AT525932A1 - Abnahmebaugruppe für organisches Material - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Abnahmebaugruppe (1) für geringe Mengen von Körperflüssigkeiten umfassend einen Probenbehälter (2) und ein Verlängerungselement (3). Der Probenbehälter (2) weist einen Boden (13) und eine Behälterwand (5) mit einem ersten Behälterwandabschnitt (6) und einen daran anschließenden zweiten Behälterwandabschnitt (7) auf. Der zweite Behälterwandabschnitt (7) ist hohlkegelförmig ausgebildet und ragt in das Verlängerungselement (3) hinein. Der Probenbehälter (2) ist als Mehrschichtkörper ausgebildet und umfasst zumindest eine Barriereschicht. Weiters ist eine Kopplungsvorrichtung (25) mit einem ersten Koppelelement (26) und einem zweiten Koppelelement (27) vorgesehen. Bei sich im Kopplungseingriff befindlichen Koppelelementen (26, 27) ist das Verlängerungselement (3) mit dem Probenbehälter (2) formschlüssig in Form einer Schnappverbindung zu der Abnahmebaugruppe (1) gekoppelt.
Description
Probenbehälter gekoppelt sein kann.
Eine ähnlich ausgebildete Abnahmebaugruppe zur Aufnahme einer geringen Menge einer Probe ist aus der EP 1 382 394 A1 bekannt geworden. Die Abnahmebaugruppe umfasst ein erstes oberes Röhrchen und ein zweites unteres Röhrchen sowie eine Verschlussvorrichtung. Die beiden Röhrchen sind zueinander maßlich nahezu identisch ausgebildet, jedoch aus einem zueinander unterschiedlichen Werkstoff gebildet. Jedes der Röhrchen umfasst einen ersten Röhrchenabschnitt und einen daran anschließenden zweiten Röhrchenabschnitt, welche hohlzylindrisch ausgebildet sind und mittels eines Verbindungsabschnitts zu einer Einheit verbunden sind. In dem, dem offenen Ende gegenüberliegenden Endabschnitt jedes Röhrchens ist der zweite hohlzylindrische Röhrchenabschnitt vorgesehen, welcher in das offene Ende und damit in den ersten Röhrchenabschnitt des ande-
ren Röhrchens zur Bildung der Abnahmebaugruppe eingesetzt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und eine Abnahmebaugruppe mit verbesserten Barriereeigenschaften des Probenbehälters bei gleichzeitig wirtschaftlicher Herstellung der ge-
samten Abnahmebaugruppe bereitzustellen.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung betrifft eine Abnahmebaugruppe zur Aufnahme einer geringen Menge einer Körperflüssigkeit, insbesondere einer Blutprobe, Harn,
Speichel.
Die Abnahmebaugruppe umfasst einen Probenbehälter mit einer Behälterwand, welche Behälterwand sich von einem ersten offenen Ende zu einem zweiten Ende erstreckt, von einer Außenfläche und einer Innenfläche begrenzt ist und eine Längsachse definiert, und mit einem Boden, welcher Boden das zweite Ende der Behälterwand verschließt und gemeinsam mit der Behälterwand einen Sammelraum umgrenzt. Dabei umfasst die Behälterwand in Richtung der Längsachse einen ersten Behälterwandabschnitt und einen daran anschließenden zweiten Behälterwandabschnitt. Der erste Behälterwandabschnitt ist hohlzylinderförmig mit einer ersten äußeren Durchmesserabmessung ausgebildet und ist ausgehend vom offenen Ende angeordnet. Der zweite Behälterwandabschnitt weist bezüglich der ersten äußeren Durchmesserabmessung des ersten Behälterwandabschnitts zumindest abschnittsweise eine relativ zur ersten Durchmesserabmessung geringere zweite Durchmesserabmessung auf. Ein Übergangsabschnitt ist zwischen dem ersten Behälterwandabschnitt und dem zweiten Behälterwandabschnitt ange-
ordnet.
Weiters umfasst die Abnahmebaugruppe ein Verlängerungselement mit einer Seitenwand, welche Seitenwand sich von einem ersten offenen Ende zu einem zweiten Ende erstreckt, und mit einer anschließend an das zweite Ende angeordneten Bodenwand, wobei die Bodenwand des Verlängerungselements kalottenförmig,
insbesondere hohlkugelkalottenförmig, ausgebildet ist.
Der Probenbehälter ragt, in zusammengebautem Zustand bzw. gekoppeltem Zustand der Abnahmebaugruppe, mit seinem vom ersten offenen Ende in Richtung der Längsachse distanziert angeordneten zweiten Behälterwandabschnitt zumin-
dest teilweise in das erste offene Ende des Verlängerungselements hinein.
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ausgebildet ist, und wobei.
Das Verlängerungselement ist bei sich in Kopplungseingriff befindlichen ersten und zweiten Koppelelementen mittels einer von den Koppelelementen gebildeten
Schnappverbindung formschlüssig mit dem Probenbehälter zu der Abnahmebau-
gruppe gekoppelt.
Der zweite Behälterwandabschnitt der Behälterwand des Probenbehälters ist hohlkegelförmig ausgebildet, wobei das zumindest eine erste Koppelelement im Übergangsabschnitt zwischen dem ersten Behälterwandabschnitt und dem zweiten Be-
hälterwandabschnitt der Behälterwand angeordnet ist.
Die Seitenwand des Verlängerungselements ist zwischen dem ersten offenen Ende und dem zweiten Ende hohlzylinderförmig ausgebildet, wobei die Seitenwand im Axialschnitt gesehen durchgängig und geradlinig zwischen dem ersten offenen Ende des Verlängerungselements und dem zweiten Ende des Verlänge-
rungselements ausgebildet ist.
Erfindungsgemäß weist der Probenbehälter eine erste Schicht aus einem ersten Kunststoff-Material auf. Das erste Kunststoff-Material kann ausgewählt aus der Gruppe von Polymeren sein, welche Gruppe PE, HD-PE, PET bzw. PP oder ein
anderes Polymer mit äquivalenten technischen Eigenschaften umfasst.
Weiters weist der Probenbehälter zumindest eine zweite Schicht aus einem zweiten Kunststoff-Material auf. Das zweite Kunststoff-Material kann ausgewählt, aus der Gruppe umfassend Ethylen-Vinylacetat bzw. EVOH, PP, Polyolefin, Cycloolephin-Copolymer, bzw. Cyc-loolephin-Polymer oder einem Polymer mit äquiva-
lenten technischen Eigenschaften, sein.
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insbesondere 0,2 mm, beträgt.
Unter einer Barriereschicht ist eine derart ausgebildete Wandung des Probenbehälters zu verstehen, welche Wandung vorteilhafte Eigenschaften bezüglich der Hemmung von Diffusion bestimmter Stoffe durch die zweite Schicht bzw. durch das Zusammenwirken der zweiten Schicht mit der ersten Schicht oder einer weiteren Schicht besitzt. Es ist denkbar, dass im Sammelraum des Probenbehälters ein Flüssigadditiv mit Wasseranteil bereits vor einer Probennahme und noch während der Lagerung des bislang unbenutzten Probenbehälters vorhanden ist. So kann die zweite Schicht aus dem zweiten Kunststoff-Material unter anderem im Verbund mit der ersten Schicht oder für sich allein insbesondere diffusionshemmend für Sauerstoff und ähnliche Gase oder Stoffe wirken, sodass das Flüssigadditiv und/oder eine Probe im Sammelraum technisch dicht bzw. vorteilhaft diffusionsgehemmt abgedichtet ist. Gleichzeitig kann der Verbund aus der ersten Schicht und der zweiten Schicht oder eine der beiden Schichten diffusionshemmend für Wasser und Stoffe oder Gase wirken, da insbesondere das erste Kunststoff-Material hydrophobe Eigenschaften aufweist. Durch die diffusionshemmenden Eigenschaften der Barriereschicht bzw. hier der zweiten Schicht auch im Zusammenwirken mit der ersten Schicht ist somit ein verbesserter Schutz vor Umwelteinflüssen bzw. gegen Degradation des Inhaltes des Probenbehälters gegeben. Unter anderem ist dabei vorteilhaft, dass sich die Lagerzeit bzw. die Haltbarkeit des Inhaltes des Probenbehälters im Sammelraum verlängert und eine verbesserte Güte des Inhaltes des Probenbehälters über einen, relativ zu einem Einschicht-Probenbe-
hälter, verlängerten Zeitraum gewährleistet werden kann.
Im Bereich des Übergangsabschnitts weist die zweite Schicht des Probenbehälters eine zweite Schichtdicke auf. Die zweite Schichtdicke stammt aus einem Schichtdicke-Bereich, dessen untere Grenze 0,01 mm, insbesondere 0,025 mm, und dessen obere Grenze 0,5 mm, insbesondere 0,1 mm, beträgt. Die zweite
Schicht ist im Bereich des Übergangsabschnitts vollflächig an einer dem ersten
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zweiten Schicht ausgeschlossen.
Durch das Vorsehen einer eigenen Kopplungsvorrichtung kann eine gegenseitige formschlüssige Halterung und Befestigung des Verlängerungselements am Probenbehälter geschaffen werden. Durch die zusätzliche hohlkegelförmige Ausbildung des zweiten Behälterwandabschnitts kann so die Ausbildung und Anordnung der einzelnen Koppelelemente formtechnisch günstig gestaltet werden. Weiters kann durch die Wahl des hohlkegelförmig ausgebildeten zweiten Behälterwandabschnitts auch ein zentraler Anspritzpunkt im Bereich des Bodens des Probenbehälters ermöglicht werden. Ein zentraler Anspritzpunkt hat den Vorteil, dass beim Ausformen bzw. beim Formen des Probenbehälters mittel einem Injektionsverfahren oder ähnlichen Herstellungsverfahren das erste und das zweite Kunststoff-Material rotationssymmetrisch eingebracht werden können. Durch die Wahl der formschlüssig zusammenwirkenden Koppelelemente kann weiters aber auch eine Materialanhäufung am Probenbehälter sowie am Verlängerungselement verhindert werden, wodurch gleichmäßigere Abkühlzeiten erzielt werden können. Darüber hinaus kann so aber auch ein Verziehen, das Auftreten von inneren Spannungen, Lufteinschlüsse oder Lunker vermieden werden. Damit kann sowohl der Probenbehälter als auch das Verlängerungselement jeweils in einer eigenen Kavität hergestellt und jeweils für sich in einer optimalen Bauteilgeometrie gestaltet werden. Die jeweiligen Kavitäten können entweder in jeweils eigenen Spritzgussformen oder aber auch in einer gemeinsamen Spritzgussform angeordnet sein. Es wäre auch die Verwendung eines Drehwürfelwerkzeuges möglich. Zusätzlich könnte nach der gleichzeitigen Herstellung von Probenbehälter und Verlängerungselement auch gleich das Zusammenfügen zur Abnahmebaugruppe insbesondere automatisiert erfolgen. Mittels der Kopplungsvorrichtung können dann der Probenbehälter und das Verlängerungselement zu einer zusammengehö6örigen Baueinheit miteinander gekoppelt werden, welche durch die gegenseitige formschlüssige Hal-
terung aneinander ein unbeabsichtigtes Lösen voneinander sicher verhindert.
