AT500445B1 - Temperaturfühler - Google Patents
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Description
2 AT 500 445 B1
Die Erfindung betrifft einen Temperaturfühler mit einem Fühlerrohr und einem darin angeordneten Fühlerstab, wobei das Fühlerrohr und der Fühlerstab unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, und wobei das eine Ende des Fühlerstabes an einem Endstück im Bereich des freien Endes des Fühlerrohres abgestützt und das andere Ende des Fühlersta-5 bes als Betätigungsglied einer Schaltkontakt-Einheit ausgebildet ist, wobei das Endstück des Fühlerrohres durch eine das freie Ende des Fühlerrohres abschließende Rohrkappe gebildet ist, wobei die Rohrkappe das Fühlerrohr an dessen äußerstem Ende abschließt.
Temperaturfühler, die aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten ihrer io Komponenten die Betätigung eines Schaltkontaktes bewirken, haben sich aufgrund ihrer Robustheit in der Praxis vielfach bewährt. Da diese in sehr hohen Stückzahlen hergestellt werden, wird eine möglichst zuverlässige und kostengünstige Bauform angestrebt. Insbesondere soll eine möglichst kleine Baugröße und ein möglichst geringer Materialverbrauch bei der Erzeugung der Temperaturfühler erreicht werden, zugleich soll aber eine sichere Betätigung eines 15 Schaltkontaktsystems gewährleistet sein. Die für die Kontaktbetätigung zur Verfügung stehende aktive Länge, die bei Erwärmung des Temperaturfühlers von der Längenausdehnung betroffen ist, soll daher im Vergleich zur Gesamtlänge des Temperaturfühlers möglichst hoch sein.
Bei dem gemäß EP 476 304 A verwendeten Endstück für das Fühlerrohr, welches in den End-20 teil desselben hineinreicht, geht ein erheblicher Teil der Fühlerrohrlänge für die aktive Länge des Temperaturfühlers verloren.
Bei der DE 34 23 086 A1 und der GB 2 145 565 A ist der Fühlerstab jeweils durch eine Öffnung der Rohrkappe aus dem Fühlerrohr herausgeführt und mittels einer Mutter an der Rohrkappe 25 abgestützt.
Die DE 16 48 267 B beschreibt einen Temperaturfühler, bei dem der Fühlerstab an der Innenseite einer Rohrkappe abgestützt ist. 30 Aus der US 3 004 123 A ist ein Temperaturfühler bekannt, der ein Fühlerrohr und einen Fühlerstab aufweist, wobei das eine Ende des Fühlerstabes an einem Endstück im Bereich des freien Endes des Fühlerrohres abgestützt ist und das andere Ende des Fühlerstabes als Betätigungsglied einer Schaltkontakt-Einheit ausgebildet ist. Das Endstück ist als Rohrkappe ausgebildet, die das freie Ende des Fühlerrohres abschließt. Das Ende des Fühlerstabes ist an der dem 35 Inneren des Fühlerrohres zugekehrten Seite der Rohrkappe abgestützt.
Die DE 1 117 332 B offenbart einen Temperaturfühler, bei dem das Fühlerrohr ebenfalls mit einem Endstück abgeschlossen ist und der Fühlerstab an der Innenseite des Endstücks abgestützt ist. 40
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Temperaturfühler der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem eine möglichst große aktive Länge des Temperaturfühlers erzielt wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Rohrkappe unlösbar mit dem Fühlerrohr 45 verbunden ist, dass die Rohrkappe das Fühlerrohr im Ausmaß des darüber hinausragenden Teils der Rohrkappe verlängert, wobei zumindest die gesamte Länge des Fühlerrohrs als aktive Länge wirkt und dass das eine Ende des Fühlerstabes an der dem Inneren des Fühlerrohres zugekehrten Innenseite der Rohrkappe abgestützt ist. so Die Rohrkappe schließt das Fühlerrohr an dessen äußerstem Ende ab und verlängert dieses im Ausmaß des darüber hinausragenden Teils der Rohrkappe, sodaß zumindest die gesamte Rohrlänge als aktive Länge wirkt. Weist die Rohrkappe einen ähnlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das Fühlerrohr auf, so vergrößert sie die aktive Länge desselben. Schließlich ergibt sich durch die Rohrkappe ein verläßlicher Abschluß des Fühlerrohres, sodaß dieser nach 55 außen vollkommen abgedichtet ist, wodurch die Wirkung äußerer Einflüsse auf das Ausdeh- 3 AT 500 445 B1 nungsverhalten des erfindungsgemäßen Temperaturfühlers verläßlich verhindert werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine Feder zur Ausübung einer Vorspannung zwischen dem Fühlerstab und dem Endstück des Fühlerrohres vorgesehen 5 ist.
