CH101686A - Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren mit flüssigem Brennstoff. - Google Patents

Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren mit flüssigem Brennstoff.

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CH101686A
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Pile Doxford Robert
Otto Keller Karl
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Pile Doxford Robert
Otto Keller Karl
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  Verfahren zur     Spelsung    von Verbrennungsmotoren mit flüssigem Brennstoff.  <B>C</B>    Diese Erfindung bezieht sieh auf ein Ver  fahren zur Speisung von Verbrennungsmoto  ren mit flüssigem Brennstoff, bei welchem  eine bessere Mischung des Brennstoffes mit  der Luft dadurch erstrebt wird,     dass    minde  stens ein flacher, ebener Strahl von flüssigem  Brennstoff zerstäubt in den Luftkörper im  Zylinder eingespritzt wird, welcher     Luft-          hörper    sich um eine wenigstens annähernd  in der Richtung der Zylinderachse liegende  Achse dreht.

   Gemäss der Erfindung wird der  Brennstoff derart eingespritzt,     dass    die Ebene  seines Strahls wenigstens annähernd paral  lel zur     Dreliachse    des Luftkörpers liegt.  



  Beispielsweise Ausführungsformen des  Verbrennungsmotors, der gemäss dem Ver  fahren nach vorliegender Erfindung gespeist  wird, sind in der Zeichnung schematisch  dargestellt.  



  <B>In</B> der Zeichnung zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Querschnitt, und       Fig.    2 einen Längsschnitt durch den<B>Zy-</B>  linder eines Verbrennungsmotors mit gegen  läufigen Kolben, wobei die Schnitte durch       tD       die     Brennstoffeinspritzdüse    geführt und sche  matisch gehalten sind;

         Fig.   <B>3</B> zeigt einen Vertikalschnitt durch  den Zylinder eines Verbrennungsmotors mit  einem Tauchkolben, und       Fig.    4 einen Horizontalschnitt nach der  Linie 4-4 der     Fig.   <B>3;</B>       Fig.   <B>5</B> zeigt einen Vertikalschnitt durch  den Zylinder eines     doppeltwirkenden    Ver  brennungsmotors mit einem Kolben;

         Fig.   <B>6</B> zeigt einen Längsschnitt durch  den Zylinder eines Verbrennungsmotors mit  gegenläufigen Kolben und mit einer     Brenn-          stoffeinspritzdüse;          Fio-.   <B>7</B> und<B>8</B> zeigen Querschnitte nach der  Linie<B>7-7</B>     bezw.   <B>8-8</B> der     Fig.   <B>6;</B>       Fig.   <B>9</B> zeigt zum Teil eine Seitenansicht,  zum Teil im Schnitt des Zylinders eines Ver  brennungsmotors mit gegenläufigen Kolben  und mit zwei     Brennstoffeinspritzdüsen;

            Fig.        10    und     11    zeigen Querschnitte nach  der Linie<B>10-10</B>     bezw.   <B>11-11,</B> der     Fig.   <B>9;</B>  <B>-</B>     Fig.    12 und<B>13</B> zeigen zum Teil Seiten  ansichten, zum Teil     Lnngssehnitte    zweier      weiterer Ausführungsbeispiele von Verbren  nungsmotoren mit gegenläufigen Kolben;       Fig.    14 zeigt einen vertikalen Querschnitt  durch einen Motorzylinder, welcher vier       Brennstoffeinspritzdüsen    aufweist;

         Fig.   <B>15</B>     bezw.   <B>16</B> zeigen einen     Läng.3-          ZD        cn     schnitt     bezw.    eine Seitenansicht einer     Brenii-          stoffeinspritzdüse    für Motoren nach     vorlie-          trender    Erfindung.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach den       Fig.   <B>1</B> und<B>92</B> sind im Zylinder<B>A</B> zwei gegen  läufige Kolben<I>B, B'</I> und eine Einspritzdüse  <B>G</B>     an-eordnet.    Aus dieser tritt jeweils, wenn  die Kolben die innere     Totpunktlage    verlassen,  ein flacher, ebener Strahl<B>D</B> in den     Verbren-          nungsraam,    zwischen den gegenläufigen Kol  ben<I>B,</I>     B'.    Der zwischen den Kolben     befind-          liehe        Luftkörper    ist durch einen Spülluft  strom,

