AT81302B - Metallenes Vakuum-Transport- und Aufbewahrungs- bzMetallenes Vakuum-Transport- und Auftbewahrungs- bzw. Tauchgefäß für verflüssigte Gase, insbesonderew. Tauchgefäß für verflüssigte Gase, insbesondere flüssige Luft und Sauerstoff. flüssige Luft und Sauerstoff. - Google Patents
Metallenes Vakuum-Transport- und Aufbewahrungs- bzMetallenes Vakuum-Transport- und Auftbewahrungs- bzw. Tauchgefäß für verflüssigte Gase, insbesonderew. Tauchgefäß für verflüssigte Gase, insbesondere flüssige Luft und Sauerstoff. flüssige Luft und Sauerstoff.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Die Erfindung bezieht sich auf Metallgefässe nach dem Dewar-Weinholdschen Prinzip, sowie auf Gefässe aus Metall zum Tauchen von Patronen für das Sprengverfahren mit flüssiger Luft (Tauchgefässe), in denen Kohle für die Erhaltung des Vakuums zur Verwendung gelangt. Durch die starke Inanspruchnahme des Materials bei den tiefsten Temperaturen entstehen im Flüssigkeitsgefäss, insbesondere an den Lötstellen, leicht Risse, wodurch der flüssige Sauerstoff zur Kohle gelangt, die ihn adsorbiert ; nun ist bei der tiefen Temperatur dieser flüssigen Gase die Adsorptionskraft der Kohle so gross, dass damit eine beträchtliche Wärmeentwicklung verbunden ist, die zu gefährlichen Explosionen führen kann. Eine Verstärkung der Wandung beseitigt diesen Übelstand nicht, weil bei dickeren Wandungsblechen die Lötstellen ebenso leicht Risse erhalten, überdies wachsen bei dickerem Material die Verluste sehr stark, da die Wärmeleitfähigkeit zunimmt. Nach der Erfindung wird diese Explosionsgefahr beseitigt, indem der Zutritt des flüssigen Gases zur Kohle überhaupt verhindert bzw. so verlangsamt oder erst in gasförmigem Zustand ermöglicht wird, dass es zu einer Explosion nicht kommen kann. Dies geschieht dadurch dass man das zur Aufnahme des flüssigen Gases dienende innere Gefäss mit einem mehrfachen Mantel versieht. Die einzelnen Schichten des Mantels bilden voneinander unabhängige Schalen, so dass, wenn die eine Sprünge bekommt, die andere dadurch nicht berühit wird und wenn Luft oder Sauerstoff doch durchtritt, sie zuerst vergasen, wodurch die Explosionsgefahr sehr verringert wi d, umsomehr, wenn der Zutritt des Sauerstoffes zur Kohle verlangsamt wird. Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung in Längsschnitten dargestellt. Die gezeichneten Gefässe haben Balloifo m, jedoch kann die Gefäss- EMI1.2 und einem äusseren Mantel B ; zwischen beiden ist ein Vakuumraum C, in dem eine Kohlenschichte D angeordnet ist, die durch einen durchbrochenen Mantel E gehalten wird und dazu dient, die an der Wandung der Gefässe verbliebenen oder durch die Wandung hindurchtretenden Luftteilchen zu binden, um das Vakuum zu sichern. Gemäss der Erfindung erhält das Flüssigkeitsgefäss A einen mehrfachen Mantel A A', wobei die Mantelschichten, EMI1.3 Entstehen in einem der Mäntel oder an den Lötstellen der Mantelteile Risse, so bleibt noch der ande ; e Mantel intakt und verhindert den Zutritt von flüssigem Gas zur Kohle. Wenn beide Mäntel Risse bekommen, so werden diese nicht unmittelbar übereinanderliegen, sondern versetzt gegeneinander sein und infolge des geringen Zwischenraumes zwischen den Schichten A A'kann dabei nur wenig flüssiges Gas zur Kohle gelangen, dabei vergast dieses vorher in den engen Durchtrittsräumen, kommt also nicht mehr in flüssigem Zustand mit der Kohle in Berührung, was die Explosionsgefahr bedeutend herabsetzt oder sie ganz ausschaltet. Das Gefäss kann so ausgebildet sein (Fig. i), dass in einem vollständigen Vakuumgefäss ein Einsatz A'sich in dem inne ! en Flüssigkeitsbehälter eingeschachtelt befindet, der an der Gefässwandung vcn A gut anliegt. In diesem Falle wird