AT519628B1 - Mobile Startanlage - Google Patents
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Abstract
Mobile Startanlage (6) zur Startsignalvorgabe, welche ein Gehäuse (10), einen Auslöser (8), eine Ausgabeeinheit (9) am Gehäuse (10) als auch eine Steuereinheit im Gehäuse (10) aufweist, wobei das Gehäuse (10) an Gegenständen oder Menschen anbringbar ist sowie nach Betätigung des Auslösers (8) durch die Steuereinheit eine Startsequenz einleitbar ist und nach Beendigung der Startsequenz ein Startsignal an der Ausgabeeinheit (9) ausgebbar ist, wobei die Startanlage (6) Teil eines Helms (14) oder Teil einer Brille ist.
Description
Beschreibung
MOBILE STARTANLAGE
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine mobile Startanlage zur Startsignalvorgabe.
STAND DER TECHNIK
[0002] Bei Sportereignissen wie zum Beispiel bei Motocrossrennen oder Bicycle Motocrossrennen (BMX) kommen Startanlagen zum Einsatz, die nach Beendigung einer Startsequenz und nach einem visuellen, akustischen oder audiovisuellen Startsignal ein Startgatter öffnen. Vereinzelt wird das Startsignal bei sportlichen Ereignissen durch das Abfeuern einer Startpistole, das Schließen einer Startklappe, durch ein Handzeichen, durch eine Trillerpfeife oder als Kombination dieser Aktionen vorgegeben.
[0003] Um die eigene Starttechnik auf Parcours beziehungsweise Rennstrecken ohne vorinstallierter Startanlage verbessern und trainieren zu können, muss man bei Verwendung kommerzieller Startanlagen für das schwere Startgatter einen geeigneten Platz finden, an dem es positioniert werden kann. Kommerzielle Startanlagen mit Startgatter sind unter anderem teuer in der Anschaffung, sperrig und nur aufwändig zu transportieren.
[0004] Die US 2011068948 A1 betrifft ein Start- und Zeitsteuerungssystem für den Autorennsport, welches an einer Windschutzscheibe angebracht werden kann, und einen ampelförmigen Abschnitt mit mehreren LED-Lampen, ein Fernsteuergerät und eine Steuereinheit aufweist, die mittels eines Kabels miteinander verbunden sind. Die US 4846467 A zeigt eine Vorrichtung zum Training der Reaktion eines Fahrers auf Startsignale, die ein Gehäuse, einen Startschalter sowie eine Anzeigeeinheit umfasst.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine mobile Startanlage vorzuschlagen, welche platzsparend transportiert werden kann und ohne Startgatter einen Startvorgang (Startsequenz und Startsignal) ermöglicht.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Startanlage ein Gehäuse, einen Auslöser, eine Ausgabeeinheit am Gehäuse als auch eine Steuereinheit im Gehäuse aufweist, wobei das Gehäuse an Gegenständen oder Menschen anbringbar ist sowie nach Betätigung des Auslösers durch die Steuereinheit eine Startsequenz einleitbar ist und nach Beendigung der Startsequenz ein Startsignal an der Ausgabeeinheit ausgebbar ist, wobei die Startanlage Teil eines Helms oder Teil einer Brille ist.
