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Oesterreichische
PATENTSCHRIFT Nr. 7314.
CLASSE 13 : DAMPFKESSEL NEBST, AUSRÜSTUNG (AUSSER FEUERUNGEN),
SOWIE DAMPFLEITUNGEN.
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Hei den bisherigen Vorrichtungen zur RÜckleitung des an den verschiedenen Stellen cin''s Betriebes erhaltenen Dampfwassers nach dem Kessel, die meist mit offenen oder geschlossenen Schwimmern arbeiten, setzte sich der Schwimmer im Gehäuse der Apparate beim allmählichen Füllen derselben in Bewegung und öffnete ein Ventil, um Kesseldampf einzulassen und damit den Druck im Dampfkessel und im Apparate auszugleichen, so
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dass die Apparate stets auf einen bestimmten Druck eingestellt sein mussten. Sank der Druck im Kessel unter denjenigen, auf welchen der Apparat eingestellt war, so functionierte
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stellt ist.
In dem Gehäuse a mit dem Stutzen b für den Eintritt des gesammelten Dampfwassers und dem Stutzen c für den Abnuss nach dem tiefer liegenden Kessel befinden sich zwei Schwimmer d und e, welche entweder wie Fig. 1 zeigt. durch eine Stange f mit einander verbunden oder auch wie in Fig. : 3 dargestellt, ohne unmittelbare Ver- bindung über einander angeordnet sein können. Im ersteren Falle wird die Bewegung der
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zweiten Falle jeder der Schwimmer durch je einen besonderen Hebel (i und f) auf das DampfcinlassventH A einwirkt.
Nach dem Abfliessen des Wassers nach dem Kessel durch den Stutzen c wird der Dampf in bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter Weise aus dem Gehäuse a ab- gelassen, um den Eintritt neuen Dampfwassers zu ermöglichen.
Die Abmessungen der beiden Schwimmer sind so gehalten, dass der untere Schwimmer durch seinen Auftrieb das Gewicht beider Schwimmer sammt Gestänge bequem zu tragen vermag, wobei noch der Auftrieb das Gewicht der Schwimmer mit Gestänge um ein Ge-
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kegels tragen zu können. Der obere Schwimmer erhält eine solche Grösse, dass ein Auftrieb das Ventil h noch bei dem grössten, im Betriebe vorkommenden Dampfdruck zu öffnen vermag.
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Die Wirkungsweise ist fq ! gende : -Beim, Steigen des Wasserstandes im Gehäuse a wird der Schwimmer d, wenn das Dampfwasser etwa die in Fig. 1 angedeutete Höhe erreicht hat, das Gewicht der beiden Schwimmer sammt Gestänge tragen und en Hebel g (bezw. i) gegen den Anschlag an der Spindel des Ventils A pressen : ein offenen des Dampfeintritts findet noch nicht statt. Erst wenn das Dampfwasser den Schwimmer è erreicht hat, wird der Auftrieb desselben den auf dem Ventil h lastenden Druck überwinden und der Dampf kann eintreten ; das Rückschlagventil vor dem Stutzen b schliesst sich und sobald der Druck im Gehäuse a derselbe ist, wie im Kessel, wird das Dampfwasser nach diesem abfliessen.
So lange der Wasserstand den unteren Schwimmer überragt, erhält dessen Auftrieb das Dampfventil geöffnet ; sobald aber der Wasserstand und mit ihm der Schwimmer sinkt, wird er den Dampfzutritt absperren, so dass nach Ablassen des Dampfes aus dem Gehäuse a das Spiel von Neuem beginnen kann.
Wenn d, Iso der Auftrieb des unteren Schwimmers dem Gewicht der beiden Schwimmer sammt deren Gestänge und Ventilkegel genau das Gleichgewicht hält, wird bei jedem Kesseldruck ein Arbeiten des Apparates stattfinden, soferne der obere Schwimmer dem höchsten Dampfdruck entsprechend bemessen ist. Ein Versagen bei niedrigerem Druck ist dann ausgeschlossen.
PATENT-ANSPRÜCHE.
1. Vorrichtung zur Rückleitung von Dampfwasser nach dem Kessel, bei welcher das
Dampfwasser unter Kesseldruck nach dem Wasserraum des Dampfkessels abfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass von zwei in einem Gehäuse angeordneten Schwimmern der eine das
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der Condenswässer nach dem Kessel geöffnet erhält und dann schliesst.
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Austrian
PATENT DOCUMENT No. 7314.
CLASSE 13: STEAM BOILER ADDITIONAL, EQUIPMENT (EXCEPT FIRING),
AS WELL AS STEAM PIPES.
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In the previous devices for the return of the steam water obtained at the various points in the boiler to the boiler, which mostly work with open or closed floats, the float in the housing of the devices started moving as they gradually filled them and opened a valve, to let in boiler steam and thus equalize the pressure in the steam boiler and in the apparatus, see above
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that the apparatus always had to be set to a certain pressure. If the pressure in the boiler fell below that to which the apparatus was set, then it worked
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represents is.
In the housing a with the nozzle b for the entry of the collected steam water and the nozzle c for the drain to the lower boiler there are two floats d and e, which are either shown in FIG. connected to one another by a rod f or, as shown in FIG. 3, can be arranged one above the other without a direct connection. In the former case the movement becomes the
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In the second case, each of the swimmers acts on the steam inlet valve A through a special lever (i and f).
After the water has drained from the boiler through the connection piece c, the steam is discharged from the housing a in a known manner, not shown in the drawing, in order to allow the entry of new steam water.
The dimensions of the two swimmers are kept in such a way that the lower swimmer can comfortably carry the weight of both swimmers together with the rods due to its buoyancy.
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to wear kegels. The upper float is of such a size that buoyancy is able to open the valve h even at the highest steam pressure occurring in the company.
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The mode of action is fq! gende: -When the water level in the housing a rises, the float d, when the steam water has reached approximately the height indicated in Fig. 1, will bear the weight of the two floats together with the rods and the lever g (or i) against the stop Press on the spindle of valve A: the steam inlet is not yet open. Only when the steam water has reached the float è will its buoyancy overcome the pressure on valve h and the steam can enter; the check valve in front of the connector b closes and as soon as the pressure in the housing a is the same as in the boiler, the steam water will flow off after this.
As long as the water level rises above the lower float, its buoyancy is kept open by the steam valve; but as soon as the water level, and with it the float, sinks, it will shut off the entry of steam so that after the steam has been let out of the housing a the game can begin again.
If d, Iso the buoyancy of the lower float keeps the weight of the two floats together with their rods and valve cone exactly in balance, the apparatus will work at every boiler pressure, provided that the upper float is dimensioned according to the highest vapor pressure. Failure at lower pressure is then excluded.
PATENT CLAIMS.
1. Device for the return of steam water to the boiler, in which the
Steam water flows under boiler pressure to the water space of the steam boiler, characterized in that of two floats arranged in a housing one of the
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the condens water after the boiler is opened and then closes.