Elektromagnetische Zählwerkseinrichtung zur Zählung der Achsen eines Eisenba. hnzuges.
Die Zählwerke, welche normalerweise zur Zahlung der Achsen eines, Eisenbahnzuges verwendet werden, bestehen aus zwei elektro magnetischen Hubwerken, von denen das eine den Zeiger für die Einzahlung, das andere den Zeiger für die Auszählung vorwärts bewegt. Diese elektromagnetischen Hubwerke werden entweder unter Verwen dung von Pedalkontakten oder auf elektroinduktivem Wege in bekannter Weise gesteuert.
Die hohe Betriebssicherheit, die das Zähl- werk auch bei sehr rasch aufeinanderfolgenden Impulsen aufweisen muB, bedingt eine massive Konstruktion sämtlieher Teile und infolgedessen benötigt man, um den Massen eine genügende Beschleunigung erteilen zu kÏnnen, eine relativ hohe elektrische Leistung. Dieselbe beträgt in der Regel 5 bis 10 Watt.
Es ist nun ganz unm¯glich, nach dem einleitend erwähnten elektroinduktiven Verfah- ren, soviel Leistung aufzubringen, um das ZÏhlwerk direkt zu betreiben. Die Zwischen- schaltung eines Relais ist daher unvermeid- lich. Dieselben Bedingungen, welche an den Aehszä. hler gestellt werden, müssen nun auch an das Relais gestellt werden. Die Einzigen, welche hierfür in Frage kommen, sind die polarisierten Relais. Aber auch mit diesem Relais ist es noch schwer, die Leistung, welche die elektromagnetischen ZÏhlwerke ben¯ tigen, zu steuern ; infolge der starken Funkenbildung sind die Kontakte rascher Zerstörung unterworfen.
Erfindungsgemäss sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden, dass die Zählein- richtung dauernd unter der Einwirkung einer treibenden Kraft steht, welche durch eine mechanische Hemmungseinrichtung, die auf elektromagnetischem Wege beeinflussbar ist, gesteuert wird.
Die treibende Kraft kann hierbei von einem Federantrieb, Gewichtsantrieb oder dergleichen herr hren. Das unbehinderte Ablaufen der Zähleinrichtung ka, nn durch Eingreifen einer Klinke in ein Hemmrad, ähnlich dem Hemmwerk einer Uhr, verhindert werden. Diese Elinke kann zum Beispiel durch den Anker eines polarisierten Relais bewegt werden, dessen Wicklung durch die Strome des Impulsmagnetes erregt wird. Die Verwendung eines polarisierten Relais hat auch den Vorteil, dans'man den Minus-un den Plusimpuls verwenden kann. Natürlich steht es auch frei, zwischen Zahler und Im- pulsmagneten ein Relais zu schalten, wobei dann letzteres das Zählwerk steuert.
Ebenso gut lϯt sich an Stelle des polarisierten Re- lais ein gewöhnliches elektromagnetisches Relais verwenden, dessen Anker beim Stromdurchgang die Hemmung auslöst und bei Stromlosigkeit durch ein Gewicht oder, durch Federkraft in die Ruhelage zurückgeführt wird.
Der gro¯e Vorteil, der in dieser Einrichtung gegenüber den bis jetzt bekannt gewordenen Einrichtungen ähnlicher Art besteht, liegt darin, dass nicht der elektrische Impuls zur Fortbewegung des Zählwerkes benutzt wird, sondern hierzu eine besondere treibende Kraft genommen wird, welche dauernd vorhanden ist. Der schwache elektrische Impuls wird nur zur Auslösung und-nicht zur Betätigung des Zählwerkes benutzt. Hierdurch wird es möglich, den Zähler direkt durch die schwachen Impulsströme zu betreiben.
Electromagnetic counter device for counting the axes of a Eisenba. addition.
The counters, which are normally used to pay the axles of a train, consist of two electro-magnetic hoists, one of which moves the pointer for the deposit, the other the pointer for the counting forward. These electromagnetic hoists are controlled in a known manner either using pedal contacts or electro-inductively.
The high operational reliability, which the counter must have even with very rapidly successive impulses, requires a massive construction of all parts and consequently a relatively high electrical power is required in order to be able to give the masses sufficient acceleration. The same is usually 5 to 10 watts.
It is now quite impossible to use the electro-inductive method mentioned in the introduction to generate so much power to operate the counter directly. The interconnection of a relay is therefore unavoidable. The same conditions that apply to the Aehszä. must now also be connected to the relay. The only ones that can be used for this are the polarized relays. But even with this relay it is still difficult to control the power that the electromagnetic counters need; as a result of the strong spark formation, the contacts are subject to rapid destruction.
According to the invention, these disadvantages are to be eliminated in that the counting device is permanently under the action of a driving force which is controlled by a mechanical inhibiting device which can be influenced in an electromagnetic way.
The driving force here can come from a spring drive, weight drive or the like. The unimpeded running of the counter can be prevented by engaging a pawl in an escapement wheel, similar to the escapement mechanism of a clock. This link can, for example, be moved by the armature of a polarized relay, the winding of which is excited by the currents of the pulse magnet. The use of a polarized relay also has the advantage that the minus and plus pulses can be used. Of course, you can also switch a relay between the counter and the pulse magnet, with the latter then controlling the counter.
Instead of the polarized relay, an ordinary electromagnetic relay can be used just as well, the armature of which triggers the inhibition when the current passes through it and, when there is no current, is returned to the rest position by a weight or by spring force.
The major advantage that this device has over the similar devices that have become known up to now is that the electrical impulse is not used to move the counter, but rather a special driving force is used, which is permanently available. The weak electrical impulse is only used for triggering and not for operating the counter. This makes it possible to operate the meter directly through the weak pulse currents.