CH119577A - Elektrisches Entladungsgefäss. - Google Patents

Elektrisches Entladungsgefäss.

Info

Publication number
CH119577A
CH119577A CH119577DA CH119577A CH 119577 A CH119577 A CH 119577A CH 119577D A CH119577D A CH 119577DA CH 119577 A CH119577 A CH 119577A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
anode
cathode
compartment
discharge vessel
anode compartment
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haftung Siemens- Beschraenkter
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke Gmbh filed Critical Siemens Schuckertwerke Gmbh
Publication of CH119577A publication Critical patent/CH119577A/de

Links

Landscapes

  • Electron Tubes For Measurement (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description


  Elektrisches     Entladnngsgefä@a.       Bei elektrischen Entladungsgefässen,     ins-          besondere    bei Elektronenröhren mit quanti  tativer Relaiswirkung, kann man eine     gas-          oder    dampfförmige Kathode verwenden, in  dem man etwa     mittelst    zweier Hilfselektro  den einen     Quecksilberdampfentladungsbogen     bildet und diesen Bogen als Kathode der  Röhre benutzt. Unter der Einwirkung der  zwischen diesem Bogen und der Anode der  Röhre herrschenden Spannung treten die  Elektronen aus dem Bogenraum aus und ge  langen zur Anode.

   Es ist dabei zweckmässig,  den     Raum,    in dem sich die Anode der Röhre       bezw.    die Steuerelektroden befinden, unter  einem niedrigeren Druck zu halten als der  Druck in der gasförmigen Kathode oder um  dieselbe. Denn bekanntlich lässt sich der Ano  denstrom durch ein Steuergitter erst dann  verhältnismässig gut beeinflussen, wenn das  Vakuum im Steuerraum eine gewisse Höhe  erreicht hat.  



  Gegenstand der Erfindung ist nun die  besondere Ausbildung einer derartigen Elek  tronenröhre, durch die die Aufrechterhal-    tun- eines genügend hohen Vakuums im  Anodenraum ermöglicht     wird,    trotzdem aus  dem eigentlichen Kathodenraum ausser den  Elektronen auch ständig Gasmoleküle in den  Anodenraum treten.  



  Erfindungsgemäss sind zwischen dem Ka  thoden- und Anodenraum Reibungswider  stände eingeschaltet, die von dem zum Bei  spiel infolge Kondensation oder einer Ab  saugevorrichtung in den Anodenraum über  tretenden Gas der Kathode durchstrichen  werden. Beispielsweise ist an den Anoden  raum eine Hochvakuumpumpe angeschlos  sen, diese saugt das aus dem Kathodenraum  durch die Reibungswiderstände in den Ano  denraum übertretende Gas ab. Die Reibungs  widerstände vergrössern dabei den Druck  unterschied zwischen Kathoden- und Ano  denraum derart, dass im Anodenraum ein  genügend hohes Vakuum herrscht. Durch  die Öffnungen der Reibungswiderstände kön  nen gleichzeitig auch die Elektronen aus dem  Entladungsbogen zur Anode gelangen.

   Als  Reibungswiderstand kann zum Beispiel ein      infolge seiner natürlichen Beschaffenheit po  röses     Diaphragma    oder auch ein     Diaphragma,     das künstlich mit entsprechenden     Üffnungen     versehen wurde, verwendet werden. Das       Diaphragma    kann auch gleichzeitig als  Steuergitter dienen.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung. Das elektrische Ent  ladungsgefäss mit quantitativer Relaiswir  kung besitzt einen Kathodenraum 1 und  einen Anodenraum 2 mit der Anode 3 und  ein Steuergitter 4. Im Kathodenraum sind  zwei Hilfselektroden 5 und 6 für die Erzeu  gung eines     Quecksilberdampfbogens    als Ka  thode angebracht. Die Hilfselektroden wer  den von einer Gleichstromquelle 7 gespeist.  Zwischen dem Anoden- und dem Kathoden  raum sind nun Reibungswiderstände 8 ein  geschaltet, die Kanäle bilden, durch die die  Gase beim Übertreten aus dem     Kathoden-          in    den Anodenraum     hindurchströmen    müs  sen.

   Aus dem Anodenraum werden die Gase  mit Hilfe eines     Absaugestutzens    9 und einer  nicht gezeichneten Vakuumpumpe abgesaugt.  Wie bereits geschildert, vermehren die Rei  bungswiderstände den Druckunterschied  zwischen Anoden- und Kathodenraum der  art, dass im Anodenraum noch ein zur quan  titativen Relaiswirkung ausreichendes Va  kuum herrscht. Beispielsweise kann der  Druck im     Quecksilberdampfentladungsbogen     etwa 10-3 mm betragen, während im Ano  denraum ein Druck von     10-G    mm Queck  silbersäule herrscht.  



