AT4582U1 - Verfahren zum verlegen von informationsleitern bzw. leerverrohrungen - Google Patents

Verfahren zum verlegen von informationsleitern bzw. leerverrohrungen Download PDF

Info

Publication number
AT4582U1
AT4582U1 AT0808400U AT80842000U AT4582U1 AT 4582 U1 AT4582 U1 AT 4582U1 AT 0808400 U AT0808400 U AT 0808400U AT 80842000 U AT80842000 U AT 80842000U AT 4582 U1 AT4582 U1 AT 4582U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
information
piping
conductor
empty
Prior art date
Application number
AT0808400U
Other languages
English (en)
Original Assignee
Pfeffer Helmuth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfeffer Helmuth filed Critical Pfeffer Helmuth
Priority to AT0808400U priority Critical patent/AT4582U1/de
Publication of AT4582U1 publication Critical patent/AT4582U1/de

Links

Landscapes

  • Electric Cable Installation (AREA)

Abstract

Verfahren zur Verlegung von Informationsleitern (3) in einem Rohr (1) eines Rohrleitungssystems. Um Informationsleiter einfach und schnell, sowie kosten- und platzsparend zwischen der Hauptleitung und den Haushalten bzw. Büros zu verlegen, ist folgendes Verfahren vorgesehen:- Einfädeln des zu verlegenden Informationsleiters (3) bzw. der Leerverrohrung (3) zur Aufnahme des Informationsleiters in das Rohr (1) von einer Öffnung (7) bis zur Mündung (13) in den Hauptkanal im Rohr entsprechend der zu verlegenden Strecke- Einbringen eines vorzugsweise mit Kunstharz (4) getränkten Kunststoffschlauchs in das Rohr (1) und Anlegung eines auf die Umgebung bezogenen Überdrucks, welcher mittels Wasser bzw. Luft appliziert wird

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein System zur Verwendung in Rohrleitungssystemen gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Verlegung von Informationsleitern in bestehenden Rohren bzw. Rohrleitungssystemen. 



   Der Ausbau des Informationsleitungsnetzes bzw. Datenleitungsnetzes ist ein ständiges Anliegen sowohl der Benutzer von Computern bzw. auch der Anbieter von Informationsdienstleitungen. Zur Zeit findet ein Grossteil des Datenaustausches über das Telefonnetz statt. Diesem sind jedoch technische Grenzen gesetzt, was die pro Zeiteinheit übertragbare Datenmenge betrifft. Als nächsten Schritt bieten daher einige Anbieter eigene Informations- bzw. Datenleitungen an, die sie selbständig verlegen und welche höhere Daten- übertragungsraten erlauben. Die Verlegung solcher Leitungen ist jedoch sehr umständlich und mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. 



   Die kritische Strecke der Verlegung ist dabei jene Strecke die den Hauptstrang der Informationsleitungen, welcher meist in einem Hauptkanal unter einer Strasse verläuft, mit den einzelnen Gebäuden verbindet. Hiezu sind viele einzelne Abzweigungen vom Hauptstrang erforderlich. 



   Da die Entwicklung der Informationstechnik immer schneller voranschreitet, wächst auch der Bedarf an der Versorgung der Haushalte und Büros mit Informationsleitern bzw. Datenleitern immer stärker an. Nach derzeitigem Wissenstand bieten Lichtleiter das momentane Maximum an Datenübertragungsgeschwindigkeit. 



   Bis dato ist jedoch keine zeit-und kostensparende Lösung für die Versorgung der Haushalte und Büros mit diesen Informationsleitern bekannt, ausser jene, dass zusätzliche Kabelkanäle und Kabelschächte verlegt werden müssten, was in weiterer Folge zusätzlichen Platz kostet, der vor allem im innerstädtischen Bereich nicht vorhanden ist. 