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Zentrifugiervorrichtungen angepasste Bodengeometrie geschaffen.
Da das zumindest eine erste Koppelelement in einem Übergangsabschnitt zwischen dem ersten Behälterwandabschnitt und dem zweiten Behälterwandabschnitt der Behälterwand angeordnet ist, wird die Möglichkeit geschaffen, den Probenbehälter sowie das Verlängerungselement mit einer zueinander in etwa gleichen AuRenabmessung auszubilden, um so im gekoppelten Zustand des Probenbehälters mit dem Verlängerungselement eine durchgängig gleiche, insbesondere geradlinig
ausgebildete Außenfläche zu erzielen.
Ist die Seitenwand des Verlängerungselements hohlzylinderförmig, insbesondere durchgängig und geradlinig zwischen dem ersten offenen Ende und dem zweiten Ende, ausgebildet, wird durch die durchgängig geradlinige Ausbildung der Seitenwand so ein einfach und kostengünstig herzustellendes Verlängerungselement geschaffen. Weiters wird damit auch das Anbringen von zumindest einer Etikette an der Außenfläche von Probenbehälter und Verlängerungselement erleichtert und verbessert. Insbesondere dann, wenn im Axialschnitt gesehen, ein geradliniger Übergang zwischen den Außenflächen von Probenbehälter und Verlängerungsele-
ment ausgebildet ist.
Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, wenn die zweite Schicht im Bereich des Übergangsabschnitts vollflächig an einer dem ersten Koppelelement zugewandten ersten Fläche durch die erste Schicht oder einer weiteren Schicht bedeckt ist. Somit ist die Barriereschicht bzw. die zweite Schicht bzw. das zweite Kunststoff-Material vollflächig bzw. vollkommen mittels der ersten Schicht bzw. vom ersten Kunststoff-Material gekapselt bzw. von der ersten Schicht umhüllt, wodurch die Barriereeigenschaften des Probenbehälters entscheidend verbessert sind. Im Zusammenwirken der vollständig umschlossenen zweiten Schicht und der ersten Schicht werden sowohl die Sauerstoff- als auch die Wasserdiffusion in bzw. aus dem Sammelraum des Probenbehälters vermindert bzw. ist die Diffusionshemmung gegenüber einem Einkomponenten-Probenbehälter verbessert. Gleichzeitig
werden die Vakuum-Eigenschaften des Probenbehälters durch die Verwendung
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ausgebildet ist.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass der Probenbehälters eine gemittelte bzw. mittlere Gesamtwandstärke aufweist, die aus einem Wandstärke-Bereich stammt, dessen untere Grenze 0,5 mm, insbesondere 0,9 mm, und dessen obere Grenze 1,5 mm, insbesondere 1,1 mm, beträgt. Vorteilhaft ist dabei, dass bei oben genannter Dimensionierung der Barriereschicht bzw. der zweiten Schicht im Bereich der Einschnürung durch die Kopplungsvorrichtung dennoch eine durchgängige und vollumfängliche Barriereschicht ausgebildet ist, wobei gleichzeitig die zweite Schicht eine mittlere Schichtdicke aufweist, welche eine möglichst wirtschaftliche Herstellbarkeit des Probenbehälters gewährleistet. Dies ist vor allem erwähnenswert, da das zweite Kunststoff-Material im Herstellungsprozess gegen-
über dem ersten Kunststoff-Material Mehrkosten verursacht.
Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass die Behälterwand des Probenbehälters als Mehrfachbarriere-Schichtkörper ausgebildet ist, wobei die zweite Schicht innerhalb der Behälterwand des Probenbehälters durchgängig und zusammenhängend ausgebildet ist, wobei die zweite Schicht vollständig von der ersten Schicht ummantelt ist bzw. die zweite Schicht in die erste Schicht eingebettet ist und unmittelbar mit der ersten Schicht verbunden ausgeformt bzw. daran angeformt ist. Vorteilhaft ist dabei, dass das erste und das zweite Kunststoff-Material einen Materialschluss aufweisen bzw. dass das erste und das zweite KunststoffMaterial in Berührungsflächen zwischen dem ersten und dem zweiten KunststoffMaterial materialschlüssig ausgebildet sind, wodurch bei gleichzeitig verbesserter Diffusionshemmung des Probenbehälters gleichzeitig der Sammelraum von außen einsehbar bleibt, um eine optische Probenkontrolle oder -analyse zu gewährleis-
ten.
Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn die Behälterwand im Zweikomponenten Co-Injektionsverfahren aus der ersten Schicht und der zumindest einen zweiten
Schicht hergestellt ist. Damit können die vorteilhaften Barriereeigenschaften des
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gang hergestellt wird.
Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass der Probenbehälter mittels Umspritz- bzw. Überspritzverfahren aus einem, mit der zweiten Schicht oder mit der zweiten Schicht und der ersten Schicht umspritzten bzw. überspritzten Rohling hergestellt ist, wobei der Rohling die Innenfläche des Probenbehälters aufweist und ausgehende von der Innenfläche relativ zur Längsachse radial zu größer werdendem Durchmesser hin aus dem ersten Kunststoff-
Material ausgebildet ist.
Auch ist es denkbar vorteilhaft, wenn bei der Herstellung des Probenbehälters mittels Zweikomponenten-Co-Injektionsverfahren bzw. Mehrkomponenten-Spritzguss oder mittels Überspritz- bzw. Umspritzverfahren zwischen der ersten Schicht und der zweiten Schicht ein Haftvermittler oder ein technisch äquivalenter Hilfsstoff verwendet wird bzw. wenn zwischen der ersten und der zweiten Schicht ein Haftvermittler ausgebildet ist. Somit wird ein verbesserter Formschluss bzw. Stoffschluss zwischen der ersten und der zweiten Schicht erreicht, was die zuvor bereits beschriebenen technischen Vorteile gegenüber einem Einkomponenten-Pro-
benbehälter wiederum verbessert.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass die zweite Schicht innerhalb eines ersten Wandstärkenabschnitts der Behälterwand ausgebildet ist, welcher erste Wandstärkenabschnitt bezüglich der Behälterwand der Längsachse in radialer Richtung nächstliegend ist bzw. in Bezug auf den Sammelraum der innenliegende Abschnitt der Behälterwand ist. Vorteilhaft ist dabei, dass die Barriereschicht bei Herstellung des Probenbehälters mittels Spritzgussverfahren ab der Einschnürung bei der Kopplungsvorrichtung in Richtung des ersten offenen Endes des Proben-
behälters weiterhin gleichmäßig, stetig und zusammenhängend ausgebildet und
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ausgeformten Mehrschichtkörper erreicht.
Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass sich der erste Wandstärkenabschnitt von der Innenfläche des Probenbehälters ausgehend radial zur Längsachse in Richtung der Außenfläche erstreckt, wobei der erste Wandstärkenabschnitt eine Wandstärke aufweist, die aus einem Wandstärke-Bereich stammt, dessen untere Grenze 25% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters und dessen obere Grenze 80% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters ist, wobei die Wandstärke des ersten Wandstärkenabschnitts insbesondere 40% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters beträgt. Damit wird in vorteilhafter Weise erwirkt, dass die zweite Schicht auch im Bereich der Kopplungsvorrichtung durchgängig ausge-
bildet ist, was vorteilhafte Barriereeigenschaften mit sich bringt.
Gemäß einer besonderen Ausprägung ist es möglich, dass die zweite Schicht im Bereich des Bodens des Probenbehälters umlaufend geschlossen ausgebildet ist, wobei die erste Schicht den Sammelraum gegenüber der zweiten Schicht vollständig abdichtet und wobei die erste Schicht die Umgebung des Probenbehälters gegenüber der zweiten Schicht vollständig abdichtet. Vorteilhaft ist dabei, dass das zweite Kunststoff-Material im Bereich des Bodens vollständig ummantelt ist, was einen verbesserten Langzeitschutz der Probe und/oder von Flüssigadditiven im
Sammelraum erwirkt.
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass im Bereich des ersten offenen Endes des Probenbehälters die zweite Schicht von der ersten Schicht vollständig ummantelt ist, wobei im Bereich einer Stirnfläche des ersten offenen Endes des Probenbehälters die erste Schicht eine Schichtdicke von zumindest 0,3 mm aufweist. Somit ist die Barriereschicht im Bereich der Verschlussvorrichtung vollständig ummantelt was die Dichteigenschaften gegenüber
der Verschlussvorrichtung verbessert.
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Insbesondere kann es vorteilhaft sein, wenn das zumindest eine erste Koppelelement als über den Umfang durchlaufende erste Nut sowie den daran in Richtung auf den Boden des Probenbehälters anschließenden Wandabschnitt der Seitenwand des Probenbehälters ausgebildet ist. Damit wird auf eine zusätzliche Materialanhäufung zur Bildung des Kopplungselements verzichtet. Darüber hinaus wird so aber auch der Fügeaufwand verringert, da eine vorangehende gegenseitige Orientierung nur in axialer Ausrichtung zueinander notwendig und durchzuführen ist. Weiters wird dadurch die durchgängige Ausbildung der Barriereschicht nicht gehindert und die vorteilhaften diffusionshemmenden Eigenschaften des Mehr-
schicht-Probenbehälters bleiben erhalten.