In bevorzugter Ausführung kann vorgesehen sein, dass sich die Rohrkappe und das Fühlerrohr in einem Überlappungsbereich berühren und dass die Länge des Überlappungsbereiches kleiner als der Innendurchmesser des Fühlerrohres ist. 10
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann die Rohrkappe unmittelbar mit dem Fühlerrohr verbunden sein.
Vorteilhafterweise kann das Fühlerrohr einteilig ausgebildet sein. 15
Eine dauerhafte und zugleich ausreichend feste Verbindung zwischen der Rohrkappe und dem Fühlerrohr kann gemäß einer Weiterbildung der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die Rohrkappe mit dem Fühlerrohr verschweißt, insbesondere laserverschweißt ist. 20 In weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Rohrkappe durch ein Rohrstück gebildet sein und der Innendurchmesser des Rohrstückes größer als der Außendurchmesser des Fühlerrohres sein. Die Rohrkappe kann an sich eine beliebige Form haben, solange diese gewährleistet, daß der im Fühlerrohr verlaufende Fühlerstab sicher gegenüber dem Endbereich des Fühlerrohres abgestützt ist. Eine Rohrkappe in Form eines Rohrstückes ist einerseits einfach herstellbar und 25 kann andererseits auf einfache Weise an das Fühlerrohr angepaßt werden.
Eine andere Variante der Erfindung kann darin bestehen, daß die Rohrkappe durch ein in das freie Ende des Fühlerrohres eingeschobenes Rohrstück gebildet ist, wobei das freie Ende des Fühlerrohres einen Endbereich mit einem gegenüber dem Innendurchmesser des Fühlerrohres 30 vergrößerten Innendurchmesser aufweist, sodaß der Innendurchmesser des durchmesservergrößerten Endbereiches größer als der Außendurchmesser des Rohrstückes ist.
Durch den durchmesser-vergrößerten Endbereich des Fühlerrohres kann die Rohrkappe in das Fühlerrohr eingeführt und dort fixiert werden. Obwohl das so eingesetzte Rohrstück teilweise in 35 das Fühlerrohr hineinreicht, wird die aktive Länge des Fühlerrohres nicht verkleinert, da der Fühlerstab an der aus dem Fühlerrohr ragenden Endfläche des Rohrstückes abgestützt ist.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann das Rohrstück an einer Seite durch eine im wesentlichen normal zur Rohrachse verlaufende, planebene Endfläche abgeschlossen sein. 40 An der Innenseite dieser Endfläche stützt sich das Ende des Fühlerstabes ab.
Um eine exakte Anlage des Fühlerstabes innerhalb des Fühlerrohres zu erreichen, kann in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß die Endfläche des Rohrstückes eine mittige, nach innen gerichtete Wölbung, insbesondere in Form einer Kugelkalotte, aufweist, an 45 welcher der Fühlerstab abgestützt ist. Bei Verkippen des Fühlerstabes verringert diese Wölbung Veränderungen der Stützlänge, welche sich auf das Schaltverhalten des Temperaturfühlers auswirken.
Eine besondere Eignung für Hochtemperaturanwendungen läßt sich dadurch erzielen, daß das so Fühlerrohr aus einem hochtemperaturbeständigen Metall, vorzugsweise aus einer CrNi-Legierung gebildet ist.
Ein im Vergleich zu Metall sehr niedriger Wärmeausdehnungskoeffizient kann dadurch erreicht werden, daß gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Fühlerstab aus einer 55 Keramik oder Quarzglas gebildet ist. 4 AT 500 445 B1
Wenn die Rohrkappe den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie das Fühlerrohr hat, dann ergibt sich durch die Rohrkappe eine Verlängerung des Fühlerrohres über dessen Ende hinaus, was eine Erhöhung der aktiven Länge des Fühlerrohres zur Folge hat. In diesem Zusammenhang kann gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen sein, daß die 5 Rohrkappe aus einem hochtemperaturbeständigen Metall, vorzugsweise aus einer CrNi-Legierung gebildet ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele eingehend erläutert. Es zeigt dabei 10
Fig.1 einen Schnitt durch einen Heizkörper mit einem Temperaturfühler entlang der in Fig.2 gezeigten Linie l-l;
Fig.2 eine Draufsicht auf den in Fig.1 gezeigten Heizkörper;
Fig.3 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Temperaturfüh-15 lers;
Fig.4 einen teilweisen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Temperaturfühlers;
Fig.5 einen teilweisen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Temperaturfühlers und 20 Fig.6 einen teilweisen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Temperaturfühlers.
