CH211705A - Federnde Vorrichtung zur Zwischenschaltung zwischen zwei mit Bezug aufeinander beweglichen Teilen. - Google Patents

Federnde Vorrichtung zur Zwischenschaltung zwischen zwei mit Bezug aufeinander beweglichen Teilen.

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CH211705A
CH211705A CH211705DA CH211705A CH 211705 A CH211705 A CH 211705A CH 211705D A CH211705D A CH 211705DA CH 211705 A CH211705 A CH 211705A
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CH
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housing
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friction
rubber
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Inventor
The Firestone Tire Rub Company
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Firestone Tire & Rubber Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/08Vibration-dampers; Shock-absorbers with friction surfaces rectilinearly movable along each other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description


  Federnde Vorrichtung zur Zwischenschaltung zwischen zwei  mit Bezug aufeinander beweglichen Teilen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  federnde Vorrichtung zum Beispiel in Form  eines Traglagers, die zur     Zwischenschaltung     zwischen zwei mit Bezug aufeinander beweg  lichen Teilen bestimmt ist.  



  Diese federnde Vorrichtung zeichnet sich  erfindungsgemäss dadurch aus, dass sie einen  mit dem einen Teil zu verbindenden Kern  und ein mit dem andern Teil zu verbinden  des, im Abstand von dem Kern um diesen  herum angeordnetes Gehäuse aufweist, fer  ner einen Federungskörper, der zwischen  dem Kern und dem Gehäuse angeordnet ist  und federnd der relativen Bewegung zwi  schen Kern und Gehäuse entgegenwirkt, und  schliesslich einen auf der Aussenfläche des  Federungskörpers befestigten     Reibkörper,     der unter Reibung an dem genannten Ge  häuse ansteht.  



  Auf der Zeichnung sind einige beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigen:    Fig. 1 eine schematische Seitenansicht  eines Fahrzeugmotors und Tragrahmens mit  vorn und hinten zwischen Rahmen und Mo  tor vorgesehenen Vorrichtungen in der Form  von Traglagern,  Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie  2-2 der Fig. 3 durch die federnde, in Fig. 1  vorn am Motor dargestellte Vorrichtung;

    Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung  nach Fig. 2,  Fig. 4 eine in Richtung der Linie 4-4  in Fig. 3 gesehene Draufsicht auf die Vor  richtung,  Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie  5-5 der Fig. 6 durch die in Fig. 1 hinten  am Motor dargestellte Vorrichtung,       Fig.    6 die Draufsicht auf die Vorrich  tung nach     Fig.    5,       Fig.    7 einen Querschnitt durch eine an  dere Ausführungsform der Vorrichtung,       Fig.    8 einen Schnitt nach der Linie 8-8  der     Fig.    7,      Fig. 9 die Unteransicht der Vorrichtung  nach Fig. 7 in Richtung der Linie 9-9 ge  sehen,  Fig. 10 einen waagrechten Schnitt durch  eine     weitere    Ausführungsform der Vorrich  tung,  Fig.

   11 einen Schnitt nach der Linie  11-11 der Fig. 10 und  Fig. 12 eine schaubildliche Ansicht des  Federungskörpers samt Kern der in Fig. 10  und 11 veranschaulichten Vorrichtung.  



  Der in Fig. 1 veranschaulichte, als  Brennkraftmaschine ausgebildete Fahrzeug  motor 15 hat vorn und hinten seitlich vor  springende Füsse 16 und 17, an welchen er  durch zwischen dem üblichen Tragrahmen  18 und den Füssen 16 und 17 vorgesehene, an  letzteren sowie an dem Rahmen befestigte,  federnde Vorrichtungen 19, 20 abgestützt  ist. Die Vorrichtung 19 ist so ausgebildet,  dass sie seitlichen Schwingungen des Motors  in allen Richtungen gleichförmigen Wider  stand bietet und senkrechten Schwingungen  des Motors, einschliesslich Aufprall-, Rück  prall- und Drehkraftwirkungen, federnd  Widerstand leistet. Die Einzelheiten dieser  nachgiebigen Vorrichtung sind in den Fig. 2  bis 4 veranschaulicht.  



