CH209010A - Gekühltes Düsensegment für Brennkraftturbinen und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Gekühltes Düsensegment für Brennkraftturbinen und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH209010A
CH209010A CH209010DA CH209010A CH 209010 A CH209010 A CH 209010A CH 209010D A CH209010D A CH 209010DA CH 209010 A CH209010 A CH 209010A
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Aktienge Holzwarth-Gasturbinen
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Holzwarth Gasturbinen Aktienge
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/08Cooling; Heating; Heat-insulation
    • F01D25/12Cooling

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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


  Gekühltes Düsensegment für     Brennkraftturbinen    und Verfahren  zu seiner Herstellung.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein gekühltes Düsensegment für     Brennkraft-          turbinen,    das     aus    einzelnen     Teilen    zusammen  gesetzt ist und bei dem die Seitenstücke, zwi  schen welchen die gekühlten Düsenblätter  angeordnet sind, ebenfalls gekühlt     sind,    so  wie auf ein Verfahren zu seiner Herstellung.  



  Bekanntlich erfolgt bei     Verpuffungs-          brennkraftturbinen    die     Beaufschlagung    der       Turbinenradbeschaufelung        in    ähnlicher Weise  wie bei     Dampfturbinen    durch Düsengruppen.  Die Düsengruppen bestehen aus im Quer  schnitt durchweg rechteckig geformten Ein  zeldüsen, die durch Zwischenwände vonein  ander getrennt sind.

   Bei     Verpuffungsbrenn-          kraftturbinen    treten im allgemeinen in die  sen Düsen     überkritische        Geschwindigkeiten     auf, so dass die Düsen entsprechend der von       Laval    angegebenen Form mit einer Erwei  terung ausgeführt werden müssen. Die Er  weiterung bringt es also mit sich, dass die  zwischen den Einzeldüsen     vorhandenen    Zwi-         schenwände    nach dem     Gasaustrittsende    zu in  einer mehr oder weniger scharfen Spitze aus  laufen.

   Diese Ausbildung der     Zwischenwände     führt nun deshalb zu     besonderen    Schwierig  keiten, weil der weitere Umstand     hinzutritt,     dass diese Zwischenwände auf     beiden    Sei  ten von     Verbrennungsgasen    hoher Tempera  tur und durchweg überkritischer Geschwin  digkeit     bestrichen    werden.

   Da     sich.    die       Wärmeübergangsbeiwerte    mit der Erhöhung  der     Gasgeschwindigkeiten,        insbesondere        im     überkritischen Gebiet, stark     und    teilweise       sprunghaft    steigern, kann     eine        Zerstörung     der     Zwischenwände        durch    Ausglühen und       Verzunderungen    nur dadurch     verhindert    wer  den, dass die Zwischenwände stark gekühlt  werden.

   Die     Zwischenwände    müssen also  hohl, als hohle Düsenblätter, ausgeführt und  von einem     Kühlmittel    durchströmt werden.  Es hat sich     nun    gezeigt, dass die Wärme  übergänge an den Düsenblättern so gross sind,  dass selbst bei     Verwendung    von Kühlflüssig-           keiten    eine störungslose Kühlung nicht ohne  weiteres zu erreichen ist.

   Führt man näm  lich, wie dies zunächst geschehen ist, die ge  kühlten Düsenblätter in der Weise aus, dass  die mit den     Seitenwangen    des Düsensegmen  tes aus einem Stück gegossenen Düsenblätter  durch nebeneinander liegende Bohrungen  aufgebohrt und nach dem spitz zulaufenden  Austrittsende zu von diesen Bohrungen aus  aufgeschlitzt sind, so dass die Kühlflüssig  keit senkrecht zur Richtung des Gasstromes  in Parallelströmen durch das gesamte Düsen  blatt fliesst, so strömt das Kühlmittel vor  wiegend durch die einen grösseren Quer  schnitt aufweisenden Bohrungen des Düsen  blattrückens, das heisst des von den Verbren  nungsgasen zunächst berührten, verbreiterten  Teils des Düsenblattes, so dass nur eine ge  ringe Menge an Kühlflüssigkeit durch den  verhältnismässig engen Schlitz in der Blatt  spitze durchtritt.

