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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Restentleerung von Flüssigkeitsbehältern, insbesondere für Schmieröl, mit einem Gestell, das eine Aufnahme für die mit einem Ausgiessan- satz versehenen Flüssigkeitsbehälter und einen Sammelbehälter für die aus den Flüssigkeitsbehäl- tern ausfliessende Restflüssigkeit aufweist.
Flüssigkeitsbehälter für umweltbelastende Flüssigkeiten weisen nach Ihrer Entleerung adhäsi- onsbedingt Flüssigkeitsreste auf, die eine Entsorgung der Flüssigkeitsbehälter als Sondermüll bedingen, wie dies beispielsweise bei Flüssigkeitsbehältern für Schmieröl der Fall ist. Es ist zwar bekannt (EP 359 115 A1 ), die entleerten Flüssigkeitsbehälter für Schmieröl in einer Aufnahme eines Gestells zu sammeln und das ausfliessende Restöl aufzufangen, doch dienen diese Mass- nahmen lediglich zum Gewinnen der Schmierölreste, so dass die Behandlung dieser Flüssigkeits- behälter als Sondermüll davon nicht beeinflusst wird.
Darüber hinaus ist es bekannt (FR 2 722 771 A1),zum Entleeren von zunächst geschlossenen Weinflaschen einen Drehtisch mit Stecköffnungen zum Aufnehmen der Weinflaschen mit nach unten über den Drehtisch vorstehenden Flaschenhälsen vorzusehen. Durch eine schrittweise Drehung des Drehtisches werden die Weinflaschen nacheinander einer unterhalb des Drehtisches angeordneten Vorrichtung zum Entkorken zugeführt, so dass der Flascheninhalt nach dem Entkor- ken in einen Sammelbehälter ausfliesst. Da keine Restentleerung vorgesehen ist und die entleerten Weinflaschen ohne Schwierigkeiten gereinigt werden können, tritt das beispielsweise bei Schmier- ölbehältern auftretende Problem der Entsorgung als Sondermüll nicht auf.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Restentleerung von Flüs- sigkeitsbehältern, insbesondere für Schmieröl, so auszugestalten, dass ein weitgehender Austrag der Flüssigkeitsreste aus den Flüssigkeitsbehältern sichergestellt werden kann, um die Flüssig- keitsbehälter nicht als Sondermüll entsorgen zu müssen.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestell- te Aufgabe dadurch, dass die Aufnahme aus einem im Gestell um eine vertikale Achse drehbar gelagerten, ringförmigen Rotor mit um die Drehachse verteilten, im Schliesssinn federbeaufschlag- ten Klemmhalterungen für die Ausgiessansätze der Flüssigkeitsbehälter besteht, dass das Gestell oberhalb des Rotors eine lediglich eine Ladeöffnung freigebende Abdeckung und unterhalb der im Bereich von Aufnahmeöffnungen vorgesehenen Klemmhalterungen des Rotors eine an den Sam- melbehälter angeschlossene, ringförmige Auffangwanne trägt,
dass das Gestell in Drehrichtung des nur in einer Drehrichtung antreibbaren Rotors vor der Ladeöffnung eine Öffnungseinrichtung für die Klemmhalterungen sowie einen die freigegebenen Flüssigkeitsbehälter gegen die zentrale Rotor- öffnung fördernden Auswerfer aufnimmt und dass zwischen dem Rotor und dem Gestell eine nach einer Rotorumdrehung selbständig einrastende, nur über ein Zeitglied lösbare Verriegelungsein- richtung vorgesehen ist.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei einer ausreichend langen Entleerungszeit unter vorgegebenen Entleerungsbedingungen eine Entleerung der Flüssigkeitsbehälter bis auf geringfügige Flüssigkeitsreste sichergestellt werden kann, die keine Gefährdung der Umwelt erge- ben, so dass die Entsorgung der in dieser Weise entleerten Flüssigkeitsbehälter keiner besonderen Massnahmen mehr bedarf. Da die Ausgiessansätze der Flüssigkeitsbehälter gemäss der vorgeschla- genen Vorrichtung durch federbeaufschlagte Klemmhalterungen aufgenommen werden, wird über diese Klemmhalterungen für eine konstruktiv vorgegebene Entleerungsstellung der Flüssigkeitsbe- hälter als Voraussetzung für eine weitgehende Restentleerung gesorgt.