  Die federnde Vorrichtung 19 weist einen  mit dem Fuss 16 verbundenen, metallenen  Kern 22, einen den Kern umgebenden und  mit ihm durch Vulkanisation verbundenen  Körper 23 aus Gummi und ein     tassenför-          miges    Metallgehäuse 24 auf, welches den  Gummikörper 23 umschliesst und an dem  Fahrzeugrahmen 18 befestigt ist. Der me  tallene Kern 22 besteht aus einem kreisför  migen, auf einer senkrechten Achse angeord  neten     Körper    mit aufwärts sich erstrecken  dem Zapfen 25. Letzterer ist oben im  Durchmesser verkleinert und hat Gewinde  zur Aufnahme einer Mutter 26, durch wel  che der Fuss 16 des Motors mit dem Kern  22 verbunden werden kann. An der Ab  setzung des Zapfens 25 befindet sich ein ra  dial verlaufender Flansch 27, auf welchem  der Motorfuss<B>1.6</B> aufruhen kann.

   Im Boden  des.     Kernes    22 ist eine     Aussparung    28 von im    wesentlichen kegelstumpfförmiger Gestalt  vorgesehen, die konzentrisch zur Achse des  Kernes liegt und ihren grössten Durchmesser  an dessen Boden hat.  



  Das metallene Gehäuse 24 ist unten offen  und hat oben eine achsiale Öffnung 30 mit  einer Wulstkante. Die Öffnung 30 hat einen  etwas grösseren Durchmesser als der Flansch  27 des Kernes 22. Der untere, auf dem       Fahrzeugrahmen    18 ruhende Rand des Ge  häuses 24 ist mit nach     entgegengesetzten     Richtungen sich erstreckenden Ansätzen 31  mit je einer Öffnung versehen und durch  Bolzen 32 an dem Rahmen befestigt.  



  Der Gummikörper 23 der Vorrichtung  umschliesst den ganzen     unterhalb    des Flan  sches 27 liegenden Teil des Kernes 22 und  hat einen durch die Öffnung 30 des Ge  häuses 24 hindurch sich erstreckenden, den  Zapfen 25 umgebenden Teil 34 gleichen  Aussendurchmessers wie der Flansch 27. Die  achsiale Stärke des Gummikörpers über und  unter dem Kern 22 ist ungefähr gleich, so  dass der Kern etwa zentral im Innern des  Gehäuses 24 liegt. Der Gummikörper über  zieht in dünner Schicht auch die Aussparung  28 des Kernes 22 und bildet mit der Aus  sparung 35 die Fortsetzung der     Aussparung     28 bis zum Boden. Durch diese Aussparung  wird bei auf dem Fahrzeugrahmen 18  ruhendem Kern ein Luftraum unterhalb des  selben gebildet.

   Die Höhe des in dem Ge  liäuse 24 eingeschlossenen Gummikörpers 23  ist etwas grösser als die lichte Höhe des Ge  häuse, so dass der Gummikörper 23 in  seiner Achse für gewöhnlich unter  Druckspannung steht. Innerhalb des     Ge-          bäuses    24 ist der Aussendurchmesser des  Gummikörpers 23 oben und unten wesentlich  kleiner als der Innendurchmesser des     Ge-          bäuses,    so     dass    der     Guintnikörper    23 im Ab  stand von dem Gehäuse 24     liegt.    Diese  Anordnung     lässt    eine Verformung und     Ver-          drängung    des Gummis bei Belastung zu.

