<Desc/Clms Page number 1>
Triebschraube für Luftfahrzeuge.
Bei den grossen Kraftleistungen, welche heute von Lufttriebschrauben verlangt werden, findet man, dass sich die Luftschraube im Gang bei hoher Umdrehungszahl deformiert, und
EMI1.1
zelnen parallel zur Schraubenachse gelegten Profilquerschnitten einschliesst, und daraus ergibt sich eine Verringerung der Leistung bzw. der erzielten Fluggeschwindigkeit. Das Verziehen der Schraubenflügel in der Querschnittsrichtung verhindern Rippen an der Saugseite, die an sich schon bei Triebschrauben angeordnet wurden, aber entweder in grosser Anzahl, eng beisammen liegend, oder zwecks Ermöglichung der Verwendung sehr breiter Flügelflächen und exzentrisch zur Drehbewegung verlaufend.
Gemäss vorliegender Erfindung wird die Rippe so angeordnet.
EMI1.2
des Qucrschnittsprofiles an der Saugseite des Flügels aus und erstreckt sich von da an quer über den Flügel zur dünnen Austrittskante, wobei sie an Höhe zunimmt, so dass sie über der Austrittskante eine kräftige Erhebung bildet und versteifend wirkt. Die Rippe verbreitert sich mit allmählichern Cbergang in die Flügelobernäche und ist zweckmässig nach einem Kreisbogen mit der Schraubenachse als Mittelpunkt gekrümmt.
Hiedurch wird erreicht, dass wphl das Ab- schleudern der Luft nach aussen verhindert wird, jedoch ohne den Reibungswiderstand an der Rippe nachteilig zu erhöhen, und die Schraube gibt bei kleinem Kraft verbrauch. wie Unter-
EMI1.3
Die Rippe kann auch aus Metall bestehen, z. B. aus Blech gepresst sein.
Die Prüfung von Luftschrauben hat ferner ergeben, dass Schrauben, welche auf der Druck- seite keine Wölbung nach einwäits haben, sondern im Querschnittsprofil auf der Druckseite eine geiade Begrenzungslinie zeigen (Fig. 4), in der Luft eine grosse Windgeschwindigkeit er- zeigen, aber eine kleine Zugkraft haben, während Schrauben mit einer hohlen Druckseiten-
Hache. also mit auf der Druckseite konkaver Querschnittslinie, eine grössere Zugkraft und kleine
Windgeschwindigkeit ergeben. Gemäss vorliegender Erfindung wird eine Luftschraube erzielt-,
EMI1.4
<Desc/Clms Page number 2>
(grosse Zugkraft) geeignet ist, und zwar dadurch, dass das Querschnittsprofil der Schraube auf der Druckseite zum Teil gerade, zum Teil nach innen gewölbt ist (Fig. 5).
Die Ausbildung wird nach der Frfindung so getroffen, dass sich der nach einwärts gewölbte, also konkave Flächenteil k der
EMI2.1
Wirkungsgrad dieser Schrauben gegenüber solchen mit im Querschnitt an der Druckseite durchgehend geradlinigen oder gekehlten Profilen.
Die Querschnittsausbildung der Luftschraube kann natürlich bei verschiedenen Schraubentypen angewendet werden, ebenso die vorbeschriebene Anordnung der Versteifungsrippen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Triebsc1uaube für Luftfahrzeuge mit Rippen an der Saugseite, dadufch gekennzeichnet, dass die Rippe aus der höchsten Stelle des Querschnittsprofils ausläuft und gegen die Austrittskante an Höhe zunimmt, wobei sie zweckmässig nahe dem Flügelende angeordnet ist und nach einem Kreisbogen mit der Achse als Mittelpunkt verläuft.
2. Triebschraube für Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittslinien des Flügels auf der Druckseite aus einer einwärts gekehlten und einer anschliessenden geraden Linie zusammengesetzt sind, wobei die konkave Krümmung der Druckseitenfläche von der Eintrittskante ausläuft.