Die in diese Klemmhalte- rungen eingesetzten Flüssigkeitsbehälter bleiben einem Zugriff entzogen, weil der die Aufnahme bildende Rotor bis auf eine Ladeöffnung durch eine Abdeckung verschlossen ist. Da ausserdem der Rotor nur in einer Drehrichtung angetrieben werden kann und über die Verriegelungseinrichtung nach einer Rotorumdrehung selbständig gegenüber dem Gestell für die vorgegebene Mindestzeit- spanne verriegelt wird, können alle Anforderungen hinsichtlich der eine Umweltbelastung aus- schliessenden Restentleerung der Flüssigkeitsbehälter in einfacher Weise erfüllt werden. Die Ver- riegelungseinrichtung braucht ja lediglich mit einem Zeitglied versehen zu werden, das die Entrie- gelung erst nach der vorgegebenen Zeitspanne freigibt.
Nach dem Lösen der Verriegelungseinrich- tung wird der Rotor weitergedreht, wobei vor dem Erreichen der Ladeöffnung die Klemmhalterun- gen über eine gestellfeste Öffnungseinrichtung geöffnet und die freigegebenen Flüssigkeitsbehälter über einen Auswerfer gegen die zentrale Rotoröffnung gefördert und zum Sammeln abgeworfen werden. Die Klemmhalterungen sind somit zur Aufnahme neuer Flüssigkeitsbehälter bereit, wenn
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sie über den Rotor in den Bereich der Ladeöffnung gedreht werden. Die Restflüssigkeit aus den Flüssigkeitsbehältern wird in einer ringförmigen Auffangwanne gesammelt, die unterhalb des Rotors im Bereich der Klemmhalterungen im Gestell angeordnet und mit einem Sammelbehälter für die Restflüssigkeit verbunden ist.
Obwohl die Verriegelungseinrichtung in unterschiedlicher Weise konstruktiv gestaltet werden kann, weil es ja lediglich um ein drehfestes Halten des Rotors für eine vorgegebene Zeitspanne geht, werden besonders einfache Konstruktionsbedingungen dann erreicht, wenn die Verriege- lungseinrichtung aus einem dem Gestell zugeordneten, im Verriegelungssinn federbelasteten Sperriegel besteht, der mit einer am Rotor vorgesehenen Rastausnehmung zusammenwirkt. Die Federbelastung des Sperriegels bedingt eine selbständige Verrastung nach jeder Umdrehung. Zur Entriegelung muss der Sperriegel entgegen der Belastung der Verriegelungsfeder beaufschlagt werden, was nach dem Ablaufen des Zeitgliedes von Hand aus oder elektromagnetisch erfolgen kann. Besonders einfache Handhabungsbedingungen ergeben sich, wenn diese Entriegelung über das Zeitglied selbst gesteuert wird.
Das Zeitglied kann nach dem Einrasten der Verriegelungsein- richtung von Hand aus ausgelöst werden. Vorteilhaftere Betriebsbedingungen ergeben sich aller- dings, wenn das Zeitglied in Abhängigkeit von der Stellung der Verriegelungseinrichtung betätigt wird, weil in diesem Fall nach jeder Umdrehung die zeitliche Sperre der Rotordrehung automatisch ausgelöst wird.
Zum Öffnen der Klemmhalterungen kann die Öffnungseinrichtung aus einem Betätigungsan- schlag für mit den Klemmhalterungen antriebsverbundene Betätigungshebel bestehen. Werden die Klemmhalterungen bei einem Drehungsschritt des Rotors an der Öffnungseinrichtung vorbeibe- wegt, so werden die Betätigungshebel über den Betätigungsanschlag gegen die Kraft der Feder- beaufschlagung der Klemmhalterungen verschwenkt und die Klemmhalterungen geöffnet, so dass ein der Öffnungseinrichtung zugeordneter Auswerfer die Flüssigkeitsbehälter aus der Klemmhalte- rung lösen und gegen die zentrale Rotoröffnung fördern kann. Der Auswerfer kann dabei als Ab- streifer ausgebildet sein, der gegen die zentrale Rotoröffnung weist, was einfache Konstruktions- bedingungen sicherstellt.