Ferner kann vorgesehen sein, dass eine dem offenen Ende des Probenbehälters zugewendete erste Seitenfläche der ersten Nut eine Anschlagfläche für eine Stirnfläche des Verlängerungselements im Bereich von dessen ersten offenen Endes bildet, und die erste Seitenfläche einen Axialanschlag für die erste Stirnfläche des Verlängerungselements bildet. Damit wird eine sichere gegenseitige Abstützung in axialer Richtung zwischen dem Probenbehälter und dem Verlängerungselement geschaffen. Dies ist insbesondere bei der Abstützung des Verlängerungselements im Zuge der Durchführung eines Zentrifugiervorgangs von Bedeutung. Vorteilhaft kann weiters sein, wenn die erste Seitenfläche einen Übergangsradius zum Nutgrund aufweist, sodass ein stetiger Übergang der Dicke der Wandstärke des Probenbehälters ausgebildet ist. Damit wird erreich, dass Verwirbelungen der Barriereschicht beim Herstellvorgang des Probenbehälters weitestgehend minimiert werden können um in weiterer Folge eine vorteilhafte durchgängige und geschlossene
Barriereschicht auszubilden.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass eine dem offenen Ende des Probenbehälters abgewendete zweite Seitenfläche der ersten Nut eine Anschlagfläche für eine zweite Nut des Verlängerungselements im Bereich von dessen ersten offenen Endes bildet, und die zweite Seitenfläche einen Axialanschlag für die zweite Nut des Verlängerungselements bildet. Damit wird eine sichere gegenseitige Ab-
stützung in axialer Richtung zwischen dem Probenbehälter und dem Verlänge-
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rungselement geschaffen. Dies ist insbesondere bei der Abstützung des Verlängerungselements im Zuge der Durchführung eines Zentrifugiervorgangs von Bedeutung. Vorteilhaft kann weiters sein, wenn die zweite Seitenfläche einen Übergangsradius zum Nutgrund aufweist, sodass ein stetiger Übergang der Dicke der Wandstärke des Probenbehälters ausgebildet ist. Damit wird erreich, dass Verwirbelungen der Barriereschicht beim Herstellvorgang des Probenbehälters weitestgehend minimiert werden können um in weiterer Folge eine vorteilhafte durchgän-
gige und geschlossene Barriere-schicht auszubilden.
Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass die zweite Seitenfläche der ersten Nut und die erste Seitenfläche der ersten Nut innerhalb eines zweiten Wandstärkenabschnitts der Behälterwand ausgebildet sind, welcher zweite Wandstärkenabschnitt sich relativ zur Längsachse radial von der Außenfläche in Richtung der Innenfläche des Probenbehälters erstreckt, wobei der zweite Wandstärkenabschnitt eine Wandstärke aufweist, die aus einem Wandstärke-Bereich stammt, dessen untere Grenze 25% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters und dessen obere Grenze 60% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters ist, wobei die Wandstärke des zweiten Wandstärkenabschnitts insbesondere 33% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters beträgt. Da somit die Einschnürung durch die erste Nut am Außenumfang des Probenbehälters relativ zur Gesamtwandstärke begrenz ist, wird die durchgängige und geschlossene
Ausbildung der Barriereschicht begünstigt.
Ferner kann vorgesehen sein, dass mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Stützelemente vorgesehen sind, welche Stützelemente an der Außenfläche des zweiten Behälterwandabschnitts der Behälterwand angeordnet sind und die Außenfläche auf die von der Längsachse abgewendete Seite überragen, wobei die Stützelemente zum überwiegenden Anteil aus dem ersten Kunststoff-Material ausgebildet sind. Durch das Vorsehen von Stützelementen wird so eine bessere Lagefixierung in der gefügten Stellung zwischen dem Probenbehälter und dem Verlängerungselement geschaffen. So wird ein Abknicken und damit unbeabsichtigtes Lösen des Verlängerungselements vom Probenbehälter bei gekoppelten
Koppelelementen verhindert.
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Des Weiteren kann es zweckmäßig sein, wenn die Stützelemente als Stege ausgebildet sind, welche Stege eine parallele Längserstreckung bezüglich der Längsachse aufweisen. Damit wird eine noch bessere Führung und axiale Stabilisierung
von Probenbehälter und Verlängerungselement zueinander erzielt.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass eine äußere Umhüllende der die Stützelemente bildenden Stege einen Durchmesser aufweist, welcher Durchmesser gleich oder geringfügig größer ist als ein Innendurchmesser der Seitenwand des Verlängerungselements im Bereich von dessen offenen Ende. Damit wird eine ausreichende Abstützwirkung und eine zusätzliche gegenseitige axiale Stabilisierung in der gefügten Stellung erzielt. Damit wird weiters die Biegesteifigkeit der zur
Abnahmebaugruppe gefügten röhrchenförmigen Bauteile erhöht.
Vorteilhaft ist auch eine Ausprägung, gemäß welcher vorgesehen sein kann, dass in der Bodenwand des Verlängerungselements zumindest ein Durchbruch, bevorzugt mehrere Durchbrüche, ausgebildet ist oder sind, welcher Durchbruch oder welche Durchbrüche die Bodenwand durchsetzt oder durchsetzen. Damit wird trotz der Ausbildung der Kopplungsvorrichtung ein Aufbau eines Druckunterschieds bezüglich des Umgebungsdrucks (Überdruck, Unterdruck) innerhalb des vom Verlängerungselement umgrenzten Innenraums verhindert. Weiters wird damit aber auch im Zuge eines nachfolgenden Evakuiervorgangs des Sammelraums mitevakuiert. So wird weiters ein mögliches zwangsweises Hineindrücken und damit verbundenes Ansaugen von der im Innenraum des Verlängerungselements vorhandenen Luft in den Sammelraum des Probenbehälters verhindert. Damit wird weiters aber auch die Lagerdauer der Abnahmebaugruppe bis hin zu deren Ver-
wendung verlängert.
Gemäß einer Weiterbildung ist es möglich, dass der zumindest eine Durchbruch in radialer Richtung von der Längsachse distanziert angeordnet ist und im Bereich der Längsachse die Bodenwand durchgehend ausgebildet ist. Damit wird im Zentrumsbereich der Bodenwand eine stabile Abstützfläche geschaffen, welche durchgängig und unterbrechungslos ausgebildet ist. Weiters kann damit auch ein zentraler, mittiger Anspritzpunkt für den Herstellvorgang gewählt und beibehalten wer-
den.
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Ferner kann es zweckmäßig sein, wenn das zumindest eine erste Koppelelement mit einem überwiegenden Anteil im zweiten Behälterwandabschnitt angeordnet ist. Damit kann im äußeren Umfangsbereich ein ebenflächiger Übergang zwischen dem Verlängerungselement und dem Probenbehälter geschaffen werden. Darüber hinaus kann so aber auch eine einfache formtechnische Ausbildung von Probenbehälter und Verlängerungselement erzielt werden. Da sowohl das Verlängerungselement als auch der Probenbehälter eine Außenfläche aus dem ersten Kunststoff-Material aufweisen können, sind die Oberflächeneigenschaften der bei-
den Bauteile gleich, was die Handhabe der Abnahmebaugruppe vereinfacht.
Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass das zumindest eine zweite Koppelelement von einem Wandabschnitt der Seitenwand des Verlängerungselements sowie von einer als über den Umfang durchlaufenden zweiten Nut in der Innenfläche der Seitenwand des Verlängerungselements ausgebildet ist. Damit kann der Fügevorgang einfach mit einer vorangehenden gegenseitigen axialen Ausrichtung durchgeführt werden. Des Weiteren kann somit die Einschnürung durch die erste Nut in der Außenfläche des Probenbehälters innerhalb der Grenzen des zweiten Wandstärkenabschnitts ausgebildet werden, da eine gegenseitig wirkende Kopplungsvorrichtung zwischen dem Verlängerungselement und dem Probenbehälter ausgebildet ist. Somit ist eine ungestörte Ausbildung der Barriereschicht im Kopplungsbereich und vor allem im Bereich des ersten Behälterwandabschnitts möglich.
Gemäß einer besonderen Ausprägung ist es möglich, dass bei sich in Kopplungseingriff befindlichem ersten und zweiten Koppelelement der Wandabschnitt der Seitenwand des Verlängerungselements in die erste Nut eingreift und dass eine dem Boden des Probenbehälters näherliegende zweite Seitenfläche der ersten Nut und ein daran in Richtung auf den Boden des Probenbehälters anschließender Wandabschnitt der Behälterwand des Probenbehälters in die zweite Nut eingreifen. Damit kann mit geringstem Materialaufwand nur durch Anordnen und Ausbildung von Ausnehmungen oder Nuten sowie lediglich von Wandabschnitten der Seitenwand sowie Wandabschnitten der Behälterwand die Kopplungsvorrichtung
mit den zusammenwirkenden Koppelelementen ausgebildet werden. Damit kann
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im Kopplungsbereich auf zusätzliche Verbindungsmittel, wie z.B. eine Schweißverbindung, eine Klebeverbindung oder eine andere stoff-schlüssige Verbindung, verzichtet werden. Des Weiteren kann somit die Einschnürung durch die erste Nut in der Außenfläche des Probenbehälters innerhalb der Grenzen des zweiten Wandstärkenabschnitts ausgebildet werden, da eine gegenseitig wirkende Kopplungsvorrichtung zwischen dem Verlängerungselement und dem Probenbehälter ausgebildet ist. Somit ist eine ungestörte Ausbildung der Barriereschicht im Kopplungs-
bereich und vor allem im Bereich des ersten Behälterwandabschnitts möglich.
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass eine Verschlussvorrichtung vorgesehen ist, mittels welcher Verschlussvorrichtung das erste offene Ende des Probenbehälters verschlossen ist. Damit kann bereits vor dem Befüllen des Sammelraums bis hin zur Verwendung ein steriler Sammelraum
bereitgestellt werden.
Insbesondere kann es vorteilhaft sein, wenn der von der Verschlussvorrichtung verschlossene Sammelraum auf einen bezüglich des Umgebungsdruckes dazu reduzierten Druck abgesenkt ist. Damit kann das Befüllen und Ansaugen der Probe in den Sammelraum erleichtert und das Füllvolumen der Probenmenge exakter
vorausbestimmt werden.
