AT517142A2 - Verfahren und Vorrichtung zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controller-Teilsystems und eines Anlagen-Teilsystems - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controller-Teilsystems und eines Anlagen-Teilsystems Download PDF

Info

Publication number
AT517142A2
AT517142A2 ATA50340/2016A AT503402016A AT517142A2 AT 517142 A2 AT517142 A2 AT 517142A2 AT 503402016 A AT503402016 A AT 503402016A AT 517142 A2 AT517142 A2 AT 517142A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
subsystem
value
coupling
derivative
simulation
Prior art date
Application number
ATA50340/2016A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Mallebrein
Christian Bertsch
Isidro Corral Patino
Corina Mitrohin
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of AT517142A2 publication Critical patent/AT517142A2/de

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F30/00—Computer-aided design [CAD]
    • G06F30/20—Design optimisation, verification or simulation
    • G—PHYSICS
    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B17/00—Systems involving the use of models or simulators of said systems
    • G05B17/02—Systems involving the use of models or simulators of said systems electric
    • G—PHYSICS
    • G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F30/00—Computer-aided design [CAD]
    • G06F30/10—Geometric CAD
    • G06F30/15—Vehicle, aircraft or watercraft design

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Evolutionary Computation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
  • Testing And Monitoring For Control Systems (AREA)
  • Feedback Control In General (AREA)

Abstract

Verfahren zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controller-Teilsystems (11) und eines Anlagen Teilsystems (12), gekennzeichnet durch folgende Merkmale: -das Anlagen-Teilsystem (12) speichert eine ereignisauslösende Zustandsvariable (phi) mit einer ersten zeitlichen Ableitung (omega), -gesteuert durch einen Kopplungsalgorithmus (13) wird das Anlagen-Teilsystem (12) ausgehend von einem Startwert über ein vorgegebenes Simulationszeitintervall simuliert, -das Anlagen-Teilsystem (12) übermittelt einen nach dem Simulieren (21) erreichten Endwert an den Kopplungsalgorithmus (13) und -gesteuert durch den Kopplungsalgorithmus (13) wird das Controller-Teilsystem (11) über das Simulationszeitintervall simuliert (22), -wobei das Controller-Teilsystem (11) abhängig vom Startwert einen zeitlichen Wertverlauf der Zustandsvariablen (phi) über das Simulationszeitintervall bestimmt.

