CH206191A - Verfahren zur Herstellung von Baukörpern aller Art aus mit Bindemitteln vermischtem Faserstoff und gemäss diesem Verfahren hergestellter Baukörper. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Baukörpern aller Art aus mit Bindemitteln vermischtem Faserstoff und gemäss diesem Verfahren hergestellter Baukörper.

Info

Publication number
CH206191A
CH206191A CH206191DA CH206191A CH 206191 A CH206191 A CH 206191A CH 206191D A CH206191D A CH 206191DA CH 206191 A CH206191 A CH 206191A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
zones
binder
structure according
content
sep
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Dynamit-Actien-Gesellschaft Co
Original Assignee
Dynamit Nobel Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel Ag filed Critical Dynamit Nobel Ag
Publication of CH206191A publication Critical patent/CH206191A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L97/00Compositions of lignin-containing materials
    • C08L97/02Lignocellulosic material, e.g. wood, straw or bagasse
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L61/00Compositions of condensation polymers of aldehydes or ketones; Compositions of derivatives of such polymers
    • C08L61/04Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only
    • C08L61/06Condensation polymers of aldehydes or ketones with phenols only of aldehydes with phenols

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Reinforced Plastic Materials (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Baukörpern aller Art aus mit Bindemitteln  vermischtem Faserstoff und gemäss diesem Verfahren  hergestellter Baukörper.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung von     Baukörpern    aller  Art, insbesondere für den Aufbau von Flug  zeugen, Kraftwagen und Wasserfahrzeugen  oder sonstigen Bauteilen, zu deren Herstel  lung bisher Holz oder Blech verwandt     wurde,     wie z. B. Türen,     Fenster,    Wände, Platten,  Möbel, Behälter usw., aus mit Bindemittel  vermischtem Faserstoff.  



  Es ist bereits einerseits bekannt, aus       Faserstoffbrei    hergestellte Baukörper mit  wasserabstossenden Mitteln zu versehen oder  ihre Oberfläche durch     Aufbringen    einer  Schutzschicht gegen Feuchtigkeit und Ab  nutzung widerstandsfähig zu machen. Diese  Arten der Behandlung haben jedoch     keinen     nennenswerten Einfluss auf die auf den gan  zen Querschnitt bezogenen Festigkeitseigen  schaften.  



  Anderseits ist es auch     bekannt,    Baukörper    für Kraftfahrzeuge oder sonstige Konstruk  tionsteile durch     Aufeinanderschichten    von  mit     Kunstharz    getränkten Papierbahnen un  ter Anwendung von Druck und Hitze herzu  stellen. Dieses Arbeitsverfahren konnte aber  aus verschiedenen Gründen nicht befriedigen.  



  Soweit die     gut    formbaren Kunstharz  Pressmassen, wie z. B. solche mit Holzmehl,       Faserstoffschnitzeln        und    Gewebeschnitzeln  als Füllstoff Anwendung fanden, gelang es  nicht, eine ausreichende Bruchfestigkeit zu  erzielen. Baukörper mit besserer Festigkeit  können zwar erhalten werden, wenn man bei  ihrer Herstellung von mit     Kunstharzen    im  prägnierten Faserstoff- oder Gewebebahnen  ausgeht, deren Formbarkeit bei richtiger       Durchbildung    des     Pressverfahrens    noch aus  reichend sein kann.

   Die aus diesen schicht  baren Stoffen     herstellbaren    homogenen Bau  körper, welche über ihren gesamten Quer-      schnitt gleiche Zusammensetzung und gleiche  Struktur haben, besitzen, jedoch neben sonst  guten Werkstoffeigenschaften den     Nacheil    zu  geringer     Zähigkeit.    Eine Überbeanspruchung  derartiger Baukörper, die bei ihrer Be  nutzung zum Aufbau von Fahrzeugen oft  eintritt,

   führt infolge der bekannten     hohen          Kerbempfindlichkeit    dieser Stoffarten     zii.     Brüchen mit grosser     Splitterwirkung.    Dieser       Nachteil    beeinträchtigt die     Verwendbarkeit     naturgemäss sehr     stark.     