Fig.1 und 2 zeigen einen Strahlungs-Heizkörper 1 mit einer Heizplatte 5 aus Metall, Glaskeramik od. dgl., die von einer mäanderförmig sich im Bodenbereich des Strahlungs-Heizkörpers 1 25 erstreckenden Heizwendel 3 beheizbar ist, welche in einer Einbettmasse 4 eingebettet ist. Die Einbettmasse 4 ist ihrerseits von einem Topf 2 umgeben, der den Strahlungs-Heizkörper 1 nach unten hin abschließt. Die Oberseite der Heizplatte 5 bildet z.B. eine Kochfläche 6 aus, auf der Töpfe, Pfannen od. dgl. erhitzt werden können. 30 Zwischen der Heizplatte 5 und der Heizwendel 3 ist ein Temperaturfühler 7 angeordnet, der mit einem Schaltkopf 18 in Verbindung steht, wobei der Temperaturfühler 7 durch seitliche Bohrungen des Strahlungs-Heizkörpers 1 hindurchgeführt ist.
Der Temperaturfühler 7 ist somit der Temperatur im Strahlungsraum zwischen der Heizwendel 35 3 und der Heizplatte 5 ausgesetzt und kann diese somit erfassen, sodaß die Temperatur der
Heizplatte 5 mit Hilfe des Temperaturfühlers 7 und des damit gesteuerten Schaltkopfes 18 geregelt werden kann. Er ist aber im Rahmen der Erfindung nicht auf diese konkrete Anwendungsform beschränkt. 40 Aus Fig.3 geht der innere Aufbau und die Funktionsweise des Temperaturfühlers 7 hervor, der ein Fühlerrohr 15 und einen darin angeordneten Fühlerstab 16 umfaßt, wobei das Fühlerrohr 15 und der Fühlerstab 16 unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen. Eine Erwärmung des Temperaturfühlers 7 hat daher eine unterschiedliche Längenausdehnung des Fühlerrohres 15 und des Fühlerstabes 16 zur Folge. 45
Da das eine Ende des Fühlerstabes 16 an einem Endstück 38 im Bereich des freien Endes des Fühlerrohres 15 abgestützt und das andere Ende des Fühlerstabes 16 als Betätigungsglied einer Schaltkontakt-Einheit 44, 45 innerhalb des Schaltkopfes 18 ausgebildet ist, führt die unterschiedliche Längenausdehnung des Fühlerrohres 15 und des Fühlerstabes 16 zu einer Rela-50 tivverschiebung des dem freien Ende des Fühlerrohres 15 gegenüberliegenden Ende des Fühlerstabes 16, die zur Betätigung der Schaltkontakt-Einheit 44, 45 führt. Nicht eingezeichnet in Fig.3 ist dabei die von z.B. einer Feder ausgeübte Vorspannung auf den Fühlerstab 16, die diesen gegen das Endstück 38 des Fühlerrohres 15 drückt. 55 Ist nun der Wärmeausdehnungskoeffizient des Fühlerrohres 15 größer als der des Fühlerstabes 5 AT 500 445 B1 16, so verschiebt sich während eines im Bereich des Temperaturfühlers stattfindenden Aufheizvorganges bei der in Fig.3 gezeigten Schaltkontakt-Einheit 44, 45 das Ende des Fühlerstabes 16 in Richtung nach oben und die auf das Kontaktstück 45 gedrückte Kontaktfeder 44 öffnet den geschlossenen Schaltkontakt. Durch geeignete Wahl des Wärmeausdehnungskoeffizienten 5 von Fühlerrohr 15 und Fühlerstab 16 sowie durch entsprechende Positionierung des Endstückes 38 kann somit die Schaltcharakteristik der Schaltkontakt-Einheit 44, 45 des Schaltkopfes 18 beeinflußt werden.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig.3 ist das Fühlerrohr 15 aus einem Metall, insbesondere aus io einem hochtemperaturbeständigen Metall, vorzugsweise aus einer CrNi-Legierung, der Fühlerstab 16 aus einer Keramik oder Quarzglas gebildet.
