CH182103A - Einrichtung zur Ortsbestimmung für den Luftverkehr und die Seeschiffahrt. - Google Patents

Einrichtung zur Ortsbestimmung für den Luftverkehr und die Seeschiffahrt.

Info

Publication number
CH182103A
CH182103A CH182103DA CH182103A CH 182103 A CH182103 A CH 182103A CH 182103D A CH182103D A CH 182103DA CH 182103 A CH182103 A CH 182103A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
beacons
shipping
air traffic
location determination
beacon
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Societe Industrielle Des Loth
Original Assignee
Procedes A Loth Soc Ind Des
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Procedes A Loth Soc Ind Des filed Critical Procedes A Loth Soc Ind Des
Publication of CH182103A publication Critical patent/CH182103A/de

Links

Landscapes

  • Traffic Control Systems (AREA)

Description


  Einrichtung zur Ortsbestimmung     fier    den Luftverkehr und die     Seeschiffahrt.       Ähnlich wie der     Landverkehr    durch  Wegweiser,     Anzeigebretter    oder     Grenzsäulen     auf den grossen Verkehrswegen erleichtert  wird, so dass, der Tourist weiss, in welcher  Gegend er sich befindet, könnte die Luft  schiffahrt durch am Boden angebrachte, auf  jeder gewöhnlichen Flughöhe sichtbare Mar  kierungen weniger ungewiss gemacht werden.  Es ist schon vorgeschlagen worden, gegebe  nenfalls beleuchtete Tafeln auf dem Dach  wichtiger Gebäude, wie zum Beispiel Bahn  höfe, anzubringen oder grosse weisse Buch  staben auf die Landstrassen oder auf die Ei  senbahnwege aufzutragen.  



  Mit a11 diesen     Markierungensarten    sind  drei erhebliche Nachteile verbunden. Der  erste ist der, dass die     Markierungen    nur tags  über oder, im Falle beleuchteter Anzeigen,  in Abwesenheit von Nebel sichtbar sind,  wenn sie also am wenigsten notwendig sind.  Der zweite ist der, dass im Falle eines Kon  fliktes der Feind bei Luftraids diese Anzei-    gen ausnutzen kann. Der letzte ist der, dass  es praktisch unmöglich ist, ein ausgedehntes  Land mit einer     genügenden.    Anzahl optischer  Anzeigen zu versehen, damit der Flugzeug  führer sicher ist, sich stets zurechtfinden zu  können.  



  Die Erfindung hat den Zweck, diese  Nachteile zu     beheben.     



  Nach der     Erfindung        wird    ein Netzwerk  von Radiobaken angebracht, die in solcher  Entfernung voneinander angeordnet sind     iuw.d     deren     Aussendungen    alle von solcher Ken  nung und Intensität sind, dass man anhand  des Empfanges     im    Fahrzeug stets imstande  ist, zu     ermitteln,    in der Nähe von welcher  Bake man sieh befindet.  



  Es kann noch folgendes angeregt werden.  Die     Aussendungen        könnten    mittels     einer    ge  eigneten Antenne, zum Beispiel eines zum       Zenith    reflektierenden Netzes und mit einer  derartigen Energie. erfolgen, dass ihr Wir  kungsbereich einen Radius von etwa 10 km      besitzt, was einer nützlichen markierten  Oberfläche von     etwa   <B>300</B> bis 400 km= ent  spricht. Die Ortsbestimmungen wären auf  diese     Weise    bis auf weniger als 10 km ge  nau, was für die praktischen Bedürfnisse  reichlich genügt.  



  Die Aussendung sämtlicher Stationen  könnte zweckmässig auf einer einzigen Wel  lenlänge von weniger als 10 m (30 000 Kilo  perioden) erfolgen, um eine unregelmässige  Verbreitung zu verhüten. Das ausgesandte  Signal kann in Morsecode oder zweckmässig       telephonisch    sein und die Ortsangabe ent  weder in     gewöhnlicher    Schrift oder in Ziffer  schrift erfolgen, um gegebenenfalls Geheim  haltung gemäss eines Codes zu sichern, der  nach Bedarf geändert werden kann.  



  Die Modulation kann dabei selbsttätig er  folgen. Es könnte zum Beispiel die     bZodulie-          rung    mittels eines phonographischen Systems,  das zum -Beispiel aus einer elektrischen  Schalldose oder einem Schallfilm oder einem  Stahldraht mit     magnetischer    Aufzeichnung  besteht, oder dergleichen erfolgen, auf das  gegebenenfalls ein Verstärker folgt.  



  Das phonographische System könnte zum  Beispiel mittels eines kleinen Elektromotors  angetrieben werden, der gegebenenfalls mit  denen der     benachbarten    Sender synchroni  siert werden kann, damit die Verständigkeit  nicht durch     gleichzeitig    empfangene Signale  gefährdet     wird.     



  Obgleich die an Bord der Fahrzeuge zu  verwendenden Empfänger von beliebiger Art  sein können, bietet die     Verwendung    von     su-          perregenerativen    Empfängern hier einen be  sonderen Vorteil; denn diese Apparate rea  gieren beim gleichzeitigen Eingehen     zweier     oder mehrerer Signale auf der gleichen Wel  lenlänge ausschliesslich auf das relativ stärk  ste dieser Signale. Dies hat zur Folge, dass  man beim Überfliegen einer Gegend mit Ba  ken fast immer nur die Bake hört, die am       stärksten,    empfangen wird, also im vorliegen  den Falle die nächste. Ohne wesentlichen  Übergang     verschwindet    diese und die fol  gende Bake wird empfangen, sobald man sich  derselben nähert.