Description

Beschreibung
Titel
Verfahren und Vorrichtung zur Simulatlonskopplungeingse^^ Controller-Teilsystems und eines An!agej>TeggM§tgms
Di® vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controiler-Teiisystems und eines Aniagen-Teilsystems. Di® vorliegende Erfindung betrifft darüber hinaus ein® entsprechend® Vorrichtung, ein entsprechendes Computerprogramm sowie ein entsprechendes Speichermedium.
Stand der Technik EF 2 442 248 Al beschreibt ein Verfahren zur Verminderung der durch Exirapolationsverfahren eingebrachien Fehler bei der Simulationskopplung. Die Ermittlung des eingebrachtsn Fehlersignals während der Simulationskopplung dient zur Modifikation nachfolgender Extrapolationen, um den Störungseinfluss zu kompensieren. Des Weiteren ermöglicht dieses Verfahren aufgrund der einfachen und vom Exirapolationsverfahren unabhängigen Parametrisierung eine adaptive Parameteranpassung und eignet sich somit auch für die Anwendung von Makro-Schrittweiten-Sieuerungen. Zeitliche Lokalisierung und Interpretation des Fehlers Ist möglich. Das Verfahren lässt sich generell für nicht-iterativ® Mult?» Raten-Slmulatlon von dynamischen Systemen anwenden.
Offenbarung der Erfindung
Die Erfindung stellt ein Verfahren zur Slmuiationskopplung eines ereignisgesteuerten Controiler-T eiisystems und eines Anlegen-Teilsystems, ein® entsprechend© Vorrichtung, ein entsprechendes üomputerprögram*n em entsprechendes Speichermedium gemäß den unabhängigen Ansprüchen bereit.
Ein Vorzug dieser Lösung liegt in ihrer verbesserten Eignung bei der Simuiationskopplung von i eflsystemens an eenen ©an i^ooeaa ea ea§> »ssge^euei κ »s»., wie z. B, ein Steuergerät (äectomc conto! urtä, ECU). So wird tur die Korrekte Funktion eines ereignisgesteuerten Steuergerätes Öse präzise crmstüung oe? EClHnternen Ereignisse (events) ermöglicht Ein Versagen des von der ECU gesteuerten Systems durch eine fehlerhafte oder unzumutbar verzögerte Prädiktion dieser Ereignisse, die i. B. beim Ansatz bekannter Methoden resultieren kann, wird auf diesem Wege verhindert. Die an die Simuiationskopplung derartiger Systeme gestellte Anforderung einer genauen Ermittlung des im Teilsystem ereigniserzeugenden Signals wird durch die hier vorgeschlagene Idee erfüllt, Indem der Zeitverlauf des Kurbeiweilenwinkel·
Signals zuverlässig im ECLHkiodell ermittelt wird.
Durch die ln den abhängigen Ansprüchen aufgefuhrten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des Im unabhängigen Anspruch angegebenen Grundgedankens möglich. So kann vorgesehen sein, dass die Strecke selbst aus ereignisgesteuerten Modeiiteilen besteht. Dies ist beispielsweise beim Modell eines Verbrennungsmotors (internal combustion engine, ICE) der Fall, wo der SchlteBzeitpimkt des Einlassventils einen solchen Fall darstellt. Würde man die ECU In mehrere Module, die in einem Winkelraster gerechnet werden, unterteilen und eine Simuiationskopplung durchführen, wäre ein vergleichbarer Fall gegeben. Auch diese Anwendung kann mit der hier vorgeschlagenen Idee realisiert werden,