Darüber hinaus kann vorgesehen sein, dass im Axialschnitt gesehen die Außenfläche und die Innenfläche des ersten Behälterwandabschnitts jeweils unter Ausbildung einer Übergangsrundung direkt in die Außenfläche und in die Innenfläche des zweiten Behälterwandabschnitts übergehen, wobei die Übergangsrundung einen Radius aufweist, der aus einem Radius-Bereich stammt, dessen untere Grenze 0,3 mm, insbesondere 0.5 mm, und dessen obere Grenze 80 mm, insbesondere 50 mm, beträgt. Damit kann im Bodenbereich des Probenbehälters auch bei einer geringen Füllmenge eine ausreichende hohe Füllstandshöhe erzielt werden. So kann das Füllvolumen einfacher kontrolliert werden und darüber hinaus auch bei einer geringen Probenmenge die Entnahme der Probe erleichtert werden. Damit kann aber auch das Restvolumen bzw. das Totvolumen der Probe im
Bodenbereich des Probenbehälters sehr geringgehalten werden. Weiters wird
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durch die Wahl des Übergangsradius im angegebenen Wertebereich die Ausbildung der Barriereschicht begünstigt. Insbesondere im Zusammenwirken mit der Einschürung durch die erste Nut an der Außenfläche des Probenbehälters kann so die Ausbildung der Barriereschicht ausgehend vom ersten Behälterwandabschnitt in Richtung des ersten offenen Endes des Probenbehälters vorteilhaft beeinflusst werden, sodass eine durchgängige und unterbrechungsfreie Barriereschicht aus-
gebildet ist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden
Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine Abnahmebaugruppe mit Probenbehälter, Verlängerungselement sowie noch davon distanziert angeordneter Verschlussvorrichtung, in
schaubildlicher Darstellung, teilweise geschnitten; Fig. 2 den Probenbehälter nach Fig. 1 im Axialschnitt; Fig. 3 das Verlängerungselement nach Fig. 1 im Axialschnitt;
Fig. 4 die Kopplungsvorrichtung zwischen dem Probenbehälter und dem Verlängerungselement bei in Kopplungseingriff stehenden Koppelelemen-
ten, im Axialschnitt und vergrößerter Darstellung; Fig. 5 eine Ansicht auf die Bodenwand des Verlängerungselements.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese Lage-
angaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
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In den Fig. 1 bis 5 ist eine Abnahmebaugruppe 1 aus mehreren Bauteilkomponenten gezeigt, welche zum Aufnehmen und Sammeln von geringen Mengen von Körperflüssigkeiten, insbesondere Blutproben, Harn, Speichel oder dergleichen dient. Üblicherweise werden für derartige Zwecke sogenannte Probensammelröhrchen verwendet, welche auch als Blutaufnahmeröhrchen oder Blutsammelröhrchen bezeichnet werden können. Auch wenn diese Sammelröhrchen zumeist als Blutaufnahmeröhrchen oder Blutsammelröhrchen bezeichnet werden, können auch andere zuvor angeführte Körperflüssigkeiten oder andere biologische Fluidproben
darin aufgenommen und gesammelt werden.
Um nach dem Befüllen der Sammelröhrchen eine automatisierte Probenanalyse und/oder einen Zentrifugiervorgang durchführen zu können, weisen derartige Sammelröhrchen vorgegebene und normierte Standardabmessungen auf. Als Standardabmessungen werden z.B. der äußere Nenndurchmesser sowie die Nenn-Axiallänge verstanden. So gibt es Röhrchen mit einem Nenndurchmesser von 13 mm oder 16 mm. Die Nenn-Axiallänge kann z.B. 75 mm oder 100 mm betragen. Als Kurzbezeichnung für ein verschlossenes Röhrchen mit 13 mm Nenndurchmesser und einer Axiallänge von 75 mm kann z.B. mit 13/75 angegeben werden. Es können auch Abmessungen verwendet werden, welche von den zuvor angegebenen Maßangaben davon abweichende Nenndurchmesser oder Nenn-
Axiallängen aufweisen.
Da bei dieser Abnahmebaugruppe 1 ein bezüglich der zuvor angeführten Sammelröhrchen dazu geringeres Aufnahmevolumen zur Aufnahme vorgesehen ist, soll auch der Aufnahmeraum ein geringeres Aufnahmevolumen als die Standard-Röhrchen aufweisen. Dazu werden die unterschiedlichsten Konstruktionen vorgeschlagen, um bei annähernder Beibehaltung der äußeren Standardabmessungen das Aufnahmevolumen zu reduzieren. Es gibt dazu Ausführungsformen als einteilige
Lösung oder aber auch als mehrteilige oder mehrstückige Lösung.
Die Abnahmebaugruppe 1 wird bevorzugt für die Abnahme von Blut, insbesondere von venösem Blut, verwendet, welches in nur geringeren Abnahmemengen abgenommen und für nachfolgende Untersuchungen in der jeweiligen Abnahmebau-
gruppe 1 bevorratet wird. Es können aber auch andere biologische Proben im
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Sammelraum aufgenommen werden. Der Sammelraum 14 kann auch als Aufnahmeraum bezeichnet werden, welcher ein bezüglich den eine standardisierte Abmessung aufweisenden Sammelröhrchen ein dazu geringeres Aufnahmevolumen
aufweist.
So kann z.B. der Sammelraum 14 des Probenbehälters 2 ein Aufnahmevolumen mit einer unteren Grenze von 1 ml und einer oberen Grenze von 3 ml, insbesondere zwischen 1,5 ml und 2,5 ml (Milliliter), aufweisen. Damit weist der Sammelraum 14 bezüglich der eingangs beschriebenen, die Standardabmessungen aufweisenden, Sammelbehälter ein dazu reduziertes Aufnahmevolumen auf. Ein Probenröhrchen mit der Standardabmessung 13/75 kann z.B. ein maximales Aufnahmevolumen von 4,5 ml aufweisen. Es wurde auch schon versucht, in jene Probenröhrchen mit der Standardabmessung 13/75 und dem Aufnahmevolumen von 4,5 ml nur eine Probenmenge von 1 ml aufzunehmen. Bedingt durch die große Volumendifferenz zwischen dem maximal möglichen Aufnahmevolumen von 4,5 ml und der geringen Füllmenge von 1 ml ist bei Probenröhrchen mit einem im Aufnahmeraum herrschenden geringeren Druck als dem Umgebungsdruck, das Ausmaß der Druckdifferenz sehr sensibel. Der voreingestellte geringe Druckunterschied zur Festlegung des Ansaugvolumens von 1 ml kann sich bei ändernden Umgebungsbedingungen, wie z.B. Temperatur und Luftdruck, in gewissen Grenzen ändern und bei der Abnahme zu einem davon abweichenden Ansaugvolumen führen. Durch das bei dieser Abnahmebaugruppe 1 reduzierte maximale Aufnahmevolumen des Aufnahmeraums oder Sammelraums kann bei evakuierter Ausführung auch der Druckunterschied bezüglich des Umgebungsdruckes wiederum
erhöht werden.
Auch ist durch den Fortschritt der Technik eine immer geringere Probenmenge für die Bestimmung der klinischen Parameter erforderlich. Die Probenmenge kann auch als Probenvolumen bezeichnet werden. So wiesen bisherige Sammel- oder Probenröhrchen für geringe Probenvolumen jedoch gegenüber den normierten Standardabmessungen dazu geringere Abmessungen, insbesondere Längenabmessungen, auf. Um jedoch auch diese Abnahmebaugruppe 1 in die ebenfalls
standardisierten Zentrifugationsvorrichtungen oder Laborautomaten einsetzen und
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aufnehmen zu können, sind die nachfolgend beschriebenen Ausbildungen derart ausgestaltet, dass trotz des geringeren Aufnahmevolumens eine Verwendung in standardisierten Zentrifugen, Laborautomaten, Analysegeräte oder dergleichen
möglich wird.
Die Abnahmebaugruppe 1 umfasst zumindest einen Probenbehälter 2 und ein damit zusammenfügbares Verlängerungselement 3. In der Fig. 1 ist die gefügte und zusammengebaute Stellung der beiden Bauteile gezeigt, wobei zusätzlich noch, jedoch in einer davon abgehobenen Stellung, eine Verschlussvorrichtung 4 dargestellt ist. In den beiden Fig. 2 und 3 ist der jeweilige Bauteil, nämlich der Proben-
behälter 2 und das Verlängerungselement 3, für sich alleinig dargestellt.
Der Probenbehälter 2 umfasst seinerseits eine Behälterwand 5 mit einem ersten Behälterwandabschnitt 6 und einem daran anschließend angeordneten zweiten Behälterwandabschnitt 7. Die Behälterwand 5 erstreckt sich zwischen einem ersten offenen Ende 8 und einem davon distanziert angeordneten zweiten Ende 9 und ist von einer Außenfläche 10 und eine Innenfläche 11 begrenzt. Weiters definiert die Behälterwand 5 noch eine Längsachse 12. Es wird auch beim Verlängerungselement 3 die gleiche Bezeichnung der Längsachse gewählt, da in der zusammengebauten, gefügten Stellung des Probenbehälters 2 mit dem Verlängerungselement 3 die gemeinsame Längsachse 12 ausgebildet ist und beide Längs-
achsen 12 deckungsgleich zueinander angeordnet sind.
Im Bereich des zweiten Endes 9 ist ein Boden 13 vorgesehen, welcher einstückig mit der Behälterwand 5 verbunden ist und einen dichten Abschluss ausbildet. Die
Behälterwand 5 und der Boden 13 umgrenzen gemeinsam einen Sammelraum 14.
Bevorzugt werden sowohl der Probenbehälter 2 als auch das Verlängerungselement 3 jeweils getrennt voneinander aus einem Kunststoffmaterial in einem Spritzgussvorgang hergestellt. Dabei kann das Verlängerungselement 3 überwiegend durchsichtig bis glasklar ausgebildet sein und aus einem ersten Kunststoff-Material ausgewählt aus der Gruppe von PP (Polypropylen), PS (Polystyrol), PET (PoIyethylenterephthalat), PE (Polyethylen), HD-PE (High-Density Polyethylene), PA
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(Polyamid), PC (Polycarbonat), oder einem Polymer mit ähnlichen technischen Eigenschaften gewählt sein. Der Probenbehälter 2 ist aus einer ersten Schicht 38 aus dem ersten Kunststoff-Material und aus einer zweiten Schicht 39 aus einem zweiten Kunststoff-Material ausgebildet. das zweite Kunststoffmaterial kann aus einer Gruppe ausgewählt sein, welche Gruppe die Kunststoffe EVA (Ethylen-Vinylacetat) bzw. EVOH, PP (Polypropylen), Polyolefin, Cycloolephin-Copolymer, bzw. Cycloolephin-Polymer oder ein Polymer mit äquivalenten technischen Eigen-
schaften umfasst. Die zweite Schicht 39 ist somit als Barriereschicht ausgebildet.
Unter einer Barriereschicht ist in diesem Sinne eine derart ausgebildete Wandung des Probenbehälters 2 zu verstehen, welche Wandung vorteilhafte Eigenschaften bezüglich der Hemmung von Diffusion bestimmter Stoffe durch die zweite Schicht bzw. durch das Zusammenwirken der zweiten Schicht mit einer weiteren Schicht besitzt. Es ist denkbar, dass im Sammelraum 14 des Probenbehälters 2 ein Flüssigadditiv mit Wasseranteil bereits vor einer Probennahme und noch während der Lagerung des bislang unbenutzten Probenbehälters 2 vorhanden ist. So kann die zweite Schicht 39 aus dem zweiten Kunststoff-Material unter anderem im Verbund mit der ersten Schicht 38 oder für sich alleine diffusionshemmend für Sauerstoff und ähnliche gasförmige Moleküle wirken. Gleichzeitig kann der Verbund aus der ersten Schicht 38 und der zweiten Schicht 39 diffusionshemmend für Wasser und ähnliche Moleküle wirken, da insbesondere das erste Kunststoff-Material hydrophobe Eigenschaften aufweist. Durch die diffusionshemmenden Eigenschaften der Barriereschicht bzw. hier der zweiten Schicht 39 auch im Zusammenwirken mit der ersten Schicht 38 ist somit ein verbesserter Schutz vor Umwelteinflüssen bzw. gegen Degradation des Inhaltes des Probenbehälters 2 gegeben. Unter anderem ist dabei vorteilhaft, dass sich die Lagerzeit bzw. die Haltbarkeit des Inhaltes des Pro-
benbehälters 2 im Sammelraum 14 verlängert.