    Etwa in der Mitte der Höhe weist der  Gummikörper 2 3 einen aus einem Stück mit  ihm     bestehenden    Umfangsflansch 36 auf,  dessen Breite etwa halb so gross ist wie die      Höhe des Gehäuses 24. An dem Flansch 36  ist ein streifenförmiger Verkleidungskörper  37 aus Reibstoff anvulkanisiert. Der grösste  Aussendurchmesser des, Gummikörpers 23  einschliesslich des Flansches 36 und des Reib  körpers 37 ist grösser als der Innendurch  messer des Gehäuses 24, so dass, wie dies aus  der Zeichnung ersichtlich ist, nach dem Zu  sammenbau der Vorrichtung der Gummi zwi  schen dem Kern und dem Reibkörper unter  radial     gerichteter    Druckspannung steht.  



  Der     Reibkörper    37 besteht zweckmässig  aus gewebter Ware oder schwerer Zeltlein  wand, die mit einem     Schmiermittel    imprä  gniert worden ist. Die Erfahrung hat ge  lehrt, dass in Rizinusöl in der Schwebe gehal  tener Graphit ein gutes     Schmiermittel    für  den Reibkörper ist, obwohl andere Schmier  mittel ähnlicher Eigenschaften Verwendung  finden können. Das     Rizinusöl    hat keinen  schädlichen Einfluss auf den Gummikörper  23 und wird durch Temperaturen innerhalb  der Grenzen von - 14 bis     -i-    150   C nicht  beeinflusst. Der Reibkörper ist dabei selbst  schmierend und bleibt für die     Lebensdauer     des Fahrzeuges. geschmiert.

   Der geschmierte  Reibkörper quietscht nicht und bricht nicht  aus wie alle andern Reibkörper, beispiels  weise Bremsfutter. Der hinter dem Reib  körper 37 liegende, unter radialer Druck  spannung stehende Gummikörper presst den  Reibkörper stets federnd gegen die Innen  fläche des Gehäuses 24.  



  Es leuchtet ein, dass der     Reibkörper    37  keinerlei     Einfluss    auf die Fähigkeit der Vor  richtung hat, seitlichen Schwingungen des  Motors 15 nach allen     Richtungen    hin federn  den Widerstand zu leisten.     Senkrechten     Schwingungen wird durch den Reibkörper  mit der senkrecht verlaufenden     Reibfläche     sowie durch den Gummikörper Widerstand       geboten,    und der     Abwärtsbewegung    des  Kernes 22 wird ausserdem dadurch entgegen  gewirkt, dass die in der Aussparung 35 im  Boden der Vorrichtung eingeschlossene Luft  dem Zusammendrücken Widerstand entge  gensetzt.

   Kleine senkrechte     Schwingun-          gen    des Kernes 22 werden ferner durch den    Gummiflansch 36 abgefangen, der dadurch  einer     Schubspannung    ausgesetzt wird. Wenn  jedoch derartige     Schwingungen        einen    be  stimmten Ausschlag überschreiten, gleitet  der Reibkörper mit Bezug auf das Gehäuse,  derart, dass eine     Dämpfung    der     Schwingung          bewirkt    wird.  



  Die am hintern Ende des Motors 15 an  geordnete federnde     Vorrichtung    20 ist aus  den Fig. 5 und 6 ersichtlich. Diese Vorrich  tung besteht wieder aus einem Metallkern 40,  einem daran angeordneten und     anvulkanisier-          ten    Körper 41 aus Gummi und einem den  mit Gummi bekleideten Kern umschliessen  den Metallgehäuse 42.

   Der     Querschnitt    des  Kernes 40 ist im wesentlichen rechteckig  und von beträchtlich grösserer Länge als       Breite.    Im Boden des Kernes 40 ist eine in  der     Längsrichtung    sich erstreckende, ver  hältnismässig tiefe Nut- 43 mit geraden Sei  tenwandungen vorgesehen, die     einen    Winkel  von etwa<B>60'</B>     einschliessen.    Oben sind auf  dem Kern 40 zwei aufwärts sich     erstrek-          kende,    im Abstand von dessen Enden und  voneinander angeordnete Naben 44 vorge  sehen, die je einen Durchmesser gleich der       Breite    des Kernes haben.