Das Fühlerrohr 15 ist an dem schaltkontaktseitigen Ende mit einem Flansch 19 versehen, mit dem es gegen einen Isolationskörper 11 abgestützt ist, der die Schaltkontakt-Einheit 44, 45 15 umgibt. Dabei ist das Fühlerrohr 15 durch eine Durchbrechung 49 des Isolationskörpers 11 hindurchgeführt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß das Endstück 38 des Fühlerrohres 15 durch eine das freie Ende des Fühlerrohres 15 abschließende Rohrkappe 39 gebildet ist, die unlösbar mit dem 20 Fühlerrohr 15 verbunden ist, wobei das eine Ende des Fühlerstabes 16 an der dem Inneren des Fühlerrohres 15 zugekehrten Innenseite der Rohrkappe 39 abgestützt ist.
Vorzugsweise ist die Rohrkappe 39 mit dem Fühlerrohr 15 verschweißt, insbesondere laserverschweißt. Dazu wird die Rohrkappe 39 auf das freie Ende des Fühlerrohres 15 aufgesetzt 25 und dann mittels Laserbeaufschlagung verschweißt. Die Schweißnaht muß dem gegen die Innenseite der Rohrkappe 39 wirkenden Druck des Fühlerstabes 16 standhalten.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist der Querschnitt des Fühlerrohres 15 kreisförmig ausgebildet, dieser kann aber im Rahmen der Erfindung - ebenso wie der Querschnitt des Fühler-30 Stabes 16 - in beliebiger Form ausgeführt sein.
Dementsprechend ist die Rohrkappe 39 in Fig.3 durch ein Rohrstück 28 gebildet, dessen Innendurchmesser größer als der Außendurchmesser des Fühlerrohres 15 ist und das an einer Seite durch eine im wesentlichen normal zur Rohrachse verlaufende, planebene Endfläche 27 35 abgeschlossen ist. Das derartig mit der Endfläche 27 versehene Rohrstück 28 kann z.B. aus einem tiefgezogenen Blechteil gebildet sein.
Das über das freie Ende des Fühlerrohres 15 gestülpte Rohrstück 28 wird mit dem Fühlerrohr 15 verschweißt. 40
Die Endfläche 27 des Rohrstückes 28 weist eine mittige, nach innen gerichtete Wölbung, insbesondere in Form einer Kugelkalotte 29, auf, an welcher der Fühlerstab 16 abgestützt ist. Vorzugsweise ist die Rohrkappe 39 aus demselben Metall wie das Fühlerrohr 15, insbesondere aus einem hochtemperaturbeständigen Metall, vorzugsweise aus einer CrNi-Legierung gebildet. 45
Die aufgrund einer Temperaturerhöhung erzielbare Relativverschiebung zwischen dem Fühlerrohr 15 und dem Fühlerstab 16 hängt von den unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten, von der Temperaturdifferenz aber auch von der für die Ausdehnungsbewegung aktiv wirkenden Länge der Kombination Fühlerrohr-Fühlerstab ab. 50
Der Vorteil der Rohrkappe 39 besteht in der hohen aktiven Länge des erfindungsgemäßen Temperaturfühlers 7, die für die Temperaturausdehnung zur Verfügung steht, wie aus Fig.3 ersichtlich ist. Da die Rohrkappe 39 selbst einer Wärmeausdehnung unterliegt, addiert ihre Ausdehnung sich zur Wärmeausdehnung des Fühlerrohres 15 und erhöht somit die Längendif-55 ferenz im Vergleich zur Wärmeausdehnung des Fühlerstabes 16, der einen geringeren Wärme- 6 AT 500 445 B1 ausdehnungskoeffizienten aufweist.
Die in Fig.3 eingezeichnete inaktive Länge entspricht dabei praktisch nur der Wandstärke der Endfläche 27 der Rohrkappe 39.
