AT73897B - Arbeitszylinder für Verbrennungskraftmaschinen mit gegenläufigen Kolben. - Google Patents

Arbeitszylinder für Verbrennungskraftmaschinen mit gegenläufigen Kolben.

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AT73897B
AT73897B AT73897DA AT73897B AT 73897 B AT73897 B AT 73897B AT 73897D A AT73897D A AT 73897DA AT 73897 B AT73897 B AT 73897B
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AT
Austria
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working cylinder
cylinder according
ring
liner
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Hugo Junkers
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Hugo Junkers
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ArbeitszylinderfürVerbrennungskraftmaschinenmitgegenläufigenKolben. 
 EMI1.1 
 
Die Folge dieser hohen Beanspruchung der den Totraum begrenzenden Zylinderwand bei Doppelkolbenmaschinen war die Gefährdung der Zylinderwand und das Auftreten von. Rissen namentlich an den Öffnungen, ein Nachteil, der die Vorzüge der   Doppeikolbenma. schine gegenüber   der Einkolbenmaschine nicht immer zur Geltung kommen liess und der durch einfache Erhöhung der   Wandstärke des Arbeitazylinders   nicht ausgeglichen werden konnte, weil dadurch die notwendige Entlastung von den hohen Wärmespannungen verhindert wurde. 



     @ Die Erfindung betrifft einen Arbeitszylinder für Verbrennungskraftmaschinen   mit Doppelkolben, durch welche die erwähnten Nachteile gegenüber den   Einkolbenmaschinen beseitigt   werden. 



   Da es sich bei Doppelkolbenmaschinen um die Sicherung einer Zylinderwand von nur 
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   Veldampfzylindem   her bekannte zweiteilige, doppelwandige Ausbildung des Zylinders, bei der der äussere Teil sich mit Rippen auf den inneren legt, hier nicht brauchbar. Nach der Erfindung wird die am Totraum in Rücksicht auf geringe Wärmespannungen besonders schwach ausgebildete und   unmittelbar   gekühlte Zylinderbüchse durch einen Schrumpfring verstärkt, der so beschaffen 
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 gleichzeitig die Einführung von Ventilgehäusen und dgl. nicht verhindert. sondern im Gegenteil zur Verstärkung der dadurch entstehenden Öffnungen geeignet ist. 



   In den Figuren sind verischiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 



   Die   Fig. l bis   3 zeigen im   Längsschnitt Arheitszylinder von Doppelkolbenmaschinen mit   einer einteiligen Laufbüchse, die Fig. 4 bis 7 Arbeitszylinder mit einer aus zwei Teilen bestehenden Laufhiichse, Fig. 8 ist die teilweise Darstellung eines Schnittes durch Fig. 7 nach der eingezeichneten 
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 oder über dem totraum unterteilt sein kann, wie bei den Fig. 11,12, 15 bis 17,23 und 24. 



     Die Fig. l   und 2 zeigen Ausführungsbeispiele für Zylinder von Doppelkolbenmaschinen.   ho   denen ein   \-et stärkungsring 1bzw. 22 in   der Mitte der Laufbüchse 1 aufliegt, während die Seitenteile des Zylinders in   normaler Weise ausgefüllt t sind.   Die Kanäle für die Kühlflüssigkeit 23 
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   Versf'hraubungen 133. zusammengehalten.   



   Die Anbringung der Durchbrechungsstellen und ihre Entlastung von unzulässigen Be- 
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 nach Fig. 4 der Verstärkungsring 30 mit den beiden Laufbüchsenhälften 100 und 101 durch Schrauben   26,   die in Seitenflanschen 28, 29 der Laufbüchsenhälften eingezogen sind, fest ver- 
 EMI2.2 
 gestrichelten Linien angedeutet. 



   Nach den Fig. 6 und 7 ist der Verstärkungsring 34 bzw. 35 derart auf die Laufbüchsen-   hälften   100 und 101 aufgeschrumpft, dass die in ihm   angebrachten V orspmnge oder Eindrehungen 37   (Fig. 9 und 10) in entsprechende Eindrehungen oder   Vorsprünge 36 der Laufbüchse passen.   Fig. 9 zeigt die Befestigungsstelle vor und Fig. 10 nach dem Erkalten des   Verstärkungsringes. Eine   derartige Verbindung ergibt gleichzeitig eine-gute Abdichtung des Kühlwasserraumes gegen den Verbrennungsraum. 



   Eine Kühlung der nur aus dem Verstärkungsring bestehenden, den Totraum begrenzenden
Zylinderwand wird durch die in Fig. 4 gestrichelt angedeuteten, in den Verstärkungsring eingebohrtenKanälebewirkt. 



   Nach den Fig. 7 und 8 verlaufen die Kühlkanäle 38 nicht rings um den Zylinder, sondern in der Längsrichtung des Zylinders. 



