AT409907B - Motorantrieb für zu bewegende bzw. beweglich gelagerte gegenstände - Google Patents

Motorantrieb für zu bewegende bzw. beweglich gelagerte gegenstände Download PDF

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AT409907B
AT409907B AT0008199A AT8199A AT409907B AT 409907 B AT409907 B AT 409907B AT 0008199 A AT0008199 A AT 0008199A AT 8199 A AT8199 A AT 8199A AT 409907 B AT409907 B AT 409907B
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/32Operating, guiding, or securing devices therefor
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Steuereinheit gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. 



   Jalousie-Motoren bzw. Motorantriebe für bewegliche Gegenstände, wie z. B. Jalousien, Türen, Fenster od. dgl., mit Einphasenwechselstrommotoren, welche über zwei Erregerwicklungen verfügen, sind bekannt. Aus der FR 2 606 229 A1 ist eine Steuereinheit für einen Einphasenwechselstrommotor zum Antrieb von Jalousien bekannt, wobei die Steuereinheit mit einer Zündeinrichtung zündbare Triacs enthält. Aus der DE 25 36 169   A 1   sind ebenfalls durch Triacs gesteuerte Einphasenwechselstrommotoren für den Antrieb von Jalousien bekannt. Bei derartigen Anordnungen wird der Einphasenwechselstrommotor mittels mechanischer Schaltelemente, z. B. Relais angesteuert, die die Stromzufuhr zum Motor schalten. In dieser Stromzufuhr sind weitere mechanische Schaltelemente,   z.

   B. als   Endschalter, angeordnet, die vom Gegenstand betätigbar sind, abhängig von den Stellungen des Gegenstandes. Jede der einzelnen Erregerwicklungen des Einphasenwechselstrommotors wird somit über zumindest zwei in Serie geschaltete mechanische Schaltelemente mit Strom versorgt. Derartige Schaltungen sind platzaufwendig,   störungsanfällig,   energie-und kostenaufwendig und nicht übermässig bedienungsfreundlich. 



   Es bestehen bei der Ansteuerung derartiger Einphasenwechseistrommotoren mittels elektronischer Schalteinheiten, die anstelle der mechanischen Schaltelemente eingesetzt werden   konnen,   Schwierigkeiten im Hinblick auf den Schutz dieser elektronischen Schalteinheiten vor im Motor auftretenden Überspannungen. Des weiteren tritt bei hohen Strömen ein Verschweissen der in der Stromzufuhr zu dem Einphasenwechselstrommotor vorgesehenen als Endschalter dienenden Schaltelemente auf. Mit einer mit elektronischen Schalteinheiten bzw. -elementen vor sich gehenden Ansteuerung bzw. Schaltung des Einphasenwechselstrommotors soll die Möglichkeit geboten werden, eine Schaltung des Einphasenwechselstrommotors mittels auf Niederspannungs-BusSystemen übertragenen Spannungsimpulsen bzw. Signalen vorzunehmen. 



   Erfindungsgemäss werden diese Ziele bei einer Steuereinheit der eingangs genannten Art dadurch erreicht, wenn diese durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Merkmale gekennzeichnet ist. 



   Durch die vorgesehenen NTC-Widerstände und/oder Drosseln wird eine Rückwirkung von in den Erregerwicklungen im Emphasenwechselstrommotor auftretenden Spannungen bzw. ein zu rascher Stromanstieg in den vorgeschalteten elektronischen Schalteinheiten vermieden, womit die   Tnac   bzw. die diese Triac steuernde Zündeinrichtung, insbesondere Optokoppler-Triac, geschützt werden. Des weiteren können aufgrund der elektronischen Ansteuerung bzw. Schaltung Gruppenfunktionen und ein automatisch gesteuertes Bewegen der Gegenstände erreicht werden. 



   Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. 