Zusätzlich kann der Rotor eine gegen die zentrale Rotoröffnung abfallen- de Gleitfläche für die Flüssigkeitsbehälter bilden, wobei es sich empfiehlt, auch die Aufnahmeach- se der Klemmhalterungen gegen die Rotorachse einwärts zu neigen, damit die Flüssigkeitsbehälter nicht nur über den Abstreifer, sondern auch schwerkraftbedingt gegen die zentrale Rotoröffnung geführt werden.
Ist der Öffnungseinrichtung für die Klemmhalterungen in Drehrichtung des Rotors eine Markie- rungseinrichtung für die Flüssigkeitsbehälter vorgeordnet, so können die über die anmeldungsge- mässe Vorrichtung entleerten Flüssigkeitsbehälter aufgrund ihrer Markierung von anderen Flüssig- keitsbehältern, die keiner solchen Restentleerung unterworfen wurden, unterschieden werden.
Besonders günstige Markierungsverhältnisse ergeben sich, wenn die Markierungseinrichtung ein Markierungsrad mit über den Umfang verteilten Markierungsschneiden oder-spitzen aufweist, weil in diesem Fall die Flüssigkeitsbehälter bleibend markiert werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Restentleerung von Flüssigkeitsbehältern in einem Axialschnitt,
Fig. 2 diese Vorrichtung in einer zum Teil aufgerissenen Draufsicht und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2 in einem grösseren Massstab.
Die dargestellte Vorrichtung zur Restentleerung von Flüssigkeitsbehältern 1 weist ein Gestell 2 auf, in dem ein Rotor 3 drehbar gelagert ist. Zu diesem Zweck ist das Gestell 2 mit einem oberen einspringenden Ringflansch 4 versehen, der im Bereich seines Innenrandes mit Lagerrollen 5 versehen ist, die den ringförmigen Rotor 3 in einer Umfangsnut drehbar abstützen. Der Rotor 3 besteht im wesentlichen aus einem ringförmigen, mit Hilfe der Rollen 5 gelagerten Boden 6 und einem Mantelring 7, der das Gestell 2 aussen übergreift und mit einer umlaufenden Griffstange 8 ausgerüstet ist, über die der Rotor 3 von Hand aus gedreht werden kann, und zwar lediglich in einer Drehrichtung 9. Diese Drehrichtungsvorgabe kann beispielsweise durch einen Freilauf, eine nur in einer Richtung wirksamen Bremse oder ein Ratschengesperre sichergestellt werden.
Im Boden 6 des Rotors 3 sind über den Umfang verteilte Aufnahmeöffnungen 10 für die Flüs- sigkeitsbehälter 1 vorgesehen, die mit ihren Ausgiessansätzen 11 durch die Aufnahmeöffnungen 10 hindurch in Klemmhalterungen 12 eingreifen, die zangenartig zusammenwirkende Klemmbacken
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bilden und über eine Klemmfeder 13 beaufschlagt werden. Zum Öffnen dieser Klemmhalterungen 12 ist mit einem der paarweise zusammenwirkenden Klemmbacken ein Betätigungshebel 14 verbunden, über den die zugehörige Klemmbacke gegen die Kraft der Klemmfeder geöffnet wer- den kann. Unterhalb der Klemmhalterungen 12 bildet der Ringflansch 4 des Gestells 2 eine Auf- fangwanne 15, die über eine Ableitung 16 mit einem Sammelbehälter 17 für die aus den Flüssig- keitsbehältem 1 auslaufende Restflüssigkeit in Strömungsverbindung steht.