  Alle aufgezählten Nachteile der     bekann-          ten    Verfahren werden durch das     Verfahren     zur Herstellung von Baukörpern     gemäss        dei-          Erfindung        vermieden.    Das neue     '\-erfahren    ist  dadurch     gekennzeicbnet,

          da.ss    aus     einem    Ge  misch von Flüssigkeit und Faserstoff unter       Mitverwendung    von Bindemittel ein Form  ling mit Zonen hohen     Bindemittelgehaltes     neben Zonen geringeren     Bindemittelgebaltes     oder     bindemittelfreien    Zonen hergestellt wird.

    Hierauf kann man die Formlinge gegebenen  falls unter gleichzeitigem     Anwendung    von  Druck und Hitze,     aufeinanderfolgender        An-          wendung    von Druck und Hitze oder     Anwen-          dung        von    Hitze     bezw.    Druck allein eher be  handeln.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren unter  scheidet sieh in verschiedenen Dingen vor  teilhaft von dem bisherigen     Stande    der     Tee.b-          nik    auf diesem Gebiet. Der eine Vorteil be  steht darin, dass aus den in Flüssigkeiten ver  teilten Faserstoffen die verschiedensten For  men von Baukörpern durch Austreiben der  Flüssigkeit auf verhältnismässig einfache  Weise und mit. ganz beliebiger     @,#Tandstärl;

  e     erzielt werden können, wobei es vor allen  Dingen leicht ist, kontinuierlich verlaufende       Lbergänge    von geringeren zu grösseren     @Vand-          stärken,        sowie    örtliche Verstärkungen des  Querschnittes zu erzielen.

   Der     zweite    Vorteil  liegt darin,     da,ss    Festigkeit und Zähigkeit     des     mit zonenmässig aufsteigendem     bezw.    abneh  mendem     Bindemittelgebalt    hergestellten Bau  körpers wesentlich grösser sind als bei Bau  körpern mit durchgehend gleichmässiger       Bindemittelverteilung,    indem zum     Beispiel     die Werte für die Schlagbiegefestigkeit teil-    weise mehr als doppelt so     lioeh    liegen     können.     Ein weiterer Vorteil liegt in der die Festig  keit erhaltenden,     schonenden    Behandlung der  Faserstoffe,

   da mit     Riichsiclit    auf die voran  gehende Formung des Baukörpers die der     Art     des     angewandten        Bindemittels    angepasste       Nachbehandlung        vorzugsweise    nur mehr in  einer     Verdichtung    und Erhärtung besteht.  



  Als Bindemittel können vorteilhaft Kunst  stoffe     verwandt    werden, zum Beispiel     härt-          bare    und     thermoplastische        Kunststoffe,    wie  z.

   B. hä     rtba.re    und     nicht        härtbare        Kunstharze.          Yol@-meri#at.c,        llisclipolvnierisate,        Zeliulose-          ester    und     ZellulosAther,    ferner aber auch       Bitiumen,        Asphalte    und     sonstige        Bindemittel,     auch solche     anorganischer    Art.

   Diese Binde  mittel     werden        während    oder     na,cli    der     Herstel-          lung    des     Forinlinges    in diesen     eingebracht,          wobei        inan    das Bindemittel. zum Beispiel in  Form von     Lösungen        verschiedener    Konzen  tration, sich einsaugen     lässt,    gegebenenfalls       unter    Zuhilfenahme von     Driiek    und Vakuum.

    Das Bindemittel     h;inn    aber auch von     vorn-          lierein        dein        Faserstoffbrei.    zum Beispiel in       auf-,-escliläniniteni    Zustande. stufenweise in       verschiedenen        'Mengen    zur Erzielung der ver  schieden starken     Dosierung    im     Faserformteil     beigegeben werden.

   Es können auch Binde  mittel verschiedener     Art,    in beliebiger An  zahl und Menge, auch untereinander     ge-          inischt,    gleichzeitig     .@n         -en    du     nu    bei der Her  stellung der     Formlinge    finden.

   Ferner können  Stoffe, die     keinen        Bindemittelcharakter    be  sitzen,     mitver"vandt        jverden,    zum Beispiel       wasserabstossende    und die Verbrennung hem  mende Chemikalien,     vorzugsweise    zum     Schutz     der     bindeinittelärmeren    und     bindemittel-          freien    Zonen.  