GernäS einem weiteren Aspekt kann vorgesehen sein, dass bei der Simuiationskopplung von einem ECU-Modell und einem Verbrennungsmotormodell die Wlnkelposltion der Kurbelweile aus einem Änlagenmodell (plant modal) verwendet wird, um Events Im EClHdodäl zu generieren. Die beschriebene Methode ermöglicht eine zuverlässige und präzise Bestimmung des KurbelweitemWinkeipositiomSignals Im Controliermodell, das in einer Simuiationskopplung mit dem Motormodeii ausgeführt wird.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen Äusföhrungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargesteiit und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
Figur i eine Beispielauslegung für die Simulationskopplung eines Controllers und Streckenmodells gemäß einer ersten Ausführungsform.
Figur 2 die Ausführungssequenz eines Kopplungsalgorithmus der ersten Ausführungsform.
Figur 3 die Bestimmung einer Kurbelwellendrehzahl und -"Winkelposition In einem ECU-Modell
Figur 4 die Bestimmung der Kurbelwellendrehzahl und -winkelposition in einem ECU-Modeil einer zweiten Ausführungsform.
Figur 5 die Äusführungssequenz eines Kopplungsalgorithmus einer vierten Ausführungsform.
Figur 6 ein Beispiel des Drehzahlsignai-Zeitverlaufs in einem ICE-Modell und prädfelerien Signals Im ECU*Modell nach der für die vierte Ausführungsform beschriebenen Kopplungsmethode.
Ausführungsformen der Erfindung
Die In einer Simulaiionskopplung beteiligten Modelle werden anhand von sogenannten Kopplungsalgorthmen gesteuert, Figur 1 zeigt eine Beispielauslegung für zwei Modelle, ein durch ein Anlagen-Telisysiem 12 verkörpertes ICE-Modell und ein durch ein Controller-Teilsystem 11 verkörpertes ECLFModelk die mittels eines Kopplungsalgorithmus 13 Daten austauschen und gesteuert werden, Anlegen-Teilsystem 12 und Controlier-Ieilsystem 11 umfassen ihrerseits ein erstes Subsystem 15, ein zweites Subsystem 16, ein durch einen Fahrerwunsch 17 beeinflusstes drittes Subsystem 18 sowie ein viertes Subsystem 19,
Eine erste Äusfuhrungsform der Erfindung basiert darauf, in dieser Variante der Simuiationsköpplung die Winkeiposition 2, B. einer Kurbelwelle auf Bass der sn einem SimuSatlonszeitlntervall dem sogenannten Makroschritt, übertragenen Werte von Winkel, Drehzahl, und Winkelbeschleunigung au berechnen. Dies geschieht wie felgt:
Zum Zeitpunkt findet der erste Kommunikationszeitpunkt zwischen dem Anlegen-Teilsystem 12 und dem Controller-Teilsystem 11 statt. Dabei initialisiert der Kopplungsalgorithmus 13 das Controller-1 erlsystem 11 und Anlagen-Teilsystem 12, Zu diesem Zeitpunkt kann nur die Initialisierung des Anlagen-Teilsystems 12 vollständig durcbgeführt werden, <± h. das Anlegen-Teilsystem 12 enthält alte nötigen Daten für die erste Simulation. Für die erste Simulation des Controller-Teilsystems 11 fehlt jedoch der Verlauf der