   Ein weiteres Problem, welches zwar vorerst mit dem ersten Problem in keinem Zusammenhang steht, sind veraltete Rohrleitungs- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 systeme, welche zu sanieren sind. Sämtliche Haushalte und Büros Österreichs (mit einigen wenigen Ausnahmen) sind an ein Abwassersystem angeschlossen. Diese Abwassersysteme sind zum Teil schon veraltet bzw. gehören nach einer gewissen Zeitspanne saniert. 



   Ein an sich bekanntes Verfahren zur Sanierung solcher Rohre bzw. Rohrsysteme ist das sogenannte Inlinerverfahren. Dabei wird ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch in das zu sanierende Rohr eingezogen oder eingestülpt und anschliessend mittels Luft- oder Wasserdruck beaufschlagt. Auf diese Art und Weise legt sich der Kunststoffschlauch an die Rohrinnenwand an und härtet zu einem Rohr im Rohr aus. 



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren, welches es erlaubt, Informationsleiter einfach und schnell, sowie kosten- und platzsparend zwischen der Hauptleitung und den Haushalten bzw. Büros zu   verlegen) indem   bereits vorhandene Zugänge, im vorliegenden Fall Rohrsysteme, zu den Haushalten bzw. Büros genutzt werden. 



   Erfindungsgemäss wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. 



   Dadurch ist es möglich, das in jedem Haushalt vorhandene Abwasser-bzw. Frischwasserrohrleitungssystem zu nutzen. Das Ausheben eigener Schächte zur Verlegung der Informationsleitungen ist nicht erforderlich. Der zu verlegende Informationsleiter bzw. die zu verlegende Leerverrohrung wird von der Hauptleitung abgezweigt und zwar an jener Stelle, wo die   Hausabwasser- bzw.   Frischwasserleitung vom Hauptabwasserkanal abzweigt und innerhalb der Hausabwasser-bzw. Frischwasserleitung erfindungsgemäss geführt. Der Informationsleiter verlässt die Hausabwasserleitung erst wieder im Haus bzw. in der unmittelbaren Nähe eines Installationsschachtes für Elektro- bzw. Datenleitungen. 



   Durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 2 kann eine sehr feste und sichere Befestigung des Informationsleiters bzw. der Leerverrohrung im Rohr erreicht werden. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 3 beschreiben ein einfaches Verfahren zur Verlegung des Informationsleiters bzw. der Leerverrohrung. 



   Das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 4, ermöglicht eine kompakte und sichere Einbettung des Informationsleiters bzw. der Leerverrohrung in die ausgehärtete Kunstharzschicht. 



   Durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 5 kann der Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung auf einfache Art und Weise in das Rohr ein-bzw. ausgefädelt werden. 



   Die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 6 ermöglichen die Eintrittsrichtung des Informationsleiters bzw. der Leerverrohrung in den Hauptkanal den erforderlichen Gegebenheiten anzupassen. 



   Durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 7 ist garantiert, dass beispielsweise bei Verwendung von Lichtleitern der Mindestbiegeradius nicht unterschritten wird. 



   Durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 8 ist es möglich, das Montierbehelfsmittel am Rohr zu fixieren. 



   Das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 9 ermöglicht generell die einfache Erschliessung von Gebäuden mit Informations- bzw. Datenleitungen. 



   Im folgenden folgt nun eine genaue Beschreibung des erfindungsgemässen Rohres sowie des Verfahrens zur Verlegung des Informationsleiters bzw. der Leerverrohrung mittels Montiervorrichtung in diesem Rohr. Dabei zeigt 
Fig. 1 einen Querschnitt des erfindungsgemässen Rohres mit eingebettetem Informationsleiter bzw.

   Leerverrohrung 
Fig. 2 einen Schrägriss eines erfindungsgemässen Rohres mit
Eintrittsbereich des Informationsleiters bzw. der
Leerverrohrung 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Fig. 3 einen Schrägriss eines Schnittes durch ein erfin- dungsgemässes Rohr mit Eintrittsbereich des Informa- tionsleiters bzw. der Leerverrohrung 
Fig. 4 einen Schrägriss eines erfindungsgemässen Montierbe- helfsmittels 
Fig. 5 einen Schrägriss eines erfindungsgemässen Montierbe- helfsmittels mit beweglichem Knie 
Fig. 6 ein Schrägriss der Einmündung des erfindungsgemässen
Rohres mit eingebetteter Leerverrohrung in den
Hauptkanal 
Fig. 7 einen Grundriss der Verbindung des im erfindungsgemä- ssen Rohr verlegten Informationsleiters bzw.

