AT56565B - Unterseeische Signalvorrichtung. - Google Patents

Unterseeische Signalvorrichtung.

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AT56565B
AT56565B AT56565DA AT56565B AT 56565 B AT56565 B AT 56565B AT 56565D A AT56565D A AT 56565DA AT 56565 B AT56565 B AT 56565B
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Josef Dr Schiessler
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Josef Dr Schiessler
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

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 gemäss die einzelnen   Gluhwiderstände zueinander parallel   oder in Reihe schalten. Der Widerstand und die Abstrahlung dieses Platindrahtes werden bei den erzielten hohen Temperaturen um ein Vielfaches gesteigert und derselbe bildet daher ein sehr empfindliches Reagens gegen alle durch äussere Mittel hervorgerufene Temperatur-bzw. Widerstandsschwankungen. Der Glüh- 
 EMI2.1 
 aus Glimmer derart angeordnet, dass er in der Lichtung desselben in geeigneter Lage an zwei stromzuführenden Elektroden befestigt ist. Oberhalb des Glühwiderstandes ist zweckmässig eine Glimmerplatte, eine polierte Kupferplatte usw. angeordnet, welche die   Wärmestrahlung   reflektiert.

   Unter dem Glühwiderstande ist der auf den Sender abgestimmte   Resonator   angeordnet, welcher durch einen elastischen, geraden oder gebogenen Metallzylinder 6 mit dem 
 EMI2.2 
 aus,   kühlen   nun den Glühwiderstand im Rhythmus der Schallwellen ab. (Beeinflussung des   Glühwiderstandes   durch   Wärmeableitung,)   Die Luftschwingungen des Resonators setzen aber auch die den Glühwiderstand umgebende Luft des Kamins und in weit schwächerem Masse auch die Glimmerplatte in Schwingungen. Durch die letztere werden die Wärmestrahlen reflektiert und verstärken nun rhythmisch die   Erwärmung   des Glühwiderstandes und somit dessen Widerstand.

   Die   Glimmerplatte kann auch   unmittelbar vor dem Resonator (Glühwiderstand) oder letzterer auch zwischen zwei   Glimmerplatten   angeordnet sein. Je höher der   Oühwiderstand   durch den an den Steckkontakten 1, 2 zugeführten Strom erhitzt wird, desto empfindlicher 
 EMI2.3 
 grosse Widerstandsschwankungen beim Eintreffen der Schallwellen hervorruft. An Stelle des Kamins kann der Luftzug auch künstlich durch eine Kapselpumpe erzeugt werden. Der Stromkreis des   Glühwiderstandes 3   ist nun durch irgend eine Kupplung, z.

   B. die Induktionsspulen 4, 5, weiche auf demselben verschiebbaren Eisenkern wie die Spule 8 sitzen, mit dem Stromkreise III des   Resonanzrelais zur   weiteren Verstärkung der Wellen mittelbar über den Stromkreis II eines   Telephonrelais (Verstärkungsapparat)   oder unmittelbar verbunden. In den an die gleiche Strom- 
 EMI2.4 
 oder negativem Temperaturkoeffizienten innerhalb des zu zwei Spulen 111 aufgewundenen Leitungsdrahtes angeordnet. Parallel zu diesem Glühwiderstand 11, der eventuell in einem   Kamin   mit regulierbarem Luftzutritt angeordnet sein kann, ist ein Thomsonscher (Duddelscher) Schwingungskreis gesechaltet, welcher aus einer regulierbaren Selbstinduktion 12 und Kapazität 13 besteht.

   Mit diesem Schwingungskreis ist ein   abgestimmter   Telephonstromkreis (Resonanz- 
 EMI2.5 
 Resonanzrelais 9. 10. indem die Windungen der Sekundärspule 14 über denselben verschiebbaren Eisenkern wie die Spule 12 geschoben werden ; doch könnte das Telephon 16 auch elektrisch (kapazitiv) oder rein galvanisch (konduktiv) gekuppelt sein. Vor dem Telephon 16 ist eine Stimm-   gals) 17   in   einem   Stromkreise b, der von der Batterie   22 gespeist wird,   so angeordnet, dass heim Schwingen der Stimmgabel der Stromkreis geschlossen wird.

   Durch den   Kontaktstromkreis   dieses Resonanzrelais wird beim Eintreffen von Schallwellen ein in der Uhr   ? J angeordneter   Elektromagnet erregt. welcher den Stand   der Schiffsuhr   durch Fallenlassen der Klappe (Marke) eines   Indikateurs registriert   und gleichzeitig ein   Springwerk     betätigt, wodurch   der Zeiger der Uhr sofort auf   Nut) zurückspringt   und die   Glocke 20   zu läuten beginnt. Um aber auch den Beginn des Schallwellenaussendung am Empfänger zu signalisieren, wird die Ingangsetzung der Uhr durch die Wirkung eines zweiten Stromkreises c erzielt.

