AT411731B - Magnetfeldmatte zur magnetfeldbehandlung - Google Patents

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AT411731B
AT411731B AT18292002A AT18292002A AT411731B AT 411731 B AT411731 B AT 411731B AT 18292002 A AT18292002 A AT 18292002A AT 18292002 A AT18292002 A AT 18292002A AT 411731 B AT411731 B AT 411731B
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Dietmar Ruck
Hubert Brugger
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Hubert Brugger
Dietmar Ruck
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/02Magnetotherapy using magnetic fields produced by coils, including single turn loops or electromagnets

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Magnetfeldmatte zur Magnetfeldbehandlung einer Person oder eines Tieres mit einem Träger, von dem mehrere mit Strom beaufschlagbare elektrische Leitungen zur Erzeugung mindestens eines Magnetfeldes getragen werden. 



   Bei einer herkömmlichen Magnetfeldmatte dieser Art sind über die Oberfläche des Trägers ver- teilt Drahtspulen, beispielsweise acht, an diesem angebracht, die miteinander in Serie verbunden sind. Zur Magnetfeldstimulation einer zu behandelnden Person, die auf dieser Magnetfeldmatte liegt, wird ein Steuergerät an die in Serie geschalteten   Drahtspulen   angeschlossen, mittels demein gepulster Wechselstrom oder Gleichstrom in den Drahtspulen hervorgerufen wird, um ein Magnet- feld zur Behandlung der auf dem Träger liegenden Person hervorzubringen. Die Windungen dieser Drahtspulen liegen dicht aneinander an. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Magnetfeld matte zu schaffen, die mindestens einen in sei- nem Feldverlauf homogenen Behandlungsbereich aufweist, wobei vorteilhafterweise auch mehrere solche Behandlungsbereiche vorgesehen sein können. 



   Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass drei voneinander beabstandete und parallel geschaltete Leitungsschleifen eine Spuleneinheit für ein Magnetfeld bilden, wobei die innere Leitungsschleife von der mittleren Leitungsschleife umgeben wird und die mittlere Leitungs- schleife von der äusseren Leitungsschleife umgeben wird. 



   Bei der erfindungsgemässen Magnetfeldmatte .erzeugt jede Spuleneinheit ein gleichmässiges Magnetfeld mit einem leicht   kuppeiförmigen   Feldverlauf. 



   Die erfindungsgemässe Magnetfeldmatte kann mit einer einzigen Spuleneinheit ausgeführt sein, beispielsweise als Abdeckung eines Kopfpolsters oder es können mehrere Spuleneinheiten vorge- sehen sein, wobei mehrere Behandlungszonen gebildet werden, die separat ansteuerbar sein können. 



   Die Ansteuerung der Spuleneinheit bzw. der Spuleneinheiten erfolgt mittels eines gepulsten Wechselstromes, wobei Frequenz, Pulsdauer und Pulspausen variieren können. 



   Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeich- nungen beschrieben. Es zeigen: Die Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Magnetfeldmatte, die Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Spuleneinheit, die Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Spuleneinheit gemäss der Fig. 2, wobei das Magnetfeld eingezeichnet ist, und die Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Spuleneinheit mit eingezeichnetem Magnetfeld. 



   Die erfindungsgemässe Magnetfeldmatte weist einen Träger 1 auf, an dem mehrere mit Strom beaufschlagte elektrische Leitungen 2 getragen werden. Die Leitungen 2 bilden Spuleneinheiten 3, wobei jede Spuleneinheit 3 drei Leitungsschleifen 4,   5, 6   aufweist, die jeweils von einer einfach umlaufenden, ringförmig verlaufenden Leitung gebildet werden und voneinander beabstandet sind. 



  Die Leitungsschleifen 4, 5, 6 sind bevorzugterweise als Vierecke mit abgerundeten Ecken ausge- bildet (Fig. 1 und 2), wobei die Diagonalen d der inneren Leitungsschleife   6   zwischen 145 mm und 148 mm betragen. Denkbar und möglich wären auch andere ringförmige Leitungsverläufe, bei- spielsweise in der Form von konzentrischen Kreisen, obwohl dies weniger bevorzugt ist. Im Aus- führungsbeispiel nach der Fig. 1 sind die Spuleneinheiten 3 so angeordnet, sodass sie verschiede- ne Behandlungszonen A, B, C bilden. So dient die Behandlungszone A dazu, ein Magnetfeld im Kopfbereich zu erzeugen. Die Behandlungszone B erzeugt ein Magnetfeld im Schulterbereich, die Behandlungszone C im Rumpfbereich und die Behandlungszonen D im Bereich der Beine. 