   Wenn die   Laufbüchse   nicht geteilt und im Gegensatz zu den Fig. 4 bis 7 iiber den Totraum hinweggeführt ist, so kann nach der Erfindung   der Verstärkungsring   über dem Totraum geteilt sein, derart. dass zwischen den Ringteilen Raum zum Umlauf des Kühlwassers über der Laufbüchse bleibt. Derartige Beispiele sind in den Fig. 11,12, 15 bis 17,23 und 24 : dargestellt. Damit die Lochrandspannungen von den ringteilen möglichst gut aufgenommen weiden, sind die   Rile-   
 EMI2.3 
 ringförmig umgibt. 



   Nach Fig. 11 liegen die Ringteile 2 in gewissem Abstande auf   der Laufbüchse 1   auf und 
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   Nach Fig. 12 liegt, der   Kühlmantel   5 unmittelbar auf den Ringteilen 4 auf und kann zur Aufnahme der Spannungen mit herangezogen werden. 
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 EMI3.1 
 



    Durch die Ausbildungsformen nach Fig. 18 bis 24 wird erreicht, dass die Laufbüchse rings um die Öffnung herum durch den Verstärkungsring abgestützt ist, so dass in allen Fällen eine   sichere Weiterleitung der sonst in der Laufbüchse auftretenden hohen Lochrandspannungen in den Verstärkungsring und damit eine sehr bedeutende Erhöhung der Betriebssicherheit und Lebensdauer solcher Zylinder erreicht wird. 



   Fig. 25 zeigt die Verbindungsstelle der Laufbüchse   57   und eines Verstärkungsringes 58 an einer Durchbrechungsstelle 55. Hiebei ist der Sitz für das Ventilgehäuse in den äusseren Ver-   btärkungsteil   gelegt, damit die schwache Laufbüchse sich beim Anziehen der Ventilbefestigungsschrauben nicht verziehen kann. Bei dieser Ausbildung ist die Berührungsstelle zwischen Ver-   stärkungsring   und   Laufbüchse   dem hohen Gasdruck und der Hohen Temperatur ausgesetzt,. Sie wird deshalb nach der Erfindung durch eine eingestemmte oder eingewalzte Büchse 56 gegen das Übertreten von Kühlwasser in die   Öffnung gesichert.   



   PATENT-. ANSPRÜCHE : 
 EMI3.2 
 büchse in der Gegend des Totraumes durch einen Ring aus Material von hoher Zugfestigkeit   urd   Dehnung verstärkt ist, der die Laufbüchse nicht nur von den in der Gegend des Totraumes auftretenden hohen Temperatur- und Druckspannungen entlastet, sondern auch die an den Öffnungen für die Ventilgehäuse auftretenden Lochrandspannungen ganz oder teilweise aufnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Arbeitszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Verstärkungsring mit gleichzeitig zur Führung des Kühlwassers dienenden, zweckmässig ringförmig um den Zylinder laufenden Rippen oder mittels Zwischenringe auf die Laufbüchse stützt, wobei die Lochrandspannungen von den Rippen oder Zwischenringes ganz oder teilweise aufgenommen oder von ihnen nach dem Verstärkungsring weiterleitet werden.
    3. Arbeitszylinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch-gekennzeichnet, dass die Rippen oder Zwischenringe an den Durchbrechungsstellen über dem Totraum m ringförmige, die Öffnung EMI3.3 aufzunehmen und nach dem Verstärkungsring weiterzuleiten.
    4. Arbeitszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärkungsnng über dem Totraum in Einzelringe geteilt ist.
    5. Arbeitszylinder nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Ringe an den durchbrechungsstellen des Zylinders durch Wülste untereinander verbunden sind.
    6. Arbeitszylinder nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet) dass der Sitz für das Ventilgehäuse in den Verstärkungsring verlegt ist, wobei durch Einwalzen eines Rohrstückes in die zur Aufnahme eines Ventilgehäuses dienende Öffnung in dieser die Berührungsstelle von EMI3.4 und gleichzeitig der Kühlwasserraum gegen den Verbrennungsraum abgedichtet ist.
    7. Arbeitszylinder nach Anspruch 1 mit, in der Längsrichtung geteilter Laufbüchse, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindrische Begrenzungswand des Totraumes vom Verstärkungsring EMI3.5
AT73897D 1913-03-07 1913-03-07 Arbeitszylinder für Verbrennungskraftmaschinen mit gegenläufigen Kolben. AT73897B (de)

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AT73897B true AT73897B (de) 1917-10-10

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2703077A (en) * 1952-07-08 1955-03-01 Fairbanks Morse & Co Engine cylinder structure
AT380731B (de) * 1983-06-30 1986-06-25 Steyr Daimler Puch Ag Einrichtung zur kuehlmittelfuehrung im zylinderblock fluessigkeitsgekuehlter brennkraftmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2703077A (en) * 1952-07-08 1955-03-01 Fairbanks Morse & Co Engine cylinder structure
AT380731B (de) * 1983-06-30 1986-06-25 Steyr Daimler Puch Ag Einrichtung zur kuehlmittelfuehrung im zylinderblock fluessigkeitsgekuehlter brennkraftmaschinen

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