   Zu diesem Zwecke zweigt von derselben   Raterie   ein zweiter Stromkreis c ab, der in den Verteilungspunkten 18. 19 mit dem genannten Stromkreis zusammenhängt und in welchem ebenfalls die Uhr   2. 3 und   eine zweite Glocke 2mit 
 EMI2.6 
 

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 schliesst beim Schwingen durch den Kontakt 39 den mit der regulierbaren Selbstinduktion 40   und   Kapazität   41   versehenen Schwingungskreis, der von der Gleichstromquelle 43 gespeist wird und den Schwingungsgenerator (Lichtbogen   usw.)     42     enthält,   Die Schwingungen werden durch die induktive Kupplung 511 oder eine andere Kupplung auf eine Antenne übertragen. 



   In Fig. 3 ist eine andere Schaltung des Mikrophons und der Elektromagnete des Senders dargestellt. Das Mikrophon 44 befindet sich hier in dem von der Batterie 46 gespeisten Primärstromkreise 47 eines Transformators, in welchem ein Kondensator 45 parallelgeschaltet sein kann. Der oder die Elektromagnete 50'befinden sich in dem von einer höher gespannten Stromquelle 51, 52 gespeisten, mit dem in Reihe geschalteten Kondensator 49 versehenen   Sekundär-   kreis 48 des Transformators. Die Wirkungsweise des Sendeapparates ist folgende :
Wird von dem Steckkontakte 32, 33 Strom entnommen, so werden die beiden Elektrn- 
 EMI3.1 
 mit. Die Schwingungen erregen aber die mit dem Elektromagneten in Reihe liegenden Mikrophone usw., deren Strom nun im Rhythmus der Stimmgabelschwingungen zu schwanken beginnt. 



  Diese schwankenden Töne erregen nun in demselben Rhythmus die Elektromagnete und wirken dadurch regulierend auf dieselben, so dass die Stimmgabelzinken im richtigen Takte angezogen und   abgestossen   werden. Durch diese an sich bekannte Einrichtung werden   maximale kontinuier-   liehe, sinusförmige, ungedämpfte Schwingungen erzeugt und durch die Resonanzplatte   r auf den   elastischen Metallzylinder m und von diesem in die Brennlinie des parabolischen Schalltrichters 37 übertragen. Die Schallwellen werden hier parallel zur Achse in einem scharf begrenzten Strahlen-   büschel,   dem durch Drehung des Trichters jede beliebige Richtung erteilt werden kann. das Wasser durchsetzen.

   Das Ende des Metallzylinders kann auch in der Brennlinie des Trichters mit einer   gleichgestimmten   Stimmgabel versehen werden. 



   Da das Mikrophon nur schwache Ströme verträgt, so dient die in Fig. 3 dargestellte Einrichtung dazu. die Masse der Stimmgabeln zu verstärken und lautere Töne zu erzielen. Die Stimmgabel erregt das Mikrophon 44, das von der Batterie 46 gespeist und dessen   Stromschwankungen   durch die Kapazität verstärkt werden. Diese durch Transformation bei 47,   4-8     übertragenen     Ströme erzeugen im Sekundärkreise,   der von einem den Klemmen-51, 52 entnommenen Strom 
 EMI3.2 
 

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 (Duddelschen) Schwingungskreis.

   Die nunmehr wesentlich   verstärkten   Schwingungen werden durch irgend eine Kupplung, etwa in der in der Zeichnung angegebenen induktiven Weise, mittels   Transformatorschaltung   auf den induzierten Telephonstromkreis III übertragen, welcher das Telephon 16 und den Umschalter 15 enthält. Doch kann auch hier ebenso wie früher ein Monotelephonrelais oder eine andere auf Resonanz abgestimmte Relaiseinrichtung verwendet werden. 



  Das im abgestimmten Rhythmus   erregte Telephon 16   bringt den vor der Membran desselben angeordneten Stinungabelunterbrecher 17 durch Resonanz zum Mitschwingen und   ochliesst   damit   d, en Stromkreis b   der Uhr, wodurch in der bereits an früherer Stelle angegebenen Weise der Zeiger auf die   Nullstellung zurückschnellt und   die Klappe eines Indikateurs herabfällt, auf welcher Klappe das Produkt aus Zeit und Geschwindigkeit, d. i. die Distanz der Schallquelle in Kilometer oder Seemeilen, angegeben ist. Gleichzeitig wird die Glocke 21 aus-und eine neue Glocke   20 mit   anderem Tone eingeschaltet, wodurch das Eintreffen der Schallwellen sofort signalisiert wird. 