[0007] Einer der Vorteile der Erfindung besteht darin, dass kein schweres und platzraubendes Startgatter als Teil der Startanlage benötigt wird, wodurch beim Transport viel Platz gespart wird. Ebenso vorteilhaft ist, dass keine geeignete Stelle für die Positionierung des Startgatters gesucht werden muss. Somit wird eine flexiblere Auswahl der Rennstrecke ermöglicht und Zeit gespart, da das Aufstellen und endgültige Positionieren des Gatters wegfällt.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Startanlage ist das Startsignal als Lichtsignal an der Ausgabeeinheit ausgebbar. Hierdurch wird die Reaktion auf den visuellen Reiz des Lichtsignals trainiert. Lichtsignale und andere optische Signale sind nicht nur für den Straßen, Flug- oder Schiffsverkehr unentbehrlich und für gehörlose oder gehörbeeinträchtigte Menschen im alltäglichen Leben unabdingbar, sondern auch im Sport ein äußerst wichtiges Instrument zur Signalgebung. Vor allem bei motorisierten Sportarten mit einer lauten
Geräuschkulisse wie zum Beispiel Motocross oder Formel 1 sind optische Signale sehr bedeutsam.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Startanlage ist das Startsignal als akustisches Signal von der Ausgabeeinheit ausgebbar. Diesbezüglich weist die Ausgabeeinheit einen im oder am Gehäuse befindlichen Tonerzeuger auf. Besonders, aber nicht nur, bei schlechter Sicht, ist ein akustisches Startsignal ein entscheidender Faktor der Signalgebung. Das akustische Signal kann alleine oder in Kombination mit einem visuellen Signal als Startsignal fungieren. Denkbar wären auch taktile Startsignale, zum Beispiel Vibrationsgeber (Armband), welche mit der Startanlage über einen Draht oder drahtlos verbunden sind. Natürlich sind auch andere Kombinationen von Signalen möglich, zum Beispiel akus-tisch/taktil oder visuell/taktil.
[0010] Vorzugsweise weist die durch den Auslöser ausgelöste Startsequenz bei jedem neuen Start eine unterschiedliche Zeitspanne auf. Durch diese, durch die Steuereinheit generierte „zufällige“ Zeitspanne zwischen dem Betätigen des Auslösers und dem Ende der Startsequenz, also dem Eintreten des Startsignals, kann die eigene Starttechnik besonders effizient trainiert werden. Bei einer konstanten, sich periodisch wiederholenden Zeitspanne zwischen der Betätigung des Auslösers und dem Eintreten des Startsignals geht bei wiederholter Ausführung der Lerneffekt bezüglich der Reaktionsfähigkeit auf ein plötzliches Signal verloren. Das Gehirn prägt sich konstante Zeitspannen bei mehrmaliger Wiederholung ein und es würde nicht die Reaktionsfähigkeit auf ein plötzliches Signal, so wie es bei einem Wettkampf der Fall ist, trainiert werden, sondern nur eine „erlernte“ Sequenz. Die maximale Zeitspanne, in der das Startsignal erfolgt, beträgt 4 bis 7, insbesondere 3 bis 6 Sekunden und ist entweder durch den Benutzer oder durch Änderung des der Steuereinheit zugrunde liegenden Computerprogramms einstellbar.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist die mobile Startanlage für den Betrieb mit einer internen Energieversorgung ausgestaltet. Somit kann die mobile Startanlage kabellos und flexibel an zum Beispiel einem Helm angebracht werden und ist somit nicht mehr von einem Standort mit einer externen Energiequelle abhängig. Die interne Energieversorgung ist daher vorzugsweise in Form von zumindest einer Batterie oder zumindest einem Akkuträger ausgestaltet.
[0012] In einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Startanlage ist vorgesehen, dass diese drahtlos mit zumindest einer weiteren mobilen Startanlage verbindbar ist, sodass nach Betätigung eines Auslösers einer der Startanlagen eine synchrone Startsequenz mit gleicher Zeitspanne bei allen verbundenen Startanlagen einleitbar ist. Somit kann dieselbe Startsequenz bei zumindest zwei Startanlagen synchron eingeleitet werden, wodurch zumindest zwei Startteilnehmer im gleichen Moment die Startsequenz und nachfolgend gleichzeitig das Startsignal auf der Ausgabeeinheit ihrer jeweiligen mobilen Startanlage und/oder auf der Ausgabeeinheit des anderen Startteilnehmers bei sichtbarer Positionierung der Startanlage des anderen Startteilnehmers, insbesondere optisch und/oder akustisch, wahrnehmen können. Die drahtlose Verbindung erfolgt insbesondere über Funk, Bluetooth oder WLAN. Sie kann etwa mittels Anwendungsprogrammen (Apps) von mobilen Kommunikationsgeräten (zum Beispiel Mobiltelefonen) initiiert werden.
