AT75294B - Vakuummesser, beruhend auf der abstoßenden Wirkung zweier Flächen, von denen die eine erhitzt ist. - Google Patents

Vakuummesser, beruhend auf der abstoßenden Wirkung zweier Flächen, von denen die eine erhitzt ist.

Info

Publication number
AT75294B
AT75294B AT75294DA AT75294B AT 75294 B AT75294 B AT 75294B AT 75294D A AT75294D A AT 75294DA AT 75294 B AT75294 B AT 75294B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
heated
repelling effect
torque
systems
knife based
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT75294B publication Critical patent/AT75294B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vakuummeser, beruhend auf der abstossenden Wirkung zweier Flächen, von denen die eine erhitzt Ist. 



   Niedrige Gasdrucke können gemessen werden durch die   abstossende Kraft,   die eine erhitzte Fläcke auf eine in ihrer Nähe befindliche Fläche ausübt. Die abstossende Kraft ist abhängig von der Temperatur der erhitzten Fläche, von dem gegenseitigen Abstand der beiden Flächen,   von ihrer Grösse   und ferner von dem Gasdruck. Kennt man alle anderen Werte und misst die abstossende Kraft, so kann man daraus den Gasdruck berechnen. Man kann Geräte bauen, die unter Voraussetzung einer bestimmten Temperatur der erhitzten Fläche unmittelbar auf einer Skala den Gasdruck abzulesen gestatten. 



   Gemäss der Erfindung wird nun die Anordnung eines   Messgeräten,   das besonders für genaue Messungen und für sehr niedrige Drucke sehr geeignet. ist, derart getroffen, dass zwei Flächensysteme einander   gegenüberstehend, koaxial zueinander   angeordnet werden, so dass das eine Flächensystem, wenn es erhitzt wird, auf das andere abstossend wirken kann in dem Sinne, dass ein Drehmoment entsteht, das die beiden Flächensysteme in entgegengesetztem Sinne zu drehen strebt. Mindestens eines der beiden Flächensysteme ist dabei drehbar um die Achse gelagert. Es wird sich also beim Auftreten des Drehmomentes um die Achse bewegen.

   Wirkt auf die Achse gleichzeitig eine bekannte Gegenkraft, deren Grösse von dem Grade der Verdrehung des beweglichen Systemes abhängt, so kann aus dem Grade der Verdrehung unmittelbar die Grösse des wirkenden Drehmomentes entnommen werden, die dann das Mass für den Gasdruck abgibt. 



  Um aber die Grosse des Drehmomentes von der jeweiligen Drehlage des beweglichen Systems 
 EMI1.1 
 teilung zu ermöglichen, wird eines der   beiden Wirksamen Flächensysteme   so   gleichmässig   um die Achse herum verteilt, dass das Drehmoment unter sonst gleichen   Verhältnissen   in jeder beliebigen Drehlage möglichst genau dasselbe ist. Hiedurch wird zugleich der Vorteil erzielt, dass man keine Nullage   desbewegliohenSystemes   hat. Man kann von jeder Lage des beweglichen Systemes ausgehend den Ausschlag messen und findet unter sonst gleichen Verhältnissen immer für gleiche Ausschläge gleiche-Werte des Drehmomentes. 



   Als Gegenkraft für das bewegliche System, die zur Messung des Drehmomentes durch die   Grösse des Ausschlages dienen soll, kann man jede der bekannten Anordnungen benutzen, z. B. 



  Federkraft oder Biiuarauihängung oder Torsionsfäden-oder-bänder. Letztere haben den Vor-   zug, dass man eine sehr einfache Abhängigkeit der Grösse des Ausschlages von dem Drehmoment bekommt und ferner,   d--man Ausschläge   von mehreren vollen Umdrehungen des beweglichen 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ausgleichen. 



   Unzulässig wäre beispielsweise eine Anordnung, wie sie in Fig. 5 dargesteillt ist, wobei sowohl in dem beweglichen wie in dem ruhenden System nur je zwei wirksame Flächen verwendet sind. Hier würde z. B. bei einer Drehlage des Systemes, wie dies punktiert in Fig. 5 dargestellt ist, das Drehmoment fast ganz verschwinden. Dagegen wäre es bei gleichmässiger Verteilung von Flächen b, wie sie in Fig. 6 dargestellt ist, möglich, als bewegliches System lediglich eine einfache Platte zu verwenden, die etwa einer Schnittechene des in Fig. 3 dargestellten Zylinders a entsprechen würde. 



   Es ist selbstverständlich nicht notwendig, die koaxiale Anordnung der wirksamen   Flächen   
 EMI2.2 
 ordnungen denkbar, z. B. die Anordnung der wirksamen Fläche in zwei zur Drehachse senkrechten Ebenen. Eine Anordnung dieser Art ist in Fig. 7 dargestellt, worin b die Fläche des ruhenden Systemes,    d die'Fläche   des beweglichen Systemes und c den Torsionsiaden bedeutet. 



   Es ist an und für sich gleichgiltig, ob die   Flächen des ruhenden   oder die des beweglichen Systemes erhitzt werden. Vorteilhafter aber ist es, aus   baulichen Gründen   die Flächen des ruhenden Systemes als geheizte Flächen ausbilden. Die Rückseite der geheizten Flächen wird   zweckmässig durch wärmeisolierende Stoffe   oder in anderer Weise an der   Wärmeausstrahlung   behindert.