  Aus der Anzahl der von Null bis zur Marke verflossenen Sekunden kann im übrigen auch die Distanz der Schallquelle leicht berechnet werden, Dies ist aber nur dann möglich, wenn Sendeund Empfangsstation mit einer drahtlosen Signaleinrichtung versehen sind und wenn die Sendestation tatsächlich drahtlose Signale geben will. Wenn dies aber nicht der Fall ist, sondern die
Signale nur abgefangen werden sollen, dann führt folgende Überlegung zur Ermittlung der 
 EMI4.1 
 lichkeit) S des Empfängers, so kann man nach dem Dopplerschen Prinzip die Geschwindigkeit c des Schiffes berechnen, wie dies im Stammpatente angegeben ist, und dann durch Multiplikation mit der seit Beginn der Beobachtung verflossenen Zeit t den zurückgelegten Weg s bestimmen, 
 EMI4.2 
 s =   s-c t.   



    P ATENT. ANSPRÛCHE :   
1. Einrichtung   zum   Empfangen von   abgestimmten Schallsignalen unter Wasser mit   Hilfe von genau abgestimmten Resonatoren nach Patent Nr. 35519, dadurch gekennzeichnet, dass die im Rhythmus der ankommenden Signale schwingende, aus der Düse des Resonators austretende 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der vom Strome erhitzte Glühwiderstand in einem lotrecht gestellten, innen polierten, mit regelbarer Luftzuführung EMI4.4 Widerstandsschwankungen hervorgerufen werden, zum Zwecke der Umwandlung von Schall- wellen in Störungen des elektrischen Gleichgewichtszustandes stromdurchflossener Drähte.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet. dass der den Glühwiderstand durchfliessende Strom zwei auf einem Eisenkern verschiebbar angeordnete Spulen durchflielh. während eine dritte, in der Mitte zwischen den genannten Spulen befindliche Spule in den Stromkreis eines Verstärkungsapparates eingeschaltet ist, dessen Schwingungskreis mit dem Stromkreis eines Resonanzrelais induktiv gekuppelt ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einlangenden ab- bestimmten. entweder durch elektrische Wellen oder durch das Wasser übertragenen Schall- weiten nach ihrer abermaligen Umsetzung in elektrische WeHen auf je ein Telephon geleitet werden, weiches den auf die Stimmgabel des Senders abgestimmten Ton wiedergibt und dabei EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
    8. Sender für die Einrichtung nach den Ansprüchen l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Erregung ungedämpfter, sinusförmiger Schwingungen eine oder mehrere elektromagnetisch erregte, auf den Resonator des Empfängers abgestimmte Stimmgabeln (oder Stahlstäbe) verwendet werden, bei denen anstatt des Kontaktes ein oder mehrere Mikrophone (Monotelephone usw.) so in Reihe geschaltet werden, dass die unmittelbar vor den schwingenden Stimmgabelzinken aufgestellten Mikrophone durch ihre im Takte des Stimmgabeltones erfolgenden Stromschwankungen regulierend auf die Erregung der Elektromagneten einwirken, wobei zum Zwecke der Übertragung der so erzeugten Schallschwingungen ein elektromagnetisch betätigter Stimmgabelunterbrecher von gleicher Sehwingungszahl in denselben Stromkreis in Reihe geschaltet werden kann.
    9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der die Stimmgabel erregende Magnet mit einem Kondensator in dem Sekundärkreise eines Transformators, der von einem höher gespannten Strom durchflossen wird, in Reihe geschaltet ist, während das regulierende Mikrophon (Monotelephon usw.), zu dem ein Kondensator parallelgeschaltet sein kann, sich in dem von einer Batterie gespeisten PrimÅarstromkreis des Transformators befindet.
    10. Ausführungsform nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Stimmgabeln erregten Töne bestimmter Schwingungszahl entweder direkt oder indirekt eine metallische Resonanzröhre oder-platte erregen, die mit einem elastischen Metallzylinder fest verbunden ist, durch welchen die abgestimmten Schwingungen entweder direkt oder durch Vermittlung einer abgestimmten Schallplatte auf das Wasser übertragen werden, wobei das Unterende des elastischen Metallzylinders schallsicher isoliert in der Brennlinie eines drehbaren Scha))- trichters von parabolischer Gestalt angeordnet ist,
    wodurch die erregten und durch die Metall- zylinder fortgepflanzten Schwingungen parallel zur Achse des parabolischen Trichters in einem scharf begrenzten Schallstrahl ausgesendet werden.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10. dadurch gekennzeichnet, dass entweder die abgestimmte Schallröhre, Schallplatte oder der elastische Metallzylinder selbst unmittelbar mit einer gleich- gestimmten Stimmgabel verbunden sind oder dass am unteren Ende des Metallzvlinders eine Resonanzröhre oder Resonanzplatte in der Brennlinie des parabolischen Trichters angeordnet sein kann.
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