AT65479B - Verfahren zum Agglomerieren von Erzen im Drehrohrofen. - Google Patents
Verfahren zum Agglomerieren von Erzen im Drehrohrofen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Agglomerieren von Erzen im Drehrohrofen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Agglomerieren von Erzen, wie z. B. mulmigen Eisenerzen und Gichtstaub im Drehrohrofen. Die Erfindung bezweckt, die Schwierigkeiten durch Anbacken des Materials an den Ofenwänden zu vermindern und das Agglomerieren zu befördern und erreicht diesen Zweck dadurch, dass das Material in einer erweiterten Zone des Ofens reduzierend erhitzt wird und beim Überschreiten der die erweiterte Zone nach dem Auslass bin begrenzenden Stufe der Einwirkung eines vorerhitzten Luftstromes ausgesetzt wird. Die reduzierende Erhitzung des Erzes in dem erweiterten Rohrabschnitt erfolgt bei einer Temperatur von etwa 800 bis 9000 C, bei welcher noch keine nennenswerte Erweichung eintritt, so dass auch die Gefahr des Anbacken an die Ofenwandung noch keine Rolle spielt. Wenn darauf die Erzteilchen beim Überschreiten der nach dem Auslass hin gelegenen Stufe der Einwirkung eines Luftstromes ausgesetzt werden, erfolgt eine Oxydation unter starker Wärmeentbindung. Hiedurch wird das Material weich und erlangt die Fähigkeit, aus der Pulverform in eine stückige Form überzugehen. Da dieses durch einen im Material selbst sich vollziehenden chemischen Prozess geschieht, bleibt die Temperatur der Ofenwandung niedriger als diejenige des Materials, was zur Folge hat, dass die Neigung der einzelnen Erzteilchen, aneinander zu haften, grösser ist als diejenige, sich an der kälteren Ofenwandung festzusetzen. Das Ergebnis ist, dass Klumpen zusammengesinterten Erzes dem Auslass zurollen, ohne an der Ofenwand fest anzubacken und den Ofen zu verstopfen. Bei der Ausführung des Verfahrens heizt man zweckmässig zunächst den Ofen in üblicher Weise durch Einblasen einer Kohlenstaub-oder Gichtgasnamme an, während man gleichzeitig Erz, beispielsweise Gichtstaub, aufgibt, der mit 10 bis 120/0 Kok-s zusammen- gemischt ist. Sobald eine angemessene Temperatur im Ofen erreicht ist, hört man mit der direkten Beheizung auf und begnügt sich mit der Einblasung von Luft. Es findet dann die EMI1.1 Stufe überschreitenden reduzierend erhitzten Erzes statt, wodurch das Zusammenbacken des Materials erreicht ird. Die bei der Oxydation freiwerdende Warme reicht aus, um den Betrieb periodisch eine gewisse Zeitlang ohne direkte Erhitzung vermittelst einer in den Ofen eingeblasenen Flamme aufrecht zu erhalten. Das Einblaser) einer Brenuhtofffnamme ist je nach dem Gehalt an Brennstoff im Material und nach der Temperatur dt'r einehlasenen Luft nur jede vierte bis sechste Stunde erforderlich und nimmt jedesmal eine Vtertel-bis **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- EMI1.2Für ic Durchführung des Verfahrens bedarf es einer starken Erweiterung des Ofens, damit das Erz, welches durch die Einwirkung des demselben beigemischten Kohlenstoffes teilweise reduziert werden soll, vor der oxydierenden Einwirkung des Luftstromes geschützt ist.Da nur eine Beheizung durch eine in den Ofen eingehlasene Flamme in gewissen Zeitabständen erforderlich ist, ist der dazu erforderliche Brennstoffaufwand sehr genug und hat sich beispielsweise in einem Fall der Agglomerierung von Gichtstaub auf nur 1 bis 20/0 des Gewichts an agglomeriertem Produkt belaufen.PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Agglomerieren von Erzen im Drehrohrofen, dadurch gekennzeichnet, dass die Erze in einer erweiterten Zone des Ofens reduzierend erhitzt und beim Überschreiten der die erweiterte Zone nach dem Auslass hin begrenzenden Stufe einem oxydierenden, nicht Brennstoff enthaltenden Luftstrom ausgesetzt werden.2. Verfahren nach Anspruch 1, tdurch gekennzeichnet, dass zeitweilig die Heizflamme in dem erweiterten Ofenteil abgestellt und in den Ofen nur ein Luftstrom zur Oxydation des über die die Erweiterung begrenzende Stufe hinwegtretenden Erzmaterials eingeblasen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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