AT515573B1 - Hängedrehkran - Google Patents

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AT515573B1
AT515573B1 ATA50227/2014A AT502272014A AT515573B1 AT 515573 B1 AT515573 B1 AT 515573B1 AT 502272014 A AT502272014 A AT 502272014A AT 515573 B1 AT515573 B1 AT 515573B1
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Auer Landmaschb Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C11/00Trolleys or crabs, e.g. operating above runways
    • B66C11/08Trolleys or crabs, e.g. operating above runways with turntables
    • B66C11/10Trolleys or crabs, e.g. operating above runways with turntables equipped with jibs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Hängedrehkran, mit einem auf Schienen (1) fahrenden Rahmen (8), an dem, um eine vertikale Rahmenachse (12) drehbar, ein Dreharm angebracht ist, an dessen freien Ende eine Kabine (6) und, um eine horizontale Schwenkachse schwenkbar, ein Lastarm (4) befestigt ist. Zur Verbesserung der Bedienbarkeit und um in jedem Umfeld rasch und genau arbeiten zu können ist vorgesehen, dass der Lastarm (4), bevorzugt mit der Kabine (6) gemeinsam, um eine vertikale Armachse (13) drehbar am Dreharm befestigt ist. In einer Ausgestaltung ist der Dreharm teleskopierbar ausgebildet, sodass der Abstand zwischen den beiden Achsen (12, 13) veränderlich ist.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Hängedrehkran entsprechend dem Oberbegriff des Anspru¬ches 1 und der EP 1 288 156.
[0002] Aus der EP 1 288 156 mit Priorität 2001 ist ein Hängedrehkran bekannt, bei dem derKran, auf Schienen hängend, verfahren werden kann und um eine vertikale Hochachse imBereich des Rahmens verdreht werden kann. Am Rahmen ist ein Teleskoparm angebracht, andessen teleskopierbarem Ende sowohl eine Kabine, als auch ein um eine horizontaleSchwenkachse angeordneter Lastarm, vorgesehen ist. Der Lastarm selbst ist ebenfalls telesko-pierbar ausgestattet und trägt an seinem freien Ende einen Greifer oder ein anderes Arbeitsge¬rät.
[0003] Dieser Kran hat sich verschiedentlich bewährt, weist aber, gemeinsam mit allen nochälteren derartigen Anlagen, den Nachteil auf, bei den üblichen landwirtschaftlichen Einsatzge¬bieten mit den oft verwinkelten teilweise auf unterschiedlichen Niveaus befindlichen Flächen,oder durch Stützen in einzelne Gebiete unterteilten Arbeitsflächen komplizierte Bewegungsma¬növer durchführen zu müssen. Damit ist nicht nur Zeitverlust verbunden, sondern es ist auchnotwendig, bestimmte Bereiche des Arbeitsraumes frei zu machen bzw. frei zu halten, was dasStauvolumen verringert und wodurch die gesamte Logistik gestört und kompliziert wird.
[0004] Aus der DE 31 51 402 aus 1981 ist eine Vorrichtung bekannt, mit der Paletten auf Fahr¬zeuge aufgeladen bzw. von Fahrzeugen abgeladen werden können. Dabei ist an einem entlangvon Schienen verfahrbaren Brückenkran ein um eine zu den Schienen parallele horizontaleAchse in geringem Ausmaß schwenkbarer und quer zu den Schienen teleskopierbarer Tragarmvorgesehen, an dessen freien Ende, um eine stets vertikal verlaufende Hochachse drehbar, undentlang dieser höhenverstellbar, eine Lastgabel für die Paletten vorgesehen ist. Direkt an dermit Stützrollen versehenen Lastgabel, die auch über Querbeweglichkeit verfügt, ist ein Bedie¬nungssitz für den Operateur angebracht.
[0005] Zufolge der Einsatzbedingungen erlaubt die Konstruktion nur ein geringes Verschwen-ken des Teleskoparmes um eine vertikale Achse im Bereich der Brücke, und ebenfalls nur eingeringes Verschwenken um die bereits genannte Horizontalachse. Im Gegensatz dazu kann dieLastgabel um zumindest 180° um die vertikale Achse verdreht werden, um auch das Ergreifenvon Paletten „gegenüber“ dem Fahrzeug zu ermöglichen, wie in Fig. 3 gezeigt.
[0006] Entsprechend der Platzverhältnisse und der Notwendigkeit des genauen Einfädelns derGabel ist das Vorsehen des Bedienungssitzes direkt an der Gabel zweckmäßig. Bei einemEinsatzgebiet wie dem oben genannten treten die dort im Hinblick auf die EP 1 288 156 ge¬nannten Probleme wegen der stark reduzierten Beweglichkeit noch verstärkt auf.
