AT8305B - Verfahren zur Herstellung flüssiger Luft. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung flüssiger Luft.

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AT8305B
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Eugene Claude
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Eugene Claude
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 der Maschine eingeführt werden, durch Schmiervorrichtung etc., ferner die festen zur Schmierung verwendbaren Körper, wie Talk, Graphit, welche beispielsweise in einem in der Nähe der Expansionsorgane gelegenen Behälter sich befinden und durch, von einem Theil der in der Maschine erzeugten, comprimierten Luft gelieferte, Gasströme in staubförmigem Zustande diesen Organen periodisch zugeführt werden. 



   Eine zweite Methode besteht darin, dass man während der   Anlassperiode   der Maschine überhaupt keine Schmierung erfolgen lässt, wobei der von dem Erfinder entdeckte Umstand benutzt wird, dass man eine kurze Zeit lang, ehe, wie oben erwähnt, ganz plötzlich das Einfressen erfolgt, ohne Schmierung auskommt. Das hiezu erforderliche Verfahren besteht darin, durch geeignete Mittel die Geschwindigkeit der Abkühlung auf das   Höchstmass   zu bringen, indem man so weit wie irgend möglich die   Wiedererwärmung   durch die   äussere   Wärme verhindert.

   Um dieses zu erreichen, verfährt der Erfinder in entgegengesetzter Weise wie   bisher üblich,   indem er sich eines hohen Anfangsdruckes von wenigstens   25   Atmosphären und einer sehr grossen, über   1/8   betragenden, 1/3 jedoch nicht viel übersteigenden Admission während der Anlassperiode bedient. Der hohe Anfangsdruck ist von Vorteil, da bei bestimmter Admission, die bei jedem Hub einer   Cylindcrmaschine   abgeführte   Wärme   im wesentlichen dem Anfangsdruck proportional ist, und die grosse Admission ist 
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   Logarithmus   des umgekehrten Verhältnisses der Admission ändert, die Abkühlung aber auf eine im Verhältnis zur Zuführung wachsende Luftmenge ausgeübt wird.

   Die bei jedem 
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 grösser, je höher entweder der Anfangsdruck ist oder je grösser die Zuführung ist, ohne indessen   1/3   viel zu übersteigen. 



   Ein weiteres Verfahren besteht endlich darin, die Anfangsporiode ganz zu unterdrücken, indem man die ganze Masse der Maschine vor Ingangsetzung der letzteren derart abkühlt, dass die Verflüssigung der Luft und somit die Selbstschmierung sofort beginnen kann. 



   Zu diesem Zwecke führt man   vernüssigte Gase von sehr niedriger   Temperatur, welche unter Verbrauch von Wärme in den   gasförmigen   Zustand   übergehen,   in   genügender Menge   in   die Maschine ein. Hauptsächlich soll hierfür   wieder flüssige Luft verwendet werden, welche durch eine frühere Operation oder in einem anderen Apparat hergestellt ist. 



   Bei Verwendung flüssiger Luft wild diese vor dem Ingangsetzen der Maschine durch   besondere, in genügender Anzahl vorgesehene Öffnungen   in die Maschine eingeführt, so dass diese sich nach und nach auf die Temperatur abkühlt, bei welcher die Luft unter dem   gewöhnlichen Atmosphärendruek   in den gasförmigen Zustand übergeht. Hierbei bleibt noch ein Theil der flüssigen Luft unvergast für die Schmierung zurück. Ausserdem wird noch so verfahren, dass die bei diesem Vorgänge vergaste Luft, welche   bei - 180   entweicht, vor ihrem Austritt die bei dieser Art von Apparaten vorhandenen Rohre für den Temperaturaustausch durchstreicht und dieselben abkühlt. 



   DiebeiliegendeSchematischeZeichnungversinnlichtdieAnwendungdiesesVerfahrens 
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 wird durch die Nadelventile R, R' unter dem Drucke eingeführt. welcher im Behälter Al infolge ihrer eigenen Verdunstung herrscht. Vorher wird der Kolben in seine tiefste Lage oder in eine Stellung etwas oberhalb derselben gesenkt, so dass die Ausströmungsöffnung freibleibt und der   verdunsteten Luft   gestattet, nach dem   Temporatursauswecl1sler   E zu entweichen. 
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   Maschinen   zur Erzeugung flüssiger Luft, oder auch nur bestimmte Theile dieser Maschinen.   au Nickelstahl her, dessen Zusammensetzung   so gewählt ist, dass der Ausdehnungscoëfficient desselben innerhalb der in Betracht kommenden Temperaturgrenzen gleich Null ist.