Der sich oberhalb des Bodens 6 innerhalb des Mantelringes 7 ergebende Aufnahmeraum 18 für die Flüssigkeitsbehälter 1 ist durch eine Abdeckung 19 verschlossen, die am Ringflansch 4 des Gestells 2 befestigt ist und sich daher nicht mit dem Rotor 3 mitdreht. Gemäss der Fig. 1 wird die Abdeckung 19 von den entsprechend verlängerten Achsbolzen 20 der Rollen 5 getragen. Die Abdeckung 19 lässt lediglich eine Ladeöffnung 21 frei, so dass jeweils nur ein Flüssigkeitsbehälter 1 durch die von der Ladeöffnung 21 freigegebene Aufnahmeöffnung 10 des Rotorbodens 6 in die zugehörige Klemmhalterung 12 eingesetzt werden kann, wie dies der Fig. 2 zu entnehmen ist.
Wird der Rotor 3 in der Drehrichtung 9 weitergedreht, bis die nächste Aufnahmeöffnung 10 in den Be- reich der Ladeöffnung 21 gelangt, so ist der vorher eingesetzte Flüssigkeitsbehälter 1 durch die Abdeckung 19 dem Zugriff entzogen.
Nach jeder vollen Umdrehung des Rotors 3 wird dieser mit dem Gestell 2 verriegelt. Die hiefür vorgesehene Verriegelungseinrichtung 22 weist einen über eine Verriegelungsfeder 23 belasteten Sperriegel 24 auf, der mit einer Rastausnehmung 25 zusammenwirkt. Da die auf der Innenseite des Mantelringes 7 vorgesehene Rastausnehmung 25 mit entsprechenden Anlaufflächen für den Sperriegel 24 versehen ist, rastet der dem Gestell 2 zugehörige Sperriegel 24 beim Vorbeidrehen der Rastausnehmung 25 selbständig ein.
Mit dem Einrasten des Sperriegels 24 in die Rastaus- nehmung 25 wird ein Zeitglied 26 ausgelöst, das die Entriegelung des Sperriegels 24 erst nach einer vorgegebenen Zeitspanne freigibt. Über ein Anzeige- und Eingabefeld 27 kann nach Ablauf der eingestellten Zeitspanne der Sperriegel 24 entgegen der Federkraft der Verriegelungsfeder 23 entriegelt werden, wenn nicht für eine selbständige Entriegelung durch das Zeitglied 26 gesorgt wird. Mit der Drehung des Rotors 3 aus seiner Verriegelungsstellung wird die Verriegelungsfeder 23 wieder freigegeben, so dass nach der nächsten Umdrehung des Rotors 3 sich die zeitliche Verriegelung des Rotors 3 wiederholt.
Im Bereich der sich unmittelbar vor der Ladeöffnung 21 befindlichen Klemmhalterung 12 ist ei- ne Öffnungseinrichtung 28 vorgesehen, die gemäss der Fig. 2 aus einem Betätigungsanschlag 29 für den jeweiligen Betätigungshebel 14 der Klemmhalterungen 12 besteht. Wird demnach eine auf der Unterseite des Bodens 6 des Rotors 3 angeordnete Klemmhalterung 12 am Betätigungsan- schlag 29 vorbeigedreht, so wird der Betätigungshebel 14 gegen die Kraft der Klemmfeder 13 geöffnet und der Flüssigkeitsbehälter 1 freigegeben, der durch einen Auswerfer 30 gegen die zentrale Öffnung 31 des Rotors 3 gefördert wird und in einen Sammelbehälter 32 abfällt, wie er in der Fig. 1 strichtpunktiert angedeutet ist.
Der dem Gestell 2 zugehörige Auswerfer 30, der auf der Unterseite der Abdeckung 19 angeordnet ist, aber auch am Ringflansch 4 des Gestells 2 befestigt sein kann, besteht im einfachsten Fall aus einem radial einwärts gerichteten Abstreifer 33. Da der Boden 6 des Rotors 3 konisch gegen die zentrale Rotoröffnung 31 hin abfällt und auch die Auf- nahmeachsen der Klemmhalterungen 12 gegen die Rotorachse einwärts geneigt sind, wird die Förderung der Flüssigkeitsbehälter gegen die Rotoröffnung 31 hin schwerkraftbedingt unterstützt.