  Zweckmässig wird so verfahren, dass zum  Beispiel die Oberseite des     Forrnlinges    den  höchsten     Bindemittelgelialt    besitzt, und     dass     dieser     Gebalt    nach der gegenüberliegenden  Unterseite stetig oder gegebenenfalls auch       stufenweise    auf einen beliebig kleinen Wert       bezw.    auf Null abnimmt. Die Verteilung der  Schichten kann natürlich auch in umgekehr  ter Reihenfolge erfolgen. indem die Unter  seite des     Formlines    den höchsten     Binde-          in              mittelgehalt    besitzt, der nach der Oberseite  hin abnimmt.

   Nach diesem Verfahren werden  Formlinge mit ganz besonders hoher Bruch  sicherheit und Zähigkeit erzielt.  



  Es kann aber auch so verfahren werden,  dass die beiden äussersten Zonen des     Form-          linges,    zum Beispiel Ober- und Unterseite,  den höchsten Gehaltan Bindemittel besitzen,  und dass dieser Gehalt     nach    der Mitte des  Querschnittes     bezw.    dem Kern zu stetig oder  auch stufenweise auf einen beliebig kleinen  Wert     bezw.    bis auf Null abnimmt.

   Auch für  diesen Fall ist die Möglichkeit der Umkeh  rung gegeben, indem die Kernzone des Quer  schnittes den höchsten     Bindemit.telgehalt    auf  weist und dieser Gehalt nach der Ober- und  Unterseite des     Formlinges    hin stetig oder  auch stufenweise auf einen beliebig kleinen  Wert     bezw.    bis auf Null abnimmt. Man er  zielt so je nach der einen oder andern Arbeits  weise Formlinge mit weichem Kern und har  ter Oberfläche oder solche mit hartem Kern  und weicher Oberfläche.  



  In einem einzigen Formling können je  doch auch Zonen mit hohem und geringerem       Bindemittelgehalt    und gegebenenfalls Zonen  ohne     Bindemittelgehalt    beliebig oft, in be  liebiger Reihenfolge und in beliebiger Aus  dehnung enthalten sein und in     beliebiger     Richtung verlaufen. Derartige Formlinge be  sitzen neben hoher mechanischer Festigkeit  hervorragende     Dämpfungseigenschaften.     



  Die Zonen mit hohem     Bindemittelgehalt     und die Zonen mit geringerem     Bindemittel-          gehalt    und die     bindemittelfreien        Zonen    kön  nen aber auch noch anders als schichtförmig,  zum Beispiel auch streifen- oder gitterför  mig ausgebildet sein, so dass zum Beispiel in  einem Formling ein gitterförmiges Gerüst  mit hohem     Bindemittelgehalt    in     bindemittel-          ärmerer    oder     bindemittelfreier    Faserstoff  masse eingebettet ist.

   Hierbei erhält man ei  nen Formling, bestehend aus einem harten  und steifen Gerippe mit einer     ureichen,    aber  dafür zähen Masse in den Zwischenräumen  desselben.  



  Diese streifen- oder gitterförmigen Zonen  können aber auch noch zusätzlich bei den an-         dern    beschriebenen Kombinationen ange  wandt werden, so dass zum Beispiel ein     Form-          ling    hergestellt wird, welcher an der     Ober-          und    Unterseite     Zonen    mit hohem Bindemittel  gehalt aufweist und in dem     bindemittelärme-          ren    oder     bindemittelfreien    Kern nochmals ein  gitterförmig ausgebildetes Gerüst mit hohem       Bindemittelgehalt    eingebettet enthält.

   In vie  len Fällen ist es vorteilhaft, mehrere derar  tige     Faserstoffgebilde    mit zonenmässig ver  schieden verteiltem     Bindemittelgehalt,    auch  solche verschiedener Gestalt, in beliebiger  Reihenfolge zu kombinieren und dann zu  einem     einheitlichen    Baukörper zu vereinigen,  da man auf diese Weise Baukörper beliebiger  Stärke und Gestalt erhalten kann.  



  Die Art und Weise der Fertigstellung des  betreffenden     Formlinges    richtet sich dann  nach dem verwendeten Bindemittel. Sofern  zum Beispiel     härtbare    Kunstharze Verwen  dung finden, werden die damit versehenen  Formlinge zweckmässig unter Druck und  Hitze verdichtet und erhärtet.  