Kurbelwellenwinkelpositlon. Demzufolge startet der Kopplungsalgorithmus 13 die Simulation des Anlegen-Teilsystems 12 zuerst. Die Simulaiionszeit entspricht dabei einer biakroschrittwelte. Ihr Ende 1st ln Figur 2 als % gekennzeichnet An diesem Zeitpunkt hält der Kopplungsalgorithmus 13 die Simulation des Anlagen-Teilsystems 12 an und speichert die Werte der ICE-Äusgangssignate. Vorzugsweise betragen diese, um Rechenressourcen zu sparen, nur die Startwerte, 2.8. und Endwerte, z.B. ^ jedes Ausgangssignals, Dabei wird der erste und der letzte Wert des anhand der Drohmomentenstruktur 23 im SimuSatfonszeitintervali ]&amp;>, %] simulierten Motordrehzahlsignals vom Kopplungsalgorithmus 13 erfasst und die Durchschnitts-Winkeibeschleunigung etQt der Kurbelwelle nach folgender Gleichung ermittelt:
Der Kopplungsalgorithmus 13 startet nun die Simulation des Controller-Teilsystems 11 für dasselbe Simulatlonszeltintervall |τ6,ί*]> sprich vom Zeitpunkt bis zum Zeitpunkt t,. Damit das Controler-Teilsystem 11 seine internen
Ereignisse korrekt ermittelt, wird das Kurbelwelienwinkelsignal φ im Controller* Teilsystem 11 reproduziert. Dafür wird die Kurbelwaltersdrehzahl zu
berechnet und nach folgender Gleichung integriert:
Diese Funktionalität Ist im Controller-Teilsystem 11 der Figur 1 Integriert.
Nach diesem Verfahren 20 wird die KurbelwinkeibeschSeunigung In jedem Slmülatlonszeltlntervall jfo, ti+1] konstant gehalten, sodass der Startwert ω8 und Endwert ωχ des im Controller-Teilsystem 11 per Rekonstruktion 14 ermittelten Motordrehzahisignals mit den von dem Anlagen-Teilsystem 12 berechneten Werten Obereinstimmen.
Eine vereinheitlichte Darstellung dieser Funktionalität zeigt das Blockschaltbild der Figur 3, Dabei werden die für die Berechnung der Drehzahl und Kurfcelwellenwinkei verwendeten Integratoren immer am Anfang des Simulationszeitintervalls auf den vom Koppiungsaigorithmus 13 erfassten Startwert der Drehzahl <p3 bzw. der Kurbelwellenwinkelpositlon ωΰ rückgestellt Diese Maßnahme verhindert das Auseinanderdriften dieser Signale gegenüber den vom Anlagen*!"eiSsystem 12 generierten Signalen über die Simulationszeit hinweg.
Sobald das Controlier-Teiisystem 11 zum Zeitpunkt tt angehalten Ist, werden die Ausgangswerte des Controller-Teilsystems 11 gespeichert, vorzugsweise nur die Werte zum Zeitpunkt t5 und 1¾. Anschließend werden die Äusgangswerte des Controller-Teilsystems 11 zum Zeitpunkt tt an das Aniagen-Teiisystem 12 transferiert und die Simulation des AnlagenTellsystems 12 wird für ein weiteres
Slmula«ons2eltlnterva!l tz] gestartet, wie in Figur 2 gezeigt. Dieser Prozess wird wiederholt, bis die Simulatkmsendieft erreicht ist,
Bes einer zweiten Äusführungsform wird die Winkelbeschleunigung der Kurbeiwäie nicht vorn Koppiungsalgorfihmus 13 ermittelt, sondern direkt vom Anlagen*!eiisystem 12 geliefert, wie In Figur 4 gezeigt. Der Kopplungsalgohthmus 13 kann somit den Startwert a9 und Endwert m der Beschleunigung Ober das Simuiationszeitintervail [*δί£χΙ erfassen, die Durchsehnlttsbeschleunigung über das Simulationszeltintervall daraus errechnen und an das Controller-Teilsystem 11 weiterleiten. In einer anderen Form der Methode erfasst der Kopplungsalgorfthmus 13 nur einen Endwert αΛ der Motorwinkelbeschleunigung nach Ablauf des Slmulationszeitmtervails und transferiert diesen an das Controller-] eiisystem 11. Die erste Äusführungsform hat diesen Varianten gegenüber den Vorteil, eine geringere Abweichung der rekonstruierten (14) Signale Im Controller* I eiisystem ll gegenüber den Im Änlagen-Teiisystem 12 entsprechenden Signalen zu zeigen.