   Jede Nabe 44 hat  eine mit Gewinde versehene     achsiale    Boh  rung zur Aufnahmeeiner Stiftschraube 45,  durch welche der Kern mit dem Motorfuss  17 verbunden wird. Die Naben 44     erstrek-          ken    sich bis etwas über die Oberfläche des  Gehäuses 42. Das Gehäuse 42 besteht aus  Blech und hat gleiche Länge     wie    der Kern  40. Es     weist    zwei parallele senkrechte Seiten  wandungen     und    einen mit den obern Rän  dern der beiden     Seitenwandungen    verbunde  nen Oberteil auf, der den Raum zwischen  den Seitenwandungen überbrückt.

   Die Sei  tenwandungen sind unten nach entgegenge  setzten Richtungen rechtwinklig umgebogen  und mit Aussparungen zur Aufnahme von  Stellschrauben 46 versehen, durch welche das  Gehäuse 42 an dem Rahmen 18 befestigt  wird. In dem Oberteil des. Gehäuses sind zwei  Aussparungen 47 von grösserem Durchmesser  als die Naben 44 vorgesehen, die für gewöhn  lich konzentrisch zu     letzteren    liegen.      Der Gummikörper 41 bekleidet den Kern  40 mit Ausnahme seiner Stirnflächen und  hat unten eine in der Längsrichtung sich er  streckende Nut 49, die mit der Nut 43 des  Kernes 40 zusammenfällt. Die Flächen der  Kernnut 43 sind nur durch eine sehr dünne  Gummischicht bekleidet.

   An dem Gummi  körper sind oben zwei in der Längsrichtung  sich erstreckende Rippen 50 vorgesehen, die  eine Zwischennut. begrenzen und sich gegen  die Unterfläche des Oberteils des Gehäuses  42 stützen. Die Gesamthöhe des Gummi  körpers 41 ist etwas grösser als die lichte  Höhe des Gehäuses 42, so dass der Gummi  für gewöhnlich in Richtung der Achsen der  Naben 44 unter Druckspannung steht. An  den senkrechten Seitenflanschen des Gummi  körpers 41 sind in der Längsrichtung sich er  streckende Streifen 51 aus     Reibwerkstoff,     z. B. aus schwerer, mit dem oben erwähnten  Rizinusöl-Graphit-Schmiermittel getränkter  Zeltleinwand, anvulkanisiert.

   Die Gesamt  breite des Gummikörpers 41 einschliesslich  der Reibstreifen 51 ist etwas grösser als die  lichte Breite des Gehäuses 42, so dass der in  dem Gehäuse angeordnete Gummikörper un  ter quer gerichteter Druckspannung stellt.  Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist  die Fläche jedes Reibstreifens 51 etwa halb  so gross wie die Fläche des Gehäuses, gegen  welche der Streifen sich stützt, doch kann  dieses Verhältnis gewünschtenfalls, etwas  geändert werden.  



  Die, federnde Vorrichtung ?0 wird zwi  schen dem Rahmen 18 und dem Motor 15 mit.  ihren längeren Seiten quer zur Achse des  Motors angebracht. Die Anordnung ist dabei  so getroffen, dass senkrechte und in der  Längsrichtung des     Motors    erfolgende Schwin  gungen durch die Vorrichtung infolge des  Widerstandes des Gummikörpers gegen zu  sätzliche Druckspannungen federnd abgefan  gen werden.

   Senkrechten und seitlichen  Schwingungen des Motors wird vorerst durch  den Gummikörper entgegengearbeitet, der  hierbei einer Schubspannung unterworfen  wird. Überschreitet die Schubspannung ein  bestimmtes     Maximum,    so gleiten der Kern    und der Gummikörper mit Bezug auf das  Gehäuse, und dieser Bewegung wird durch  die Reibung     zwischen.    dem Gehäuse und den  Reibstreifen 51 Widerstand geboten.