  Zur Verbesserung der Oberfläche oder zur  Versteifung oder zum Zweck der Schaffung  von     Verbindungsmöglichkeiten    können Bau  teile     beliebiger    Form und Stoffart, wie z. B.  Teile aus Holz, Metallen oder Kunststoffen,  ferner Seile, Geflechte oder Gewebe aus  Faserstoffen oder Kunststoffen in die     Form-          linge        eingebettet    oder auch auf die Formlinge  aufgebracht werden, und zwar sowohl nur au  gewissen Stellen als auch durchgehend.  



  Schliesslich können bei der Herstellung  der Baukörper vorteilhaft andere Teile, wie  z. B. die für den späteren Zusammenbau er  forderlichen Scharniere, Ansätze, Nocken,  Profile, Buchsen, Lager, Rohre und Leisten  beliebiger Form und Stoffart mit eingesetzt  werden.  



  <I>Beispiel 1:</I>  (stufenweise abnehmender Harzgehalt)  Es werden 5 Chargen von in Wasser auf  geschlämmtem     Zellulose-Faserstoff    mit fein       gepulvertemPhenol-Formaldehyd-Harz    vorbe  reitet, wobei das Verhältnis von Faserstoff  zu Kunstharz, in Gewichtsteilen ausgedrückt,  folgendes ist:

      
EMI0004.0001     
  
    1. <SEP> Charge <SEP> 5s' <SEP> Teile <SEP> hinistharz <SEP> : <SEP> 50 <SEP> Teile <SEP> Faserstoff
<tb>  ,
<tb>  ?. <SEP> Charge <SEP> <B>60</B>
<tb>  3. <SEP> Charge <SEP> 30 <SEP> , <SEP> . <SEP> 7 <SEP> 0
<tb>  .1. <SEP> Charge <SEP> ?h <SEP> . <SEP> 80 <SEP> "
<tb>  Charge <SEP> 19s <SEP> . <SEP> 90       Diese Chargen werden der Reihe nach in eine  Siebform gebracht, wobei nach dem Entfer  nen der Flüssigkeit der     Faserstofformling        aus     den verschiedenen Chargen mit den. entspre  chend zusammengesetzten Zonen entstellt.

    Nach der Fertigstallung     bezw.        Trockming     wird dieser Formling in     einer        bydraillischcn     Presse bei einem Druck von     etwa   <B>2</B>00 bis  400     li:g/em2    und einer Temperatur von 145         his   <B><I>165'</I></B> C bis     znr        Aushärtung        gepresst    und  erforderlichenfalls anschliessend     gekühlt.     



       Beispiel   <I>2:</I>  Es werden 5 Chargen aus mit     Natron-          Zellulose-Faserstoff    und fein gepulvertem       Plienol-Foi-nialdelivd-Harz    vorbereitet, wobei  das     Verhältnis        voll    Faserstoff zu Kunstharz,  in     C-,ewiclitsteilen        ausgedrückt    folgendes ist:

    
EMI0004.0023     
  
    1. <SEP> Charge <SEP> 30 <SEP> Teile <SEP> Kunstharz <SEP> : <SEP> 70 <SEP> 'Teile <SEP> Faserstoff
<tb>  ?. <SEP> Charge <SEP> 2(@ <SEP> . <SEP> 8!t
<tb>  Charge <SEP> 10
<tb>  4. <SEP> Charge <SEP> ?0 <SEP> . <SEP> 80 <SEP> ,
<tb>  Charge <SEP> 30 <SEP> . <SEP> 70 <SEP> ,       Diese Chargen werden     wiederum    der Reihe  nach in die Siebform eingebracht,  -o  bei dann ein     Faserstofformling    mit     voll     der     Querschnittsmitte    nach aussen zuneh  mendem Harzgehalt entstellt.

   Nach der     Für-          tigstellung        bezw.        Trochnung    wird dieser  Formling in einer     Hydraulischen    Presse bei    einem     Druck    von     etwa        ?00    bis     4(10        1-,g/cm    \  und einer Temperatur von     145    bis<B>165'</B> C       his    zur     Aushärtung    gepresst und     erforder-          lichenfalls    anschliessend     gekühlt.     



       sseisriiel   <I>3:</I>  Es  -erden     Cbar-en    folgender Zusammen  setzung vorbereitet:  
EMI0004.0046     
  
    1. <SEP> Charge <SEP> 10 <SEP> Teile <SEP> Kunstharz <SEP> 9() <SEP> Teile <SEP> Faserstoff
<tb>  ?. <SEP> Charge <SEP> ?0 <SEP> . <SEP> 80 <SEP> "
<tb>  3. <SEP> Charge <SEP> 3! <SEP> . <SEP> 7 <SEP> 0 <SEP> ..
<tb>  4. <SEP> Charge <SEP> ?0 <SEP> . <SEP> 8() <SEP> ,
<tb>  5. <SEP> Charge <SEP> 1(1 <SEP> . <SEP> 90 <SEP> " <SEP> "       Beim Einbringen in eine Siebform entsteht.  ein     Faserformling    mit von der     CZuersclinitts-          mitte    nach aussen abnehmendem Harzgehalt.