Die Rekonstruktion 14 des Kurbeiwellenwinkel-Slgnals kann gemäß einer dritten Äusführungsform aus der direkten Interpolation zwischen zwei Kurbelwellenwinkeipositionen erfolgen. Dabei kann der Kopplungsalgorithmus 13 den Startwert φ$ und Endwert ^ der Winkelposition an das Controller-Teilsystem 11 übertragen und dort das Modell den Zeltverlauf des Signals approximiert nachrechnen.
Gemäß einer vierten Äusführungsform der Erfindung wird das Kurbeiwellenwlnkeiposltlon-Slgnal Im Controller-Teilsystem 11 nicht rekonstruiert (14), sondern prädiziert
Die Prädiktion des Signals erweist sich als sinnvoll, wenn der Kopplungsalgoritbmus 13 das Anlagen-!eiisystem 12 und Controller-Teilsystem 11 nicht seriell, also In einer Reihenfolge wie In Figur 2 dargesteiif, sondern parallel - d, h. gleichzeitig ~ startet. So sind In diesem Fall di® für ein Simuiationszeltintervall [tist***.]gegebenen Endwerte&amp;>*·*!> cruder Motöfwlnkeibeschleunigung, Drehzahl und KurbelwelSenwInkeiposition zu Beginn des Sfmuiationszeitsntervalls (Makroschrittes) nicht bekannt und werden daher im Controller-Teilsystem 11 pridfcderi Der Berechnungsprozess für diese Variante Ist In Figur 5 dargestalt
Eine einfache Methode, um die WSnkeibeschieunigung « über das aktuelle SlmuiationszeWntervali [n, t^x) zu prädlzleren, wird durch die Übernahme des Endwertes aus dem vorherigen SimulationszeitintervaiS gegeben. 2. B. für das Simuiationszeitintervail c2J zwischen den Zeitpunkten tt und t2i siehe Figur 6, wird die Motorwinkelbeschleunigung a12ECls Im Controller-Teilsystem 11 gleich der Motorwinkeibeschleunigung a0%lcs im Anlegen-Teilsystem 12 zwischen den Simulationszeitpunkfcen % und a angenommen. Im ersten Simulationszeitintervali [tö, tj wird Jedoch ein Äusgangswert für«im Controller-Teilsystem 11 festgelegt. Wenn dieser Startwert a5 auf null gesetzt wird und nur die Werte an den Kommunikationszeitpunkten dargestellt werden, dann wird das Im Controller-Teilsystem 11 resultierende Drehzahlsignal dem vom Aniagen-Tellsystem 12 berechneten Drehzahisignai mit einer zeitlichen Verzögerung von der Länge eines Slmulatlonszeltintervalls feigen, wie in Figur 6 dargestellt.
Die Implementierung dieser Variante erfordert keine wesentliche Änderung der für die erste, zweite und dritte Ausführungsform beschriebenen Anlagen-Teilsysteme 12 und Controller“!eiisysteme 11. Dabei bleibt die Rückstellfunktionalität für die Bestimmung der Motordrehzahi und Kurbelweitenwinkeiposition, wie für die erste Ausfuhrungsform beschrieben, erhalten.
Die In den anderen Varianten beschriebenen Kopplungsalgorithmen können mit konstantem oder variablem Slmulaiionszeitintervai! durchgeföhrt werden.
Das heißt, dass die Zelt zwischen Kommunikationszeitpunkten einen konstanten oder einen variablen Betrag aufweisen kann. Bel Kopplungsalgorithrnen mit variablen Simulationszeltintervallen [CTn-t] können z. B. Ereignisse in der Simulation dafür verwendet werden, um die Simulation des Controller-Teilsystems 11 anzuhalten, wie z, 8, das Erreichen einer bestimmen Winkelposition der Kurbelweile,

