AT93722B - Zeitschreiber für Apparate zum Registrieren rasch veränderlicher Vorgänge. - Google Patents

Zeitschreiber für Apparate zum Registrieren rasch veränderlicher Vorgänge.

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  Zeitschreiber für Apparate zum Registrieren   rasch-veränderlicher Vorgänge.   



   Bei der Registrierung zeitlich rasch veränderlicher Vorgänge durch Oszillographen, Elektrokardiographen u. dgl. wird in der Regel zugleich mit der Kurve, welche den Verlauf des zu prüfenden Vorganges wiedergibt, eine kurvenförmige   Zeitlinie   aufgenommen, die einen periodisch sich abspielenden Vorgang darstellt, der als Massstab für die Auswertung des zu prüfenden Vorganges gilt. 



   Zur Erzeugung solcher periodischer Bewegungen hatte man bisher   stimmgabelförrmige Schwingungs-   elemente benutzt, deren schwingendes Ende mit einem Spiegel versehen war, welcher ein von einer Lichtquelle empfangenes Strahlenbündel auf den zur Registrierung bestimmten lichtempfindlichen Laufstreifen warf. Die Schwingungserregung erfolgte dadurch, dass der in einen Stromkreis eingeschaltete   Schwingungskörper   mittels an der schwingenden Seite angeordneter Kontaktteile nach Art des Neefschen Hammers periodisch aufeinanderfolgende   Stromsebliessungen   und Unterbrechungen bewirkt. 



   Diese Einrichtung war insofern nachteilig, als die zur Schwingungserregung notwendigen Kontakte bei häufigem Gebrauch naturgemäss einer starken Abnutzung unterworfen waren. Da dadurch eine sorgfältige Wartung bedingt war, war der Gebrauch der Einrichtung sehr unbequem. 



   Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass das die Zeitlinie erzeugende Organ als schwingende Zunge ausgebildet ist, deren Erregung in der bei elektromagnetischen Zungen-   frequenzmessernbekannten Weise   erfolgt. Die Einrichtung wird dadurch von der Aufsicht der bedienenden Person unabhängig. 



   In der Figur, die eine perspektivische Ansieht einer Zeitschreibereinrichtung darstellt, ist ein Aus-   führungsbeispiel   der Erfindung veranschaulicht. 



   Auf einer elastischen Feder f, die von den Stützen   81   und   82   frei getragen wird, ist mittels des Klobens b hintereinander eine   Z'mge s   und ein Eisenblech a befestigt. Das Eisenblech dient als Anker für den auf dem Hebel h befestigten Elektromagnet m. Der Hebel h ist um den Achsbolzen   e   schwenkbar angeordnet und kann mittels einer Stellschraube k dem Anker a genähert oder von ihm entfernt werden. 



  Die Zunge z trägt nahe dem oberen Ende einen Spiegel g, der ein von der Lichtquelle   I   aus durch die Linse   i   kommendes Strahlenbündel reflektiert und auf die den lichtempfindlichen   Registrierstieifen   tragende   Lauftrommel     r   wirft, auf der eine Sinuslinie aufgetragen wird. 



   Die Zunge z ist so abgestimmt, dass die Zeit einer vollen Schwingung gemessen in den verwendeten Zeiteinheiten, z. B. tausendstel Sekunde genau durch einen runden Betrag gegeben ist. Dieser ist zweckmässig so gewählt, dass die sich aus ihm ergebende Eigenfrequenz der Zunge angenähert gleich einer üblichen Frequenz technischen Wechselstromes ist. Die Erfindung lässt sich also vorteilhaft da anwenden, wo aus einem Netz Wechselstrom zur Verfügung steht, dessen Frequenz nahezu konstant ist. Die Zunge schwingt dann unabhängig von den Schwankungen der Netzfrequenz stets mit ihrer Eigenfrequenz, wenn auch mit wechselnder Schwingungsweite.

   Auf diese kommt es aber nicht an ; sollte sie einmal zu klein werden, was bei grösserem Abweichen der Frequenz des erregenden Wechselstromes von der Eigenfrequenz der Zunge eintreten kann, so kann sie durch entsprechende Einstellung des Erregermagneten mittels der Schraube k vergrössert werden. Umgekehrt kann man die Schwingungsweite wieder herabmindern. 



    In Ermanglung eines Netzwechselstromes mit ausreichend konstanter Frequenz kann zur Erzeugung eines solchen Wechselstromes eine Glühkathodenschwingungsrohre benutzt werden.  

Claims (1)

  1. TATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zeit ; ehreiber für Apparate zur Registrierung zeitlich rasch veränderlicher Vorgänge, dadurch gekennzeichnet, dass das die Zeitlinie bestimmende-Organ als abgestimmte schwingende Zunge ausgebildet ist, die von einem Wechselstrom mit nahe der Zungeneigenfrequenz liegender Frequenz erregt wird.
    2. Zeitschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung der Zunge durch Bewegung des Erregermagneten einstellbar ist. EMI2.1
AT93722D 1921-11-10 1922-08-14 Zeitschreiber für Apparate zum Registrieren rasch veränderlicher Vorgänge. AT93722B (de)

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