AT61084B - Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden von schwebenden festen Bestandteilen aus Flüssigkeiten. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abscheiden von schwebenden festen Bestandteilen aus Flüssigkeiten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> der Flüssigkeit, wenn ein Filter am sich drehenden Körper 2 nicht angebracht ist, wird besonders dort angewendet werden, wo die festen Teile hohes spezifisches Gewicht haben. In einem Apparat, wo eine feste oder sonstige Fremdkörper enthaltende Flüssigkeit durch einen Filter hindurchtreten muss, wobei diese Teile an seiner Oberfläche zurückbleiben, wird die Filtermasse gegebenenfalls durch die erwähnten Körper verstopft und infolgedessen hört der Durchtritt auf, wohingegen bei dem vorliegenden Apparat und der geschilderten Wirkungsweise der Filter immer rein und frei von allen Niederschlägen oder festen Körpern erhalten wird. Die in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind von geschlossener Form und werden unter einem von einer Pumpe oder von einem anderen Druck erzeugenden Apparat erzeugten Überdruck betätigt. Will man jedoch mit Unterdruck arbeiten, d. h. ein teilweises Vakuum in der Austrittsleitung für die gereinigte Flüssigkeit erzeugen, so kann das Gefäss 1 offen sein und unter atmosphärischem Drucke stehen, wobei dann dieser dazu benützt wird, um den nötigen Drucküberschuss, der der Zentrifugalkraft entgegenwirken soll, EMI2.1 oder Niederschläge kann durch irgendwelche geeignete Mittel bewerkstelligt werden. In dem Masse, als sich die festen oder sonstigen m der Flüssigkeit enthaltenen Körper vom EMI2.2 schwindigkeit ab und sie sinken infolge der Schwerkraft auf den Boden des Gefässes, der sich m erheblicher Entfernung vom Rotationszentrum befindet. Vom Boden können sie dann durch ein Drehventil oder eine Klappe 6 entfernt werden, die während der Drehung die ausgeschiedenen Stoffe aufnimmt und dann ausserhalb in bekannter Weise ablädt. In manchen Fällen werden die festen bzw. sonstigen ausgeschiedenen Stoffe aus dem Gefäss. in welchem sie enthalten sind, in ein anderes Gefäss geleitet. Fig. 3 und 4 zeigen eine Einrichtung. EMI2.3 in der Richtung der Tangente aus dem Gefäss aus und kommen in ein aussen angeordnetes Gefäss 9. in welchem die Flüssigkeit verhältnismässig ruhig ist. wo sie sich dann durch die Wirkung der Schwere absetzen können. In dem dargestellten speziellen Fall bewegen sie sich in einem Strom schräg bzw0 tangential zum ersten Gefäss weiter. streichen über eine geneigte Platte 10 und fallen auf einen endlosen Transportgurt 11. welcher sie mit irh führt und sie ausserhalb des Gefässes 9 ablädt0 In diesem EMI2.4 zurückkehren. Sollte sich aus irgend welchen unvorgesehenen Ursachen der Filter verstopfen, so kann er durch reines in zur normalen entgegengesetzten Richtung fliessendes Wasser gereinigt werden ; durch die in der Flüssigkeit durch die Drehung des Körpers 2 während der Bewegung geschaffene Zentrifugalkraft wird das reine Wasser die auf dem Filter abgesetzten Niederschläge wieder fort- EMI2.5 von festen oder sonstigen Fremdkörpern befreit, durch die hohle und mit Löchern versehene Welle-3 oder durch das Rohr 7J. Die Flüssigkeit wird am besten von einem Punkt im oder nahe beim EMI2.6 Die Behandlung der Flüssigkeit vollzieht ach selbsttätig und kontinuierlich. das Entfernen der Unreinlichkeiten bzw. der in der Flüssigkeit enthaltenen Steife geschieht auf mechanischem Wege und die zum Filtrieren oder Reinigen dienende Fläche wird beim Gebrauch stets rein und t durchlässig erhalten. Diese Erfindung ist für die meisten Industrien verwendbar, bei denen Filter benützt werden, einschliesslich der Zuckerfabriken, Brauereien, Bergwerke, Salzsudhütten usw., für die Wasserreinigung der öffentlichen Wässer, sowie für viele andere Zwecke.
Claims (1)
- PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Abscheiden von schwebenden festen Bestandteilen aus Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die zu reinigende Flüssigkeit in das Innere einer sich drehenden Flüssigkeitsmasse eingeführt wird, deren Winkelgeschwindigkeit von innen nach aussen abnimmt, zum Zwecke, die sich abscheidenden Bestandteile nach aussen zu leiten.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass von der in einem Zylinder (1) zentrifugierten Flüssigkeit jeweils ein Teil mit den festen Bestandteilen tangential in eine an den Zylinder anschliessende Kammer (9) geschleudert wird, wo sie zu einer verhältnismässigen EMI3.1 bleibende Flüssigkeit wieder in den Zentrifugenzylinder (1) zurückgeleitet wird (Fig. 3).3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von der aus der Aussenkammer (9) wieder in den Zentrifugenzylinder (1) geleiteten Flüssigkeit die festen Bestandteile durch Filtrieren abgeschieden werden, während sich die Flüssigkeit in verhältnismässiger Ruhe befindet (Fig. 3).4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch omen Behälter zur Aufnahme der zu reinigenden Flüssigkeit, in welchem ein Flüssigkeitseinlass und, von diesem entfernt, ein rotierbarer zylindrischer Emsatzkörper aus porösem Material auf einer durchlochten Leitung angeordnet ist, die an eine Auslassleitung der gereinigten Flüssigkeit EMI3.2 rotierenden Einsatzkörper in kreisende Bewegung versetzte Flüssigkeitsmasse durchströmen muss.5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1. 2 und 3, gekennzeichnet, durch eine an den Flüssigkeitsbehälter (1) anschiessende Niederschlagskammer . die mittels Leitungen (8 und 12) mit dem Behälter in Verbindung steht und in der eine Siebvorrichtung (11) zum Filtrieren der in den Behälter zurückgekiteten Flüssigkeit vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT61084T | 1911-03-10 |
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| AT61084B true AT61084B (de) | 1913-09-10 |
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