   Gerade hier treten aber in  folge der höheren     Gasgeschwindigkeiten    die  grösseren Wärmeübergänge auf. Es strömt  daher das Kühlmittel mit unzureichender Ge  schwindigkeit und zu geringer Menge durch  den Schlitz der     Düsenblattspitze,    so dass Ver  dampfung eintritt. Durch die Verdampfung  scheidet sich in dem engen Schlitz Kessel  stein aus und verengt den Strömungsquer  schnitt erheblich     bezw.    setzt ihn vollständig  zu. Der sich bildende Dampf verdrängt die  Kühlflüssigkeit und erhöht auf diese Weise  die ungleichmässige Verteilung derselben. An  den Stellen aber, an denen sich das Dampf  polster     bereits    gebildet hat, findet eine aus  reichende Wärmeabfuhr nicht mehr statt.

   In  folge dieser mangelhaften Kühlung nehmen  die Düsenblätter unzulässig hohe Tempera  turen an. Da durch die     Aufbohrungen    und  durch die     Aufschlitzung    des Düsenblattes die  Wandungen der nur unter dem geringen       Kühlflüssigkeitsdruck    stehenden Hohlräume  des Blattes nicht mehr genügend Wider  standskraft     besitzen,    um dem äussern Gas  druck Widerstand zu leisten, werden die  Wandungen eingedrückt und undicht, so dass  die Kühlflüssigkeit austreten kann.  



  Diese nachteiligen Erscheinungen führten    zu dem weiteren Vorschlag, am     Düsenblatt-          rücken    das Düsenblatt von den den Seiten  wangen des Düsensegmentes zugekehrten  Stirnflächen aus unter     Belassung        eines    Zwi  schensteges auszufräsen. Der Zwischensteg  wurde nur an einer Stelle mit einer kleinen  Bohrung durchstochen. Weitere, über die  gesamte     Düsenblatthöhe    von Stirnfläche zu  Stirnfläche durchgehende Bohrungen wurden  an der     Düsenblattspitze    vorgesehen.

   Durch  die so erzielte Drosselung der Strömungs  querschnitte im     Düsenblattrücken    sollte das  Kühlmittel gezwungen werden, die Bohrun  gen der     Düsenblattspitze    mit Sicherheit zu  durchfliessen. Es zeigte sich aber, dass auch  dieser Vorschlag nicht zum Erfolg führt,  weil die mit der zunehmenden Verjüngung  der     Düsenblattspitze    einen immer kleiner  werdenden Durchmesser annehmenden Boh  rungen im Verhältnis zu ihrem     Durchtritts-          querschnitt    eine zu grosse Oberfläche be  sitzen.

   Es ist also auch bei Drosselung der  durch die grösseren Kühlräume des Düsen  blattrückens tretenden Parallelströme der  Kühlflüssigkeit nicht möglich, durch die  kleinen Bohrungen an der     Düsenblattspitze     eine solche     Kühlflüssigkeitsmenge    durchzu  treiben, dass Verdampfungen verhindert wer  den. Die Verdampfung führt aber in Ver  bindung mit der Enge der Bohrungen zu den  bereits erörterten Nachteilen, so dass auch  bei der Verwirklichung dieses Vorschlages  Beschädigungen der Düsenblätter festgestellt  werden mussten.  



  Die sich damit ergebende Aufgabe, die       Düsenblattkühlung    so auszugestalten, dass  die dargelegten     nachteiligen    Erscheinungen  mit Sicherheit vermieden werden, ist bereits  dadurch gelöst worden, dass das Kühlmittel  am     Düsenblattrücken    in das Düsenblatt ein  geführt und in einem sich über nahezu die  Hälfte der     Düsenblatthöhe    erstreckenden  Strom in Richtung der Verbrennungsgase  bis in die     Düsenblattspitze    geleitet, hierauf  innerhalb derselben umgelenkt,

   entgegen der       Strömungsrichtung    der Verbrennungsgase in  einem wieder nahezu die Hälfte der Düsen  blatthöhe in     Anspruch        nehmenden    Strom zum           Düsenblattrücken    zurückgeführt und hier ab  geleitet wird. Es ist also bewusst auf die früher  übliche Strömungsrichtung des Kühlmittels  senkrecht zur Strömungsrichtung der Ver  brennungsgase durch die Düsen verzichtet  und statt dessen     ein    U-förmiger     Durchfluss     des Kühlmittels durch das Düsenblatt ver  wirklicht worden, weil dadurch eine Reihe  von Vorteilen eintreten.