   In der Zeichnung ist ein an eine Wechselstromversorgung 15 angeschlossener Einphasenwechselstrommotor M dargestellt. Der Stromanschluss 15 umfasst eine Phase R und einen NullLeiter 0. Der Einphasenwechselstrommotor M besitzt zwei Erregerwicklungen 16,16', von denen die einen Enden verbunden und mit der Stromversorgung 15, vorzugsweise dem Null-Leiter 9, direkt verbunden sind Mit den beiden Erregerwicklungen 16,   16'kann,   je nach Anschluss einer dieser Erregerwicklungen 16,   16'an   den Stromanschluss 15, vorzugsweise die Phase R, der Rotor des Motors M in Drehbewegungen mit entsprechend entgegengesetzter Drehrichtung versetzt werden.

   Aus diesem Grund umfasst die erfindungsgemässe Steuereinrichtung auch zwei Schaltenheiten 6 und 6', die jeweils über eigene Anschlussleitungen 17,   17'an   eine der Erregerwicklungen 16, 16'angeschlossen werden, mit diesen Schalteinheiten 6,   6'kann   jeweils eine der beiden Erregerwicklungen 16,   16'an   die Stromversorgung 15, vorzugsweise die Phase R, angeschlossen werden. Die belden schalteinheit-nahen Enden der Erregerwicklungen 16,   16'sind   über einen Kondensator 14 miteinander verbunden. 



   Zusätzlich zu diesen Schalteinheiten 6 und 6', mit denen die Stromversorgung zu der jeweiligen Erregerwicklung 16, 16'geschaltet werden kann, sind in Serie zu den Schalteinheiten 6,   6'von   dem Gegenstand G betätigbare Schalter 1, l'vorgesehen, insbesondere in den Anschlussleitungen 17, 17'oder zwischen diesen Leitungen 17,   17'und   den Anschlüssen der Erregerwicklungen 16, 16', mit denen ebenfalls die Stromversorgung zu jeder der Erregerwicklungen 16, 16'geschaltet werden kann Bei diesen Schaltern 1, 1', insbesondere Relais, handelt es sich um Positions- bzw Endschalter, die vom Gegenstand G in Abhängigkeit von seiner Lage betätigt werden.

   Bei Öffnen dieser Schalter 1, l'wird die Stromzufuhr zu der jeweiligen Erregerwicklung 16,   16'auch   dann unterbrochen, wenn die   Schalteinheiten   6,   6'die   jeweilige Erregerwicklung 16,   16'mit   dem Strom- 

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 anschluss 15 verbunden hat bzw hält. Diese Schalter 1, l'befinden sich üblicherweise in Schliessstellung. 



   Jede der Schalteinheiten 6,   6'ist Teil   einer Einheit S, S', die Einheiten S bzw. S'entsprechen einander und bilden die   erfindungsgemässe   Schalteinheit. Mit 11,   11'ist   eine Anschlussstelle für einen Bus 18 bezeichnet, auf dem ein Schaltsignal J, J',   z. B.   ein Spannungsimpuls, übertragen wird, welches Schaltsignal einer Zündeinheit 9,9',   z. B.   einer Leuchtdiode, zugeführt ist. Bel dem Schaltsignal kann es sich   z. B.   um ein auf einem Niederspannungs-Bus 18 weitergeleitetes Signal J, J'handeln, mit dem die Leuchtdiode 9, 9'gezündet wird, welche ihrerseits einen OptokopplerTriac 8, 8'zündet.

   Der Optokoppler-Triac 8, 8'zündet seinerseits einen Triac 6,6', der in seinem leitenden Zustand die Phase R über eine Sicherung 13 und dem Schalter 1, l'mit der jeweiligen Erregerwicklung 16, 16'verbindet. Es ist möglich, unterschiedliche bzw. andere Zündeinrichtungen 8,   8' ;   9, 9'fur die Triac 6, 6'einzusetzen. 



   Bei gezündetem Triac 6 und geschlossenem Schalter 1 der Einheit S dreht sich der Rotor des Motors M in eine   Drehrichtung ; die   Drehbewegung des Motors endet in dem Moment, in dem der dem gezündeten Triac 6 nachgeschaltete Schalter 1 durch die Bewegung des Gegenstandes in eine vorgegebene Lage geöffnet wird ; zu diesem Zeitpunkt wird auch der gezündete Triac 6 in seinen nicht-leitenden Zustand rückversetzt. 



