CH211697A - Chrom-Wolfram-Molybdän-Kobalt-Stahl. - Google Patents

Chrom-Wolfram-Molybdän-Kobalt-Stahl.

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CH211697A
CH211697A CH211697DA CH211697A CH 211697 A CH211697 A CH 211697A CH 211697D A CH211697D A CH 211697DA CH 211697 A CH211697 A CH 211697A
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CH
Switzerland
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tantalum
cobalt
molybdenum
carbon
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Inventor
Akomfina A-G F Angelegenheiten
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Akomfina A G Fuer Kommerzielle
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/30Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with cobalt
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
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    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
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    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/26Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with niobium or tantalum

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Chrom-Wolfram-Holybdän-Kobalt-Stahl.       Die Erfindung betrifft einen     Chrom-          Wolfram-Molybdän-Kobalt-Stahl    mitTantal-         zusatz.    Der durch     Tantalzusatz        verbesserte     Stahl enthält folgende     Bestandteilmengen:

       
EMI0001.0008     
  
    C <SEP> Cr <SEP> W <SEP> Mo <SEP> Co <SEP> Ta
<tb>  <B>0,25-1,3% <SEP> 2-16% <SEP> 3-6% <SEP> 0,25-2,5% <SEP> 0,25-6%</B> <SEP> 0,25-3       Bei der Herstellung     bezw.    beim Giessen  von Werkzeugen mit scharfen Kanten,  Schneiden, Ecken     etc.    unter Verwendung  von mit Chrom, Wolfram,     Molybdän    und  Kobalt legierten     Stählen    zeigt sich der  grosse Nachteil, dass das Material in den die  Kanten, Schneiden, Ecken     etc.        bildenden     Teilen der Form     abschreckt.    Infolge dieser  Abschreckwirkung und der bei der nachfol  genden Erstarrung eintretenden Schrump  fung entstehen an den Schnittkanten,

   an wel  chen das Material zurückgegangen ist, Hohl  räume, die     eine,sägeartige    Zahnung der Kante,  Schneide oder dergleichen bewirken, welche  eine sehr wesentliche     Nacharbeitung    erfor  dert und deren Mängel mitunter gar nicht       behebbar    sind. Der Ausfall ist dadurch ein    sehr grosser, wodurch allein schon die durch  das Giessen gegenüber dem     Herausarbeiten.     aus dein Vollen zu erreichenden Vorteile in  Frage gestellt     werden.     



  Wird den     genannten        bekannten    Stählen       Tantal    in geringem Prozentsatz     zulegiert,     so     ändert    sieht sofort das Bild. Der Zusatz  von     Tantal    verhütet die     unangenehmen    Fol  gen der Abschreckwirkung der Giessform  und bewirkt, dass durchlaufend vollkommen  scharfe Kanten, Ecken, Schneiden     etc.    in  den Formen entstehen, die keinerlei Mängel  oder     sonstiges    unansehnliches Aussehen auf  weisen.

   Der Grund     hiefür    liegt darin, dass  das     Tantal    die Erstarrung verzögert und  dadurch die Bildung von     Hohräumen    vermei  det. Die sonst     infolge    des     Abschreckens    auf-      tretenden     Unterschiede    in der Struktur an  den abgekühlten Ecken, Schneiden     etc.    einer  seits und in dem     dahinterliegenden    Material  anderseits, welche auch durch nachträgliche  thermische Behandlung kaum ausgeglichen  werden können, werden vermieden;

   die  Struktur wird vielmehr durch den     Tantal-          zusatz    vollkommen gleichartig und span  nungsfrei, was für das nachträgliche Aus  glühen von besonderer     Bedeutung    ist. Die  qualitativen Eigenschaften des Stahls wer  den gleichmässig verbessert.  



  Der     Tantalzusatz    zu der erwähnten  Grundlegierung bringt noch eine ganze  Reihe weiterer unerwarteter Effekte von       weittragendster    Bedeutung mit sich. So wird  die Härteempfindlichkeit der Legierung auf  ein Minimum herabgesetzt, da grössere Vo  lumenveränderungen bei brüsken Tempera  turschwankungen nicht eintreten.