Claims (10)

  1. Ansprüche i„ Verfahren (20) zur Simuiationskoppiung eines emignisgesieuerten Controller* Teilsystems (1.1) und eines ÄnlagenTeiisystsms (12), gekennzeichnet durch leigende Merkmale? ~ das Anlagen-Teilsystem (12) speichert eine ereignlsauslösende Zusiandsvariable (φ) mit einer ersten zeitlichen Ableitung (ω), ~ gesteuert durch einen Kopplungsatgorithmus (13) wird das Anlagen* Teilsystem (12) ausgehend von einem Sfartwert (<pit o\) über ein vorgegebenes Slmulstlonszeitintervall simuliert |21), - das Anlegen-Teilsystem (12) übermittelt einen nach dem Simulieren (21) erreichten Endwert (φ8-*ι, *>{«, sr,«} an den Kopplungsaigorithmus (13) und - gesteuert durch den Kopplungsalgorlthmus (13) wird das Controlier-Tellsystem (11) über das Simulationszeitintervall simuliert (22), - wobei das Controller-Teilsystem (11) abhängig vom Startwert {<pt, ωξ, einen zeitlichen Wertverlauf der Zustandsvarlabien (φ ober das Simulationszeitlntervail bestimmt
  2. 2, Verfahren (20) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale; - die Simüiationskoppiung des Controller-Teilsystems (11) und des Anlagen-Teilsysiems (12) erfolgt seriell und ·" das übermitteln das Endwertes ώ··Η> ®s+i) S®bt oam Simulieren (22) des Controller-Teilsystems (II) voran,
  3. 3. Verfahren (20) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgend® Merkmale: - das Controller-Teilsystem (11) rekonstruiert (14) die erste Ableitung (ω* mittels eines durch das Zeitintervai! (fetmJ) bestimmten ersten zeitlichen Integrals (j ) über eine zweite zeitliche Ableitung («) der Zustandsvariablen (#} und ~ das Controller-Teilsystem (11) rekonstruiert (14) den Wertverlauf (φ(i)) der Zustandsvariablen {φ) mittels eines durch das zertsntervali t»ii) bestimmten zweiten zeitlichen Integrals (j ) Ober die erste Ableitung (m).
  4. 4. Verfahren (20) nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: »v der Startwert (φέ, uh ar*} und der Endwert (<Ρ/«5 &amp;>,·**> ai4.-d beziehen sich auf die erste Ableitung {ύή, der Koppiungsalgorlthmus (13) ermittelt über einen Differenzenquotienten der ersten Ableitung (&amp;*) im Simulationszeitintorvall Cfo,tmÖ die zweite Ableitung (a) und ~ der Koppiungsalgorlthmus (13) übermittelt die zweite Ableitung {a} an das Controller-Teilsystem (11),
  5. 5. Verfahren (20) nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: - der Startwert m) und der Endwert (φί+1, «***, fft+i) beziehen sich auf die zweit® Ableitung (a), ·-- der Kopplungsalgohlhrnus <3.3) erfass! die zweite Ableitung {«) über zumindest deren Endwert f%) und - der Kopplungsalgorithmus (13) übermittelt die zweite Ableitung (st) an das ContmlenTeilsysiem (XI).
  6. 6. Verfahren (20) nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: - der Startwert {<pit wSs cp) und der bndwert ictt-κη &amp;>%*%·> W-w) oezsenen sich auf die Zusiandsvansble (φ), - der Kopplungsalgorlthmus (13) übermittelt den Startwert (<pQ) und den Endwert (%} an das Controler-Teilsystem (11) und das Controller-!eiisystem (11) approximiert den Wertverlauf der Zustandsvariablen (φ) mittels einer Interpolierenden des Stattwertes {ips) und des Endwertes (¾¾).
  7. 7. Verfahren (20) nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: die Slmulationskoppiung des Controller-Teilsystems (11) und des Aniagen-Teilsystems (12) erfolgt parallel, ~ der Startwert (tpb oab at) und der Endwert (φέ+1, beziehen sich auf eine zweite zeitliche Ableitung (at) der Zustandsvarlablen (φ), der Kopplungsalgorithmus (13) übermittelt den Endwert (¾) an das Controller-Teilsystem (11) und - das Controller-Teilsystem (11) prädlzlert den Wertverlauf (ys(t)) der Zustandsvarlablen (φ) mittels des Endwertes (¾).
  8. 8. Compuierprogramm, welches eingerichtet ist, das Verfahren (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 auszuführen.
  9. 9. Maschinenlesbares Spefchermedium, auf dem das Computerprogramm nach Anspruch 8 gespeichert Ist
  10. 10, Vorrichtung (10), die eingerichtet Ist das Verfahren (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 auszuführen.
ATA50340/2016A 2015-04-22 2016-04-18 Verfahren und Vorrichtung zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controller-Teilsystems und eines Anlagen-Teilsystems AT517142A2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102015207270.3A DE102015207270A1 (de) 2015-04-22 2015-04-22 Verfahren und Vorrichtung zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controller-Teilsystems und eines Anlagen-Teilsystems

