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Vorschubvorrichtung mit Au8enregelung für Apparate zum Schmelzen und Aufschleudern von schmelzbarem Material auf beliebige Oberflächen.
Bei den bekannten Apparaten zum Schmelzen und Aufschleudern schmelzbarer Materialien auf beliebige Oberflächen zwecks Herstellung eines Uberzuges auf diesen Ober- zehen ist in einem entsprechenden, die Spritzdüse tragenden Gehäuse ein Getriebe, vorzugsweise eine Turbine untergebracht, welche von irgend einer Kraftquelle in Bewegung gesetzt wird und eine Vorschubvorrichtung für das in Stangen-oder Drahtform einer Geblasetlamme zuzuführende schmelzbare Material treibt (Ö. P. Nr. 66175).
Die Anordnung eines Getriebes und insbesondere der Turbine innerhalb des Apparatgehäuses hat sich bei der praktischen Verwendung in verschiedener Hinsicht a ! a nachteilig herausgestellt. Namentlich bei Tnrbinenantrieb wird der Apparat kompliziert, die Lagerung der Achsen wird sehr schwierig und wegen der unnötig grossen Umdrehungsgeschwindigkeit tritt ein so rascher Verschleiss ein, dass die Betriebsdauer des Apparates eine sehr beschränkte wird und häanges Nachsehen, beständige Wartang und oftmaliges Auswechseln von Teilen notwendig wird, was wegen der Anordnung des Getriebes innerhalb des Gehäuses noch mehr erschwert ist.
Ausserdem muss ein Teil der das Gebläse in Tatigkeit setzenden Kraft zum Inganghalten des Getriebes verwendet werden, so dass über one gewisse Grenze der Spannung des Treibmittels nicht hinansgegangen werden kann, daher auch der Durchmesser der Drähte oder Stangen schmelzbaren Materials ein beschrankter ist. Bei Verwendung einer Turbine mass überdies auf die Natur des derselben zuzuführenden Treibmittels ganz besonders Rücksicht genommen werden.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Beseitigung jedwedes innerhalb des Apparatgehäuses anzuordnenden Getriebes und insbesondere der Turbine. und zwar durch direkten Antrieb der YorschabYorrichtung von einer äusseren Kraftquelle.
Hiedurch wird ein rein mechanischer Antrieb durch Schnur-, Riemen- oder Kettentrieb, durch eine biegsame Welle oder dgl. 1. unmittelbar von einem Elektromotor oder einerTransmissionmöglich.
Diese Art deu direkten Antriebes der Vorschubvorrichtung vereinfacht den Apparat insoferne, als derselbe nur mehr aus der Düse, den Zuleitungen und der Vorschub-
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a ist das Gehäuse mit Handgriff b und Düse c, welche letzterer Gas, SauerstollW. vorerwärmt Luft und Pressluft durch die mittels Hebel d und 1 absperrbaren bzw. regela* einzustellenden Rohrleitungsteile dl, d2, f1 zugeführt werden können.
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iL'" ! ndergreifende Schneckenräder k, k1 sitzen, von welchen das eine durch eine Schnecken in Drehung versetzt wird, deren Welle n durch das Gehäuse a nach aussen geführt und durch eine Kupplung o, beispielsweise mit einer biegsamen Welle p verbunden ist, welche ihren Antrieb von-einem Elektromotor oder einer Transmission, Vorgelege und dgl., erhält.
Die Achse des getriebenen Schneckenrades ist in Schwenkarmen q gelagert und untersteht dem Druck einer Feder r, deren Spannung nach Bedarf geregelt werden kann. so dass eine Einstellung der Druckrollen je nach dem Drahtdurchmesser, sowie eine Änderung des Pressdruckes bzw. der Vorschubgeschwindigkeit ermöglicht ist.