   Ausserdem  wird eine gute     Vergiessbarkeit    erreicht; dabei  hat sich überraschenderweise gezeigt,     da.ss     in dem Stahl trotz der Anwesenheit von Tau  tal ein die gewünschte     Dünnflüssigkeit    be  günstigender höherer Kohlenstoffgehalt bei  behalten werden kann,     während    im allge  meinen aus der Praxis bekannt ist, dass bei  Zusatz von Tautal bei für     Schneidwerkzeuge     bestimmten Legierungen der Kohlenstoff  gehalt herabgesetzt werden muss. Der Er  folg ist, dass die scharfen Ecken, Schneiden,  Kanten     etc.    auch der kompliziertesten Werk  zeuge, z.

   B. von     Fräsern,    beim Giessen voll  ausfliessen, daher das Äussere der Werkzeuge  glatt und ansehnlich ist. Der Werkstoff  lässt sich nach dem Glühen leicht bearbeiten.  Von ganz besonderem Vorteil ist noch,     da,ss     das sonst so schwierige Härten der Werk-  
EMI0002.0017     
  


Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Chrom-Wolf ram-3Tolybdän-Kobalt-Stahl. dadurch gekennzeichnet, dass er 0,25-l,3 'ö Kohlenstoff, 2-16o Chrom, 3-6.'ö Wolf ram, 0,25-2,5 ,wo Molybdän, 0,'-)5-6% Ko balt und<B>0,25-3%</B> Tautal. enthält.
    zeuge wegfällt, da die Härtung der Legie rung schon in dem untern ilärtetemperatur- bereich von J00 bis 1000' durchgeführt werden kann.
    Der nur ganz geringe Zusatz von Tantal zu der an sieh bekannten Grund legierung für Werkzeuge stellt demnach einen technischen und wirtschaftlichen Fort schritt von allergrösster Bedeutung dar; erst durch ihn zv urde erstmalig die sonst bei sol chen Legierungen auftretende Ungleich mässigkeit vollkommen ausgeschaltet.
    Der Prozentsatz an Tantal richtet sich zweckmässig nach dem Kohlenstoff- und Molybdängehalt, daneben kann auch auf den Kobaltgehalt der Legierung Rücksicht ge nommen werden.
    Beispielsweise ist der Tan- talgehalt imgefä hr gleich der Summe der Gehalte an Kohlenstoff und 331olybdän. Doch kann auch auf den Kobaltgehalt derart Rücksicht -enoinmen werden, dass bei höhe rem Kobaltgehalt auch der Tantalzusatz zu steigern ist. Beispiels\veise entspricht einem Kobaltgehall:
    von 1<B>'</B> ein Tantalgebalt von bis ' Bei weiterer Steigerung des Kobaltgehaltes auf ? % kann der Tantal- geha.lt bis auf 1 % gesteigert werden. Die Vorteile des Tantalzusatzes werden in weitestgehendem Masse noch durch ge ringfügige Zusätze von Kupfer (0,l-1 erhöht.
    Gegebenenfalls können dem Stahl auch noch andere, seine Güteeigenschaften verbes sernde Elemente zulegiert werden, und zwar insbesondere Silizium und!oder Vanadium in Mengen von je höchstens '? % . So hat sich beispielsweise eine Legierung von folgender Zusammensetzung als sehr vorteilhaft erwiesen: UNTERANSPRüCHE: I. Stahl nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass er noch mindestens ein weiteres Legierungselement, dessen Menge nicht mehr als 2 % beträgt, enthält. 2.
    Stahl nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch 0,25 -1,3 % Kohlenstoff, 2-16 % Chrom, 3-6<B>%</B> Wolfram, 0,25 bis '7,5% Molybdän, <B>0,25-6%</B> Kobalt, 0,25 bis 3 % Tantal, dazu Mangan bis zu 1 und Silizium bis zu 1 %. 3. Stahl nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gehalt an Tantal ungefähr gleich ist der Summe der GQhalte an Kohlenstoff und Molybdän. 4.
    Stahl nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Gehalt an Tautal 0,5-1 % und der Gehalt an Kobalt 1-2 % beträgt. 5. Stahl nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, , dass er 0,1-1 % Kupfer enthält.
CH211697D 1938-07-25 1938-07-25 Chrom-Wolfram-Molybdän-Kobalt-Stahl. CH211697A (de)

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