   In gleicher Weise führen die Bauteile der Einheit S'ihre Tätigkeit aus. Wird durch ein Signal J', das bei der Anschlussstelle   11'einlangt,   die Leuchtdiode 9'eingeschaltet und über den Opto-   koppler-Triac   8'der Triac 6'gezündet und bei geschlossenem Schalter l'die Erregerwicklung 16' mit der Phase R verbunden, so vollführt der Rotor des Motors M eine Drehbewegung mit einer zur oben erwähnten Drehrichtung entgegengesetzten Richtung so lange aus, bis durch die Bewegung des Gegenstandes G der Schalter   l'geöffnet,   der Triac 6'gelöscht und die Drehbewegung des Rotors beendet wird. 



   Mit 7 und   7'sind   Schutzwiderstände und mit 4,5 bzw. 4',   5'sind   Filter bzw. Schutzbeschaltungen für den Triac 6, 6'vorgesehen. 



   Dem Triac 6, 6'sind jeweils Varistoren 12, 12'parallel geschaltet, um einen Überspannungsschutz zu erreichen. 



   Wesentlich für die erfindungsgemässe Steuereinheit, insbesondere für deren Einsatz zur Steuerung von Jalousiemotoren, ist es, dass die Schaltung der jeweiligen Erregerwicklungen 16,   16'bzw   ihr Anschluss an die Stromversorgung nicht mittels mechanischer Schalteinheiten, sondern mittels elektronischer Schaltelemente, d. h. Triac, unter Ausschluss des Einsatzes von mechanischen   Schalteinheiten   erfolgt. Nur als Endschalter 1, 1', die vom Gegenstand betätigt werden, werden mechanische Schalteinheiten eingesetzt. 



   Die Schalter 1, l'sind üblicherweise geschlossen und lediglich in zwei bestimmten Stellungen bzw. Endlagen des Gegenstandes G, insbesondere vorgegebenen Endstellungen einer Jalousie oder eines Rolladens, wird jeweils einer dieser Schalter 1,   l'geöffnet.   Soferne zum Zeitpunkt, zu dem die beiden Schalter 1, l'geschlossen sind, eine der Erregerwicklungen 16,   16'durch   Durchschaltung eines der Triac 6, 6'an die Stromversorgung 15 angeschlossen wird und damit der Rotor des Motors M in Drehung versetzt wird, wird in der jeweils anderen Erregerwicklung eine Spannung induziert, welche die Betriebsspannung der stromversorgten Erregerwicklung beträchtlich überschreiten und sich schädlich auf den Triac 6 bzw.

     6'bzw.   den jeweiligen Optokoppler-Triac 8, 8'auswirken kann, welche der nicht stromversorgten Erregerspule vorgeschaltet sind. Derartige Triac 6,   6'und Optokoppler-Triac   8,   8'sind   jedoch vorteilhaft einsetzbar, um   z. B.   mit Leuchtdioden 9,   9'eine   einfache Schaltung des Einphasenwechselstrommotors M vornehmen zu können. 



   Ferner wird beim Öffnen eines der Endschalter 1, l'die Stromversorgung zu der stromversorgten Erregerwicklung 16, 16'unterbrochen, wodurch das Spulenfeld zusammenbricht und in der jeweils anderen Erregerwicklung eine beträchtlich hohe Spannung induziert wird, die einen beträchtlichen und plötzlich einsetzenden Stromfluss durch die an diese Erregerwicklung angeschlossenen Triac 6, 6'bzw. Varistor 12, 12'bedingt. 



   Wenn der Motor aus einer Endstellung in die andere Richtung zu drehen beginnt und der geoffnete Endschalter wieder schliesst, entladt sich der Kondensator 14 uber den Triac 6, 6'und/oder den Optokoppler Triac 8,   8'und   der übermässige Stromfluss kann diese Bauteile beschädigen bzw. führt zu einem Verschweissen der Schalt-Kontakte der Endschalter 1,1'. 