   Zunächst werden  die Parallelströme durch einen einzigen       Kühlmittelstrom    ersetzt, so dass die Berüh  rung der gesamten Kühlflächen unabhängig  vom Strömungswiderstand gewährleistet     ist.     Weiter können auch in der     Düsenblattspitze     grosse Strömungsquerschnitte verwirklicht  werden, so dass das Verhältnis von Wärme  übertragungsfläche und     Querschnitt        einen     Wert annimmt, bei dem Dampfbildungen mit  Sicherheit vermieden werden können.

   Damit  sind gleichzeitig die Gefahren der Kessel  steinbildung und der     Verringerung    der Strö  mungsquerschnitte     beseitigt.    Dadurch also,  dass die gesamte Menge des     Kühlmittels    ge  zwungen wird, das Innere gerade der Blatt  spitze zu kühlen, und dadurch, dass hierfür       Durchtrittsquerschnitte    in einer Grösse ver  wirklicht werden können, bei der Verdamp  fungen des Kühlmittels und Verstopfungen  der Kühlräume mit Sicherheit vermieden  sind, ist es gelungen, die bisher nicht be  herrschbaren     Schwierigkeiten    zu     beseitigen.     



  Die zur Durchführung einer derartigen  Kühlung vorgesehenen Einrichtungen     waren     jedoch ausserordentlich verwickelt. Denn die       Kühlmittelführung    wurde im wesentlichen  mittels     kegeliger,    mit     Achsial-    und Quer  bohrungen versehener Bolzen     bewirkt,    die je  ein Düsenblatt so durchsetzen, dass das aus  dem einen Seitenstück des Düsensegmentes  aufgenommene     Kühlmittel    durch die eine der       Achsialbohrungen    und die sich anschliessende  Querbohrung in das Düsenblatt     einzutreten     vermochte, worauf es innerhalb des Düsen  blattes längs einer Scheidewand geleitet,

   in  nerhalb der     Düsenblattspitze    umgelenkt, auf  der andern Seite der Scheidewand wieder zu  rückgeleitet wurde, um dann über die Quer  und die     anschliessende        Achsialbohrung    des         Befestigungsbolzens    in das andere Seiten  stück geleitet zu werden.

       Damit    ergab sich  die Notwendigkeit, jeden Bolzen durch eine  besondere     Mutter    zu befestigen, zu Zwecken  der Einführung jedes Bolzens Verschraubun  gen an den beiden äussern Begrenzungswän  den der     Seitentücke    anzubringen, die Be  festigungsbolzen selbst mit verhältnismässig  engen Kühlkanälen     auszurüsten    und entspre  chende Kühlkanäle in den Düsenblättern vor  zusehen, womit eine erhebliche Anzahl von  Dichtungen erforderlich wird und     eine    ebenso  grosse Anzahl von     Undichtigkeitsstellen    ent  steht, die ständiger Überwachung und War  tung bedürfen.

   Darüber hinaus zeigten der  artig ausgebildete Düsensegmente die Nei  gung, an bestimmten Stellen zu     reissen,    so  dass besondere zusätzliche Massnahmen er  forderlich     wurden,    um diese Gefahr zu be  seitigen.  



  Die     geschilderten    Nachteile sind beim  nachfolgend     beschriebenen    Beispiel gemäss  der Erfindung nicht vorhanden, nach welcher  beim vorliegenden gekühlten Düsensegment  für     Brennkraftturbinen,    das aus     einzelnen     Teilen zusammengesetzt ist und bei dem die       Seitenstücke,    zwischen welchen die gekühl  ten     Düsenblätter        angeordnet    sind, ebenfalls  gekühlt sind, die Düsenblätter, welche mit  seitlichen, mit ihnen aus     einem        Stück    be  stehenden     Ansätzen    die Düsen bilden,

   durch  diese Ansätze zu einem einheitlichen Bau  teil vereinigt sind. Das geschieht zweck  mässig     dadurch,    dass die im     Querschnitt        H-          förmigen        Düsenblattkörper    auf ihren beiden  Seiten     lappenförmige    Ansätze aufweisen,  über die sie durch längs der Düsenmittel  linien verlaufende Nähte miteinander ver  bunden, vorzugsweise miteinander ver  schweisst sind.  



       Werden    die     lappenförmigen    Ansätze der  im     Querschnitt        H-förmigen        Düsenblattkörper     durch     Ausfräsungen    gebildet, so ergibt sich  ein besonders einfaches     und    zuverlässiges       Flerstellungsverfahren.     