Bei der dargestellten Ausführungsform der Abnahmebaugruppe 1 ist die Barriereschicht aus dem zweiten Kunststoff-Material, bzw. die zweite Schicht 39 vollumfänglich und vollflächig vom ersten Kunststoff-Material umschlossen bzw. darin eingebettet oder gekapselt. Somit ist unter der ersten Schicht 38 zu verstehen,
dass die erste Schicht 38 die zweite Schicht 39 vollständig umschließt, sodass die
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zweite Schicht 39 weder mit einer Probe oder einem anderen Inhalt im Sammelraum 14 des Probenbehälters 2 noch mit der Umgebung des Probenbehälters 2 in
Kontakt kommt.
Zur Entformung der Bauteile aus der Spritzgussform ist üblicherweise eine geringe Formschräge vorgesehen, um den Entformvorgang einfacher durchführen zu können. Damit weist die Behälterwand 5 ausgehend vom Bereich des offenen Endes 8 hin in Richtung auf das zweite Ende 9 eine geringe Konizität auf. Grundsätzlich weisen sowohl der Probenbehälter 2 als auch das Verlängerungselement 3 einen
Kreisringquerschnitt auf und sind somit rohrförmig ausgebildet.
Der Probenbehälter 2 kann im Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren bzw. im Co-Injektionsverfahren hergestellt werden, wobei vorzugsweise der gemeinsame Anspritzpunkt für das erste und das zweite Kunststoff-Material im Bereich des Bodens 13 gewählt werden kann. Somit kann die die zweite Schicht 39 an die erste Schicht 38 angeformt sein und vice versa, wobei ein stabiler Materialverbund besteht. An der offenen Stirnseite des Probenbehälters 2 im Bereich des ersten offenen Endes 8 kann die zweite Schicht 39 derart von der ersten Schicht 38 umschlossen sein, dass die erste Schicht 38 ausgehend vom stirnseitigen Ende eine Schichtdicke von zumindest 0,3 mm aufweist. Somit ist einerseits die Barriereschicht vollständig gekapselt und andererseits ist damit die Barriereschicht bzw. die zweite Schicht 39 möglichst nahe bis an die offene Stirnseite des Probenbehälters 2 ausgebildet. Damit werden mit einer entsprechenden Überdeckung mittels der Verschlussvorrichtung 4 die diffusionshemmenden Eigenschaften des Pro-
benbehälters 2 verbessert.
Bei dieser Ausbildung des Probenbehälters 2 ist vorgesehen, dass der erste Behälterwandabschnitt 6 grundsätzlich hohlzylinderförmig ausgebildet ist und eine erste Durchmesserabmessung 15 aufweist. Die Durchmesserabmessung 15 kann aufgrund der zuvor beschriebenen Entformschräge in einem geringen Ausmaß ausgehend vom ersten offenen Ende 8 hin in Richtung auf den Boden 13 abnehmend ausgebildet sein. Es könnte aber auch eine konstanter Durchmesserabmes-
sung 15 vorgesehen werden.
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Der zweite Behälterwandabschnitt 7 der Behälterwand 5 ist hier hohlkegelförmig ausgebildet und weist zumindest abschnittsweise eine dazu geringere zweite Durchmesserabmessung 16 auf. Der Begriff „abschnittsweise“ wird deshalb verwendet, da im Axialschnitt gesehen, die Außenfläche 10 des ersten Behälterwandabschnitts 6 nur unter Ausbildung eines Knicks, einer Abwinkelung oder einer Übergangsrundung in die Außenfläche 10 des zweiten Behälterwandabschnitts 7 übergeht und in diesem Übergangsbereich den gleichen Durchmesser aufweist. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Innenfläche 11 des ersten Behälterwandabschnitts 6 unter Ausbildung einer weiteren, innenliegenden Übergangsrundung 44 oder einer weiteren Abwinkelung oder einem Knick in die Innenfläche 11 des zweiten Behälterwandabschnitts 7 über. Durch die Hohlkegelform kann so auch bereits bei einer geringen Füllmenge eine ausreichende Füllstandshöhe im Sammelraum 14 erzielt werden, welche für die ordnungsgemäße Feststellung des Füllvolumens sowie der nachfolgenden Probenentnahme ausreichend ist. Weiters kann aber so auch der Herstellvorgang, insbesondere der Anspritzpunkt im boden-
seitigen Ende 9 des Bodens 13 in dessen Zentrum gewählt werden.
Die Übergangsrundung 44 am Innendurchmesser des Probenbehälters 2 im Bereich des Übergangsabschnitts 28 ist im Hinblick auf einen vorteilhaften Materialfluss des ersten und des zweiten Kunststoff-Materials beim Herstellungsprozess ausgebildet. Da in diesem Bereich eine Kopplungsvorrichtung 25 mit einer ersten Nut 30 ausgebildet ist, kann die bestehende Einschnürung eine Störung bzw. mangelhafte Ausbildung der Barriereschicht beim Herstellungsprozess des Probenbehälters 2 bewirken. Demzufolge ist je nach Ausführungsform des Probenbehälters 2 entsprechend der Schichtdicken der ersten und der zweiten Schicht 38, 39 und der Schichtdickenverhältnisse dergleichen eine Übergangsrundung 44 im Bereich zwischen 0,5 mm und 50 mm als besonders vorteilhaft anzusehen. Die Insbesondere hat die Auswahl der Übergangsrundung 44, bei der Wahl des Anspritzpunktes im Bereich des Bodens 13, eine Auswirkung auf die Fortpflanzung der Barriereschicht bzw. der zweiten Schicht 39 vom Übergangsabschnitts 28 in Richtung des ersten offenen Endes 8 des Probenbehälters 2. Um eine durgängig intakte Barriereschicht herstellen zu können, muss eine entsprechende Über-
gangsrundung 44 sorgfältig ausgewählt sein.
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Weiters kann noch zumindest ein Stützelement 17, bevorzugt können jedoch mehrere Stützelemente 17, vorgesehen sein, welches oder welche an der Außenfläche 10 des zweiten Behälterwandabschnitts 7 der Behälterwand 5 angeordnet sind und die Außenfläche 10 auf die von der Längsachse 12 abgewendete Seite überragen. Sind mehrere Stützelemente 17 vorgesehen, können diese verteilt, insbesondere gleichmäßig verteilt, über den Umfang angeordnet sein. Um eine gute Abstützwirkung für das Verlängerungselement 3 an diesen zu erzielen, sind zumin-
dest drei bis vier Stück anzuordnen oder vorzusehen.
Das oder die Stützelemente 17 können als Stege ausgebildet sein und bezüglich der Längsachse eine annähernd bis vollständig parallele Längserstreckung aufweisen. Die Längserstreckung bezieht sich dabei auf den Längsverlauf der Stege, welche zur leichteren Entformung aus dem Spritzgusswerkzeug auch noch mit einer üblichen Formschräge versehen sein können. Eine radiale Anordnung kann weiters vorgesehen werden. Die Stützelemente 17 dienen zur axialen Ausrichtung und gegenseitigen Stabilisierung von Probenbehälter 2 und Verlängerungselement 3 in der gefügten Stellung. Zusätzlich können diese auch noch zur gegenseitigen Halterung und Verbindung herangezogen werden, wenn eine maßliche Abstimmung zueinander erfolgt ist. Die gegenseitige Halterung und Verbindung soll mittels der bereits erwähnten Kopplungsvorrichtung 25 im Übergangsabschnitts 28, welche Kopplungsvorrichtung 25 nachfolgend noch näher beschrieben wird, erfolgen. Die Kopplungsvorrichtung 25 könnte auch als Kupplungsvorrichtung bezeich-
net werden.
Es wäre auch noch denkbar, dass der Probenbehälter 2 in seinem zweiten Behälterwandabschnitt 7 der Behälterwand 5 hohlkegelförmig ausgebildet ist und die Kopplungsvorrichtung 25 nicht vorgesehen wäre. In diesem Fall könnte die gegenseitige Halterung und Verbindung von Probenbehälter 2 und Verlängerungselement 3 durch eine ortsfeste Verbindung zumindest eines der Stützelemente 17 mit dem Verlängerungselement 3 erfolgen. Dies könnte mittels eines Klebevorgangs oder eines Schweißvorgangs erfolgen. Nachfolgend wird dies noch näher erläutert.
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Das Verlängerungselement 3 umfasst seinerseits eine Seitenwand 18, welche sich zwischen einem ersten offenen Ende 19 und einem zweiten Ende 20 erstreckt. Anschließend an das zweite Ende 20 ist eine Bodenwand 21 angeordnet oder ausgebildet. Die Seitenwand 18 ist von einer Außenfläche 22 und einer Innenfläche 23 begrenzt und weist ebenfalls einen bevorzugt kreisringförmigen Querschnitt auf. Die Bodenwand 21 des Verlängerungselements 3 kann kalottenförmig,
insbesondere hohlkugelkalottenförmig, ausgebildet sein.
In der Bodenwand 21 des Verlängerungselements 3 kann zumindest ein Durchbruch 24 ausgebildet sein, welcher die Bodenwand 21 vollständig durchsetzt oder durchdringt. Dies ist aus einer Zusammenschau der Fig. 1, 3 und 5 zu ersehen. Bevorzugt können jedoch mehrere, im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Stück, an Durchbrüchen 24 vorgesehen werden. Der oder die Durchbrüche 24 sind weiters in radialer Richtung von der Längsachse 12 distanziert angeordnet. Damit verbleibt die Bodenwand 21 in einem Zentrumsbereich oder einem Zentrumsabschnitt um die Längsachse 12 durchgängig und verschlossen. So kann in diesem Oberflächenabschnitt der Bodenwand 21 eine gute und ungehinderte Krafteinleitung, wie diese bei der Abstützung bei einem Zentrifugiervorgang auftritt, erzielt werden. Weiters kann damit aber auch ein zentraler Anspritzpunkt für die Herstellung gewählt werden. So kann trotz Anordnung und Ausbildung der Durchbrüche 24 die Stabilität der Bodenwand 21 nahezu unverändert aufrechterhalten werden. Der oder die Durchbrüche 24 dienen auch dazu, einen Zugang in den Innenraum des Verlängerungselements 3, auch bei miteinander zu einer Baueinheit gefügtem Probenbehälter 2 und Verlängerungselement 3, zu ermöglichen. Dies insbesondere dann, wenn das erste offene Ende 19 des Verlängerungselements 3 mittels der Kopplungsvorrichtung 25 mit dem Probenbehälter 2 in Kopplungseingriff steht und von der Kopplungsvorrichtung 25 eine luftdichte Verbindung
ausgebildet wird.
