AT8901U1 - Verfahren zum anspritzen von kunststoffteilen an ein werkstück - Google Patents

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AT8901U1
AT8901U1 AT0809206U AT80922006U AT8901U1 AT 8901 U1 AT8901 U1 AT 8901U1 AT 0809206 U AT0809206 U AT 0809206U AT 80922006 U AT80922006 U AT 80922006U AT 8901 U1 AT8901 U1 AT 8901U1
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Austria
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AT0809206U
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Gerhard Dipl Ing Baeck
Werner Ing Kappelmueller
Walther Dr Pitscheneder
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Engel Austria Gmbh
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Verfahren zum Anspritzen von Kunststoffteilen an ein Werkstück, wobei das Werkstück zwischen zwei Formhälften eingeführt wird, welche von den Formaufspannplatten einer einen Schließdruck auf die Form ausübenden Schließeinheit mit C-Rahmen getragen werden und wobei das Werkstück während des Anspritzens von einem oberhalb oder unterhalb der Formhälften befindlichen, vor und nach dem Anspritzen zusammen mit dem Werkstück quer zur Ebene des C-Rahmens relativ zum C-Rahmen bewegbaren Halter getragen wird.

Description

2 AT 008 901 U1
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Anspritzen von Kunststoffteilen an ein Werkstück, wobei das Werkstück zwischen zwei Formhälften eingeführt wird, welche von den Form-aufspannplatten einer einen Schließdruck auf die Form ausübenden Schließeinheit mit C-Rahmen getragen werden. 5
Spritzgießmaschinen üblicher Bauart weisen zur Abstützung der Schließkraft zwei Platten auf, welche durch Holme miteinander verbunden sind. Bei Maschinen mit C-Rahmen hingegen sind zumindest die freien Schenkel des C-Rahmens nicht durch Holme verbunden. Damit nimmt man den Nachteil in Kauf, dass sich diese freien Schenkel unter dem Einfluss der Schließkraft io leicht nach außen neigen. Kompensiert man diesen Nachteil auf geeignete Weise, so erhält man jedoch eine Maschine, bei welcher der Formraum auf drei Seiten frei zugänglich ist.
Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass Maschinen mit C-Rahmen in besonderer Weise für den Montagespritzguss geeignet sind. Dies gilt zunächst deshalb, weil sich ein mit 15 einem Kunststoffteil zu versehendes Werkstück, beispielsweise ein Blech zur Herstellung einer Autotüre, beim Spritzvorgang in einen Bereich erstrecken kann, in welchem bei herkömmlichen Maschinen Holme verlaufen. Insbesondere aber ermöglicht die Ausbildung der Schließeinheit mit C-Rahmen ein Zuführen des Werkstückes von einer Seite und Wegführen auf der anderen Seite, wie es besonders im Fließbandbetrieb erwünscht ist. Erfindungsgemäß ist in diesem Sinn 20 vorgesehen, dass das Werkstück während des Anspritzens von einem oberhalb oder unterhalb der Formhälften befindlichen, vor und nach dem Anspritzen zusammen mit dem Werkstück quer zur Ebene des C-Rahmens relativ zum C-Rahmen bewegbaren Halter getragen wird.
Dieser Gedanke kann konstruktiv zunächst in der Weise verwirklicht werden, dass der Halter für 25 das Werkstück auf einem quer zur Spritzgießmaschine verlaufenden Förderband angeordnet wird. Dabei ist eine gewisse Ähnlichkeit mit dem sogenannten Bandspritzgießen gegeben, welches dazu dient, Elemente auf durchlaufenden Bändern zu fixieren. Solche Bänder, welche beispielsweise zur Herstellung von Reißverschlüssen dienen, verlaufen jedoch zur Gänze innerhalb des vertikalen Formquerschnittes, sodass das Vorhandensein von Holmen kein Prob-30 lern darstellt.
Durch die Verwendung des C-Rahmens besteht die Möglichkeit, das zu ergänzende Werkstück von seinem Rand her zu umfassen. Während sonst immer einer feststehenden Schließeinheit durch Handhabungsgeräte verschiedenster Art Werkstücke zugeführt bzw. Formteile daraus 35 entnommen werden, macht es die Verwendung eines C-Rahmens erstmals sinnvoll, eine komplette Spritzgießmaschine bzw. zumindest deren Schließteile auf einem Roboter zu montieren und für die Dauer des Spritzvorganges zum Werkstück zu bewegen. Eine solche Einrichtung ist insbesondere zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet, darauf jedoch nicht beschränkt. 40
Anschließend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 bis 3 ein erstes Ausführungsbeispiel von vorne, von oben und von hinten,
Fig. 4 entspricht Fig. 1 für ein zweites Ausführungsbeispiel und 45 Fig. 5 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Durchführung der Erfin dung.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Schließseite einer Spritzgießmaschine hat den Zweck, die von den Formaufspannplatten 8 und 9 getragenen Formhälften 10 und 11 gegen den Druck des 50 eingespritzten Kunststoffes zusammenzuhalten, welcher durch eine nicht dargestellte Einspritzeinrichtung aufgebracht wird. Zur Aufbringung des Schließdruckes dient ein Kolben 6, welcher über ein Gelenk 7 auf die bewegliche Formaufspannplatte 8 einwirkt.
Charakteristisch für den dargestellten Maschinentyp ist die Abstützung über einen sogenannten 55 C-Rahmen, welcher im vorliegenden Fall durch den horizontalen Balken 3 mit den vertikalen