   Die       Gleitbewegung    ist selbstverständlich nur  verhältnismässig gering und kann niemals  den Spielraum zwischen dem Gehäuse und  den durch die Öffnungen 47 im Gehäuse  hindurch sich erstreckenden Naben 44 über  schreiten.     MVie    bei der federnden Vorrich  tung 19 ist auch hier genügend nicht in An  spruch     genommener        Raum    in dem     Gehäuse     vorhanden, um unter     Belastung    eine Ver  drängung des Gummis des Körpers 41 zu er  möglichen.  



  Die in den     Fig.    7 , 8 und 9     veransehau-          lichte    Ausführungsform der Vorrichtung ist  im wesentlichen gleich der in den     Fig.    5 und  6 dargestellten. Die     Vorrichtung    liegt zwi  schen einem Träger 54 und einem getragenen  Organ 55 und besteht aus einem Metallkern  56, einem diesen umgebenden Gummikörper  5 7 und     einem    den Gummikörper umschliessen  den Gehäuse 58. Der Metallkern 56 hat  wesentlich. grössere Länge als Breite und ist       oben    mit Nahen 59 versehen, die in der Quer  richtung des Kernes 56     abgeflacht    sind.

   Der  Gummikörper 37 bedeckt den Kern mit Aus  nahme seiner Stirnflächen und der Naben 59.  In dem     Cluinmiköi-per    57 ist unten eine ver  hältnismässig tiefe, in der Längsrichtung ver  laufende Nut 60 vorgesehen, die von zwei  verhältnismässig flachen Quernuten 61 ge  schnitten wird. Die     obern    Ränder des       Gummikörpers    57 sind bei 62 abgeschrägt  und hierdurch wird Raum innerhalb des Ge  häuses zur Verdrängung des Gummis unter  Belastung geschaffen. Mit den Seitenflächen  des Gummikörpers 57 sind Streifen 63 aus  Reibwerkstoff nach Art der oben beschriebe  nen Streifen     verbunden.    Der     Reibwerkstoff     ist auch in     diesem    Falle mit einem Schmier  mittel imprägniert.

   Der Hauptunterschied  zwischen dieser Ausführungsform und den  bereits beschriebenen besteht darin, dass nur  eine verhältnismässig dünne Gummischicht  zwischen den     Reibstreifen    63 und den be  nachbarten Seitenflächen des Kernes vorge-      sehen ist. Das Gehäuse ist im wesentlichen  gleich dem in der Fig. 6 veranschaulichten  und seine lichte Höhe und     Breite    sind etwas  kleiner als die entsprechenden Abmessungen  des Gummikörpers 57, so dass letzterer unter  in senkrechter und waagrechter Richtung  wirkenden Druckspannungen steht.  



  Diese Ausführungsform der Vorrichtung  arbeitet im wesentlichen in der gleichen  Weise wie die in den Fig. 5 und 6 veran  schaulichte, mit der Ausnahme jedoch, dass  Querbewegungen des Kernes infolge der ge  ringen Menge von Gummi zwischen dem  Kern und den Reibstreifen praktisch unter  drückt werden. Aus dem gleichen Grunde  erfolgt hier auch eine geringere Längsbewe  gung des Kernes, bevor die Reibstreifen sich  mit Bezug auf den gern bewegen, um ver  zögernde Reibung zu erzeugen.  



  Die in den Fig. 10 bis 12     veranschau-          lichte    Ausführungsform der Vorrichtung ist  sehr ähnlich der in den. Fig. 7 bis 9 darge  stellten, mit der Ausnahme jedoch, dass der  Gummikörper die Reibstreifen bei ihrer Ar  beit, der Längsbewegung des. Kernes mit Be  zug auf das Gehäuse Widerstand zu bieten,  unterstützt. Der     gern    65 der Vorrichtung ist  praktisch gleich dem gern 56 der     vorherbe-          schriebenen    Ausführungsform.

