselbe Stelle des Projektionsschirmes wirft, und dass die Braunschen R¯hren so um ihre Achsen gedreht sind. dass ihre auf dem Pro jektionsschirm sichtbaren Leuc-htschirmbilder gegeneinander nicht gestürzt sind.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Neigung der Spiegel des Kranzes gegen den Pro jektionsschirm einstellbar ist.
    2. Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ der Spiegel kranz ausgebildet ist als eine aus einzelnen Spiegeln zusammengesetzte Pyramide, wel che mit dem verjüngten Teil auf den Projektionssehirm weist.
    3. Anordnung nach dem Pal, entanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spiegel kranz ausgebildet ist als ein aus einzelnen Spiegeln zusammengesetzter Pyramiden stumpf, welcher mit dem verjüngten Teil auf den Projektionsschirm weist.
    4. Anordnung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da¯ die Pyramide regelmässig ausgebildet ist.
    , J. Anordnung nach tTnteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Pyra midenstumpf regelmässig ausgebildet ist.
    6. Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Braunschen R¯hren parallel zum Projektionsschirm angeordnet sind.
    7. Anordnung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da¯ die Braunschen R¯hren verstellbar in der Weise angeord net sind, dass sie in der Richtung der Nor malen des Projektionsschirmes verschoben werden können.
CH212464D 1938-11-05 1939-10-31 Anordnung mit mehr als zwei Braunschen Röhren. CH212464A (de)

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