   der in nicht gezeigter Weise beim  Eintritt in den Zylinder in     tangentialer        Rich-          tun-    abgelenkt worden ist, gemäss den Pfeilen  <B>D2</B> in     Fig.   <B>1</B> um die Achse des Zylinders<B>A</B>  in Drehung versetzt worden. In diesen     Luft-          hörper    tritt. der Strahl<B>D</B> so ein,     dass    seine  Ebene wenigstens annähernd parallel zur       Dreliachse    des Luftkörpers     liegi.        Ffierdurch     soll eine gute Mischung des Brennstoffes mit  der Luft erzielt werden.  



  Das zweite Ausführungsbeispiel nach den       Fig.   <B>3</B> und 4 besitzt einen mit einem     Wasser-          niantel    versehenen Zylinder<B>A</B> mit einem     ein-          ziaen    Kolben B und einem Satz unterer Ein  trittsschlitze<B>A'</B> und einem Satz oberer Ein  trittsschlitze A' für die Spülluft.

   Die untern  <B>8</B>     Schlitze        A'        sind        radial        gerichtet        während     die obern Schlitze<B>A'</B>     (Fig.    4) schräg ange  ordnet sind, so     dass    der durch diese eintre  tende     Spülluftstroin    den im Zylinder     befind-          liehen    Luftkörper im Zylinder in eine Wir  belbewegung um eine in der Nähe der Zylin  derachse befindliche und zu dieser parallelen  Achse versetzt.

   Der Zylinder ist mit zwei       Zerstäubungsdüsen        C    versehen, von welchen  ,jede, wenn der Kolben die innere     Totlage          verlässt,    einen flachen, ebenen Strahl<B>D</B>     zwi-          sehen    dem Zylinderkopf und dem Kolben  boden in den     Verbrennungsraum    so spritzt,       (lass    die Ebenen der Strahlen     züm    Beispiel    die Längsachse des Zylinders in sieh auf  nehmen.

   Wie     aus        Fitg.   <B>3</B> ersichtlich, sind diese  Düsen sich gegenüberliegend, aber nicht,  2C     eichachsig    angeordnet, sondern so,     dass    sich  die eine am obern Ende der     Verbrennungs-          kammer    und die andere tiefer unten in der  selben befindet, wobei aber, wie oben ge  sagt, jede einen flachen, ebenen Strahl<B>D</B>  von flüssigem Brennstoff erzeugt.

   Die     Brenn-          stoffeinspritzdüsen   <B>C</B> haben gemäss     Fig.   <B>15</B>  -und<B>16</B> eine Anzahl in einer Ebene     allgeord-          iieter    Austrittskanäle.<B>p.</B>  



  Bei dem in     Fig.   <B>5</B> dargestellten Motor  sind unterhalb des     Kolbens"B    zwei     Brenn-          stoffeinspritzdüsen   <B>C</B> im     Verbrennungsraum     einander diametral gegenüber angeordnet,       w:        hrend    im Verbrennung,       't        pratim    auf der obern  Seite des     Is-olbens    eine einzige Düse     C',    mit  dem Zylinder     -.I    gleichachsige, in den Zylin  derkopf eingebaut ist.

   Diese Düse     C'    besitzt  zwei Düsenöffnungen, und jede dieser Düsen  öffnung ist derart     aus,rebildet    und     an-eord-          net,        dass    jeweils ein flacher. ebener Strahl  Brennstoffs in den wirbelnden Luftkörper  eingespritzt wird, dessen Ebene durch die Zy  linderachse geht. Auch der Luftkörper ro  tiert um diese     Zylinderachse.     



  Bei dein in den     Fig.   <B>6, 7</B> und<B>8</B> darge  stellten Motor geht die Ebene des durch eine       einzi-e    Düse<B>C</B> zwischen den beiden     cyegen-          l;liufigen    Kolben<I>B, B'</I> eingespritzten Strahls  <B>D</B> ebenfalls durch die Drehachse des wirbeln  den     Luftkörpers.    Die     Einlassschlitzc    für die  Spülluft sind schräg     an-,eordiiet,    damit die  eintretende Spülluft den Luftkörper im<B>Zy-</B>  linder in Drehung versetzt.  