Claims (3)

  1. 3 AT 008 901 U1 Schenkeln 4 und 5 gebildet wird. Wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, bildet dieser C-Rahmen den oberen Teil von Seitenwangen 1 und 2. Auf diesen ruht im vorliegenden Fall auch das Gewicht der Einrichtung, was jedoch nicht erfindungswesentlich ist. 5 Erfindungswesentlich ist die Maßnahme, bei der dargestellten Einrichtung ein Werkstück 12 quer zur Längsrichtung der Schließeinheit zwischen die geöffneten Formhälften 10 und 11 einzuführen und nach dem Schließen der Formhälften 10 und 11 einen Spritzteil 15 an das Werkstück 12 anzuspritzen. Das Zu- und Abführen des Werkstückes 12 erfolgt mittels eines Fließbandes 14, welches in Fig. 1 bis 3 oberhalb, in Fig. 4 unterhalb der Formhälften 10 und 11 io angeordnet ist. Während des gesamten Vorganges wird das Werkstück 12 von ein und demselben Halter 13 festgehalten. Die in Fig. 5 dargestellte Einrichtung demonstriert erstmals die Möglichkeit, zumindest die Schließeinheit einer Spritzgießmaschine durch ein Handhabungsgerät, beispielsweise einen 15 üblichen Industrieroboter 16, an den Einsatzort zu verschwenken und nach Durchführung eines oder mehrerer Spritzvorgänge wieder zu entfernen. Bei Verschwenkung der Schließeinheit allein kann ein zweiter Roboter vorgesehen werden, welcher in analoger Weise die freie Beweglichkeit der Schließeinheit sicherstellt. 20 Bei der Darstellung in Fig. 5 ist rechts im Bild die Schließeinheit einer Spritzgießmaschine in Verbindung mit einem Roboter 16 dargestellt. Die Energieversorgung der Spritzeinheit ist durch Hydraulikleitungen 17 symbolisiert. Auch der Einsatz einer elektrisch angetriebenen Einrichtung würde selbstverständlich in den Rahmen der Erfindung fallen. 25 In der Darstellung links in Fig. 5 ist die Schließeinheit in der Arbeitsposition dargestellt, in welcher sie den Rand eines Werkstückes 12 umfasst. Der Roboter 16, welcher auch während des Einspritzvorganges mit der Schließeinheit verbunden bleiben soll, ist hier zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen. 30 Ansprüche: 1. Verfahren zum Anspritzen von Kunststoffteilen an ein Werkstück, wobei das Werkstück zwischen zwei Formhälften eingeführt wird, welche von den Formaufspannplatten einer ei- 35 nen Schließdruck auf die Form ausübenden Schließeinheit mit C-Rahmen getragen wer den, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkstück während des Anspritzens von einem oberhalb oder unterhalb der Formhälften befindlichen, vor und nach dem Anspritzen zusammen mit dem Werkstück quer zur Ebene des C-Rahmens relativ zum C-Rahmen bewegbaren Halter getragen wird. 40
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Halter (13) für das Werkstück (12) an einem Fließband (14) gelagert sind.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließeinheit mit C-Rahmen durch ein Handlinggerät (Roboter) zum Werkstück (12) verschwenkbar ist. so Hiezu 5 Blatt Zeichnungen 55
AT0809206U 2005-10-13 2006-09-29 Verfahren zum anspritzen von kunststoffteilen an ein werkstück AT8901U1 (de)

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