   Leerver- rohrung mit dem Informationsleiter im Hauptkanal 
Fig. 8 einen Grundriss einer weiteren Verbindungsmöglichkeit des im erfindungsgemässen Rohr verlegten Informati- onsleiters bzw. Leerverrohrung mit dem Informations- leiter im Hauptkanal 
In Fig. 1 ist in einem Rohr 1 ein Kunststoffschlauch 2 eng anliegend an der Innenwand des Rohres 1 angeordnet. Zwischen Kunststoffschlauch 2 und Rohrwand des Rohres 1 ist ein Informationsleiter bzw. eine Leerverrohrung zur Aufnahme von Informationsleiter 3 verlegt. Der Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung 3 ist dabei von einer Kunstharzschicht 4 umgeben, die gleichzeitig dazu verwendet wird, den Kunststoffschlauch 2 an der Rohrinnenwand zu fixieren. Durch das Kunstharz 4 ist ein Bewegen des Informationsleiters bzw. der Leerverrohrung 3 zwischen Kunststoffschlauch 2 und Rohrinnenwand des Rohres 1 nicht möglich. 



   Fig. 2 zeigt den Eintrittsbereich des Informationsleiters bzw. der Leerverrohrung 3 in das Rohr   1. Dabei   wird bei bereits bestehenden Rohren über eine schon vorhandene Öffnung 5, beispielsweise eine Putzöffnung, ein Montierbehelfsmittel 6 (Fig. 4) in das Rohr 1 eingeführt. Das Montierbehelfsmittel 6 wird dabei entsprechend in einer zuvor im Rohrmantel des Rohres 1 gefertigten Öff- 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Öffnung 7 positioniert (Fig. 3) und dort mittels Haken 8 befestigt. Über das Montierbehelfsmittel 6 kann dann entweder der Informationsleiter 3 als solcher, beispielsweise ein Lichtleiter oder aber auch ein normales "konventionelles" Kabel zur Datenübertragung, oder aber eine Leerverrohrung welche dann in weiterer Folge einen oder mehrere Informationsleiter aufnimmt, in das Rohr 1 eingeführt werden. 



   Das Montierbehelfsmittel 6 besteht, wie aus Fig. 4 ersichtlich, aus einem Rohrmantelteil 9, dessen Krümmung an jene des Rohres   1,   in welches das Montierbehelfsmittel 6 eingebracht werden soll, angepasst ist. Weiters weist das Montierbehelfsmittel 6 ein im wesentlichen V-förmig gebogenes Rohrstück 10 auf, bei dem ein Arm 11 parallel zur längeren Kante des Rohrmantelteils 9 und krümmungsgleich zu diesem ausgerichtet ist. Der andere Arm 12, welcher im vorliegenden Beispiel eine unterschiedliche Länge als der Arm 11 aufweist, durchdringt den Rohrmantelteil 9, so dass er von diesem in einem Winkel absteht. Der Winkel, welches das im wesentlichen V-förmige Rohrstück 10 einschliesst ist auf jenen Biegewinkel für Lichtleiter abgestimmt, bei welchem eine ungehinderte Daten-bzw. Informationsübertragung noch möglich ist. 



   Der Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung zur Aufnahme des Informationsleiters kann somit in das V-förmige Rohrstück 10 eingeführt werden, um dann innerhalb des Rohres zu jenem Punkt befördert zu werden, wo er/sie in den Hauptkanal einmündet. Es ist jedoch auch durchaus vorstellbar, den Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung ohne Montierbehelfsmittel in das Rohr einzuführen, jedoch besteht dann die Gefahr, den Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung zu beschädigen. 