    Nach der Fertigstellung     bezw.    Trocknung  wird dieser     Formling    in einer     hydraulischen     Presse bei einem Druck von etwa ?00 bis  400     kg/cm    - und einer Temperatur von     115     bis 165   C bis zur     Aushärtung        gipresst    und  erforderlichenfalls anschliessend gekühlt.  



       Beispiel   <I>4:</I>  Je zwei     Faserstofformlinge    gemäss Bei  spiel 2 und ein     Faserstofformling    gemäss    Beispiel 3     werden    aufeinander geschichtet  und in einer     gemeinsamen    Form unter Druck  und Hitze bis zur     Aushärtung    des Bindemit  tels     verarbeitet.    Man erhält so einen Form  ling, der an den     lussenwänden    den grössten  Harzgehalt und der ausserdem einen von harz  armen     Schicbten    begrenzten harten,

       harz-          reichen        Kern        besitzt.    In diesen     Formling    kön  nen vor     dein        E,int    ringen in die     Pressform     Rahmenteile, Buchsen und Scharniere einge  bettet     werden.    die dann     tvährend    des Pressens  mit dein     Formling    fest vereinigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Baukör pern aller Art, insbesondere-für den Auf bau von Flugzeugen, Kraftwagen und Wasserfahrzeugen aus mit Bindemittel vermischtem Faserstoff, dadurch gekenn zeichnet, dass aus einem Gemisch von Flüssigkeit und Faserstoff unter llitver- wendung von Bindemittel ein Formling mit Zonen hohen Bindemittelgehaltes ne ben Zonen geringeren Bindemittelgehal- tes oder bindemittelfreien Zonen herge stellt wird.
    1I. Gemäss Verfahren nach Patentanspruch I hergestellter Baukörper, dadurch gekenn zeichnet, dass in demselben Zonen hohen Bindemittelgehaltes neben Zonen geringe ren Bindemittelgehaltes oder bindemittel- freien Zonen vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Formling unter gleichzeitiger Anwen dung von Druck und Hitze weiter behan delt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Formling unter aufeinanderfolgenderAn- wendung von Druck und Hitze weiter be handelt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Formling unter Anwendung von Hitze weiter behandelt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man den Formling unter ausschliesslicher Anwen dung von Druck weiter behandelt. 5.
    Baukörper nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet. dass die eine Seite des Aufbauteils, den höchsten Gehalt an Bindemittel besitzt, und dass dieser Ge halt nach der gegenüberliegenden Seite des Aufbauteils, stetig auf einen beliebig kleinen Wert bezw. bis auf Null ab nimmt. 6. Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass der Binde mittelgehalt nach der gegenüberliegenden Seite stufenweise auf einen beliebig klei nen Wert bezw. bis auf Null abnimmt. 7.
    Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die äussersten Zonen des Aufbauteils bezw. Ober- und Unterseite, den höchsten Gehalt an Bindemittel besitzen, und dass dieser Ge halt nach der litte des Querschnittes bezw. nach dem Kern zu auf einen belie big kleinen Wert bezw. bis auf Null ab nimmt. 3. Baukörper nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der Bindemittelgehalt nach der litte zu stetig abnimmt. 9.
    Baukörper nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass der Bindemittelgehalt nach der Mitte zu stufenweise abnimmt. 10. Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kernzone des Querschnittes den höchsten Binde mittelgehalt aufweist; und dass dieser Ge halt nach der Ober- und Unterseite des Aufbauteils hin auf einen beliebig klei nen Wert bezw. bis auf Null abnimmt. 11. Baukörper nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der Bindemittelgehalt stetig ab nimmt. 12.
    Baukörper nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass der Bindemittelgehalt stufen weise abnimmt. 13. Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet; dass die Zonen mit hohem Bindemittelgehalt und die Zonen mit geringerem Bindemittelgehalt bezw. die bindemittelfreien Zonen anders als schichtförmig ausgebildet sind und in beliebiger Richtung verlaufen. 14.
    Baukörper nach Patentanspruch I1 und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass die Zonen mit hohem Binde- mittelgehalt bezw. die bindemittellialti- gen Zonen streifenförmig ausgebildet sind. 15.
    Baukörper nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, da,ss die Zonen mit hohem Binde- mittelgeha.lt bezw. die bindemittelhalti- gen Zonen gitterförmib ausgebildet sind. 16. Baukörper nach Patentanspruch 1I und und den Unteransprüchen 13 und 14, da durch gekennzeichnet, dass streifenför mige Zonen zusammen mit schichtförmi- gen Zonen vorhanden sind. 17.
    Baukörper nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 13 und 15, dadurch gekennzeichnet. dass gitterförmige Zonen zusammen mit schichtförmigen Zonen vorhanden sind. 18. Baukörper nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass Bauteile von beliebiger Form und Stoffart in den Formling eingebettet sind. 19. Baukörper nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass Bauteile von beliebiger Form und Stoffart auf den Formlin- aufgebracht sind.
CH206191D 1937-06-07 1938-05-04 Verfahren zur Herstellung von Baukörpern aller Art aus mit Bindemitteln vermischtem Faserstoff und gemäss diesem Verfahren hergestellter Baukörper. CH206191A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE206191X 1937-06-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH206191A true CH206191A (de) 1939-07-31

