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Selbsttätige Regelungsvorrichtung für Kreiselverdichter.
Bei Turbokompressoren werden zur Vermeidung von Schwingungen des zu verdichtenden Mittels besondere Regelungsvorrichtungen angewendet. Diese haben den Zweck, ein Unterschreiten derjenigen Liefermenge, bei der die Schwingungen eintreten, zu vermeiden.
Bei den bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen wird eine Stauscheibe in die Druckleitung eingeschaltet und der sich bei verschiedenen Liefermengen ergebende Druckunterschied dazu benutzt, einen Kraftkolben, der mit einem Überströmventil unmittelbar verbunden ist, so einzustellen, dass die oben erwähnten Schwingungen vermieden werden.
Die Vorrichtungen haben den grossen Nachteil, dass man die Liefermenge des Gebläses nicht gleichbleibend halten kann. Fernel bewirken diese Vorrichtungen ein zu frühes Öffnen des Überströmventils, wodurch sich Energieverluste ergeben.
Durch die Vorrichtung nach der Erfindung sollen diese Übelstände vermieden werden.
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den Kraftkolben b betätigt, der durch den Schieber d in Verbindung mit der Membrane c gesteuert wird. Die an den Schieberkasten angeschlossene Leitung dient zur Zuführung des Druckmittels, z. B. Drucköl, zur Bewegung des Kolbens b. Das Drumittel kann einer beliebigen Quelle entnommen werden. Die Stellung der Membrane ist von dem Druckunterschied p1-p2, d. h. von der durch die Leitung f-f fliessenden Luftmenge. abhängig. In Fig. 2 sind als Abszissen die an der Verbrauchsstelle benötigten Luftmengen, als Ordinaten die vom Turbinenkompressor tatsächlich geförderten Luftmengen aufgetragen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Es wird angenommen, dass sich gleich unterhalb des Punktes g (Fig. 2) die Schwingungen bemerkbar machen- Es muss somit von diesem Punkte ab die vom Geblase geförderte Luftmenge gemäss der Linie g--h gleichbleibend gehalten werden. Nach der Erfindung geschieht dies in folgender Weise : Bei fallender Liefermenge (von der Höchstleistung ausgehend) verkleinert sich der Druckunterschied Pl-p. . Die diesem Druckunterschied das gleichgewicht haltende Feder der Membrane (statt der Membrane kann auch ein Quecksilberschwimmer angewendet wurde :.) verschiebt bei abnehmendem Druckunterschied den Steuerschieber d nach oben, und zwar ist die Einstellung so getroffen, dass im Punkte 9 das Öffnen des Überströmventils erfolgt.
Der Steuerschieber bleibt solange offen, bis sich der Kompressor auf die dem Punkte 9 entsprechende Liefermenge eingestellt hat ; d. h. vom Punkte 9 ab wird bei abnehmender Luftmenge an der Verbrauchsstelle die Liefermenge des Kompressors gleichbleibend gehalten.
Bei den bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen wirken die Drücke p Pt unmittelbar auf den Kraftkoiben, der dann ebenfalls vermittelst einer Feder dem Druck-
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kann somit zwischen den Punkten 9 und h die Liefermenge des Kompressors nicht gleichbleibend gehalten werden, sondern sie muss vom Punkte h aus mit wachsender Luftmenge an der Verbrauchsstelle steigen (etwa nach h-i), woraus sich die bereits erwähnten Nachteile, frühzeitiges Öffnen des Überströmventils und Energieverluste, ergeben.
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