AT77986B - Mikrophon. - Google Patents

Mikrophon.

Info

Publication number
AT77986B
AT77986B AT77986DA AT77986B AT 77986 B AT77986 B AT 77986B AT 77986D A AT77986D A AT 77986DA AT 77986 B AT77986 B AT 77986B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
electrode
electrodes
microphone
insulation
thickness
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hydro Telegraph Ges M B H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hydro Telegraph Ges M B H filed Critical Hydro Telegraph Ges M B H
Application granted granted Critical
Publication of AT77986B publication Critical patent/AT77986B/de

Links

Landscapes

  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mikrophon. 



     Körner-und Pulvermikrophone werden   zumeist in der Weise hergestellt, dass die Elektroden auf   schwingungsfähigen   Mebranen, vorzugsweise Glimmermembranen, zentral befestigt werden) selbst aber nicht schwingungsfähig sind. Die gegenseitige Isolation der Mikrophonelektroden bildet dann ein Ring, dessen Höhe mindestens gleich der Pulverschichtdicke gewählt wird und der somit gleichzeitig als Distanzring für den Elektrodenabstand dient. Diese Isolation muss bei Mikrophone, welche eine grössere Strombelastung   vertragen   sollen, aus einem hitzebeständigen Material, z. B. Speckstein, gewählt werden. 



   Diese Art der Elektrodenbefestigung und der Isolierung beider Elektroden gegeneinander gestattet keine volle Ausnutzung der. unteren Empfindlichkeitsgrenze der Mikrophone. Denn einerseits wird die Glimmermembran durch das Anbringen einer starren
Elektrode steif, anderseits wird die bewegte Masse der Elektrode, deren Befestigung an der   Glimmermembran   nur durch die Verbindung mit einer Gegenplatte durch eine zentrale Bohrung im   Glimmer   einwandfrei   möglich   ist,   unverhältnismässig   gross. Endlich macht die massige Isolation zwischen den beiden Elektroden ein derartiges Mikrophon äusserst unempfindlich. 



   Alle diese Mängel werden nach vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dass die bewegten Massen auf ein Minimum reduziert werden, um eine tiefstmögliche untere   Empfindlichkeitsgrenze   zu erzielen. Zu diesem Zweck wird jede Elektrode aus einem in sich selbst schwingungsfähigen Leiterstück hergestellt und die   Randteile   beider Elek- troden werden unmittelbar mit einer in den Pulverraum des Mikrophons hineinragenden, dünnen Isolationsplatte mechanisch sicher und gegeneinander isoliert verbunden, welche letztere in den   Pulverraum   derart weit vorspringt, dass der kürzeste Stromweg von jedem
Punkt der Innenfläche einer Elektrode zur gegenüberliegenden   Elektrodeninneufäche kon-   stant oder nahezu konstant ist,

   so dass die Schichtdicke der Isolationsplatte von dem Elektrodenabstand unabhängig wird und lediglich eine Materialkonstante darstellt. 



   Es ist demnach nicht wie bisher erforderlich, die Elektroden durch einen Nichtleiter von der Mindesthöhe der Pulverschichtdicke zu isolieren, vielmehr lässt sich diese Isolationsstärke bei beliebigem Elektrodenabstand auf Bruchteile eines Millimeters vermindern. 



   In der Zeichnung stellt Fig. 1 im Querschnitt ein derartiges Mikrophon in beispiels- 
 EMI1.1 
 Schnitt durch die miteinander verbundenen Elektroden. Fig. 3 ist ebenfalls eine Draufsicht vor der Verbindung der beiden Elektroden. 



   Die Elektroden   ah a2   sind hutförmig ausgebildet, mit einem Rand bl bzw.   b2   versehen und tragen einen Ansatz cl bzw.   C2   zur Befestigung der aus den Elektroden gebildeten Mikrophonkapsel, in deren Innenraum R ein zwischen die Ränder    & i,   eingelegter Ring J aus Isolierstoff vorragt.

   Ist die Dicke dieses Ringes mit   (F   und die Tiefe jeder Elektrode   mit r angenommen,   so beträgt der Elektrodenabstand : 2   r + d.   Wird weiters die Breite des frei in den Innenraum R der Mikrophonkapsel vorragenden Teiles des Isolationsrings gleich der Elektrodentiefe, also gleich r, gewählt, so ist aus Fig. 1 ersichtlich, dass der kürzeste Stromweg von jedem beliebigen Punkte der einen Elektrode zur andern stes gleich : 2r + d ist ; die Dicke d der Isolation bestimmt somit im Gegen- satz zu den bisher üblichen, eingangs beschriebenen Isolationsmethoden nicht mehr den 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Materials. Wählt man den Ring J aus einem guten, hitzebeständigen Isolator, z.

   B. aus Glimmer, so genügt eine Dicke d von Bruchteilen eines Millimeters zur einwandfreien Isolierung, so dass also diese Isolation hinsichtlich ihrer Masse auf ein Minimum herab.   gemindert erscheint. erscheint.   