[0007] Es besteht somit ein Bedarf an einem Hängedrehkran, der die genannten Nachteile nichtaufweist, sondern eine verbesserte und vereinfachte Zugriffsmöglichkeit im gesamten Arbeits¬gebiet erlaubt.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies durch einen Hängedrehkran erreicht, der die im kennzeich¬nenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Merkmale aufweist, mit anderen Worten, es ist amDrehrahmen, im Endbereich des teleskopierbaren Horizontalträgers wo der Lastarm angelenktist, eine weitere Hochachse vorgesehen, um die der Lastarm, bevorzugt mit der Kabine, ver¬dreht werden kann.
[0009] Auf diese Weise wird es für den Benutzer möglich, um ein Hindernis quasi herumzugrei¬fen, ohne den Kran entlang der Schienen verfahren zu müssen und das Gut aus einem Winkelanzugreifen, der besonders gut dafür geeignet ist. Durch die Anordnung der Kabine am drehba¬ren Teil ist auch die Kontrollmöglichkeit durch den Benutzer stets optimal gegeben.
[0010] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt [0011] die Fig. 1, eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Hängedrehkrans mit einge- zogenem Teleskop, [0012] die Fig. 2, die ansonsten gleiche Situation mit ausgezogenem Teleskop, [0013] die Fig. 3, die Situation wie die Fig. 2, aber mit gedrehtem Lastarm, [0014] die Fig. 4, die Situation wie die Fig. 1, aber mit verdrehtem Rahmen und [0015] die Fig. 5, eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung.
[0016] Die Fig. 1 zeigt in Seitenansicht, rein schematisch, einen erfindungsgemäßen Hänge-drehkran, im Folgenden Kurz Kran 10 genannt. Der Kran 10 hängt an Schienen 1 vermittelseines Rahmens 8, der passende Rollen 7 trägt. Es gibt im Stand der Technik zahlreiche Aus¬führungsformen solcher Rahmen und Rollen bzw. deren Lagerung, sodass darauf nicht nähereingegangen werden muss.
[0017] Um eine vertikal verlaufende Rahmenachse 12 drehbar, ist mit dem Rahmen ein hori¬zontal angeordneter Teleskoparm 5 vorgesehen. Er muss nicht genau waagrecht sein, undauch nicht teleskopierbar. Üblicherweise erfolgt die Ausbildung der Rahmenachse 12 durcheinen Ring 11 (Fig. 5), auf dem passende Rollen auf einem Gegenlager laufen. Der Teleskop¬arm 5 muss nicht horizontal ausgebildet sein, wenn dies auch in den meisten Fällen vorteilhaftist.
[0018] Die Fig. 1 zeigt den Teleskoparm 5 in eingezogenen Zustand, die Fig. 2, ansonsten derFig. 1 entsprechend, zeigt den Teleskoparm 5 in einer teilweise ausgefahrenen Lage.
[0019] Am vorderen, kabinenseitigen, Ende des Teleskoparms 5 ist erfindungsgemäß derLastarm 4 und, bevorzugt und wie dargestellt, auch die Kabine 6 um eine vertikal verlaufendeArmachse 13 drehbar gelagert. Auf diese Weise wird es durch das Verdrehen des Lastarmes 4um die Armachse 13 möglich, den Lastarm 4 und besonders einen Greifer 9 quasi aus derDarstellungsebene bzw. Papierebene herauszubewegen, und so um ein Hindernis herum zukommen, ohne den Rahmen 8 bezüglich der Schienen 1 bewegen zu müssen. Der Lastarm istauch um eine horizontale Achse 3 schwenkbar gelagert.
[0020] Besonders hilfreich ist diese Möglichkeit natürlich in Bereichen weiter ab (seitlich) vonden Schienen 1, wenn der Teleskoparm 5 quer zu den Schienen positioniert ist, während derLastarm 4 dann wieder in eine Ebene nahezu oder vollständig parallel zu den Schienen 1 posi¬tioniert und so bewegt und aktiviert werden kann.
[0021] Die Fig. 3 zeigt die Situation wie die Fig. 2, allerdings mit dem um die Armachse 13verdrehtem Lastarm 4.
[0022] Die Fig. 4 zeigt die Situation der Fig. 1 bei einer Drehung des Lastarms 4 um die Ar¬machse 13. Deutlich ist aus einem Vergleich der einzelnen Darstellungen die vielfältig möglicheAnpassung des Krans an Hindernisse und räumliche Zwänge zu sehen.