   An jener Stelle, an welcher der Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung aus dem Rohr 1 in den Hauptkanal 14 mündet (Fig. 6), wird ebenfalls ein Montierbehelfsmittel 6 angeordnet, nur das dieses alternativ beweglich ausgeführt ist, um eine für Nagetiere bissfeste Ausmündung aus dem Rohr 1 in den Hauptkanal 14 zu ermöglichen, die im wesentlichen parallel zur Achse des Hauptkanals verläuft. Durch das hier bewegliche ebenfalls V-förmige Rohrstück 10 (Fig. 5) wird es ermöglicht, die Auslassrichtung den Gegebenheiten anzupassen und den Anschluss des Informationsleiters 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 bzw. der Leerverrohrung 3 an den bereits im Hauptkanal 14 befindlichen bzw. den noch zu verlegenden Informationsleiter bestmöglich herstellen zu können. 



   Nachdem der Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung in das Rohr 1 eingezogen wurde, wird auf an sich bekannte Art und Weise ein mit Kunstharz getränkter Kunststoffschlauch 2 mittels Wasserbzw. Luftdruck in das Rohr eingebracht bzw. eingestülpt. Durch das Aushärten des Kunstharzes 4, das entweder durch Aufheizen des Wassers geschieht oder aber, bei Einbringung mittels Luftdruck, von selbst, oder durch Dampf oder UV-Licht wird einerseits der Kunststoffschlauch an der Rohrinnenwand des Rohres 1 befestigt und andererseits der Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung 3 in seiner Position fixiert, so dass ein nachträgliches Verrutschen nicht möglich ist. 



   Fig. 6 zeigt ein Schrägriss der Einmündung des erfindungsgemä- ssen Rohres 1 mit eingebetteter Leerverrohrung 3 in den Hauptkanal 14. Sehr deutlich ist dabei der eine Arm 12 des beweglichen Montierbehelfsmittels 6 zu erkennen, der die Richtung vorgibt, in welche der Informationsleiter bzw. die Leerverrohrung 3 in den Hauptkanal 14 einmündet. 



   Die Fig. 7 und 8 zeigen schematisch einen Grundriss der Einmündung eines erfindungsgemässen Rohres 1 mit Informationsleiter bzw. 



  Leerverrohrung 3 in den Hauptkanal 14. Bei der in der Hauptinformationsleitung 18 des Kanals verlegten Informationsleitung bzw. 



  Leeerverrohrung 3 werden entweder bei jeder Abzweigerleitung flüssigkeitsdichte Abzweigungen 15 hergestellt und von dort die Zuleitungen in das Büro oder in den Haushalt weggeführt (Fig. 7). 



   Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass die Informationsleitung im Hauptkanal in einen sogenannten Spleissschacht 17 oder einen Verbindungsschacht geführt wird und von dort die Zuleitungen 16 in die einzelnen Büros oder Haushalte abgezweigt werden, diese in den Hauptkanal 14 zurückgeführt und bis zu den einzelnen Verbrauchern in einem Stück verlegt werden (Fig. 8). 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



   Das soeben beschriebene Verfahren bzw. das erfindungsgemässe Rohr hat einerseits den Vorteil, dass vorhandene Rohrleitungssysteme, welche in oder aus Gebäude führen gleichzeitig mit der Verlegung der Informationsleiter bzw. Leerverrohrung durch den eingestülpten Kunststoffschlauch saniert werden können und andererseits keine extra Aufgrabungen vorgenommen werden müssen, um zusätzliche Kabelschächte bzw. -leitungen zu verlegen.

