AT502008A1 - Verfahren zur bestimmung von zeitwerten zu rennen - Google Patents
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Description
ν' 200507714 ·♦ ΦΦ φφφφ • · · ♦ ♦ • · · Φ ΦΦΦ φφφ φφφ • · · · · Φ ΦΦΦΦ Φ φ • Φ · Φ Φ Φ ΦΦφ ΦΦ ΦΦ ΦΦΦ ΦΦΦ φ φ· ΦΦ Φ 2 1
Beschreibung
Verfahren zur Bestimmung von Zeitwerten zu Rennen 5 Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Bestimmung von Zeitwerten zu Rennen.
Schirennen erhalten besonderen Wettbewerbscharakter, wenn mehrere Teilnehmer gleichzeitig das Rennen bestreiten. Dies 10 ist beispielsweise bei so genannten Parallelrennen der Fall, bei denen 2 Läufer gleichzeitig zwei möglichst ähnliche Pisten befahren. Bei Fernsehübertragungen ist es bekannt, den Charakter eines Parallelrennens dadurch zu erzielen, dass durch Nachbearbeitung und Überlagerung der Aufzeichnungen zu 15 den Rennen zweier Läufer ein virtuelles Parallelrennen zu erzeugen. Der Nachteil dieser Darstellungsart liegt darin, dass diese erst nach Abschluss des Laufes und damit nur zu einer nachträglichen Analyse verfügbar ist. 20 Ein Hilfsmittel zur Erzielung eines Wettkampfcharakters ist auch die Messung von Zwischenzeiten nach bestimmten Streckenabschnitten, um so dem Zuschauer vorab die Möglichkeit zu geben, die voraussichtliche Endzeit des Läufers abzuschätzen. Die Zwischenzeitmessung geschieht 25 üblicherweise mit Lichtschranken, welche die Zeitmessung auslösen.
Die Messungen von Zwischenzeiten müssen hochpräzise synchronisiert sein. 30
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit dem auf einfache Weise ein kontinuierlicher Vergleich und eine Berechnung der voraussichtlichen Endzeit erfolgen kann.
Dies geschieht erfindungsgemäß mit einem Verfahren zur Bestimmung von Zeitwerten zu Rennen bei dem während der Fahrt 35 200507714 ·· ·· ···· · · ·· ····· ··· · • · · · ··· · · · ··· • · · · · · ···· · · • · · · · · »·· ·♦ ·· ··· ··· · ·· 2 eines Rennläufers an festgelegten Punkten die aktuelle Geschwindigkeit gemessen wird, und bei dem daraus Zwischenzeiten und die voraussichtliche Gesamtlaufzeit ermittelt werden. 5
Vorteilhaft ist eine Ausgestaltung des Verfahrens in der Weise, dass die Ermittlung der Geschwindigkeit mit nach dem Dopplerprinzip arbeitenden Radargeräten erfolgt. 10 Der Einsatz von Radargeräten bietet eine relativ einfache und robuste Lösung. Günstig ist es, wenn die Ermittlung der Gesamtlaufzeit unter Berücksichtigung der Ergebnisse der bereits abgeschlossenen 15 Läufe erfolgt und wenn ein Neuronales Netz eingesetzt wird. Neuronale Netze eignen sich erfahrungsgemäß besonders gut für Prognosen. Günstig ist es, der zeitliche Fahrverlauf und die 20 voraussichtliche Gesamtlaufzeit als Fortschrittsbalken in Relation zu den Ergebnissen anderer Rennläufer grafisch dargestellt werden.
Die Erfindung wird anhand einer Figur näher erläutert, welche 25 beispielhaft Formeln für zweckmäßige Berechnungsansätze zur Bestimmung von Zeitwerten zeigt.
Basis der Bestimmung ist die erfindungsgemäße Überlegung, dass die Zwischen- bzw. Gesamtzeiten der Rennläufer aus den 30 Geschwindigkeitsverläufen ermittelt werden können.