   Um die daraus resultierenden Schwierigkeiten zu vermeiden, ist zwischen den jeweiligen Triac 

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 6, 6'und die an diesen jeweils angeschlossenen Erregerwicklung 16, 16'ein NTC-Widerstand 2 bzw. 2'geschaltet und/oder zwischen den jeweiligen Triac 6,   6'und   das jeweils angeschlossene Ende der Erregerwicklung 16, 16'eine Drossel 3 bzw. 3'geschaltet. Es zeigte sich in der Praxis, dass die Einschaltung des NTC-Widerstandes 2, 2'wichtiger ist, als die Anordnung einer Drossel 3, 3'. Optimal ist die Anordnung eines NTC-Widerstandes 2, 2' und einer Drossel 3,3'
Der NTC-Widerstand 2, 2'besitzt eine gewisse Zeitkonstante und wirkt einem schnellen Stromanstieg beim Öffnen des jeweiligen Endschalters 1, l'entgegen.

   Die Drossel 3, 3'wirkt gegen die in der nicht an die Stromversorgung angeschlossenen Erregerwicklung 16, 16'induzierten Leerlaufspannungen, insbesondere gegen zu grosse Spannungsanstiegsgeschwindigkeiten, die Fehlzündungen bzw. Überkopfzündungen des Triac 6, 6'bewirken würden. Hohe, plötzlich auftretende Ströme sind auch ungünstig für die eingesetzten Varistoren 12,12', die vorgesehen sind, um den Spannungsabfall am Optokoppler-Triac 8, 8'zu begrenzen, um Beschädigungen desselben zu vermeiden. Gerade in dem Moment, in dem durch die erfolgte Induktion und dem hohen Spannungsanstieg in der Erregerwicklung 16,   16'ein   grosser Strom durch die jeweilige Einheit S, S' fliessen würde, besitzt der NTC-Widerstand 2, 2'seinen grössten Widerstandswert ; nachdem sich der NTC-Widerstand 2, 2'innerhalb kurzer Zeit,   z.

   B.   einiger Sekunden erwärmt hat, nimmt dessen Widerstandswert ab, zu welchem Zeitpunkt die induzierte Spannung bereits teilweise abgebaut worden ist. Während des Stromanstieges besteht genügend Zeit, um den Strom über den Widerstand 7, 7'bzw. den Varistor 12, 12'abzuleiten, sodass ein Verschweissen der Schalter 1, l'oder eine Beschädigung von Bauteilen hintangehalten wird. Der Varistor 12, 12'reduziert dabei die Spannungsbelastung des jeweiligen Triac 6,   6'auf   einen der Netzspannung entsprechenden Spannungswert. 



   Aufgrund der Drossel 3,   3'kann   sich die in der nicht an die Stromversorgung angeschalteten Erregerwicklung 16,   16'tnduzierte Leerlaufspannung   nicht sofort bzw. nur langsam ansteigend an der Einheit S, S'aufbauen und der Varistor 12,   12'hat   genügend Zeit, um durch einen entsprechenden Spannungsabbau die Belastung des Triac 6,   6'auf   einem zulässigen Wert zu halten. 



   Diese Ausführungen gelten für die Einheiten S, S'in gleicher Weise
Die erfindungsgemässe Beschaltung eines Motorantriebes mit Drosseln 3,   3'bzw   NTCWiderständen 2,   2'ist,   insbesondere für Motorantriebe für Jalousien mit Einphasenwechselstrommotoren von Vorteil, da dazu wahlweise Drehrichtungen des Rotors relativ abrupt hintereinander geschaltet werden können und insbesondere in den Endbereichen der Bewegung der zu steuernden Jalousie, ein Öffnen und Schliessen des Endschalters 1, l'relativ rasch aufeinander folgen kann. Mit dieser Beschaltung werden die im Motor auftretenden hohen Spannungen bzw. rasch ansteigenden Ströme von den Triac In den Einheiten S, S'abgehalten und diese Bauteile geschützt. 