  Die Zeichnung zeigt     eine        beispielsweise     Ausführungsform des Erfindungsgedankens,  und zwar gibt           Fig.    1 einen in Umfangsrichtung durch  die Düsengruppe einer     Verpuffungsbrenn-          kra.ftturbine    verlaufenden, in die Zeichnungs  ebene abgewickelten Schnitt wieder;       Fig.    2 stellt einen     Radialschnitt    durch  die Düsenanordnung gemäss Linie     II-II    der       Fig.    1 dar, wobei die Schnittebene die Tur  binenachse enthält;

         Fig.    3 zeigt einen Querschnitt durch die  Düsenanordnung nach der Linie     III-III    der       Fig.    1 und 2, während       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie     IV-IV     der     Fig.    1 wiedergibt.  



  Es bezeichnet 1 das Düsenventil     einer     nichtgezeichneten     Verpuffungskammer,    nach  dessen Öffnung die in der     Verpuffungskam-          mer    erzeugten, hochgespannten und hoch  erhitzten Verbrennungsgase über den Düsen  vorraum 2 in die Düsenkanäle 3 eintreten,  die nach Art einer     Lavaldüse    ausgebildet  sind und in denen die     Verbrennungsgase    ent  spannt sowie beschleunigt werden. Die Dü  sen 3 sind dabei ausser durch die Lappen 4  und 5 der Düsenblätter durch deren Seiten  wände 6 begrenzt.

   Die Lappen 4, 5 sind       zweckmässig    durch entsprechende Ausfräsung  der     u-förmigen        Düsenblattrohlinge    entstan  den. Je zwei benachbarte Lappen 4 und 5       sind    durch Schweissnähte 7 miteinander ver  bunden, wobei die Schweissnähte 7, wie     Fig.    1  erkennen lässt, etwa mit der Mittellinie der  Düsen 3 zusammenfallen.  



  Die Düsenblätter selbst sind hohl ausge  führt und werden mit Wasser gekühlt, das  durch eine     Leitung    8 in den unterhalb der  Düsen vorgesehenen Kühlraum 9     (Fig.    2 bis  4) eintritt, die Kühlräume jedes Düsenblat  tes durchströmt und in den oberhalb der Dü  sen angeordneten Kühlraum 10 gelangt, um  aus diesem über Leitung 11 abgezogen zu  werden. Wie     Fig.    1 zeigt, sind die Zu- und       Abführungsleitungen    8 und 11 für das Kühl  mittel an den seitlichen Enden des die Dü  sengruppe enthaltenden     Beaufschlagungs-          bogens    vorgesehen.

   Die Räume 9 und 10  sind durch die Zwischenwand 12     (Fig.    3)  voneinander getrennt, um den     Durchfluss    des    Kühlmittels durch die Kühlräume der Dü  senblätter zu erzwingen.  



  Der Kühlraum 13 des Düsenvorraumes  wird unabhängig von der Kaltkühlung der  Düsenblätter über Leitung 14     (Fig.    1) mit  heissem Druckwasser beschickt; die     Ableitung     erfolgt bei 15.  



  Wie besonders deutlich     Fig.    4 erkennen  lässt, kennzeichnen sich die Düsenblätter  durch Anordnung einer ihr Inneres in zwei  Längsräume 17 und 18     einteilenden,    eine       Durchtrittsausnehmung    19 an der Blattspitze  aufweisenden Zwischenwand 20 im     Innern     jedes Blattes, wobei die Zwischenwand<B>20</B>  etwa in der Mitte der     Düsenblatthöhe    liegt.

    Die Zwischenwand 20     stützt    dabei gleich  zeitig die Seitenwände des Düsenblattes, wie  man insbesondere aus     Fig.    3 zu erkennen  vermag, gegeneinander ab, so dass sie     unter     dem Einfluss des Verbrennungsgasdruckes  nicht in ihrer     Form    verändert werden kön  nen.

   Die zweckmässig durch     Ausfräsung    her  gestellten     Längsräume    17 und 18 jedes Dü  senblattes sind nach oben und unten abge  deckt durch in den     Düsenblattkörper    einge  schweisste     bezw.    eingelötete Deckel 21     bezw.     22, die bei 23 und 24     Öffnungen    zum     Ein-          bezw.    Austritt des Kühlwassers     aufweisen.     In     Fig.    3 sind die Deckel 21 und 22 in An  sicht zu sehen, weil der Schnitt an der Stelle  durchgeführt worden     ist,

      an der die Öffnun  gen     bezw.    Aussparungen 23 und 24 liegen.  