   An dem Kern  65 ist ein Gummikörper 66     anvulkanisiert,     wobei der Gummi am Boden des Kernes in  verhältnismässig starker Schicht vorhanden  sowie mit einer rechteckigen Aussparung 67  versehen ist, die einen geschlossenen Luft  raum bildet,     wenn,    wie aus der Zeichnung er  sichtlich ist, der Gummikörper auf der  ebenen Fläche ruht. Oben hat der Gummi  körper in der Mitte eine breite Querrippe 68,  deren Höhe etwas geringer ist als die der  Naben an dem     Kern    65. Reibstreifen 69 der  bereits oben beschriebenen Art sind an den  Seitenflächen des Gummikörpers angebracht  und zwischen jedem Reibstreifen und der  Seitenfläche des. Kernes ist eine verhältnis  mässig dünne Gummischicht vorgesehen.

   Die  Stirnflächen des Kernes sind mit verhältnis  mässig dicken Gummischichten bekleidet, die    etwa die gleiche Stärke     haben.    wie unten am  gern.  



  Der mit Gummi bekleidete gern passt in  ein Metallgehäuse 71, welches dem oben be  schriebenen Gehäuse 58 ähnlich ist, dessen  einander gegenüberliegende     Enden    jedoch ab  wärts gebogene Teile 72 aufweisen, die an  den gegenüberliegenden     Enden    des     Gummi-          körpers    66 anliegen.

   Die Innenabmessungen  des -Gehäuses 71 sind     etwas    kleiner als die  Gesamtabmessungen des Gummikörpers 66, so  dass letzterer in senkrechter und waagrech  ter Richtung unter Druckspannung     steht.     Die Vorrichtung arbeitet ähnlich der in den       Fig.    5 und 6 veranschaulichten, nur     wird     hier die Reibwirkung durch unter Druck  spannung stehenden Gummi unterstützt, um  der Längsbewegung des Kernes gegenüber  dem Gehäuse Widerstand zu bieten.  



       Abänderungen    mannigfacher Art können  getroffen sein, ohne von dem Wesen der Er  findung abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federnde Vorrichtung zur Zwischen schaltung zwischen zwei mit Bezug aufein ander beweglichen Teilen, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung einen mit dem einen Teil zu verbindenden gern und ein mit dem andern Teil zu verbindendes, im Abstand von dem Kern um diesen herum angeordnetes Gehäuse aufweist, ' ferner einen Federungskörper, der zwischen dem Kern und dem Gehäuse angeordnet ist und federnd der relativen Bewegung zwischen Kern und Gehäuse entgegenwirkt, und schliesslich einen auf der Aussenfläche des Federungs körpers: befestigten Reibkörper, der unter Reibung an dem genannten Gehäuse ansteht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Reibkörper parallel zu einer Bewegungsrichtung ver laufende Reibflächen aufweist, um gegen seitigen Bewegungen zwischen gern und Gehäuse wenigstens in dieser Richtung Widerstand zu bieten. ?. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Kern und das Gehäuse kreis förmige Gestalt haben und der Reibkörper auf der Umfangsfläche des zwischen Kern und Gehäuse angeordneten Fede rungskörpers angebracht ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern und das Gehäuse recht eckige Gestalt haben und der Reibkörper auf den Längsflächen des Federungskör pers angebracht ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federungskörper normalerweise unter Druckspannung steht und den Reibkörper in Reibungsberührung mit dem Gehäuse zu bringen trachtet.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke des Federungskörpers zwi schen dein Kern und dem Reibkörper an zwei einander gegenüberliegenden Stel len des Kernes verhältnismässig gering ist im Vergleich zu der Stärke des Fede rungskörpers an andern Stellen des Kernes.
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