[0013] In einerweiteren bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Startanlage ist die die Ausgabeeinheit als eine oder als Aneinanderreihung von mehreren, vorzugsweise drei, Leuchten, insbesondere LED Lampen, ausgestaltet. Die Verwendung von LED Lampen ist vorteilhaft, da diese langlebig sind und verhältnismäßig wenig Strom benötigen.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Startanlage ist der Auslöser in Form eines Druckknopfes auf dem Gehäuse der Steuereinheit ausgestaltet. Die Positionierung des Auslösers, zum Beispiel auf der Oberseite des Gehäuses, gewährleistet eine leichte Erreichbarkeit des Auslösers, vor allem wenn die mobile Startanlage auf zum Beispiel einem Helm angeordnet ist.
[0015] In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Startanlage ist vorgesehen, dass die Startanlage Teil eines Helms ist. Das Gehäuse der mobilen Startanlage wird zumindest teilweise vom Helm gebildet. Als integraler Bestandteil des Helmes ergibt sich der Vorteil, dass die Startanlage dauerhaft am Helm angebracht ist und somit nicht verrutschen oder gar verloren werden kann. Um Platz zu sparen, ist die Steuereinheit bevorzugter Weise komplett in der Schalung des Helmes integriert und die Ausgabeeinheit ist bevorzugt im eigenen Sichtbereich und/oder an einer seitlichen Fläche und/oder an der Rückseite des Helmes angebracht. Der Auslöser befindet sich in dieser Ausführungsvariante der Erfindung vorzugsweise auf einer seitlichen Fläche des Helms.
[0016] Gemäß der anderen Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Startanlage ist vorgesehen, dass die Startanlage Teil einer Brille ist. Das Gehäuse der mobilen Startanlage wird zumindest teilweise von zumindest einem Bügel beziehungsweise der Umrandung des Glases beziehungsweise der Gläser gebildet. Als integraler Bestandteil der Brille ergibt sich, so wie zuvor bei Integration in einem Helm, der Vorteil, dass die Startanlage nicht verrutschen oder gar verloren werden kann. Die Steuereinheit ist in bevorzugter Weise komplett in zumindest einem der Bügel beziehungsweise in der Umrandung integriert und die Ausgabeeinheit ist bevorzugt im Sichtbereich angeordnet.
[0017] Vorzugsweise bilden mehrere mobile Startanlagen miteinander ein System, wobei die Startanlagen drahtlos miteinander verbindbar sind, sodass nach Betätigung eines Auslösers einer der Startanlagen eine synchrone Startsequenz mit gleicher Zeitspanne bei allen drahtlos verbundenen Startanlagen einleitbar ist und das Startsignal nach Ablauf der Startsequenz auf den jeweiligen Anzeigeeinheiten der jeweiligen verbundenen Startanlagen ausgebbar ist. Somit ist gewährleistet, dass alle Starter zur gleichen Zeit die gleiche Startsequenz sowie das gleiche Startsignal vernehmen können.
[0018] Natürlich kann die mobile Startanlage für jegliche Art von Starttraining wie zum Beispiel im Radsport und insbesondere im Motorsport für allerlei Motorsportfahrzeuge wie Autos, Karts, Motorräder, et cetera zur Startsignalvorgabe verwendet werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0019] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Zeichnungen sind beispielhaft und sollen den Erfindungsgedanken zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben.
[0020] Dabei zeigt: [0021] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes einer Rennstrecke mit zentraler Startanlage nach dem Stand der Technik [0022] Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes einer Rennstrecke mit zwei erfindungsgemäßen mobilen Startanlagen [0023] Fig. 3 eine Seitenansicht eines Helmes mit Anbringungspositionen für die erfindungsgemäße Startanlage [0024] Fig. 4 eine Seitenansicht eines Motocross Motorrads mit Anbringungspositionen für eine nicht von der Erfindung umfasste Startanlage [0025] Fig. 5 eine perspektivische Ansicht der schematisch dargestellten erfindungsgemäßen mobilen Startanlage
WEGE ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
[0026] Fig. 1 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes einer Rennstrecke 1 mit zwei Startteilnehmern 2a, 2b, an einer Start/Ziellinie 3, eine Streckenbegrenzungslinie 5 und eine zentral platzierte Startanlage 4. Diese Anordnung entspricht dem Stand der Technik. Meist wird eine zentral platzierte Startanlage 4, beispielsweise in Form einer Ampel, die ein optisches Signal ausgibt, wie zum Beispiel das Leuchten und Erlöschen von Lampen, verwendet, um sowohl den Startvorgang optisch zu initiieren und darzustellen, als auch das Startsignal optisch anzuzeigen. Anstelle des optischen Signals ist ein akustisches Startsignal oder die Kombination von einem oder mehreren optischen und akustischen Signalen natürlich denkbar. Im Moment der Anzeige des Startsignals, beziehungsweise unmittelbar nach diesem Moment, wird im Falle von beispielsweise Motocross, BMX und Radrennen ein Startgatter (nicht abgebildet) umgelegt und die Startteilnehmer 2a, 2b begeben sich auf die Rennstrecke 1.