Claims (1)

  1. Ansprüche 1. Rohr für Rohrleitungssysteme zum Transport von Fluiden, insbesondere Abwässer, wobei das Innere des Rohres (1) mit einem Kunststoffschlauch (2) ausgekleidet ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwischen dem Kunststoffschlauch (2) und dem Rohrmantel des Rohres (1) mindestens ein Informationslei- ter (3) bzw. mindestens eine Leerverrohrung (3) zur Aufnahme des Informationsleiters angeordnet ist.
    2. Rohr für Rohrleitungssysteme nach Anspruch 1, wobei der Kunststoffschlauch mit einem Kunstharz getränkt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Informationsleiter (3) bzw. die Leer- verrohrung (3) zur Aufnahme des Informationsleiters im Kunst- harz angeordnet ist.
    3. Verfahren zur Verlegung von Informationsleitern (3) bzw. von Leerverrohrungen (3) in einem Rohr (1) eines Rohrleitungs- systems, dadurch gekennzeichnet, dass es folgende Schritte um- fasst : Einfädeln des zu verlegenden Informationsleiters (3) bzw. der Leerverrohrung (3) zur Aufnahme des Informa- tionsleiters in das Rohr (1) von einer Öffnung (7) bis zur Mündung (13) in den Hauptkanal (14) im Rohr ent- sprechend der zu verlegenden Strecke Einbringen eines vorzugsweise mit Kunstharz (4) ge- tränkten Kunststoffschlauchs in das Rohr (1) und Anle- gung eines auf die Umgebung bezogenen Überdrucks, wel- cher mittels Wasser bzw. Luft appliziert wird 4.
    Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass falls Wasser zur Applizierung des Überdrucks Verwendung fin- <Desc/Clms Page number 9> det, dieses zur Aushärtung des Kunstharzes (4) aufgeheizt wird.
    5. Montiervorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Arm (11) eines im wesentlichen V-förmig gebogenen Rohrstü- ckes (10) ein in seiner Projektion auf eine Ebene rechteckiges Rohrmantelteil (9) krümmungsgleich im wesentlichen tangential angeordnet ist und der andere Arm (12) des im wesentlichen V- förmigen Rohrstückes (10) das Rohrmantelteil (9) durchdringt.
    6. Montiervorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Arm (11) eines im wesentlichen V-förmig gebogenen Rohrstü- ckes (10) ein in seiner Projektion auf eine Ebene rechteckiges Rohrmantelteil (9) krümmungsgleich, im wesentlichen tangential und entlang der Mantelfläche des einen Arms (11) beweglich an- geordnet ist.
    7. Montiervorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Krümmungsradius des im wesentlichen V- förmig gebogenen Rohrstückes (10) dem Höchstbiegeradius des zu verlegenden Kabels entspricht.
    8. Montiervorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, da- durch gekennzeichnet, dass am Rohrmantelteil (9) an der dem einen Arm (11) des im wesentlichen V-förmigen Rohrstückes (10) entgegengesetzten Seite ein Haken (8) zur Fixierung der Mon- tiervorrichtung (6) am Rohr (1) des Rohrleitungssystems ange- ordnet ist.
    9. Verbindungsleitung einer in einem Hauptabwasserkanal an- geordneten Hauptinformations- bzw. Datenleitung mit den jewei- ligen Informations- bzw. Datenleitungen in einem Gebäude, da- durch gekennzeichnet, dass sie durch ein aus diesem Gebäude bzw. ein in dieses Gebäude führendes Rohr bzw. Rohrleitungs- system geführt ist.
AT0808400U 1999-08-06 2000-11-03 Verfahren zum verlegen von informationsleitern bzw. leerverrohrungen AT4582U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0808400U AT4582U1 (de) 1999-08-06 2000-11-03 Verfahren zum verlegen von informationsleitern bzw. leerverrohrungen

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT135699 1999-08-06
AT0808400U AT4582U1 (de) 1999-08-06 2000-11-03 Verfahren zum verlegen von informationsleitern bzw. leerverrohrungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT4582U1 true AT4582U1 (de) 2001-08-27