   Die vorliegende Steuereinheit ist besonders gut geeignet, um mit Niederspannungssignalen J, J'einen elektrisch getrennten Hochspannungsstromkreis anzusteuern und damit einen Einphasenwechselstrommotor M zu schalten, ohne dass die   Strom- und Spannungsverhältnisse   des Motors M eine Rückwirkung auf die Einheiten S, S'bzw. den galvanisch getrennten Niederspannungsstromkreis haben. 



   Die Schalter 1,   l'können   Teil der erfindungsgemässen Steuereinheit oder des zu steuernden Motors M sein oder als unabhängige Bauteile installiert werden. Gleiches gilt für die Anschlussstellen 11, 11'sowie die Ubertragungseinheiten 9, 9'. Prinzipiell könnten die Triac 6, 6'anstelle von Niederspannungssignalen J, J',   z. B.   auch mittels einer tastenbetätigten LED gezündet werden. 

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Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Steuereinheit für einen Einphasenwechselstrommotor zum Antrieb von zu bewegenden bzw beweglich gelagerten Gegenstände (G), z. B. Jalousien, Türen, Fenster, Schieber od. dgl., wobei der Einphasenwechselstrommotor (M) zur Drehung des Rotors in entgegenge- setzte Drehnchtungen jeweils eine eigene Erregerwicklung (16,16') umfasst und die Steu- ereinheit für jede der Erregerwicklungen (16,16') einen eigenen Anschluss bzw. eine eige- ne Anschlussleitung (17,17') aufweist, wobei jeder Anschluss bzw. jede Anschlussleitung (17,17') über eine eigene elektronische Schalteinheit (6,6') mit einer Stromversor- <Desc/Clms Page number 4> gung (15) bzw.
    einer Phase (R, 0) verbindbar ist, wobei zwischen jeder der beiden Erre- gerwicklungen (16,16') und der ihr vorgeschalteten Schalteinheit (6,6') jeweils ein vom bewegten Gegenstand (G) betätigbarer Schalter (1, 1'), vorzugsweise Endschalter, ange- ordnet Ist, wobei die anschlussseitigen Enden der beiden Erregerwicklungen (16,16') über einen Kondensator (14) verbunden sind, wobei die der jeweiligen Erregerwicklung (16,16') vorgeschaltete Schalteinheit (6,6') von einem mit einer Zündeinrichtung (8,8'), z. B.
    Opto- koppler-Triac, zündbaren Triac (6,6') gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der An- schlussleitung (17,17') dem Tnac (6,6') nachgeschaltet bzw. zwischen dem Triac (6,6') und der Erregerwicklung (16,16'), vorzugsweise zwischen dem Triac (6,6') und dem Schalter (1, 1'), ein NTC-Widerstand (2,2') und/oder eine Drossel (3,3') angeordnet sind.
  2. 2. Steuereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Tnac (6,6') ein Va- ristor (12,12') parallel geschaltet ist.
  3. 3. Steuereinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die anschluss- bzw. triac-fernen Enden der Erregerwicklungen (16, 16') miteinander verbunden und direkt an die Stromversorgung (15) bzw. Phase (R, 0) angeschlossen sind.
  4. 4. Steuereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dros- sel (3,3') eine Induktivität von 10 ils bis 100/lH besitzt.
  5. 5. Steuereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zünd- einrichtung (8, 8') des Triac (6,6') von einem Zündüberträger gebildet ist.
  6. 6. Steuereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zünd- einrichtung (8,8') von einem auf einem Bussystem übertragenen Niederspannungssignal, gegebenenfalls mittels eines LED (9,9') auslösbar bzw. einschaltbar ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2536169A1 (de) * 1975-08-13 1977-03-03 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zum gleichzeitigen, fehlstromfreien betrieb einer mehrzahl von stellantrieben
FR2606229A1 (fr) * 1986-10-29 1988-05-06 Sari Ingenierie Systeme de commande d'un moteur asynchrone monophase destine a l'entrainement d'un objet tel qu'un store du type a lames orientables

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