Dazu werden entlang der Rennstrecke in annähernd gleichem Abstand Geschwindigkeitsmessstationen aufgebaut -üblicherweise handelsübliche Radarstationen, wie sie 35 beispielsweise auch im Straßenverkehr zur Geschwindigkeitskontrolle eingesetzt werden - mittels welchen auf Basis des Doppler-Prinzips die Geschwindigkeit eines Rennläufers an 3 3 200507714 • ·· ·#♦· • · · · • · · • · · · • · · · * ·· ··# einem Punkt der Strecke festgestellt wird. Auf der Grundlage dieser Messungen kann gemäß erster Gleichung (1) die Zeit Ts bestimmt werden, die der Läufer unterwegs ist. In der ersten Gleichung (1) bedeuten: 5 S0, Si, S2, ...Sm die Wegstrecken zwischen den einzelnen
Meßpunkten,
Vo, Vi, V2, .. .Vm die jeweils gemessenen Geschwindigkeiten. 10 Die Genauigkeit der Zeitmessung hängt damit von der
Genauigkeit ab, mit der die einzelnen Wegstrecken bestimmt sind und wie gleichmäßig der Geschwindigkeitsverlauf zwischen den Messpositionen ist. 15 Dazu ist es möglich, durch die Auswertung der Ergebnisse von vorangehenden Fahrern und dabei insbesondere durch den Vergleich der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ermittelten Gesamtlaufzeit mit dem Ergebnis einer konventionellen Zeitmessung die Werte für die Wegstrecken So, 20 Si, S2, ...Sm unter Einsatz eines Optimierungsverfahrens wie beispielsweise des Least - Square - Algorithmus schrittweise zu verbessern.
Damit ist es nach z.B. 6 Läufern bereits möglich, auf der 25 Grundlage von Teilergebnissen - den Zwischenzeiten TSi -
Prognosen für die zu erwartende Gesamtzeit Ts des Läufers zu ermitteln.
Dabei ist es zweckmäßig, den aus Gleichung (1) bekannten 30 Zusammenhang vektoriell darzustellen wie dies in den Gleichungen (2),(3) und (4) dargestellt ist.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt darin, dass Zeiten mit relativ geringem Aufwand 35 ermittelt werden können, insbes. im Vergleich zu einer Lösung, bei der Zwischenzeiten durch konventionelle Zeitnehmung (Lichtschranke o.ä.) bestimmt werden. Die Anlagen # 200507714 ·· ·· ···· • · · · · • · · · ··· • · · · · • · · · « ·· ·· ···
4 5 zur Geschwindigkeitsmessung können abseits der Piste errichtet werden, wodurch auch eine Gefährdung der Rennläufer bei Fahrfehlern und Stürzen ausgeschlossen werden kann. Außerdem ist keine zeitliche Synchronisation der Anlagen mit der Hauptzeitmessung erforderlich. 10
Die ermittelnden Zeitwerte können auch dazu verwendet werden, den aktuellen Rennläufer mit einem anderen Läufer, üblicherweise dem gerade zeitschnellsten Konkurrenten zu vergleichen. 15
Dieser Vergleich kann dadurch erfolgen, dass mit zwei oder mehreren parallelen Fortschrittsbalken die zuletzt ermittelte Zwischenzeit des aktuellen Läufers und der korrespondierende Wert des zeitschnellsten Konkurrenten oder aber auch die Werte mehrerer Konkurrenten dargestellt werden.
Dieser Vergleich kann aber auch dadurch erfolgen, dass entsprechende Symbole entlang eines symbolisierten Streckenverlaufes verschoben werden.
Claims (1)
- y 200507714 ·· ·· ···· • · · · · • · · #··· • · · · · • · · · · ·· ·· *··5 Patentansprüche / Patent Claims 1) Verfahren zur Bestimmung von Zeitwerten zu Rennen, dadurch 5 gekennzeichnet, dass während der Fahrt eines Rennläufers an festgelegten Punkten (So, Si, S2, ...Sra) entlang der Rennstrecke die aktuelle Geschwindigkeit (V0, Vi, V2, . . .Vm) gemessen wird, und dass daraus Zwischenzeiten (Tsi)und/oder die voraussichtliche Gesamtlaufzeit (Ts) ermittelt werden. 10 2) Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der zeitliche Fahrverlauf, d.h. die Zwischenzeiten TSi und die voraussichtliche Gesamtlaufzeit (Ts) als Fortschrittsbalken in Relation zu den Ergebnissen anderer 15 Rennläufer grafisch dargestellt werden. 3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ermittlung der Gesamtlaufzeit (Ts) unter Berücksichtigung der Ergebnisse der bereits abgeschlossenen 20 Läufe erfolgt. 4) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermittlung der voraussichtlichen Zwischenzeiten (Tsi) und der Gesamtlaufzeit(Ts) ein Neuronales 25 Netz eingesetzt wird. 5) Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Messung der Geschwindigkeit (V0, Vi, V2, . . .Vm )mit nach dem Dopplerprinzip arbeitenden Radargeräten erfolgt. 30 35
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- 2005-05-18 AT AT8482005A patent/AT502008A1/de not_active Application Discontinuation
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2006
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- 2006-04-25 WO PCT/EP2006/061804 patent/WO2006122864A1/de not_active Ceased
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