ein Brechen des Einsatz- EMI1.4 <Desc/Clms Page number 2> irgendwelche Spalten oder Haarrisse im Gefässe A. so wird, wie früher he. vorgerufen wurde, nur gasförmiger Sauerstoff usw. und auch dieser nur unter Überwindung eines beträchlichen Widerstandes, also sehr langsam, zur Kohle gelangen können. Bei der Ausbildung nach Fig. 2 ist das zur Aufnahme des flüssigen Gases dienende Gefäss A aussen von einer Hülle A. eng umschlossen, die im Vakuumraum liegt. Dieses Hüllgefäss komuniziert mit dem Vakuumraum. Wenn daher hier ein Bruch des Flüssigkeits- gefässes A eintritt, so wird Luft in das Vakuum gelangen, die Luftleere im Raum C wird verloren gehen und das Gefäss für seinen Zweck unbrauchbar werden, was sich daran zeigt, dass durch die starke Verdampfung das Gefäss sich aussen mit einer Schneeschichte belegt. Das Eindringen der Luft oder des Sauerstoffes erfolgt auch in diesem Falle in Gasform und sehr langsam, da die beiden Gefässe. 1. A2 ziemlich streng passend ineinander liegen ; es wird also keine Explosionsgefahr entstehen und auch Zeit genug sein, das Gefäss rechtzeitig seinem Gebrauch zu entziehen. Will man die Einströmung der Luft oder des Sauerstoffes zur Kohle bzw. in den Vakuumraum bis zur Ungefährlichkeit verlangsamen, so kann man das Gefäss derart aus- EMI2.1 öffnungen im Mantel des Gefässes A2 vorsieht, durch die der Sauerstoff usw. langsam zur Kohle einströmt, wenn das innere Gefäss Risse erhält. Hierzu sind dort, wo das äussere EMI2.2 In einfacher Art lässt sich dieser Zweck auch,. wie Fig. . zeigt, erreichen, indem sich der Hüllmantel A2 am oberen Rande a so erweitert, dass ein Zwischenraum zwischen dem oberen Rand und dem Mantel oder dem Halse des Flüssigkeitsgefässes A verbleibt ; in diesen Zwischenraum wird Filtrierpapier F oder eine andere durchlässige, dabei dicht sitzende und den Durchtritt der Gase verzögernden Substanz eingelegt. Wird endlich der Zwischenraum zwischen den einzelnen Mantelschichten mit einer für Gas und Flüssigkeit undurchlässigen Zwischensubstanz A3 (Fig. 3) ausgefüllt, die auch bei der Temperatur der flüssigen Luft (des flüssigen Gases) möglichst zäh bleibt oder nicht spröde wird, wie etwa Blei, Kupfer, Harze, Pech, Asphalt. Kieselguhr u. a. und deren Kontakt mit den anliegenden Metallrändern auch bei der unmittelbaren Berührung nicht ein so inniger ist wie bei Lot oder aneinander geschweissten oder gewalzten Stücken, so verhindert dieses Füllmittel, da Sprünge in den Mänteln sich nicht im Füllmittel fortsetzen können, EMI2.3 PPANTENT-ANSPRÜCHE, : i. Metallenes Vakuum-Transport- und Aufbewahrungs- bzw. Tauchgefäss für verflüssigte G. lse, insbesondere für flüssige Luft oder Sauerstoff, bei dem Kohle zur Erhaltung des Vakuums angewendet ist. dadurch gekennzeichnet, dass das innere, zur Aufnahme des verflüssigten Gases dienende Gefäss eine mehrfache Mantelwandung hat, die aus zwei oder mehreren eng aneinander liegenden Schichten gleichen oder verschiedenen Materiales besteht. EMI2.4
Claims (1)
- nahme des verflüssigten Gases dienende Gefäss von einem anliegenden. mit dem Vakuumraum kommunizierenden Hüllgefäss umschlossen ist.4. Metallgefäss nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dessen Mänteln eine Zwischenschichte aus fremdem, möglichst zähem oder nicht spröde werdendem Material eingeschaltet ist. EMI2.5 des Sauerstoffes oder der Luft in das Vakuum sichern.6. Metallgefäss nach den Ansprüche I und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen Hüllgefäss und Innengefäss sich oben erweitert und zwischen den Rand und das Innengefäss Filtrierpapier oder eine andere dicht sitzende, den Durchtritt der Gase verzögernde Masse eingesetzt ist.
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