  Die Zu-     bezw.        Abflusssammelräume    9       bezw.    10 für das     Kühlwasser    sind durch  dünne und elastische Wandungen 25     und    26  gebildet; sie sind einerseits bei 27 mit den       Düsenblattspitzen,    anderseits bei 28 mit dem  Tragkörper 29 für die Düsengruppe ver  schweisst. Auf diese Weise wird erreicht,  dass sich die Düsengruppe bei ihrer     Erwär-          mung    so ausdehnen kann, dass Spannungs  risse mit Sicherheit vermieden sind.  



  Die Wirkungsweise der     beschriebenen     Einrichtung ist folgende:  Das über     Leitung    8     zugeführte    kalte  Kühlwasser erfüllt zunächst den     Zufluss-          sammelraum    9, um von diesem über die Öff  nungen<B>23</B> in die Längsräume 18 jedes Dü-           senblattes    einzutreten.

   Demgemäss wird das  Düsenblatt in     Strömungsrichtung    der Ver  brennungsgase vom Blattrücken 16     aus    bis     in     die Blattspitze hinein von einem     Kühlmittel-          strom    durchflossen, der sich auf nahezu die  Hälfte der     Düsenblatthöhe    erstreckt.

   Bei  19 erfolgt innerhalb der     Düsenblattspitze    die  Umlenkung des     Kühlmittelstromes,    worauf  der Längsraum 17 entgegengesetzt zur Strö  mungsrichtung der Verbrennungsgase von  der Blattspitze bis zum Blattrücken von  einem Kühlstrom durchsetzt wird, der     wie-          derum    nahezu die Hälfte der     Düsenblatthöhe     in Anspruch nimmt. Die bei 24 austretenden       Kühlmittelströme        vereinigen    sich in dem Ab  flusssammelraum 10, um über die     Leitung    11  abgeführt zu werden.  



  Auf diese Weise wird nicht nur jedes  Düsenblatt fast der gesamten Länge und  Höhe nach wirksam mit     Kühlmittel    durch  strömt, sondern es wird auch das     Kühlmittel     gezwungen, seiner gesamten Menge nach an  den     Innenwandungen    der Blattspitze vorbei  zuströmen, um diese wirksam zu kühlen.

   Die       Strömungsquerschnitte,    die dem     Kühlmittel     dabei zur Verfügung stehen, sind     verhältnis-          mässig    gross, so dass ausreichende     Kühlmittel-          mengen    durch die     Kühlräume    geführt werden  können, womit nicht nur eine genügende       Wärmeabfuhr    ohne jegliche Gefahr von  Dampfbildungen     gewährleistet,    sondern auch  die Neigung zur Verstopfung beseitigt ist.

    Aus der     Fig.    3 geht aber auch hervor, dass  die durch die Lappen 4 und 5 gebildeten  Seitenwände der Düsen 3 ebenfalls gekühlt  werden, und zwar durch die     in    den Räumen 9  und 10 zirkulierende Flüssigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH r Gekühltes Düsensegment für Brennkraft- turbinen, das aus einzelnen Teilen zusam mengesetzt ist und bei dem die Seitenstücke, zwischen welchen die gekühlten Düsenblätter angeordnet sind, ebenfalls gekühlt sind, da durch gekennzeichnet,.
    dass die Düsenblätter, welche mit seitlichen, mit ihnen aus einem Stück bestehenden Ansätzen die Düsen bil den, durch diese Ansätze zu einem einheit lichen Bauteil vereinigt sind. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Düsensegment nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die im Quer schnitt H-förmigen Düsenblattkörper auf ihren beiden Seiten lappenförmige An sätze aufweisen, über die sie durch längs der Düsenmittellinien verlaufende Nähte miteinander verbunden sind. 2.
    Düsensegment nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenblattkörper über die lappen- förmigen Ansätze miteinander verschweisst sind. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung von Düsen segmenten nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lappenförmigen Ansätze der im Quer schnitt H-förmigen Düsenblattkörper durch Ausfräsung gebildet werden.
CH209010D 1938-03-19 1939-02-23 Gekühltes Düsensegment für Brennkraftturbinen und Verfahren zu seiner Herstellung. CH209010A (de)

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