Fig.6 zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Temperaturfühlers 7, bei dem die Rohrkappe 39 durch ein in das freie Ende des Fühlerrohres 15" eingeschobenes Rohrstück 28 mit einer planebenen Endfläche 27 gebildet ist. Das freie Ende des Fühlerrohres 15" weist dabei einen Endbereich 37 mit einem gegenüber dem Innendurchmesser des Fühlerrohres 15" vergrößerten Innendurchmesser auf, sodaß der Innendurchmesser des durchmesservergrößerten Endbereiches 37 größer als der Außendurchmesser des Rohrstückes 28 ist. Die Rohrkappe 39 wird in den durchmesser-vergrößerten Endbereich 37 eingesetzt und an Verbindungsstellen 40 verschweißt oder vernietet.
Der z.B. in Fig.3 gezeigte Isolationskörper 11 ist vorzugsweise aus einer temperaturbeständigen Keramik gebildet, die unverrückbar am Heizkörper oder einer sonstigen Vorrichtung festgelegt sein muß, damit eine reproduzierbare Temperaturmessung ermöglicht werden kann.
Zu diesem Zweck ist - wie in Fig.4 gezeigt - üblicherweise eine Stützlasche 25 vorgesehen, die Bohrungen 47 zur Befestigung des Temperaturfühlers 7 am Heizkörper 1 aufweist, welche mittels Schrauben 30 erfolgt, die durch die Bohrungen 47 hindurch in die Einbettmasse 4 getrieben werden.
Die Stützlasche 25 ist mit einem in die Durchbrechung 49 eingesetzten Rohrsitz 54 verbunden, an dem das Fühlerrohr 15 über einen flanschförmigen Ansatz 19 abgestützt ist. Das Fühlerrohr 15 kann dabei mit großem Spiel oder spielarm im Rohrsitz 54 verlaufen oder aber in diesen eingepreßt bzw. mit diesem verschweißt sein.
Erfindungsgemäß ist die Stützlasche 25 mit dem Rohrsitz 54 verschweißt, sodaß der die Isolationskörper-Durchbrechung 49 umgebende Wandungsbereich des Isolationskörpers 11 zwischen der Stützlasche 25 und dem Rohrsitz 54 gehalten ist. Dadurch ist der Rohrsitz 54 mit der Stützlasche so verbunden, daß der Rohrsitz 54 gegenüber dem Isolationskörper 11 weder verrutschen noch verkippen kann.
Der Rohrsitz 54 ist dabei rohrförmig ausgebildet, dessen Außendurchmesser kleiner als der Durchmesser der Isolationskörper-Durchbrechung 49 und dessen Innendurchmesser größer als der Durchmesser des Fühlerrohres 15 ausgebildet ist. An einem Ende des Rohrsitzes 54 ist ein Rohrflansch 55 ausgebildet, der an der Wandung des Isolationskörpers 11 anliegt.
Zur Durchführung des Fühlerrohres 15 weist die Stützlasche 25 eine Durchbrechung 46 auf, wobei im Bereich der Stoßfläche mit dem Rohrsitz 54 Schweißpunkt-Erhebungen 52 angeordnet, z.B. eingeprägt sind, die das Verschweißen des Rohrsitzes 54 mit der Stützlasche 25 vereinfachen. Sobald der Rohrsitz 54 von der einen Seite der Isolationskörper-Durchbrechung 49 eingesetzt ist und die Stützlasche 25 von der anderen Seite der Isolationskörper-Durchbrechung 49 in Stoßkontakt mit dem Rohrsitz 54 gebracht worden ist, kann die Schweißung durch geeignetes Anlegen von Elektroden und Beschicken mit Strom durchgeführt werden. Die Stützlasche 25 liegt dabei mit ihren Schweißpunkt-Erhebungen 52 auf der Stirnseite des Rohrsitzes 54 auf. Da der Übergangswiderstand an den Schweißpunkt-Erhebungen 52 besonders hoch ist, kommt es dort zur Zündung eines Schweiß-Lichtbogens, sodaß der Schweißvorgang bevorzugt an den Schweißpunkt-Erhebungen 52 in Gang gesetzt wird.