[0027] Fig. 2 zeigt schematisch eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes einer Rennstrecke 1 mit einer Start/Ziellinie 3, einer Streckenbegrenzungslinie 5, zwei Startteilnehmern 2a, 2b und zwei erfindungsgemäßen mobilen Startanlagen 6. Zwei Startteilnehmer 2a, 2b befinden sich an der Start/Ziellinie 3 einer Rennstrecke 1 und haben die erfindungsgemäße Startanlage 6 an ihrem Helm 14 angebracht. Eine Anbringung der Startanlage 6 auf einem Kleidungsstück oder zum Beispiel an einem Handgelenk oder an einem Arm eines oder mehrerer Startteilnehmer 2a, 2b mittels beispielsweise einer Halterung oder Schlaufe ist natürlich auch denkbar, aber nicht von der Erfindung umfasst.
[0028] Nach Beendigung des Startvorgangs und bei optischer und/oder akustischer Anzeige des Startsignals, starten die Startteilnehmer 2a, 2b. Im Unterschied zum Stand der Technik wird hierbei kein Gatter benötigt.
[0029] In Fig. 3 ist eine Seitenansicht eines Helmes 14 mit bevorzugten Anbringungspositionen 7a, 7b für die mobile Startanlage 6 abgebildet. Die bevorzugten Anbringungspositionen 7a, 7b befinden sich an gut sichtbaren Stellen wie zum Beispiel auf der Oberseite 12 des Helmes 14 oder an dessen Visier 13.
[0030] In Fig. 4 ist eine Seitenansicht eines Motocross Motorrads 18 mit drei gut sichtbaren Anbringungspositionen 7c, 7d, 7e abgebildet, die nicht unter die Erfindung fallen. Die erste Position befindet sich am vorderen Kotflügel 15, die zweite Position befindet sich an der Frontverkleidung 16 und die dritte Position ist an der seitlichen Verkleidung 17 lokalisiert.
[0031] Eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen mobilen Startanlage 6 ist in Fig. 5 ersichtlich. Auf dem Gehäuse 10 ist ein Auslöser 8, bevorzugt in Form eines Druckknopfes, ausgebildet. An einer Vorderseite des Gehäuses 19 ist eine Ausgabeeinheit 9 angeordnet. Vorzugsweise weist die Ausgabeeinheit 9 eine Aneinanderreihung von LED Lampen 11 auf. Im Inneren des Gehäuses 10 befinden sich eine Steuereinheit (nicht dargestellt) und eine Energieversorgung (nicht dargestellt).
[0032] Um die Startanlage zu aktivieren wird der Auslöser 8, vorzugsweise Druckknopf, zumindest eine halbe Sekunde, vorzugsweise länger als 2 Sekunden lang, gedrückt. Demzufolge kann innerhalb von einer weiteren vorgegebenen Zeitspanne, zum Beispiel 20 Sekunden, die Startsequenz durch einen erneuten Druck auf den Auslöser 8 eingeleitet werden. Wenn innerhalb der Zeitspanne von 20 Sekunden keine erneute Betätigung des Auslösers 8 erfolgt, wird ein „Sleep Modus“ aktiviert um Strom zu sparen. Andere Zeitspannen zum Aktivieren des Auslösers, des „Sleep Modus“ und der Startsequenz sind selbstverständlich denkbar.