Der Boden 6 bildet dabei eine Gleitfläche 34 für die entleerten Flüssigkeitsbehälter 1.
Vor dem Öffnen der Klemmhalterungen 12 werden die in den Klemmhalterungen festgehalte- nen Flüssigkeitsbehälter 1 an einer Markierungseinrichtung 35 vorbeibewegt, die in der Fig. 3 näher dargestellt ist. Diese Markierungseinrichtung 35 besteht im wesentlichen aus einem frei drehbar gelagerten Markierungsrad 36, das mit Schneiden oder Spitzen 37 in die Flüssigkeitsbe- hälter 1 einschneidet und diese entsprechend markiert.
Ein im Bereich der Ladeöffnung 21 in den Rotor 3 eingesetzter Flüssigkeitsbehälter 1 wird so- mit schrittweise von der Ladeöffnung 21 zur Öffnungseinrichtung 28 bewegt, um dann in den Sammelbehälter 32 abgeworfen zu werden. Da während dieses Umlaufes der Rotor 3 gegenüber dem Gestell 2 für eine durch das Zeitglied 26 vorgegebene Zeitspanne verriegelt wird, ist sicherge- stellt, dass jeder Flüssigkeitsbehälter 1 während einer vorgegebenen Mindestzeitspanne in einer durch die Klemmhalterungen 12 vorgegebenen Entleerungslage gehalten wird, was eine weitge- hende Entleerung der Flüssigkeitsbehälter 1 von Flüssigkeitsresten erlaubt. Über die Einstellung
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der Verriegelungszeitspanne kann der Entleerungsgrad den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, weil es lediglich darum geht die Flüssigkeitsbehälter 1 während einer über das Zeitglied 26 vor- gebbaren Zeitspanne zu entleeren, und zwar ohne Zugriffsmöglichkeiten auf die Flüssigkeitsbehäl- ter, so dass ein Missbrauch ausgeschlossen werden kann. Es kann daher das Zeitglied als mechani- sches Uhrwerk oder als digitale Schaltuhr ausgebildet werden, wobei die Betätigung der Verriege- lungseinrichtung mechanisch, über ein Druckmittel oder elektromagnetisch erfolgen kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Restentleerung von Flüssigkeitsbehältern, insbesondere für Schmieröl, mit einem Gestell, das eine Aufnahme für die mit einem Ausgiessansatz versehenen Flüssig- keitsbehälter und einen Sammelbehälter für die aus den Flüssigkeitsbehältern ausfliessen- de Restflüssigkeit aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme aus einem im
Gestell (2) um eine vertikale Achse drehbar gelagerten, ringförmigen Rotor {3) mit um die
Drehachse verteilten, im Schliesssinn federbeaufschlagten Klemmhalterungen (12) für die
Ausgiessansätze (11 ) der Flüssigkeitsbehälter (1 ) besteht, dass das Gestell (2) oberhalb des
Rotors (3) eine lediglich eine Ladeöffnung (21 freigebende Abdeckung (19) und unterhalb der im Bereich von Aufnahmeöffnungen (10) vorgesehenen Klemmhalterungen (12) des
Rotors (3)
eine an den Sammelbehälter (17) angeschlossene, ringförmige Auffangwanne (15) trägt, dass das Gestell (2) in Drehrichtung (9) des nur in einer Drehrichtung (9) antreib- baren Rotors (3) vor der Ladeöffnung (21) eine Öffnungseinrichtung (28) für die Klemmhal- terungen (12) sowie einen die freigegebenen Flüssigkeitsbehälter (1) gegen die zentrale
Rotoröffnung (31) fördernden Auswerfer (30) aufnimmt und dass zwischen dem Rotor (3) und dem Gestell (2) eine nach einer Rotorumdrehung selbständig einrastende, nur über ein Zeitglied (26) lösbare Verriegelungseinrichtung (22) vorgesehen ist.