  Der in den     Fig.   <B>9. 10</B> und<B>11</B> dargestellte  Motor unterscheidet sieh von dem     naeh          Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> dadurch,     dass    zwei Düsen<B>C</B> vor  gesehen sind, welche einander diametral ge  genüberliegen     und    gleichachsig miteinander  sind. Die Ebenen dieser Strahlen enthalten  die Zylinderachse, um welche der Luftkör  per wirbelt. Auch hier sind die     Einlassschlitze     schräg angeordnet, damit die eintretende  Spülluft den     Luftkörper    im Zylinder in  Drehung um die Zylinderachse versetzt.

        Bei dem in     Fig.    12 dargestellten Motor  sind zwei Düsen<B>C</B> parallel zueinander, also  nicht gleichachsig sieh gegenüberliegend, an  geordnet, wobei die Ebenen der Strahlen zu  sammenfallen. und die Zylinderachse     enthal-          teil,    um welche der Luftkörper wirbelt.  



       Fig.   <B>13</B> zeigt ein Ausführungsbeispiel,  bei welchem<B>je</B> zwei Düsenpaare<B>C</B> parallel  zueinander auf zwei Seiten des Verbren  nungsraumes angeordnet sind, wobei die     Dii-          seil    der einen Seite den Düsen der andern  Seite diametral gegenüberliegen und mit den  selben gleichachsig sind. Hierbei fallen alle  Strahlen in eine Ebene, welche die Zylinder  achse enthält, um welche der Luftkörper  wirbelt.  



       Fig.    14 veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel, in welchem vier Düsen<B>C</B> in einer  Ebene, um<B>90'</B> gegeneinander versetzt, kreuz  weise angeordnet sind, wobei die<B>*</B> Strahlen  des     flüssi(ren    Brennstoffes sämtlicher     Düseti     n  gegen den Mittelpunkt gerichtet sind und je       in    einer Ebene liegen, welche die Zylinder  achse enthält, um welche der Luftkörper  wirbelt.  



       Praldische    Versuche ergaben,     dass    sich  nach dem Verfahren der Erfindung eine  <U>äusserst</U> vollkommene Durchdringung der  Luft mit dem Brennstoff erzielen     lässt,    da  der aus wirbelnden Luftpartikeln zusammen  gesetzte. Luftkörper die Ebene des Strahls in  Kreisen durchschneidet, so     dass    stets neue       Brennstoffteilclien    von den     Luftpartikeln     mitgerissen werden. Die Versuche ergaben  ferner,     dass    das Verfahren es ermöglicht,    z. B. einen     Seliiffsölmotor    mit     Sellweröl,     z.

   B.     mexikanisellem   <B>01,</B> von einem spezi  fischen Gewicht von 0,945 zu treiben, wel  ches<B>01</B> bisher     nielit    für solche     Motore    ver  wendbar war. Die Anwendung des Verfah  rens nach vorliegender Erfindung ergab einen  höheren thermischen Nutzeffekt als die bis  herigen Verfahren und eine vollkommene  Verbrennung von Rohölen im Zylinder,     wel-          ehe    bisher nur     fürKesselfeuerungenverwend-          bar    waren.

Claims (1)

  1. PATENTAN',;#PP.üCIIE. <B>1.</B> Verfahren zur Speisuno,- von Verbren nungsmotoren mit flüssigem Brennstoff, bei welchem mindestens ein flacher, ebener Strahl von flüssigem Brennstoff zerstäubt in den Luftkörper im Zylinder eingespritzt wird, welcher Luftkörper sich um eine wenigstens annähernd in Richtung der Zylinderachse liegende Achse dreht, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennstoff derart eingespritzt wird, dass die Ebene seines Strahls wo- ni-stens annähernd parallel zur Dreh achse des Luftkörpers liegt.
    II. Verbrennungsmotor, der gemäss dem Ver fahren nach Patentanspruch I mit Brenn stoff gespiesen wird, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zylinderachse in der Ebene des Brennstoffstrahls liegt und dass um sie der Luftkörper sich dreht.
CH101686D 1922-01-04 1922-02-15 Verfahren zur Speisung von Verbrennungsmotoren mit flüssigem Brennstoff. CH101686A (de)

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