   Der Abstand von der äusseren Leitungsschleife 4 zur mittleren Leitungsschleife 5 beträgt acht Millimeter und der Abstand von der mittleren Leitungsschleife 5 zur inneren Leitungsschleife 6 elf Millimeter. Die Kabelstärke der äusseren Leitungsschleife 4 beträgt zweieinhalb Millimeter, die der mittleren Leitungsschleife 5 drei Millimeter und die der inneren Leitungsschleife 6 dreieinhalb Millimeter. Sämtliche Leitungsschleifen 4,5, 6 sind parallel geschaltet. Falls die Magnetfeldmatte mehr als eine Spuleneinheit 3 aufweist, so beträgt der Abstand zwischen zwei Spuleneinheiten 3 mindestens 55 Millimeter, vorzugsweise liegt der Abstand zwischen zwei Spuleneinheiten 3 zwi- schen 55 Millimeter und 65 Millimeter. 



   Zur Beaufschlagung der elektrischen Leitungen 2 und somit der Leitungsschleifen 4, 5,6 mit einem normalerweise pulsierenden Wechsel- oder-Gleichstrom wird ein herkömmliches Steuerge- rät eingesetzt, das in den Figuren nicht gezeigt ist. 

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   Der Träger 1 kann auch mehrschichtig aufgebaut sein. Die Leitungen 2 bzw. die Spuleneinhei- ten 3 mit den Leitungsschleifen 4, 5, 6 sind dabei zwischen zwei Schichten des Trägers 1 ange- ordnet, wobei die Oberfläche eines Trägers 1 in diesem Fall als die Oberfläche einer Schicht des Trägers zu verstehen ist. 



   In den Fig. 4 und 5 sind jeweils die Magnetfeldverläufe für eine Spuleneinheit 3 dargestellt. Die Fig. 4 zeigt die Breitenausdehnung des Magnetfeldes (der Bereich bis zu dem das Magnetfeld auf einen vorgegebenen Mindestwert abgefallen ist), wobei in Abhängigkeit von der eingestellten Stromstärke die Mindestausdehnung mit F1 und die Maximalausdehnung mit F2 bezeichnet ist. 



   Die Fig. 5 zeigt die Höhenausdehnung des Magnetfeldes, wobei die Mindestausdehnung wie- derum mit F1 und die Maximalausdehnung mit F2 gekennzeichnet ist. 



   PATENTANSPRÜCHE: 
1. Magnetfeldmatte zur Magnetfeldbehandlung einer Person oder eines Tieres mit einem Trä- ger, von dem mehrere mit Strom beaufschlagbare elektrische Leitungen zur Erzeugung mindestens eines Magnetfeldes getragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass drei voneinander beabstandete und parallel geschaltete Leitungsschleifen (4,5, 6) eine Spu- leneinheit (3) für ein Magnetfeld bilden, wobei die innere Leitungsschleife (6) von der mitt- leren Leitungsschleife (5) umgeben wird und die mittlere Leitungsschleife (5) von der äu- &num;eren Leitungsschleife (4) umgeben wird.

Claims (1)

  1. 2. Magnetfeldmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Leitungsschlei- fen (4,5, 6) konzentrisch zueinander angeordnet sind und mit konstantem Abstand zuein- ander verlaufen.
    3. Magnetfeldmatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungs- schleifen (4, 5, 6) von Kabeln mit unterschiedlicher Kabelstärke gebildet werden.
    4. Magnetfeldmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände zwischen den einzelnen Leitungsschleifen (4, 5, 6) unterschiedlich gross sind.
    5. Magnetfeldmatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der äusseren und der mittleren Leitungsschleife (4, 5) geringer ist als der Abstand zwischen der mittleren Leitungsschleife und der inneren Leitungsschleife (5, 6).
    6. Magnetfeldmatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der äusseren und der mittleren Leitungsschleife (4,5) 8 mm beträgt und der Abstand zwi- schen der mittleren und der inneren Leitungsschleife (5,6) 11mm.
    7. Magnetfeldmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelstärke der äusseren Leitungsschleife (4) grösser als die der mittleren Leitungsschleife (5) und die Kabelstärke der mittleren Leitungsschleife (5) grösser als die der inneren Lei- tungsschleife (6) ist.
    8. Magnetfeldmatte nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelstärke der äu- &num;eren Leitungsschleife (4) 2,5 mm, die Kabelstärke der mittleren Leitungsschleife (5) 3 mm und die Kabelstärke der inneren Leitungsschleife (6) 3,5 mm beträgt.
    9. Magnetfeldmatte nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Spuleneinheiten (3) vorgesehen sind, wobei der Mindestabstand (A) zwi- schen zwei Spuleneinheiten (3) mindestens 55 mm beträgt.
    10. Magnetfeldmatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A) zwi- schen zwei Spuleneinheiten (3) zwischen 55 und 65 mm beträgt.
    11. Magnetfeldmatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsschleifen (4, 5, 6) jeweils von einer einfach umlaufenden, ringförmig verlaufenden elektrischen Leitung gebildet werden.
    12. Magnetfeldmatte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungsschleifen (4,5, 6) Vierecke mit abgerundeten Ecken beschreiben.
    13. Magnetfeldmatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Diago- nalen (d) der inneren Leitungsschleife (6) zwischen 145 mm und 148 mm liegt. <Desc/Clms Page number 3>
    HIEZU 3 BLATT ZEICHNUNGEN
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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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