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT517142A2 true AT517142A2 (de) 2016-11-15

Family

ID=57110504

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50340/2016A AT517142A2 (de) 2015-04-22 2016-04-18 Verfahren und Vorrichtung zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controller-Teilsystems und eines Anlagen-Teilsystems

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT517142A2 (de)
DE (1) DE102015207270A1 (de)
FR (1) FR3035529A1 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107025335B (zh) * 2017-03-13 2019-12-10 清华大学 基于状态变量离散化的仿真计算方法和仿真系统
CN109445401A (zh) * 2018-08-31 2019-03-08 江西洪都航空工业集团有限责任公司 一种发动机转速的模拟装置及模拟方法
CN109471424B (zh) * 2018-12-04 2020-04-21 上海航天控制技术研究所 一种大角动量转动部件地面仿真测试系统及方法

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT511272A1 (de) 2010-10-15 2012-10-15 Kompetenzzentrum Das Virtuelle Fahrzeug Forschungsgmbh Kopplungsmethodik für nicht-iterative co-simulation

Also Published As

Publication number Publication date
FR3035529A1 (fr) 2016-10-28
DE102015207270A1 (de) 2016-10-27

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102010035477B4 (de) Hybridantriebsstrang mit einer Maschinenstart-Steuervorrichtung und Verfahren zum Steuern eines Hybridantriebsstrangs
EP1552128B1 (de) Verfahren, steuerungsger t und computer-programm zur detektion fehlerhafter drucksensoren bei einer brennkraftmaschine
DE102012210301B3 (de) Bestimmen der in einem Zylinder einer Brennkraftmaschine freigesetzten Energiemenge mittels einer Auswertung von Zahnzeiten einer mit einer Kurbelwelle verbundenen Geberscheibe
DE112008004071B4 (de) Steuervorrichtung für eine Brennkraftmaschine
EP2897011B1 (de) Verfahren und Simulationsanordnung zur Simulation einer automatisierten Industrieanlage
DE102013220589B3 (de) Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine sowie Einrichtung zum Steuern und Regeln einer Brennkraftmaschine, Einspritzsystem und Brennkraftmaschine
DE102009033459A1 (de) Motorsteuervorrichtung
EP3454234A1 (de) Verfahren zum bereitstellen einer echtzeitfähigen simulation für die steuergerätentwicklung und simulationsvorrichtung für die steuergerätentwicklung
DE10017107A1 (de) Verfahren zur Kompensation der Drehunförmigkeit bei der Drehzahlerfassung
DE4140527A1 (de) Steuervorrichtung fuer das luft/brennstoff-verhaeltnis zur verwendung in einem verbrennungsmotor
EP2120143A1 (de) Verfahren zur Ausführung von Tasks zur Berechnung eines zu simulierenden Signals in Echtzeit
DE102014118125B3 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung eines Verbrennungsmotors für Kraftfahrzeuge, insbesondere eines Dieselmotors
DE102004064144B4 (de) Regler und Verfahren zum Regeln einer Anlage
DE102015207270A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Simulationskopplung eines ereignisgesteuerten Controller-Teilsystems und eines Anlagen-Teilsystems
WO2015004019A1 (de) Verfahren zur simulation eines kurbelwellensignals einer verbrennungskraftma-schine aus einem nockenwellensignal der verbrennungskraftmaschine
Klein et al. Adaptive test planning for the calibration of combustion engines–application
WO1999050547A1 (de) Verfahren zur zylindergleichstellung bei einer mit direkteinspritzung arbeitenden brennkraftmaschine
DE102015210381A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Brennkraftmaschine, Steuergerät und Brennkraftmaschine
DE102008005712A1 (de) Verfahren und Anordnung zur Steuerung von Motoren sowie ein entsprechendes Computerprogramm und ein entsprechendes computerlesbares Speichermedium
DE102008014126B4 (de) Verfahren zum rechnergestützten Lernen eines rekurrenten neuronalen Netzes
DE102008005154A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung einer Motorsteuereinheit
EP1967859B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verarbeitung von Daten oder Signalen mit unterschiedlichen Synchronisationsquellen
DE102016011493B4 (de) Numerisches Steuersystem mit synchroner Steuerfunktion zwischen Einheiten
DE102013205618B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum redundanten Regeln der Drehzahl einer Brennkraftmaschine
DE102017003033B4 (de) Verfahren zur Verarbeitung von Signalen und Signalfilter

Legal Events

Date Code Title Description
REJ Rejection

Effective date: 20231215