In Fig.5 ist eine Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der die Stützlasche 25' unmittelbar mit dem an der Durchbrechung 49 abgestützten Fühlerrohr 15' verschweißt ist, sodaß der die Isolationskörper-Durchbrechung 49 umgebende Wandungsbereich des Isolationskörpers 11 zwischen der Stützlasche 25' und dem Fühlerrohr 15' gehalten ist. Um eine höhere Stabilität der
Claims (13)
- 7 AT 500 445 B1 Abstützung des Fühlerrohres 15' gegenüber dem Isolationskörper 11 zu erzielen, weist das Fühlerrohr 15 im Bereich der Isolationskörper-Durchbrechung 49 einen größeren Durchmesser als in seinem vorragenden Bereich auf. Das Fühlerrohr 15' ist dabei wieder bevorzugt aus einem Metall, insbesondere aus einem hochtemperaturbeständigen Metall, vorzugsweise aus einer CrNi-Legierung gebildet und an Schweißpunkt-Erhebungen 50 mit der Stützlasche 25 verschweißt. Patentansprüche: 1. Temperaturfühler mit einem Fühlerrohr und einem darin angeordneten Fühlerstab, wobei das Fühlerrohr und der Fühlerstab unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisen, und wobei das eine Ende des Fühlerstabes an einem Endstück im Bereich des freien Endes des Fühlerrohres abgestützt und das andere Ende des Fühlerstabes als Betätigungsglied einer Schaltkontakt-Einheit ausgebildet ist, wobei das Endstück (38) des Fühlerrohres (15, 15', 15") durch eine das freie Ende des Fühlerrohres (15, 15', 15") abschließende Rohrkappe (39) gebildet ist, wobei die Rohrkappe (39) das Fühlerrohr (15, 15’, 15") an dessen äußerstem Ende abschließt, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrkappe (39) unlösbar mit dem Fühlerrohr (15, 15', 15") verbunden ist, dass die Rohrkappe (39) das Fühlerrohr (15,15', 15") im Ausmaß des darüber hinausragenden Teils der Rohrkappe (39) verlängert, wobei zumindest die gesamte Länge des Fühlerrohrs (15, 15', 15") als aktive Länge wirkt und dass das eine Ende des Fühlerstabes (16) an der dem Inneren des Fühlerrohres (15, 15', 15") zugekehrten Innenseite der Rohrkappe (39) abgestützt ist.
- 2. Temperaturfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder zur Ausübung einer Vorspannung zwischen dem Fühlerstab (16) und dem Endstück (38) des Fühlerrohres (15, 15', 15") vorgesehen ist.
- 3. Temperaturfühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rohrkappe (39) und das Fühlerrohr (15, 15’, 15") in einem Überlappungsbereich berühren und dass die Länge des Überlappungsbereiches kleiner als der Innendurchmesser des Fühlerrohres (15, 15', 15") ist.
- 4. Temperaturfühler nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrkappe (39) unmittelbar mit dem Fühlerrohr (15, 15', 15") verbunden ist.
- 5. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fühlerrohr einteilig ausgebildet ist.
- 6. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrkappe (39) mit dem Fühlerrohr (15) verschweißt, insbesondere laser-verschweißt ist.
- 7. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrkappe (39) durch ein Rohrstück (28) gebildet ist, und dass der Innendurchmesser des Rohrstückes (28) größer als der Außendurchmesser des Fühlerrohres (15,15') ist.
- 8. Temperaturfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrkappe (39) durch ein in das freie Ende des Fühlerrohres (15") eingeschobenes Rohrstück (28) gebildet ist, wobei das freie Ende des Fühlerrohres (15") einen Endbereich (37) mit einem gegenüber dem Innendurchmesser des Fühlerrohres (15") vergrößerten Innendurchmesser aufweist, sodass der Innendurchmesser des durchmesser-vergrößerten Endbereiches (37) größer als der Außendurchmesser des Rohrstückes (28) ist.
- 9. Temperaturfühler nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohrstück 8 AT 500 445 B1 (28) an einer Seite durch eine im wesentlichen normal zur Rohrachse verlaufende, planebene Endfläche (27) abgeschlossen ist.
- 10. Temperaturfühler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Endfläche (27) des Rohrstückes (28) eine mittige, nach innen gerichtete Wölbung, insbesondere in Form einer Kugelkalotte (29), aufweist, an welcher der Fühlerstab (16) abgestützt ist.
- 11. Temperaturfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Fühlerrohr (15, 15', 15"') aus einem hochtemperaturbeständigen Metall, vorzugsweise aus einer CrNi-Legierung gebildet ist.
- 12. Temperaturfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlerstab (16) aus einer Keramik oder Quarzglas gebildet ist.
- 13. Temperaturfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrkappe (39) aus einem hochtemperaturbeständigen Metall, vorzugsweise aus einer CrNi-Legierung gebildet ist. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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