      Wenn das Flugzeug einen' Sender besitzt,  ist es möglich, die erfindungsgemässe Ein  richtung in folgender Weise auszubilden. Die  Landsender werden in diesem Fall, statt       dauernd    zu arbeiten, nur auf einen charakte  ristischen, vom Flugzeug ausgesandten An  ruf und für eine beschränkte Zeit in Tätig  keit gesetzt. Zu diesem Zweck genügt es.  mit jedem Landsender einen sehr einfachen  Empfänger zu kombinieren, der jederzeit  betriebsfähig und immer auf die gleiche  Kurzwelle abgestimmt ist und ein     Störbe-          freiungsgerät    besitzt. Der Empfänger schal  tet die zugeordnete Sendestation ein und  letztere schaltet sich selbst darauf     mittels     eines Verzögerungsrelais nieder aus.  



  Diese Lösung, wenn sie auch komplizier  ter ist, würde eine noch grössere Verschwie  genheit ermöglichen.  



  Es ist ersichtlich, dass die erfindungsge  mässe Einrichtung nicht nur für den Luft  verkehr, sondern auch für die     Seeschiffahrt     verwendbar ist. Insbesondere können in  Küstengebieten die Küsten- und Seeleucht  türme als Standorte von Radiobaken benutzt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Ortsbestimmung für den Luftverkehr und die Seeschiffahrt, dadurch gekennzeichnet, dass ein Netzwerk von Ra diobaken angebracht ist, die in solcher Ent- fernung voneinander angeordnet sind und deren Aussendungen alle von solcher Ken nung und Intensität sind, dass man anhand des Empfanges im Fahrzeug stets imstande ist, zu ermitteln, in der Nähe von welcher Bake man sich befindet.
    IINTERANSPRtrCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass@ die Baken mit je einer selbsttätigen Vorrichtung verse hen sind, von der periodisch ein für die betreffende Bake charakteristisches Er kennungszeichen ausgesandt wird. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Modulation benachbarter Baken derart synchronisiert ist, dass ihre Erkennungszeichen nie gleich zeitig ausgesandt werden. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass alle Baken auf der gleichen Kurzwelle senden. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Bordemp fänger nach dem superregenerativen Prin zip arbeiten.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da3 die Baken nur unter dem Einfluss von Signalen in Tä tigkeit gesetzt werden, die vom passieren den Fahrzeug ausgesandt werden.
CH182103D 1934-09-05 1934-12-24 Einrichtung zur Ortsbestimmung für den Luftverkehr und die Seeschiffahrt. CH182103A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR182103X 1934-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH182103A true CH182103A (de) 1936-01-31

Family

ID=8878261

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH182103D CH182103A (de) 1934-09-05 1934-12-24 Einrichtung zur Ortsbestimmung für den Luftverkehr und die Seeschiffahrt.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH182103A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0737321B1 (de) Verfahren zur überwachung des schiffsverkehrs auf see mit erkennung von ölverschmutzungen und potentiellen schiffskollisionen
DE3012616A1 (de) Flughafenueberwachungseinrichtung
DE2032211A1 (de) System zur Überwachung von Fahrzeugen
EP0923061A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anzeigen der voraussichtlich bis zur Ankunft des nächsten Fahrzeuges verbleibenden Zeit an Haltestellen eines Verkehrsmittel
EP1109032A1 (de) Verfahren und System zum Warnen vor Kollisionen zwischen Fluggeräten
DE19626114A1 (de) Verfahren, fahrzeugseitige und stationäre Einrichtung zur individuellen Warnung vor Verkehrsstörungen
CH182103A (de) Einrichtung zur Ortsbestimmung für den Luftverkehr und die Seeschiffahrt.
DE102016225886A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Positionsbestimmung
DE809318C (de) Anlage zur Sicherung des Fahrzeugverkehrs durch drahtlosen Fernmeldeverkehr zwischen zwei Stationen
DE102016010761B4 (de) Verfahren zur Funkübertragung und Funksendeanlage
DE102014000411A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Positionsbestimmung eines Objektes
DE1813128A1 (de) System zur Ermittlung und Anzeige des jeweiligen Standorts von Fahrzeugen
DE19903099A1 (de) Verfahren zur Darstellung von Luftfahrzeuginformationen auf einem Flugverkehrsmanagement-Bildschirm
Perry et al. The economic and social disruption arising from the snowfall hazard in Scotland—the example of January 1978
DE10212608B4 (de) Verfahren zur Lokalisierung von mobilen Endgeräten eines zellularen Funktelefonnetzes
DE665490C (de) Einrichtung zum Peilen von Luftfahrzeugen
DE541180C (de) Anordnung zur drahtlosen UEbertragung von Zeichen und Nachrichten auf ein mittels Stromzuleitung betriebenes Fahrzeug
DE708524C (de) Anlage fuer die Fuehrung eines Fahrzeuges in der Vertikalebene bei der Blindlandung
DE630254C (de) Einrichtung zur Kenntlichmachung von Flugzeuglandeplaetzen mittels elektrischer Wellen
DE1455357A1 (de) Einrichtung zur Informationsuebermittlung im Eisenbahnwesen
Castle Evaluation of Precision Approach Path Indicator (PAPI).
DE1591564B2 (de) Verfahren zur ueberwachung des schiffsverkehrs auf einer wasserstrasse
DE2443816A1 (de) Anordnung zur funkversorgung laengs von transportwegen, insbesondere beim eisenbahnstreckenfunk
DE2045797B2 (de) Verfahren zur Erfassung von Kenndaten zur Standortbestimmung von Fahrzeugen eines Verkehrssystems
DE2156716C3 (de) Funkpeilsystem zur Kreuzpeilung, vorzugsweise für die Flugsicherung