  Anstatt die Gase aus dem Anodenraum  durch eine Pumpe     abzusaugen,    kann man, die  Gase auch im Anodenraum kondensieren, in  dem man den Anodenraum durch einen  Kühlmantel 10 kühlt oder     a.trah    indem man  die Anode selbst kühlt.    Ebenso kann man das Steuergitter oder  auch die Reibungswiderstände     kühlen.    Man  kann zum Beispiel in den Reibungswider  ständen Kanäle vorsehen, die von einer  Kühlflüssigkeit     durchflossen    werden. Dies  hat zur Folge,     dass    ein grosser Teil des durch  die Reibungswiderstände     leindurchtretenden     Dampfes sich an diesen Widerständen. in  flüssiger oder fester Form kondensiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eleldrisches Entladungsgefäss mit Steuer elektrode und mit gasförmiger Kathode, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Ka thode und der Anode Reibungswiderstände eingeschaltet sind, clii- von dem in den Ano denraum übertretenden Gas der Kathode durchstrichen erden. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Anordnung nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Diaphragma als Reibungswiderstand. 2. Anordnung nach dem. Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Reibungswiderstände zu gleich als Steuerelektrode dienen.
    Anordnung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet. dass die Reibungswider- stände gehiihlt, werden, so dass die Cl asteile sich daran nieder schlagen.
CH119577D 1925-06-26 1926-04-19 Elektrisches Entladungsgefäss. CH119577A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE119577X 1925-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH119577A true CH119577A (de) 1927-05-16

Family

ID=5656127

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH119577D CH119577A (de) 1925-06-26 1926-04-19 Elektrisches Entladungsgefäss.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH119577A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19941670A1 (de) Massenspektrometer
DE10243634B4 (de) Kaltkatoden-Ionisationsmanometer
CH119577A (de) Elektrisches Entladungsgefäss.
DE639569C (de) Wassergekuehlte, zerlegbare elektrische Entladungsroehre mit unmittelbarem Anschlussan eine Hochleistungspumpe
AT110523B (de) Entladungsröhre.
DE363721C (de) Elektrisch isolierendes Rohrstueck in Hochvakuumleitungen
DE491347C (de) Quecksilberdampfgleichrichter
AT217581B (de) Ionenpumpe
AT119908B (de) Metalldampfstrahlpumpe.
DE656214C (de) Elektrisches Entladungsgefaess mit verdampfbarer Kathode, insbesondere Hochspannungsgleichrichter mit Quecksilberkathode
DE345882C (de)
DE386759C (de) Verfahren zur Herstellung eines besonders hohen Vakuums
DE648068C (de) Verfahren zum Entgasen von mit Gluehelektroden versehenen elektrischen Leuchtroehren
DE731202C (de) Vorrichtung zur Erhoehung der Leistung von Luft- oder Gaspumpen
DE591838C (de) Metalldampfgleichrichter mit fluessigkeitsgekuehltem, in das Gleichrichterinnere vorspringendem Deckelteil
DE958238C (de) Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung hoher Unterdruecke mittels ein- oder mehrstufiger Diffusionspumpen
DE202010010583U1 (de) Apparatur zur elektromagnetischen Abtrennung niederenergetischer Komponenten aus einem Gasgemisch
DE563139C (de) Einrichtung zur Aufrechterhaltung des Vakuums in Hochvakuumgefaessen, insbesondere Hochvakuumschaltern
DE501229C (de) Dampfentladungsroehre
DE489995C (de) Quecksilberdampfgleichrichter
DE569795C (de) Elektrisches Entladungsgefaess
DE567558C (de) Verfahren zur Erzeugung, Aufrechterhaltung und Variierung verschiedener Gasdruecke in dauernd kommunizierenden, gegen die Atmosphaere dauernd gasdicht abgeschlossenen Entladungsgefaessen
DE606307C (de) Metalldampfgrossgleichrichter
DE533793C (de) Metalldampfapparat, dessen Vacuumgefaess mit einem besonderen Gasabsorber in Verbindung steht, insbesondere Quecksilberdampfgleichrichter dieser Bauart
DE535344C (de) Verfahren zur Beseitigung von betriebsmaessig in einem Hochvakuumkondensator austretenden Gasmengen