AT94283B - Verfahren und trichterförmiger Stromapparat zur elektrolytischen Aufarbeitung zinkhaltiger Materialien. - Google Patents
Verfahren und trichterförmiger Stromapparat zur elektrolytischen Aufarbeitung zinkhaltiger Materialien.Info
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Description
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Verfahren und trichterförmiger Stromapparat zur elektrolytischen Aufarbeitung zinkhaltiger Materialien.
Gemäss vorliegender Erfindung wird die Auflösung des zinkhaltigen Materials bei dem Verfahren nach Stammpatent Nr. 94281 in feinster Pulverform vorgenommen, indem das zinkische Material durch den schwachsauren Elektrolyten zuerst aufgewirbelt wird und sich bei zunehmender Verringerung der
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vollkommen geklärt verlässt. Die Verwendung eines Filters für den Elektrolyten ist also bei diesem Verfahren überflüssig.
Zur Ausführung des vorliegenden Verfahrens wird das aufzuarbeitende, in feinster Pulverform befindliche Material in eine Aufschwemm-oder Senkvorrichtung eingebracht und der Elektrolyt, der
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werden kann, dass immer eine Vorrichtung beschickt wird, während in den übrigen Apparaten das Material zur Auslaugung gelangt. Der erste Apparat wird dann nach erfolgter vollständiger Auslaugung des Materials entleert und nach Beschicken mit frischem Material als letzter geschaltet, während die nächstfolgende Vorrichtung entleert wird.
So ist es möglich, unter Beibehaltung aller Vorteile des Verfahrens nach dem Stammpatent, zinkische Materialien auch mit niedrigerem Zinkgehalt in kontinuierlicher Weise vollkommen auszunutzen und gleichzeitig die bei Verwendung von manchen Erzen edelmetallhaltigen Rückstände, die in den Losungsvorriehtungen ungelöst zurückbleiben, leicht und vollständig zu gewinnen.
Der Stromapparat, in welchem das aufzuarbeitende Material mit dem unter Druck oder infolge Niveaudifferenz einfliessenden Elektrolyten durch Aufschwemmen und Niederschlagen behandelt wird, kann verschiedenartige Ausbildungen erhalten, von denen die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel schematisch zeigt. Die Vorrichtung besteht aus einem beispielsweise rohrförmigen und sich nach oben erweiternden oder einen sich erweiternden Aufsatz besitzenden zylindrischen Behälter 1, in welchem sich das zu behandelnde Gut befindet. Diesem Behälter wird die Elektrolytflüssigkeit am unteren Ende zugeführt. Gemäss der dargestellten Ausführungsform. fliesst der schwachsaure Elektrolyt von den
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für den reinen und neutralen Elektrolyten vorgesehen, der zur Elektrolyse geführt wird.
Im Raum 1 findet infolge der nach aufwärts gerichteten Flüssigkeitsströmung ein Aufwirbeln des aufzuarbeitenden Materials statt, wobei sich alle Vorteile der Auslaugung nach dem Stammpatent in besonders günstiger Weise ergeben. In der trichterförmigen Erweiterung 3 findet infolge Abnahme der Flüssigkeitsgeschwindig- keit ein Niederschlagen bzw. Herabsinken aller aufgewirbelten Teilchen statt, bis der Elektrolyt schliesslich beim oberen Rande des Trichters überhaupt keine suspendierten Teilchen mehr enthält und vollkommen geklärt bei 4 abläuft. Am unteren Ende des Reaktionsraumes 1 sieht man zweckmässig einen Ablauf- *) Erstes Ztisatzpatent.
Nr. 9482.
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hahn 5 vor, durch welchen das im unteren Teil des Stutzens 1 sich ansetzende unlösliche Material von Zeit zu Zeit abgelassen werden kann, je nachdem es der Betrieb und die Zusammensetzung des Materials erfordern. 0
Unter dem Auslauf 5 kann ein Sehlammbottich 6 angeordnet sein.
Um eine ruhige Durchströmung des Elektrolyten im oberen Teil der Vorrichtung zu sichern und Wirbel zu vermeiden, damit das allmähliche Ausscheiden und Herabsinken der suspendierten Teilchen nicht gestört wird, wird zweckmässig der sich erweiternde trichterförmige Raum 3 durch Zwischenwände 7 unterteilt. Diese Zwischenwände, welche zur Bildung von Strömungskanälen dienen, liegen konzentrisch zu der trichterförmigen Wandung 3 des Behälters und laufen demnach auch konisch nach unten zu, während sie oben knapp unterhalb des durch das Auslaufrohr 4 bestimmten Niveaus endigen.
Die Auflösung des linkischen Materials kann natürlich in jeder Vorrichtung durchgeführt werden, die auf dem Prinzip der Herabminderung der Strömungsgeschwindigkeit des Elektrolyten unter gleichzeitigem Absetzen der aufgewirbelten Teilchen beruht, wenn dafür gesorgt wird, dass das abgesetzte Material immer wieder in die Zone des eintretenden Elektrolyten zurückgeführt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur elektrolytischen Aufarbeitung zinkhaltiger Materialien nach Stammpatent Nr. 94281, dadurch gekennzeichnet, dass die zinkhaltigen, in feinster Pulverform befindlichen Materialien durch den schwachsauren, aus den Elektrolysiergefässen abfliessenden Elektrolyten zuerst aufgewirbelt und hierauf durch anhaltende Verlangsamung des Flüssigkeitsstromes die aufgewirbelten Teilchen zum Absetzen gebracht werden, so dass der Elektrolyt die Vorrichtung geklärt verlässt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrolytflüssigkeit in ein mit zinkischem pulverförmigen Material beschicktes Sinkgefäss von unten zugeleitet wird und beim Aufwärtsströmen das feingepulverte Material emporschwemmt, wobei letzteres infolge genügender Verlangsamung der Strömungsgeschwindigkeit des Elektrolyten im oberen Teil der Vorrichtung und unter Einwirkung der Schwerkraft allmählich in das. Sinkgefäss zurückwandert und sich absetzt.3. Trichterförmiger Stromapparat zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Trichterraum (3) sich ein zylindrischer Reaktionsraum (1) nach unten anschliesst, in dessen unteren Teil eine Zuleitung für die Elektrolytflüssigkeit mündet und in welchem die Umsetzung mit dem zinkischen Material erfolgt, während der Trichterraum durch bekannte trichterförmige Zwischenwände (7), jedoch mit nach oben sich verbreiternden Abständen zwischen den glatten Einsatztrichterflächen so unterteilt ist, dass eine horizontale Wirbelbewegung der emporströmenden Flüssigkeit hintangehalten wird.4. Trichterförmiger Stromapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Ränder der trichterförmigen Zwischenwände (7) bis knapp unter das Auslaufniveau des Behälters erstrecken.
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