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Reihensämaschine.
Beim Gebrauch von Reihensämaschinen ist es wünschenswert, dass die einzelnen Getreidekörner oder die Gruppen von mehreren zusammen ausgesäten Körnern nicht zu nahe aneinanderliegen. da zu dichte Saat aus verschiedenen Gründen für das Wachstum und die Pflege der
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in der Anordnung eines wagerecht oder schwach geneigt liegenden, sich um seine Achse drehenden, im Innern des Vorratsbehälters zugeschrägten Rohres, das das Saatgut aus diesem entnimmt.
Seine Neigung kann gewünschtenfalls veränderlich gemacht werden.
In der Zeichnung stellen Fig. i und Fig. 2 zwei Ausführungsformen der Reihensämaschine,
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richtung ein rohr 2 abzweigt. Dies Rohr geht durch die Wandung des Behälters 1 lose hindurch und ist innen hei 3 abgeschrägt. Durch eine passende, von der Achse 4 der Sämaschine aus gehende Übertragung J wird das Rohr 2 in Umdrehung versetzt. Dahei entnimmt es dem Be-
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hältnis folgender Grössen voneinander abhängig : i. Vom Durchmesser und von der Grösse der Körner. 2.
Vom Durchmesser und der Länge des Rohres 2. Hierzu ist zu bemerken, dass die Länge des Rohres. 2 nicht allzu kurz sein darf. weil sich die Getreidekörner sonst nicht in ihm entsprechend gruppieren können und dass der Durchmesser des Rohres einerseits grösser sein muss, als derjenige eines Korns, andrerseits aber in der Regel kleiner sein soll, als die Kornlänge, damit die Körner sich im Rohr der Länge nach einstellen. ohne das Rohr zu verstopfen und ohne sich zu überstürzen. j. Von der Neigung des Rohres gegen die Wagrechte. Diese Neigung kann auch gleich Null werden und darf jedenfalls nicht so gross sein. dass die Körner im Rohr ins Rutschen oder-ar ins Fallen kommen. 4.
Von der Umdrehungsgeschwindigkeit des Rohres, die einerseits von der Fahrtgeschwindigkeit der Sämaschine abhängt. andrerseits durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses-/. J einstellbar ist. Die Umdrehung des Rohres kann auch ab- wechselnd rechts-oder linksherum erfolgen, wie überhaupt die Drehrichtung des Rohres 2 für die Wirkungsweise der ganzen Vorrichtung unerheblich ist. Nur darf die Drehung nicht allzu rasch erfolgen. Der Neigungswinkel lässt sich z. B. bequem ändern, wenn man die Teile 1, 2, 5 als Ganzes beweglich macht und ihre Neigung gegen die waagrechte einstellt.
Andrerseits ist darauf aufmerksam zu machen, dass eine Lage des Rohres 2 quer zur Fahrtrichtung dieses besser gegen unbeabsichtigte Neigungsänderungen schützt, wie sie durch Unebenheiten des Bodens sonst hervorgerufen werden - ; denn dann bleibt die Neigung des Rohres 2 auch beim Bergan-oder Bergabfahren ungeändert.
Aus dem Rohr ? gelangt das Saatgut in ein Trichterrohr 6 und von da aus gewünschtenfalls (Fig. 2) in ein Kammerrad, ein Dibbelrad o. dgl., 7, wozu bemerkt wird, dass es an sich nicht neu ist, bei Sämaschinen zwei hintereinanderliegende und zusammen arbeitende Sävorrichtungen anzuordnen. Die Körner gelangen also unmittelbar oder mittelbar einzeln oder in Gruppen (zweckmässig aber nicht zu mehr als zweien) in die Furche.
Die vorliegend beschriebene Vorrichtung ist überall anwendbar, wo es sich um die Aussaat länglicher Körner handelt. Kugelförmige Körner, wie z. B. Mohn. können damit nicht ausgesät werden, weil sich diese nicht in dem Rohr 2 entsprechend einstellen. vielmehr rollen und dadurch keine regelmässigen Abstände innehalten.
PATEXT-AXSPRÜCHE :
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mittels eines wagrecht oder schwach geneigt liegenden. sich um seine Achse drehenden, im Innern des Vorratsbehälters (bei 3) abgeschrägten rohres (2) entnommen wird.
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