[0033] Nach Einleiten der Startsequenz durch Betätigung des Auslösers 8 für eine Zeitspanne von länger als 2 Sekunden innerhalb der zuvor erwähnten 20 Sekunden nachdem die mobile Startanlage aktiviert wurde, blinken alle LED Lampen 11 im halbsekündlichen Takt in einer Zeitspanne von fünf Sekunden. Anschließend blinken alle LED Lampen 11 im viertelsekündlichen Takt für weitere 5 Sekunden. Dem folgend leuchten alle LED Lampen 11 dauerhaft und erlöschen nach einer zufälligen Zeitspanne innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens. Der Zeitpunkt des Erlöschens der Lampen signalisiert das Startsignal. Andere Zeitspannen und Blinkfrequenzen innerhalb der Startsequenz als auch die Gesamtdauer des Zeitrahmens sind einstellbar, insbesondere durch eine Programmänderung.
BEZUGSZEICHENLISTE I Rennstrecke 2a,2b Startteilnehmer 3 Start/Ziellinie 4 zentral platzierte Startanlage 5 Streckenbegrenzungslinie 6 mobile Startanlage 7a,7b bevorzugte Anbringungspositionen am Helm 7c,7d,7e bevorzugte Anbringungspositionen am Motorrad 8 Auslöser 9 Ausgabeeinheit 10 Gehäuse II LED Lampe 12 Oberseite des Helmes 13 Visier 14 Motorradhelm 15 vorderer Kotflügel 16 Frontverkleidung 17 seitliche Verkleidung 18 Motocross Motorrad 19 Vorderseite des Gehäuses
Claims (9)
1. Mobile Startanlage (6), wobei die Startanlage (6) ein Gehäuse (10), einen Auslöser (8), eine Ausgabeeinheit (9) am Gehäuse (10) als auch eine Steuereinheit im Gehäuse (10) aufweist, wobei das Gehäuse (10) an Gegenständen oder Menschen anbringbar ist sowie nach Betätigung des Auslösers (8) durch die Steuereinheit eine Startsequenz einleitbar ist und nach Beendigung der Startsequenz ein Startsignal an der Ausgabeeinheit (9) ausgebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Startanlage (6) Teil eines Helms (14) oder Teil einer Brille ist.
2. Mobile Startanlage (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Startsignal als Lichtsignal an der Ausgabeeinheit (9) ausgebbar ist.
3. Mobile Startanlage (6) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Startsignal als akustisches Signal von der Ausgabeeinheit (9) ausgebbar ist.
4. Mobile Startanlage (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Auslöser (8) ausgelöste Startsequenz bei jedem neuen Start eine unterschiedliche Zeitspanne aufweist.
5. Mobile Startanlage (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Startanlage (6) für den Betrieb mit einer internen Energieversorgung ausgestaltet ist.
6. Mobile Startanlage (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese drahtlos mit zumindest einer weiteren mobilen Startanlage (6) verbindbar ist, sodass nach Betätigung eines Auslösers (8) einer der Startanlagen (6) eine synchrone Startsequenz mit gleicher Zeitspanne einleitbar bei allen drahtlos verbundenen Startanlagen (6) ist.
7. Mobile Startanlage (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabeeinheit (9) als eine oder als Aneinanderreihung von mehreren, vorzugsweise drei, Leuchten, insbesondere LED Lampen (11), ausgestaltet ist.
8. Mobile Startanlage (6) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser (8) in Form eines Druckknopfes auf dem Gehäuse der Steuereinheit ausgestaltet ist.
9. System aus mehreren mobilen Startanlagen (6) zur Startsignalvorgabe nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Startanlagen (6) drahtlos miteinander verbindbar sind, sodass nach Betätigung eines Auslösers (8) einer der Startanlagen (6) eine synchrone Startsequenz mit gleicher Zeitspanne bei allen drahtlos verbundenen Startanlagen (6) einleitbar ist und das Startsignal nach Ablauf der Startsequenz auf den jeweiligen Anzeigeeinheiten (9) der jeweiligen verbundenen Startanlagen (6) ausgebbar ist.
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