Family

ID=25595633

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0808400U AT4582U1 (de) 1999-08-06 2000-11-03 Verfahren zum verlegen von informationsleitern bzw. leerverrohrungen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT4582U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116207689A (zh) * 2023-05-05 2023-06-02 枣庄市市中区房地产开发和房屋征收服务中心 一种用于建筑施工的预埋布线装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116207689A (zh) * 2023-05-05 2023-06-02 枣庄市市中区房地产开发和房屋征收服务中心 一种用于建筑施工的预埋布线装置
CN116207689B (zh) * 2023-05-05 2023-07-04 枣庄市市中区房地产开发和房屋征收服务中心 一种用于建筑施工的预埋布线装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69004248T2 (de) Relining von pipelines und kanälen.
WO2000006843A1 (de) Verfahren zum verlegen von datenkabeln und eine datenübertragungs-vorrichtung für eine kommunale gas-, druck- oder abwasserleitungsanlage mit mindestens einer abwasserleitung und einem wartungsschacht
DE19701787A1 (de) Lichtwellenleiterkabelnetz und Verfahren zum Verlegen eines Lichtwellenleiterkabelnetzes
CH648371A5 (de) Anschlusseinrichtung fuer armaturen.
DE3732694C2 (de) Verfahren zum Auskleiden von Kanälen
DE19852572A1 (de) Kabelnetz mit Lichtwellenleiterkabeln für die Installation in Rohrleitungen bestehender Versorgungsleitungssysteme
DE19752424A1 (de) Verfahren zum Verlegen von Lichtwellenleiterkabeln in Rohrleitungen bestehender Versorgungsleitungssysteme
DE19849362C2 (de) Rohrsystem für flüssige Medien, insbesondere für in Gebäuden verlegte Warmwasserkreise zur Brauchwasserversorgung
DE19734274A1 (de) Kommunikationsnetz mit Lichtwellenleitern zwischen Teilnehmern und Kommunikationzentralen in bestehenden Versorgungsleitungen
EP1378042B1 (de) Kabelführung und verfahren zur herstellung derselben
AT4582U1 (de) Verfahren zum verlegen von informationsleitern bzw. leerverrohrungen
EP1011001A1 (de) Vorrichtung zum Einführen und/oder Herausführen eines Kabels in eine bzw. aus einer rohrförmigen Leitung
EP1090448A1 (de) Verfahren zur installation mindestens einer leitung und/oder eines leerrohrs in verlegten, zur versorgung oder entsorgung dienenden rohren, insbesonde kanalrohr-systemen oder -netzen und dergleichen
EP1271728B1 (de) Inliner zur Befestigung von Kabeln in einem Abwasserrohr
DE69727295T2 (de) Vorrichtung für die Reparatur eines Rohres und ein Verfahren zur Benutzung derselben
DE19826155A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Sanieren unbegehbarer Rohre, insbesondere Abwasserrohre
EP1540221B1 (de) Verfahren zum aushärten einer durch wärme aushärtbaren matrix
DE19941285C2 (de) Doppelrohrsystem als Rohr im Rohr zum Erstellen von Verteil- und Zirkulationssystemen für Trinkwasser in Verbindung mit Trinkwassererwärmungsanlagen
WO2003038330A1 (de) Verfahren zum verfüllen von offenen hohlräumen und zur befestigung von kabeln, leerrohren oder sonstigen leitungen im sohlenbereich von abwasserrohren mittels einer verfüllmasse
DE102008052484A1 (de) Inliner zur Sanierung verlegter Rohrleitungen
DE102007046798A1 (de) Kabelrohr mit vorkonfektionierten Elektrokabeln
DE19921382A1 (de) Verfahren zur Installation mindestens einer Leitung und/oder eines Leerrohrs in verlegten, zur Versorgung oder Entsorgung dienenden Rohren, insbesondere Kanalrohr-Systemen oder -Netzen und dgl.
DE29811512U1 (de) Kabelführungseinrichtung an Sanierungsschläuchen
DE29815744U1 (de) Leitungssystem für Datenübertragungsverbindungen, rohrförmiges Gebilde hierfür und Rohrleitungsnetz
DE19900396C2 (de) Abwasserkanalrohr für Telefon- und Informationsübertragung

Legal Events

Date Code Title Description
MM9K Lapse due to non-payment of renewal fee