Family

ID=5791153

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH206191D CH206191A (de) 1937-06-07 1938-05-04 Verfahren zur Herstellung von Baukörpern aller Art aus mit Bindemitteln vermischtem Faserstoff und gemäss diesem Verfahren hergestellter Baukörper.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH206191A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0010121B1 (de) Vorgefertigte, selbsttragende Platten und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE102006018277B4 (de) Bauplatte und Verfahren zur Herstellung einer Bauplatte
DE2554212A1 (de) Verstaerkte formteile aus lignocellulose und verfahren zu ihrer herstellung
DE3712972A1 (de) Warm formgepresster gegenstand und verfahren zum warmformpressen
DE805708C (de) Platten, Schalen und Profile
DE69507772T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines geformten Holzproduktes
EP2964457B1 (de) Verfahren zur herstellung einer wenigstens zweischichtigen platte und wenigstens zweischichtige platte
CH289307A (de) Verfahren zur Herstellung von Konstruktionselementen.
CH206191A (de) Verfahren zur Herstellung von Baukörpern aller Art aus mit Bindemitteln vermischtem Faserstoff und gemäss diesem Verfahren hergestellter Baukörper.
DE2718626C2 (de) Schichtverbundplatte
DE2348985A1 (de) Verfahren zur herstellung eines bauelements und bauelement
DE60100076T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Industriebodens, Mittel zur Durchführung des Verfahrens und so erhaltener Boden
AT160626B (de) Verfahren zur Herstellung von Konstruktions- und Formteilen aller Art aus mit Bindemitteln versehenen Faserstoffgebilden.
DE840915C (de) Verfahren zur Herstellung von Formkoerpern aus Holzabfaellen und aehnlichen Faserstoffen unter Mitverwendung organischer Bindemittel
DE29904799U1 (de) Preßplatte aus einem Trägermaterial und einem Bindemittel
DE68903544T2 (de) Methode zur herstellung von faserplatten.
DE3115077C2 (de) Verfahren zum Herstellen von Platten
DE1653174A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Spanplatte oder -koerpern
DE914711C (de) Verfahren zum Herstellen einer Tuer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge, aus Kunstharzoder aehnlichen Stoffen
DE1453411C3 (de) Verfahren zur Herstellung von heiß gepreßten Formkörpern
DE2156481A1 (de) Tischplatte, insbesondere für Gartentische
DE900518C (de) Verfahren zur Herstellung von Holzfaserplatten
DE2558407A1 (de) Holzaustauschmaterial und verfahren zu dessen herstellung
DE2740647A1 (de) Verbundwerkstoff in sandwich-bauweise, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
DE762087C (de) Spuelvorrichtung oder Spuelbecken sowie Verfahren zu ihrer Herstellung