   Als Elektrodenmaterial kann jeder   EIolÜrizitatsleiter, am   besten Silber, mit rauher   Innenfläche   Verwendung    finden. -   
 EMI2.2 
 wegten Massen auf ein Minimum zu bringen, um eine tiefstmögliche untere Empfludlich-   keitsgrenzo   zu erzielen, wird jede Elektrode aus einem Stück hergestellt. 



   In Fig. 2 ist die Verbindung der beiden Elektroden   al, a,.,   mit der Isolation J unter Vermeidung jedes überflüssigen Massenaufwands dargestellt. Zu diesem Zweck sind die   Elektrodenränder   bl, b2 mit Zähnen Z, Fig. 3, ausgerüstet ; die Breite L einer Zahnlücke wird grösser als die Zahnbreite B ausgeführt. Die Zahnlänge ist so bemessen, dass beim Umlegen der Zähne über den Rand der Isolation J, Fig. 2, eine leitende   Berührung   der beiden Elektroden sicher vermieden wird und die Isolation J den für die gegenseitige Elektrodenisolierung erforderlichen Zwischenraum ausfüllt.

   Auf diese Weise wird eine mechanisch ausreichende, isolierte Verbindung der beiden Elektroden al, a. mit der Isolation J bei einem minimalen Aufwand von Masse erzielt. 
 EMI2.3 
 sich das Mikrophon füllen ; diese Öffnung   kann durch Zurückbiegen   des dort befindlichen Zahnes Z der betreffenden Elektrode geschlossen werden
Derartige Mikrophone vertragen eine sehr hohe   Strombelastung   und besitzen aus diesem Grunde sowie auch wegen des Minimums an bewegter Masse eine sehr   tjofe   untere   Empnndlichkeitsgrenze.   



   Selbstverständlich kann einer der beiden für die Befestigung vorgesehenen Zapfen c1, c2 fehlen oder es können beide fehlen und die betreffende   Eicktiode,   gegebenenfalls beide Direkt als Schallübertragungsmembran verwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mikrophon, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Erzielung einer   tiefstmöglichen   unteren   Empfindlichkeit.   grenze die bewegten Massen dadurch auf ein Minimum gebracht sind, dass jede Elektrode aus einem in sich selbst schwingungsfahigen Leiterstück hergestellt ist und dass die Randteile beider Elektroden unmittelbar mit einer in den Pulverraum des Mikrophons hineinragenden, dünnen Isolationsplatte mechanisch sicher und gegen- 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. EMI2.5
AT77986D 1915-11-02 1915-11-02 Mikrophon. AT77986B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT77986T 1915-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT77986B true AT77986B (de) 1919-08-25

Family

ID=3599563

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT77986D AT77986B (de) 1915-11-02 1915-11-02 Mikrophon.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT77986B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3439184C2 (de)
DE4202650C2 (de) Piezoelektrische bimorphe Einrichtung und Verfahren zum Treiben einer piezoelektrischen bimorphen Einrichtung
DE3876166T2 (de) Sekundaerbatterie und verfahren zur herstellung derselben.
DE2104175C3 (de) Verfahren zur Herstellung einer thermoelektrischer Einheit
DE3434726C2 (de)
DE69006798T2 (de) Elektrischer Doppelschichtkondensator.
DE2258949A1 (de) Elektretwandler und verfahren zu seiner herstellung
DE1208368B (de) Piezoelektrischer Kraftmesser
DE2442898A1 (de) Mehrschichtiger monolithischer keramik-kondensator und verfahren zur justierung und einstellung desselben
WO2001084642A1 (de) Piezokeramischer mehrschichtbauteil für messgeräte sowie dessen herstellungsverfahren
DE2550542A1 (de) Lithium-jod-zelle
DE1206032B (de) Gabelfoermiger Quarzoszillator fuer Ton-frequenzen
DE2133634B2 (de) Elektrisches Filter nach dem Oberflächenwellenprinzip, Verfahren zu seinem Abgleich und Filterweiche
DE2607837C2 (de) Mehrschichten-Interdigital-Wandler für akustische Oberflächenwellen
AT77986B (de) Mikrophon.
DE2239743B2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Membran für einen akustischen Wandler und Wandler mit einer nach diesem Verfahren hergestellten Membran
DE2921774A1 (de) Quarzresonator
DE2520547A1 (de) Piezoelektrischer resonator
DE2820236A1 (de) Stimmgabelresonator mit einer elektrisch angetriebenen stimmgabel, mit einer abstuetzung und mit wenigstens einem anschlusstift fuer den elektrischen antrieb
DE2139582A1 (de) Magnetron
DE10219456B4 (de) Brennstoffzelle und Verfahren zur Herstellung einer solchen
DE2534783C2 (de) Elektrooptische Anzeigeeinrichtung
DE3004331C2 (de) Zu Dickenscherungsschwingungen anregbare Resonatorplatte
DE102013100764B4 (de) Verfahren zur Herstellung von durch physikalische Gasphasenabscheidung erzeugten Elektroden sowie ein Verfahren zur Herstellung von Piezoelementen mit durch physikalische Gasphasenabscheidung erzeugten Elektroden
DE2554464C3 (de) Elektrischer Widerstand