   Auf diese Weise werden alle schädlichen   Zusammenziehungen     vermieden. Da ausserdem   der, die oben angegebene Eigenschaft besitzende, Niclielstahl ein sehr schlechter   Wärmeleiter   
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 Nachtheile, wenigstens zum Theil, behoben, durch die Verwendung dieses Metalles lassen sich also   praktisch bisher unerreichbare Resultate   erzielen. 

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   vordampfangen   zum Ausdrucke kommt.

   Das Mass dieser   Verdampfungen   und Condensationen hängt wesentlich von der   Wärmemenge ab, welche während der Dauer   eines Kolbenhubes Zeit bat, sich zwischen den metallischen Wänden und der Luft auszuwechseln ; es wird also beeinflusst von der Dicke der bei diesen schnellen   Tempcraturwechseln   in Betracht kommenden Metallschichto, also von dem   Wärme) eitungsvermögen   des die Wände und den Kolben bildenden Metalles. Wie schon gesagt, ist Nickelstahl von geringem Ausdehnungs-   coeficienten   auch ein schlechter Wärmeleiter, so dass durch seine Anwendung zur Herstellung der Cylinder und der Kolben der Einfluss der Condensationen und Verdampfungen auf das Mindestmass herabgedrückt wird. 



   Kurz zusammengefasst besteht also die Erfindung in der Verwendung flüssiger Luft zur Selbstschmierung der bewegten Theile der zur Herstellung der flüssigen Luft dienenden Maschine nach Erreichung des normalen Arbeitsganges derselben, sowie in den verschiedenen angegebenen Mitteln, welche diese Verwendung praktisch ermöglichen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Auf dem Grundsatz der Expansion der Luft mit Erzeugung innerer und äusserer
Arbeit   beruhendes   Verfahren zur Herstellung flüssiger Luft, dadurch gekennzeichnet, dass von der Ingangsetzung der Maschine bis zum Beginn der   Verflüssigung   der Luft die
Schmierung der   Maschinentheile   durch Stoffe erfolgt, die imstande sind, unter den in
Betracht kommenden   Tnmporaturverhältnissen   diese Theile einzufetten, wozu entweder feste
Stoffe wie Talk und Graphit oder flüssige, wie leichter   Petroleumäther   und andere, schwer gefrierbare Kohlenwasserstoffe, oder gewisse, bei   gewöhnlicher Temperatur gasförmige Äther   verwendet werden.

Claims (1)

  1. 2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Anlass- periode die Abkül) lung, und somit die Erreichung der zur Verflüssigung der Luft erfor- derlichen Temperatur durch Anwendung eines hohen Anfangsdruckes von mindestens 25 Atmosphären und einer grossen Admission, weiche jedoch nicht vie ! überschreiten darf, beschleunigt wird, zum Zwecke, auch ohne Schmierung in dieser Periode ein Ein- fressen der sich Reibenden Maschinentheile zu verwenden.
    3. Ein Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Maschine Gase von sehr niedriger Temperatur, vorzugsweise tlüssigc Luft, in genügender Menge eingeführt werden, um die Maschine auf die zur Verflüssigung der Luft erforderliche Temperatur abzukühlen, welche Gase nach ihrer Verdampfung die zum Temperaturausgleich dienenden Rohre durchstreichen und abkühlen, zum Zwecke, die Verflüssigung der Luft sofort nach der Ingangsetzung beginnen zu lassen.
    4. Ein Verfahren nach Anspruch l, gekennzeichnet durch eine Selbstschmierung der Maschinentheil durch reine oder auch mit anderen geeigneten Stoffen gemischte flüssige Luft, welche vor Beginn der Luftverflüssigung in der Maschine von aussen eingeführt und gleichzeitig zur Abkühlung der Maschine verwendet werden kann.
AT8305D 1900-06-15 1900-06-15 Verfahren zur Herstellung flüssiger Luft. AT8305B (de)

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