   Die Heizung geschieht am besten elektrisch, Weil sie dann am genauesten in ihrer Stärke und in ihrer räumlichen Verteilung geregelt werden kann und ausserdem die   Zuführung   der 
 EMI2.3 
 noch eine Kühlung des ganzen Apparates vorzusehen, um die   besonders für   längere Messungen notwendigen genau definierten Temperaturverhältuisse in allen Teilen des Apparates zu erhalten. 
 EMI2.4 
 



   Zum Messen der Ausschläge wird beispielsweise mit dem Zylinder a ein Zeiger   verbunden,     der auf einer kreisförmigen ruhenden Skala spielt. 



  Der ganze Apparat wird zweckmässig in ein Glasgefäss eingeschlossen, das durch Anschlusshähne mit dem Raum in Verbindung gesetzt werden kann, dessen Gasdruck zu messen ist.   
 EMI2.5 
 herrscht.    



  Für die Erhitzung des einen Flächensystems kann ausser der elektrischen Erhitzung unter. 



  Umständen mit grossem Vorteil auch eine Erhitzung durch Bestrahlung eingeführt werden. Man erspart dann vor allen Dingen die Stromzuführungen und kann durch Verwendung gut regelbarer Wärmestrahlungsquellen sehr genau definierte Verhältnisse bekommen. 



  In den Fällen, in denen eine Wirkung der erhitzten Flächen nach einer bestimmten Richtung hin störend wirken würde, wird man die Fläche nach diesen Richtungen. hin abdecken, set es   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH.- Vakuumraesser, beruhend auf der abstossenden Wirkung zweier Flächen, von denen die eine erhitzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Flächensysteme koaxial zueinander angeordnet sind und eines der Systeme um die gemeinsame Achse drehbar ist und femer eines der Systeme so symmetrisch und gleichmässig um die Achse herum verteilt angeordnet ist, dass in jeder Drehlage des beweglichen Systemes gegen das andere System möglichst angenähert dasselbe Drellmoment herrscht.
AT75294D 1915-03-12 1916-03-11 Vakuummesser, beruhend auf der abstoßenden Wirkung zweier Flächen, von denen die eine erhitzt ist. AT75294B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE75294X 1915-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT75294B true AT75294B (de) 1919-01-25

Family

ID=5637063

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT75294D AT75294B (de) 1915-03-12 1916-03-11 Vakuummesser, beruhend auf der abstoßenden Wirkung zweier Flächen, von denen die eine erhitzt ist.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT75294B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT75294B (de) Vakuummesser, beruhend auf der abstoßenden Wirkung zweier Flächen, von denen die eine erhitzt ist.
DE1284643B (de) Anordnung zur Messung von Volumenveraenderungen bzw Verschiebungen eines Pruefstuecks im Core eines Kernreaktors mittels eines Hochfrequenzresonators
DE1924183A1 (de) Messeinsatz mit Metallfaltenbalg und angekoppelter,mit Dehnungsmessstreifen versehener Biegefeder,vorzugsweise zum Einbau in den Druckraum eines Differenzdruckmesssystems
CH405759A (de) Messgerät
DE2837945C2 (de) Dehnungsgeber
DE703391C (de) Vorrichtung zur Feinmessung von Laengenaenderungen an Pruefkoerpern
DE1025898B (de) Einrichtung zur UEberwachung der Gehaeusewandtemperatur beim Anfahren von Dampf- oder Gasturbinen
DE578516C (de) Lehre, vorzugsweise aus Leichtmetall
DE694803C (de) Piezoelektrischer Druckkreislaufschreiber
DE955638C (de) Waermemesser
DE594287C (de) Elektrische Neigungswaage
DE732853C (de) Einrichtung zur Bestimmung der Kraefte in Rohrleitungen mittels Modellversuch
DE674309C (de) Verfahren zur Erhoehung der Messgenauigkeit von Luftwichtemessdosen
DE921336C (de) Fliehkraftkontaktregler
DE643294C (de) Vorrichtung zum Anzeigen, Aufzeichnen oder Regeln von Druckhoehen
DE535556C (de) Elektrometer zur Erderforschung durch Vergleichsmessung der elektrischen Leitfaehigkeit der Luft an mehreren Stellen
DE856760C (de) Schutzvorrichtung gegen ungleichmaessige Belastung, UEberlastung und Unterbelastung fuer mehrphasige elektrische Verteilungssysteme
AT240064B (de) Elektrische Kontakteinrichtung für Meß- oder Regelgeräte mit einem Zeiger, dessen Arbeitswinkel bis 270° beträgt
DE550008C (de) Kompass fuer Flugzeuge, Schiffe und aehnliche Anwendungsgebiete
DE612354C (de) Setzdehnungsmesser
CH183546A (de) Elektrischer Regler für in Abhängigkeit von Druck, Temperatur oder Feuchtigkeit zu steuernde Organe.
DE746790C (de) Magnetische Waage
DE1573728A1 (de) Vorrichtung zum Messen von Gas- oder Dampfdruecken
DE684460C (de) Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmaessigen Temperatur ueber die Messlaenge von in OEfen eingebauten Pruefstaeben beim Warmzerreiss- oder Warmdauerstandversuch
AT209073B (de) Spektrometer