Die Kopplungsverbindung kann überwiegend luftdicht ausgebildet sein. Mittels der Durchbrüche 24 kann ein ungewollter Lufteinschluss im Innenraum des Verlänge-
rungselements 3 verhindert werden. Bei einem vollkommen dichten Abschluss des
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Innenraums kann dies bei Temperaturerhöhung zu einem Anstieg des Innendrucks führen und in weiterer Folge zu einem ungewollten Trennen von Probenbehälter 2 und Verlängerungselement 3 führen. Weiters kann auch noch bei evakuiertem Sammelraum 14 vorhandene Luft aus dem Innenraum des Verlängerungs-
elements 3 in den Sammelraum 14 gedrückt oder angesaugt werden.
Das Verlängerungselement 3 dient dazu, gemeinsam mit dem Probenbehälter 2 zu einer zusammengehö6örigen Baueinheit, nämlich der Abnahmebaugruppe 1 gefügt zu werden. Durch das getrennte Ausbilden von Probenbehälter 2 und Verlängerungselement 3 kann so für jedes der Bauteile der Herstellvorgang optimiert werden und trotz der geringeren Aufnahmemenge oder dem geringeren Aufnahmevolumen die übliche Standardabmessung in Länge und Durchmesser bei guter Abstützwirkung und Festigkeit erzielt werden. Die voneinander getrennte Herstellung kann auch noch den Vorteil haben, dass die Baulängen jedes Bauteils, also des Probenbehälters 2 und des Verlängerungselements 3 einfacher zueinander variiert und aufeinander abgestimmt werden können. Wird ein kürzerer Probenbehälter 2 benötigt, ist das Verlängerungselement 3 um die durchgeführte Verkür-
zungslänge des Probenbehälters 2 zu verlängern.
Um den Probenbehälter 2 mit dem Verlängerungselement 3 zu einer zusammengehörigen Baueinheit zu verbinden und auch daran fest und fixiert zu halten, ist hier die eigene Kopplungsvorrichtung 25 vorgesehen, welche zumindest ein erstes Koppelelement 26 und zumindest ein damit koppelbares zweites Koppelelement 27 umfasst. Das zumindest eine erste Koppelelement 26 ist hier am Probenbehälter 2 und das zumindest eine zweite Koppelelement 27 am Verlängerungselement 3 angeordnet oder ausgebildet. Befinden sich die Koppelelemente 26, 27 miteinander in Kopplungseingriff, ist die Abnahmebaugruppe 1 in ihrer Röhrchenform ausgebildet. Der Kopplungseingriff erfolgt auf formschlüssiger Basis zwischen den beiden ineinandergreifenden Koppelelementen 26 und 27. Diese können aber auch als Kupplungselemente bezeichnet werden. Bevorzugt erfolgt der Kopplungseingriff derart, dass eine Trennung der beiden Bauteile voneinander nur mit
erheblichem Kraftaufwand durchzuführen ist. Somit kann eine unbeabsichtigte
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Trennung der beiden Bauteile voneinander verhindert werden. Die Kopplungsvor-
richtung kann in Form einer Schnappverbindung ausgebildet sein.
In der Kopplungsstellung ragt der Probenbehälter 2 mit seinem vom offenen Ende 8 in Richtung der Längsachse 12 distanzierten zweiten Behälterwandabschnitt 7 zumindest teilweise in das erste offene Ende 19 des Verlängerungselements 3
hinein.
Das zumindest eine erste Koppelelement 26 ist in einem Übergangsabschnitt 28 zwischen dem ersten Behälterwandabschnitt 6 und dem zweiten Behälterwandabschnitt 7 angeordnet oder ausgebildet. Der Übergangsabschnitt 28 befindet dich im Bereich des zuvor beschriebenen Knicks zwischen den zueinander abgewinkelt verlaufenden Außenflächen 10 der Behälterwand 5. Bevorzugt ist das zumindest eine erste Koppelelement 26 mit einem überwiegenden Anteil, insbesondere Flächenanteil, im zweiten Behälterwandabschnitt 7 angeordnet und kann sich auch
noch geringfügig in den ersten Behälterwandabschnitt 6 hinein erstrecken.
Es wäre auch noch möglich, das erste Koppelelement 26 der Kopplungsvorrichtung 25 weiter in Richtung auf das erste offene Ende 8 zu verlagern und somit innerhalb des ersten Behälterwandabschnitts 6 anzuordnen. Um einen ebenflächigen Übergang zwischen der Außenfläche 22 des Verlängerungselements 3 und der Außenfläche 10 des Probenbehälters 2 zu schaffen, sind die Wanddicken auf-
einander maßlich abzustimmen.
Das zumindest eine erste Koppelelement 26 kann z.B. durch zumindest eine in der Außenfläche 10 der Behälterwand 5 angeordnet erste Ausnehmung sowie einen daran in Richtung auf den Boden 13 des Probenbehälters 2 anschließenden Wandabschnitt 29 der Behälterwand 5 des Probenbehälters 2 gebildet sein. Anstelle der Ausnehmung oder der Ausnehmungen kann aber auch eine erste Nut 30 vorgesehen sein, welche über den Umfang des Probenbehälters 2 gesehen durchlaufend ausgebildet ist. Der Wandabschnitt 29 bildet auch hier einen Teil des ersten Koppelelements 26. Um einen Axialanschlag für das Verlängerungselement 3, insbesondere eine Stirnfläche 31 der Seitenwand 18 im Bereich des offenen En-
des 19, zu bilden, ist dazu eine erste Seitenfläche 32 der ersten Ausnehmung
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oder der ersten Nut 30 vorgesehen. Die Seitenfläche 32 der ersten Ausnehmung
oder der ersten Nut 30 bildet eine Anschlagfläche aus.
Wie aus der Darstellung der Fig. 3 noch zu ersehen ist, ist die Seitenwand 18 des Verlängerungselements 3 zwischen dem ersten offenen Ende 19 und dem zweiten Ende 21 hohlzylinderförmig ausgebildet. Wie bereits zuvor beschrieben, kann auch hier die Seitenwand 18 mit einer geringfügigen Entformschräge im Bereich der Außenfläche 22 und/oder auch im Bereich der Innenfläche 23 ausgebildet oder versehen sein. Auch dies fällt unter die Bezeichnung „hohlzylinderförmig“. Die Seitenwand ist bis auf das Vorsehen und Ausbilden des zweiten Koppelelements 27 im Axialschnitt gesehen durchgängig und geradlinig zwischen dem ers-
ten offenen Ende 19 und dem zweiten Ende 21 ausgebildet.
Das zumindest eine zweite Koppelelement 27 ist hier von einem Wandabschnitt 33 der Seitenwand 18 des Verlängerungselements 3 im unmittelbaren Bereich des ersten offenen Endes 19 sowie von zumindest einer vertieft in der Innenfläche 23 der Seitenwand 18 angeordneten zweiten Ausnehmung gebildet. Anstelle der Ausnehmung oder der Ausnehmungen kann aber auch eine zweite Nut 34 vorgesehen sein, welche über den Umfang des Probenbehälters 2 gesehen durchlaufend in der Innenfläche 23 vertieft ausgebildet ist. Der Wandabschnitt 33 der Seitenwand 18 des Verlängerungselements 3 bildet auch hier einen Teil des zweiten
Koppelelements 27.
Stehen die Koppelelemente 26 und 27 miteinander in Kopplungseingriff, greift der Wandabschnitt 33 der Seitenwand 18 des Verlängerungselements 3 in die erste Ausnehmung oder in die erste Nut 30 des Probenbehälters 2 ein. Weiters greift noch eine dem Boden 13 des Probenbehälters 2 näherliegende zweite Seitenfläche 35 der ersten Ausnehmung oder der ersten Nut 30 sowie der daran in Richtung auf den Boden 13 des Probenbehälters 2 anschließende Wandabschnitt 29 der Behälterwand 5 des Probenbehälters 2 in die zweite Ausnehmung oder in die zweite Nut 34 des Verlängerungselements 3 ein. Der Wandabschnitt 29 ist direkt durch einen Teilabschnitt des hohlkegelförmig ausgebildeten zweiten Behälter-
wandabschnitts 7 der Behälterwand 5 gebildet.
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Durch die Einschnürung in der Außenfläche bzw. die erste Nut 30 des Probenbehälters 2 ist die Herstellbarkeit des Probenbehälters 2 mittels Co-Injektionsverfahren bzw. Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren erschwert, da auch im Bereich des ersten Nut 30 eine durchgängige Barriereschicht ausgebildet sein soll. Wie bereits vorhin beschrieben, wird dieser erschwerten Herstellbarkeit einerseits mittels der Übergangsrundung 44 Sorge getragen. Andererseits kann, wie im gezeigten Ausführungsbeispiel des Probenbehälters 2, die Wandung des Probenbehälters in mehrere Wandabschnitte unterteilt werden, wobei die Barriereschicht bzw. die zweite Schicht 39 innerhalb eines ersten Wandstärkenabschnitts 42 der Behälterwand 5 ausgebildet sein kann. Der erste Wandstärkenabschnitt 42 erstreckt sich dabei von der Innenfläche 11 in radialer Richtung relativ zur Längsachse 12 nach außen bzw. in Richtung zur Außenfläche 10. Der erste Wandstärkenabschnitt 42 kann eine Dicke von 25 % bis 80 % der Gesamtwandstärke des Probenbehälters 2 und insbesondere eine Dicke in radialer Richtung von 40 % Probenbehälters 2 des Probenbehälters aufweisen. Somit kann erreicht werden, dass die Barriereschicht im Bereich der ersten Nut 30 bei entsprechender SchichtdickenDimensionierung, wie bereits oben beschrieben, zwar eine Einschnürung im Sinne einer verringerten Schichtdicke aufweist, jedoch weiters, dass die Barriereschicht in jedem Fall durchgängig ausgebildet ist, wobei die Schichtdicke im Bereich des Übergangsabschnitts 28 eine untere Grenze von zumindest 0,01 mm, insbesondere 0,025 mm, und eine obere Grenze von 0,5 mm, insbesondere 0,01 mm, aufweist. Dabei sind in jedem Fall eine erste Fläche 40 der zweiten Schicht 39 und eine zweite Fläche 41 der zweiten Schicht 39 vollständig von der ersten Schicht
38 bzw. vom ersten Kunststoff-Material bedeckt.
Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei welcher die Barriereschicht in einem zweiten Wandstärkenabschnitt 43 ausgebildet ist. Der zweite Wandstärkenabschnitt 43 erstreckt sich ausgehend von der Außenfläche 10 in radialer Richtung relativ zur Längsachse 12 nach innen, bzw. in Richtung zur Innenfläche 11. Der zweite Wandstärkenabschnitt 43 kann eine Dicke von 25 % bis 60 % bezogen auf die Gesamtwandstärke des Probenbehälters 2 aufweisen. Mit dieser möglichen Ausgestaltungsform, bei welcher die Barriereschicht in einem zweiten Wandstär-
kenabschnitt 43 ausgebildet ist, kann bezweckt werden, dass die Barriereschicht
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in Gussrichtung ausgehend von der ersten Nut 30 in Richtung zum ersten offenen
Ende 8 vorteilhaft ausgebildet ist.
Wie bereits zuvor kurz beschrieben, können am zweiten Behälterwandabschnitt 7 der Behälterwand 5 die Stützelemente 17 angeordnet oder ausgebildet sein. Durch die Wahl der hohlkegelförmigen Ausbildung des zweiten Behälterwandabschnitts 7 kann eine ausreichende Abstützung des Verlängerungselements 3 am Probenbehälter 2 erzielt werden. Deshalb sind zur Führung und Lagestabilisierung in der Kopplungsstellung, insbesondere auch für aufzunehmende Querkräfte, die Stützelemente 17 vorgesehen. So ist hier noch vorgesehen, dass eine äußere Umhüllende der Stützelemente 17, insbesondere der Stege, einen Durchmesser aufweist, welcher Durchmesser 36 gleich oder geringfügig größer ist als ein Innendurchmesser 37 der Seitenwand 18 des Verlängerungselements 3 im Bereich von dessen offenen Ende 19. Bei einem geringen Übermaß der als Stege ausgebildeten Stützelemente 17 im Bereich von deren äußeren Umhüllenden kann im Fügezustand zusätzlich zur Kopplungsverbindung auch noch ein Presssitz mittels einer Presspassung und damit verbunden eine satte Anlage und Abstützung der Innenfläche 23 des Verlängerungselements 3 an den Stützelementen 17, insbesondere der Stege, erzielt werden. Damit kann eine weitere gegenseitige Stabilisierung von Probenbehälter 2 und Verlängerungselement 3 zusätzlich zur Kopplungsverbin-
dung geschaffen werden.
Zusätzlich dazu wäre es auch noch möglich, in zumindest einem gegenseitigen Anlagebereich eines Stützelements 17, insbesondere eines der Stege, und der Innenfläche 23 des Verlängerungselements 3 eine Klebeverbindung und/oder eine Schweißverbindung auszubilden. Dies kann z.B. auf stoffschlüssiger Basis erfolgen. Der Schweißvorgang kann z.B. mittels einer UltraschallschweiRßung oder der-
gleichen erfolgen.
Es wäre aber auch möglich, die äußere Umhüllende der Stützelemente 17, insbesondere der Stege, mit einem Durchmesser auszubilden, der geringfügig kleiner
ist als der Innendurchmesser 37 der Seitenwand 18 des Verlängerungselements 3 im Bereich von dessen offenen Ende 19. Damit kann allerdings eine nicht mehr so
gute gegenseitige Stabilisierung und axiale Ausrichtung erzielt werden. Bei einer
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Knickbeanspruchung im Kopplungsbereich könnte dies zu einer ungewünschten
Trennung von Probenbehälter 2 und Verlängerungselement 3 führen.
Damit wird es möglich, die äußere Umhüllende der Stützelemente 17, insbesondere der Stege, mit einem Durchmesser auszubilden, der geringfügig kleiner oder gleich oder sogar geringfügig größer ist als der Innendurchmesser 37 der Seiten-
wand 18 des Verlängerungselements 3 im Bereich von dessen offenen Ende 19.
Die in der Fig. 1 dargestellte Verschlussvorrichtung 4 dient in bekannter Weise dazu, das erste offene Ende 8 des Probenbehälters 2 und somit auch den Sammelraum 14 gegenüber der äußeren Umgebung zu verschließen. Der Verschluss ist zumindest flüssigkeitsdicht, insbesondere auch gasdicht, auszubilden, wie dies bislang bei Standardröhrchen in bekannter Weise erfolgt ist. Zusätzlich kann auch noch der Sammelraum 14 auf einen bezüglich des Umgebungsdruckes dazu reduzierten Druck abgesenkt sein. Damit kann aufgrund des bezüglich der standardisierten Entnahmeröhrchen dazu geringen Aufnahmevolumens auch der Druck im Sammelraum 14 bei diesem Probenbehälter 2 weiter abgesenkt werden, um so das Ansaugvolumen besser vorbestimmen zu können, wobei dies aber nicht zwin-
gend notwendig ist.
Es kann Anwendungsfälle geben, bei denen der Sammelraum 14 zwar mit der Verschlussvorrichtung 4 verschlossen ist, jedoch für das Einbringen der Probe die gesamte Verschlussvorrichtung 4 vom offenen Ende 8 des Probenbehälters 2 abzunehmen ist und anschließend erst das Einfüllen der entsprechenden Probe durchgeführt werden kann. Es wäre auch noch möglich, dass die Innenfläche 11 sowie gegebenenfalls auch noch der Boden 13 mit seiner dem Sammelraum 14 zugewendeten Bodenfläche mit einer Beschichtung zur Behandlung der eingefüll-
ten Probe versehen ist.
Die Verschlussvorrichtung 4 ist in der Fig. 1 gezeigt. Dazu wird auf die unterschiedlichen Ausbildungen hingewiesen, wie diese unter anderem in der EP 0419 490 B1, der EP 0 445 707 B1 oder der EP 1 711 412 B1 beschrieben sind. Um un-
nötige Wiederholungen zu vermeiden, wird für die Ausbildungsmöglichkeit der
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Verschlussvorrichtung 4 auf diese Patente sowie deren Familienmitglieder hinge-
wiesen bzw. Bezug genommen.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen
Fachmannes liegt.
Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lösungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zu-
grundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert
und/oder verkleinert dargestellt wurden.
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Bezugszeichenliste
Abnahmebaugruppe Probenbehälter Verlängerungselement Verschlussvorrichtung Behälterwand erster Behälterwandabschnitt zweiter Behälterwandabschnitt erstes offenes Ende zweites Ende Außenfläche Innenfläche Längsachse Boden Sammelraum erste Durchmesserabmes-
sung zweite Durchmesserabmes-
sung
Stützelement Seitenwand
erstes offenes Ende zweites Ende Bodenwand Außenfläche Innenfläche Durchbruch Kopplungsvorrichtung erstes Koppelelement zweites Koppelelement
Übergangsabschnitt
29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
41
42
43
44
Wandabschnitt
erste Nut
Stirnfläche
erste Seitenfläche Wandabschnitt
zweite Nut
zweite Seitenfläche Durchmesser Innendurchmesser
erste Schicht
zweite Schicht
erste Fläche der zweiten Schicht
zweite Fläche der zweiten Schicht
erster Wandstärkenabschnitt der Behälterwand
zweiter Wandstärkenabschnitt der Behälterwand
Übergangsrundung
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Claims (24)
1. Abnahmebaugruppe (1) zur Aufnahme einer geringen Menge einer Körperflüssigkeit, insbesondere einer Blutprobe, Harn, Speichel, umfassend
- einen Probenbehälter (2) mit einer Behälterwand (5), welche Behälterwand (5) sich von einem ersten offenen Ende (8) zu einem zweiten Ende (9) erstreckt, von einer Außenfläche (10) und einer Innenfläche (11) begrenzt ist und eine Längsachse (12) definiert, und mit einem Boden (13), welcher Boden (13) das zweite Ende (9) der Behälterwand (5) verschließt und gemeinsam mit der Behälterwand (5) einen Sammelraum (14) umgrenzt, und wobei
- die Behälterwand (5) in Richtung der Längsachse (12) einen ersten Behälterwandabschnitt (6) und einen daran anschließenden zweiten Behälterwandabschnitt (7) umfasst, wobei
- der erste Behälterwandabschnitt (6) hohlzylinderförmig mit einer ersten äußeren Durchmesserabmessung (15) ausgebildet ist und ausgehend vom offenen Ende (8) angeordnet ist, wobei
- der zweite Behälterwandabschnitt (7) bezüglich der ersten äußeren Durchmesserabmessung (15) des ersten Behälterwandabschnitts (6) zumindest abschnittsweise eine dazu geringere zweite Durchmesserabmessung (16) aufweist, und wobei
- ein Übergangsabschnitt (28) zwischen dem ersten Behälterwandabschnitt (6) und dem zweiten Behälterwandabschnitt (7) angeordnet ist,
- ein Verlängerungselement (3) mit einer Seitenwand (18), welche Seitenwand (18) sich von einem ersten offenen Ende (19) zu einem zweiten Ende (20) erstreckt, und mit einer anschließend an das zweite Ende (20) angeordneten Bodenwand (21), wobei die Bodenwand (21) des Verlängerungselements (3) kalottenförmig, insbesondere hohlkugelkalottenförmig, ausgebildet ist, und wobei
- der Probenbehälter (2) mit seinem vom ersten offenen Ende (8) in Richtung der Längsachse (12) distanziert angeordneten zweiten Behälterwandabschnitt (7) zumindest teilweise in das erste offene Ende (19) des Verlängerungs-
elements (3) hineinragt,
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- eine Kopplungsvorrichtung (25) mit zumindest einem ersten Koppelelement (26) und mit zumindest einem zweiten Koppelelement (27), wobei
- das zumindest eine erste Koppelelement (26) am Probenbehälter (2) und das zumindest eine zweite Koppelelement (27) am Verlängerungselement (3) angeordnet oder ausgebildet ist, und wobei
- bei sich in Kopplungseingriff befindlichen ersten und zweiten Koppelelementen (26, 27) das Verlängerungselement (3) mittels einer von den Koppelelementen (26, 27) gebildeten Schnappverbindung formschlüssig mit dem Probenbehälter (2) zu der Abnahmebaugruppe (1) gekoppelt ist,
- wobei der zweite Behälterwandabschnitt (7) der Behälterwand (5) des Probenbehälters (2) hohlkegelförmig ausgebildet ist,
- wobei das zumindest eine erste Koppelelement (26) im Übergangsabschnitt (28) zwischen dem ersten Behälterwandabschnitt (6) und dem zweiten Behälterwandabschnitt (7) der Behälterwand (5) angeordnet ist,
- wobei die Seitenwand (18) des Verlängerungselements (3) zwischen dem ersten offenen Ende (19) und dem zweiten Ende (21) hohlzylinderförmig ausgebildet ist und
- wobei die Seitenwand (18) im Axialschnitt gesehen durchgängig und geradlinig zwischen dem ersten offenen Ende (19) und dem zweiten Ende (21) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Probenbehälter (2) eine erste Schicht (38) aus einem ersten Kunststoff-Material ausgewählt aus der Gruppe PE, HD-PE, PET bzw. PP oder einem Polymer mit äquivalenten technischen Eigenschaften aufweist,
- der Probenbehälter (2) zumindest eine zweite Schicht (39) aus einem zweiten Kunststoff-Material ausgewählt aus der Gruppe umfassend Ethylen-Vinylacetat bzw. EVOH, PP, Polyolefin, Cycloolephin-Copolymer, bzw. Cycloolephin-Polymer oder einem Polymer mit äquivalenten technischen Eigenschaf-
ten aufweist, wobei
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- die zweite Schicht (39) eine Barriereschicht ist und eine erste Schichtdicke, mit einem Bereich, dessen untere Grenze 0,01 mm, insbesondere 0,05 mm, und dessen obere Grenze 0,9 mm, insbesondere 0,2 mm, beträgt, aufweist, wobei - die zweite Schicht (39) des Probenbehälters (2) im Bereich des Übergangsabschnitts (28) eine zweite Schichtdicke, mit einem Bereich, dessen untere Grenze 0,01 mm, insbesondere 0,025 mm, und dessen obere Grenze 0,5 mm, insbesondere 0,1 mm, beträgt, aufweist und wobei
- die zweite Schicht (39) im Bereich des Übergangsabschnitts (28) vollflächig an einer dem ersten Koppelelement (26) abgewandten zweiten Fläche (41)
durch die erste Schicht (38) oder eine weitere Schicht bedeckt ist.