[0023] Die Fig. 5 zeigt schließlich, rein schematisch, eine Draufsicht, aus der insbesondere dieAusbildung des Teleskoparms ersichtlich ist, der zur Verbesserung der Steifigkeit und Stabilitätleiterförmig mit zwei parallel zueinander verlaufenden, teleskopierbaren Teilen, Holmen 15, unddiese verbindende Quersprossen 14 ausgebildet ist. Auch die Benutzung eines Ringes zurAusbildung der Armachse 13 ist gut zu erkennen, und auch, dass die Kabine 6 im dargestelltenAusführungsbeispiel die Drehung des Lastarmes 4 mitmacht, wie im Vergleich mit der Positiondes Greifers 9 deutlich ist, und so dem Benutzer stets den besten Überblick über die Arbeit¬situation ermöglicht.
[0024] Die Erfindung kann vielfach abgewandelt werden. So kann insbesondere alles, was imStand der Technik bekannt ist, die jeweiligen konstruktiven Details des dargestellten Ausfüh¬rungsbeispiels ersetzen; dies gilt insbesondere für die Ausbildung der Schienen 1, damit auchder Rollen 7 und des Rahmens 8. Die diesbezüglichen Ausgestaltungen, um den Rahmen 8auch im kurvigen Verlauf der Schienen und bei steigenden und abfallenden Streckenbereichenzuverlässig zu halten und die Last gleichmäßig zu verteilen, hängen mit der Erfindung nichtursächlich zusammen, und können daher vom Fachmann in Kenntnis der Erfindung und desjeweiligen Einsatzgebietes in weitesten Grenzen frei gewählt werden.
[0025] Ähnliches gilt für die Ausbildung des Teleskopsarms 5, mit der Einschränkung, dassdieser in seinem Übergangsbereich zum Lastarm 4 so ausgebildet sein muss, dass er dort einevertikale Armachse 13 aufnehmen bzw. ausbilden kann. Die dargestellte Ausbildung als Ringhat sich bewährt und vermag große Lasten und Momente aufzunehmen, doch ist es durchausmöglich, entweder die Rahmenachse 12 und/oder die Armachse 13 anders auszubilden.
[0026] In einer vereinfachten und kostengünstigen, in vielen Anwendungsgebieten trotzdemnützlichen und technisch ausreichenden Ausgestaltung kann, wie erwähnt, statt des Teleskops5 ein Dreharm fester Länge vorgesehen sein, sodass die beiden vertikalen Achsen 12, 13 kon¬stanten Abstand voneinander aufweisen.
[0027] Der Ausbildung des Lastarms 4, gar nicht zu sprechen vom Greifer 9, oder den anderenanhängbaren Werkzeugen, sind wiederum keine Grenzen gesetzt, auch hier muss nur amjeweiligen Anschlussbereich Platz für die Ausbildung einer Armachse und für die Übertra¬gungsmöglichkeit für die aufzunehmenden Kräfte und Momente vorgesehen sein. BEZUGSZEICHENLISTE: 01 Schiene 09 Greifer 02 Drehteil 10 Kran 03 Horizontale Achse 11 Ring 04 Lastarm 12 Rahmenachse 05 Teleskop 13 Armachse 06 Kabine 14 Quersprosse 07 Rolle(n) 15 Holm 08 Rahmen

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Hängedrehkran, mit einem auf Schienen (1) fahrenden Rahmen (8), an dem, um einevertikale Rahmenachse (12) drehbar, ein Dreharm angebracht ist, an dessen freien Endeeine Kabine (6) und, um eine horizontale Schwenkachse schwenkbar, ein Lastarm (4) be¬festigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastarm (4), bevorzugt mit der Kabine (6)gemeinsam, um eine vertikale Armachse (13) drehbar am Dreharm befestigt ist.
  2. 2. Hängedrehkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dreharm ein Tele¬skop (5) ist.
  3. 3. Hängedrehkran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rah¬menachse (12) und/oder die Armachse (13) als Ring/e (11) mit einem Gegenlager undpassenden Rollen ausgebildet ist/sind.
  4. 4. Hängedrehkran nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Teleskop(5) als leiterartiges Gestell mit teleskopierbaren Holmen (15) und/oder mit festen Quer¬sprossen (14) ausgebildet ist. Hierzu
  5. 5 Blatt Zeichnungen
ATA50227/2014A 2014-03-28 2014-03-28 Hängedrehkran AT515573B1 (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3151402A1 (de) * 1981-12-24 1983-07-14 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Vorrichtung zum be- und entladen eines fahrzeuges
EP1288156A1 (de) * 2001-09-03 2003-03-05 Steindl Krantechnik Ges.m.b.H Hängedrehkran

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3151402A1 (de) * 1981-12-24 1983-07-14 Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf Vorrichtung zum be- und entladen eines fahrzeuges
EP1288156A1 (de) * 2001-09-03 2003-03-05 Steindl Krantechnik Ges.m.b.H Hängedrehkran

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