2. Abnahmebaugruppe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (39) im Bereich des Übergangsabschnitts (28) vollflächig an einer dem ersten Koppelelement (26) zugewandten ersten Fläche (40) durch
die erste Schicht (38) oder einer weiteren Schicht bedeckt ist.
3. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Probenbehälters (2) eine gemittelte Gesamt-
wandstärke, mit einem Wandstärken-Bereich, dessen untere Grenze 0,5 mm, insbesondere 0,9 mm, und dessen obere Grenze 1,5 mm, insbesondere 1,1 mm, be-
trägt, aufweist.
4. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand des Probenbehälters als Mehrfachbarriere-Schichtkörper ausgebildet ist, wobei die zweite Schicht (39) innerhalb der Behälterwand (5) des Probenbehälters (2) durchgängig und zusammenhängend ausgebildet ist, wobei die zweite Schicht (39) vollständig von der ersten Schicht (38) ummantelt ist bzw. die zweite Schicht (39) in die erste Schicht (38)
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eingebettet ist und unmittelbar mit der ersten Schicht (38) verbunden ausgeformt
bzw. daran angeformt ist.
5. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Behälterwand (5) im Zweikomponenten Co-Injektionsverfahren aus der ersten Schicht (38) und der zumindest einen zweiten Schicht (39) hergestellt ist.
6. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (39) innerhalb eines ersten Wandstärkenabschnitts (42) der Behälterwand (5) ausgebildet ist, welcher erste Wandstärkenabschnitt (42) bezüglich der Behälterwand (5) der Längsachse (12) in radialer Richtung nächstliegend ist bzw. in Bezug auf den Sammelraum (14) der innenlie-
gende Abschnitt der Behälterwand (5) ist.
7. Abnahmebaugruppe (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der erste Wandstärkenabschnitt (42) von der Innenfläche (11) des Probenbehälters (2) ausgehenden radial zur Längsachse (12) in Richtung der Außenfläche (10) erstreckt, wobei der erste Wandstärkenabschnitt (42) eine Wandstärke aus einem Bereich, dessen untere Grenze 25% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters (2) und dessen obere Grenze 80% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters (2) ist, aufweist, wobei die Wandstärke des ersten Wandstärkenabschnitts (42) insbesondere 40% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters (2)
beträgt.
8. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (39) im Bereich des Bodens (13) des
Probenbehälters (2) umlaufend geschlossen ausgebildet ist, wobei die erste
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Schicht (38) den Sammelraum (14) gegenüber der zweiten Schicht (39) vollständig abdichtet und wobei die erste Schicht (38) die Umgebung des Probenbehälters (2) gegenüber der zweiten Schicht (39) vollständig abdichtet.
9. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des ersten offenen Endes (8) des Probenbehälters (2) die zweite Schicht (39) von der ersten Schicht (38) vollständig ummantelt ist, wobei im Bereich einer Stirnfläche (31) des ersten offenen Endes (8) des Probenbehälters (2) die erste Schicht (38) eine Schichtdicke von zumin-
dest 0,3 mm aufweist.
10. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Koppelelement (26) als über den Umfang durchlaufende erste Nut (30) sowie den daran in Richtung auf den Boden (13) des Probenbehälters (2) anschließenden Wandabschnitt (29) der
Seitenwand des Probenbehälters (2) ausgebildet ist.
11. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem offenen Ende (8) des Probenbehälters (2) zugewendete erste Seitenfläche (32) der ersten Nut (30) eine Anschlagfläche für eine Stirnfläche (31) des Verlängerungselements (3) im Bereich von dessen ersten offenen Endes (19) bildet, und die erste Seitenfläche (32) einen Axialan-
schlag für die erste Stirnfläche (31) des Verlängerungselements (3) bildet.
12. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dem offenen Ende (8) des Probenbehälters (2) abgewendete zweite Seitenfläche (35) der ersten Nut (30) eine Anschlagfläche
für eine zweite Nut (34) des Verlängerungselements (3) im Bereich von dessen
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ersten offenen Endes (19) bildet, und die zweite Seitenfläche (35) einen Axialan-
schlag für die zweite Nut (34) des Verlängerungselements (3) bildet.
13. Abnahmebaugruppe (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seitenfläche (35) der ersten Nut (30) und die erste Seitenfläche (32) der ersten Nut (30) innerhalb eines zweiten Wandstärkenabschnitts (43) der Behälterwand (5) ausgebildet sind, welcher zweite Wandstärkenabschnitt (43) sich relativ zur Längsachse (12) radial von der Außenfläche (10) in Richtung der Innenfläche (11) des Probenbehälters (2) erstreckt, wobei der zweite Wandstärkenabschnitt (43) eine Wandstärke aufweist, die aus einem Wandstärke-Bereich stammt, dessen untere Grenze 25% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters (2) und dessen obere Grenze 60% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters (2) ist, wobei die Wandstärke des zweiten Wandstärkenabschnitts (43) ins-
besondere 33% der Gesamtwandstärke des Probenbehälters (2) beträgt.
14. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere über den Umfang verteilt angeordnete Stützelemente (17) vorgesehen sind, welche Stützelemente (17) an der Außenfläche (10) des zweiten Behälterwandabschnitts (7) der Behälterwand (5) angeordnet sind und die Außenfläche (10) auf die von der Längsachse (12) abgewendete Seite überragen, wobei die Stützelemente (17) zum überwiegenden Anteil aus
dem ersten Kunststoff-Material ausgebildet sind.
15. Abnahmebaugruppe (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (17) als Stege ausgebildet sind, welche Stege eine paral-
lele Längserstreckung bezüglich der Längsachse (12) aufweisen.
16. Abnahmebaugruppe (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
dass eine äußere Umhüllende der die Stützelemente (17) bildenden Stege einen
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Durchmesser (36) aufweist, welcher Durchmesser (36) gleich oder geringfügig größer ist als ein Innendurchmesser (37) der Seitenwand (18) des Verlängerungs-
elements (3) im Bereich von dessen offenen Ende (19).
17. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bodenwand (21) des Verlängerungsele-
ments (3) zumindest ein Durchbruch (24), bevorzugt mehrere Durchbrüche, ausgebildet ist oder sind, welcher Durchbruch (24) oder welche Durchbrüche die Bo-
denwand (21) durchsetzt oder durchsetzen.
18. Abnahmebaugruppe (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, nach A vorher, dass der zumindest eine Durchbruch (24) in radialer Richtung von der Längsachse (12) distanziert angeordnet ist und im Bereich der Längsachse (12) die Bodenwand (21) durchgehend ausgebildet ist.
19. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine erste Koppelelement (26) mit
einem überwiegenden Anteil im zweiten Behälterwandabschnitt (7) angeordnet ist.
20. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine zweite Koppelelement (27) von einem Wandabschnitt (33) der Seitenwand (18) des Verlängerungselements (3) sowie von einer als über den Umfang durchlaufenden zweiten Nut (34) in der In-
nenfläche (23) der Seitenwand (18) ausgebildet ist.
21. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei sich in Kopplungseingriff befindlichem ersten und zweiten Koppelelement (26, 27) der Wandabschnitt (33) der Seitenwand (18)
des Verlängerungselements (3) in die erste Nut (30) eingreift und dass eine dem
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Boden (13) des Probenbehälters (2) näherliegende zweite Seitenfläche (35) der ersten Nut (30) und ein daran in Richtung auf den Boden (13) des Probenbehälters (2) anschließender Wandabschnitt (29) der Behälterwand (5) des Probenbe-
hälters (2) in die zweite Nut (34) eingreifen.
22. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschlussvorrichtung (4) vorgesehen ist, mittels welcher Verschlussvorrichtung (4) das erste offene Ende (8) des Probenbe-
hälters (2) verschlossen ist.
23. Abnahmebaugruppe (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Verschlussvorrichtung (4) verschlossene Sammelraum (14) auf
einen bezüglich des Umgebungsdruckes dazu reduzierten Druck abgesenkt ist.
24. Abnahmebaugruppe (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Axialschnitt gesehen die Außenfläche (10) und die Innenfläche (11) des ersten Behälterwandabschnitts (6) jeweils unter Ausbildung einer Übergangsrundung (44) direkt in die Außenfläche (10) und in die Innenfläche (11) des zweiten Behälterwandabschnitts (7) übergehen, wobei die Übergangsrundung (44) einen Radius aufweist, der aus einem Radius-Bereich stammt, dessen untere Grenze 0,3 mm, insbesondere 0,5 mm, und dessen obere
Grenze 80 mm, insbesondere 50 mm, beträgt.
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