<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung bezieht sich auf ein Möbelscharnier mit einem auf einer Grundplatte gelagerten Scharnierarm, mit U-förmigem Querschnitt, der mittels Gelenkhebel od. dgl. mit einem türseitigen Anschlagteil, beispielsweise einen Scharniertopf verbunden ist, wobei die Grundplatte im montierten Zustand mit einer Montagefläche an einer Möbelseitenwand anliegt und in den Scharnierarm eine Fugenverstellschraube eingeschraubt ist, die in einem Zwischenstück drehbar, aber in axialer Richtung unverschieblich verankert ist und mit der die Position des Scharnierarms in einer zur Montagefläche der Grundplatte senkrechten Ebene zur seitlichen Verstellung einer Türe veränderbar ist, wobei eine Führung vorgesehen ist, die den Scharnierarm in dessen Längsrichtung führt und eine weitere Führung,
durch die der Scharnierarm bei einer Verdrehung der Fugenverstellschraube sowohl parallel zur Montagefläche der Grundplatte verschoben als auch in einer senkrecht zu dieser Montagefläche ausgerichtete Ebene verschwenkt wird.
Im allgemeinen wird bei Scharnieren der Scharnierarm mittels einer Klemmschraube auf der Grundplatte oder einem Zwischenstück befestigt. Damit eine Verstellung des Scharnierarmes in der Tiefe des Möbels möglich ist, ragt diese Klemmschraube durch ein Langloch im Scharnierarm.
Die Verstellmöglichkeit des Scharnierarmes in der Tiefe des Möbels wird durch die Länge dieses Langloches bestimmt.
Weiters ist im allgemeinen eine Verstellmöglichkeit für die Position des Scharnierarmes relativ zur Grundplatte in der Richtung der Möbelfuge, d. h. senkrecht zur Seitenwand des Möbels vorgesehen. Diese Verstellung wird durch eine sogenannte Fugenverstellschraube erreicht, die in einem Muttergewinde des Scharnierarmes lagert und mit ihrem Kopf in einer Aussparung der Grundplatte oder des Zwischenstückes gehalten ist.
In neuerer Zeit sind die Scharnierarme im allgemeinen nicht unmittelbar auf der Grundplatte gelagert, sondern mittelbar über ein Zwischenstück, das sich zwischen dem Scharnierarm und der Grundplatte befindet.
Beispiele für ein derartiges Scharnier sind in der WO 86/02402 A 1 gezeigt. Diese Art von Scharnier ermöglicht es, beim Zusammenbau des Möbels, d. h. beim Einhängen der Möbeltür den Scharnierarm zusammen mit dem daran befestigten Zwischenstück schnell und werkzeuglos an einer Grundplatte, die an einer Möbelseitenwand befestigt ist, zu verankern. Dennoch kann anschliessend, falls notwendig, die Position des Scharnierarmes relativ zur Grundplatte (und zum Zwischenstück) nach Lösen einer Klemmschraube durch die Fugenverstellschraube erfolgen.
Es hat sich als nachteilig erwiesen, dass bei einer Seiteneinstellung der Türe, d. h. bei der Fugenverstellung, der Scharnierarm durch Verdrehen der Fugenversteiischraube verschwenkt wird.
So kann der Scharnierarm relativ zur Türe eine stumpfwinkelige Stellung einnehmen, die einer leichten Türöffnung entspricht, obwohl die Türe an den Korpusteilen anliegt und sich in ihrer geschlossenen Stellung befindet. Eine seitliche Verstellung des Scharnierarmes in bezug auf die Möbelseitenwand kann daher dazu führen, dass die Türe entweder zur weit von der Stirnkante der Möbelseitenwand abgehoben wird oder an dieser klemmt. Es kann dadurch auch die Funktion einer im Scharnier eingebauten Zuhaltevorrichtung beeinträchtigt werden.
Bei diesen Scharnieren ist es daher notwendig, nach jeder Seitenverstellung der Türe bzw. des Scharnierarmes die Position des Scharnierarmes auf der Grundplatte in der Richtung der Tiefe des Möbels zu korrigieren. Eine derartige Einstellung ist umständlich und relativ zeitaufwendig.
Aus der EP 0 168 731 B ist ein Scharnier bekannt, bei dem eine Führung für den Scharnierarm vorgesehen ist, die bewirkt, dass sie bei einer Seitenverstellung der Position des Scharnierarmes dieser auch in der Tiefe des Möbels auf der Grundplatte versetzt wird. Nach der Tiefenverstellung des Scharnierarmes muss dieser im Zwischenstück mittels einer Klemmschraube festgeklemmt werden. Die Grundplatte ist zweiteilig ausgeführt. Bei diesem Scharnier kann ein bestimmter Scharnierarm nur auf einer dazu gehörigen Grundplatte verankert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Scharnier der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, dass der Scharnierarm auf einer Grundplatte verankert werden kann, die auch bei anderen Scharnieren Verwendung findet, beispielsweise auf einer Grundplatte, die bei einem Scharnier gemäss der WO 86/02402 A1 eingesetzt wird.
Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zwischen der Grundplatte und dem Scharnierarm zwei Zwischenstücke vorgesehen sind, wovon eines, wenn der Scharnierarm auf der Grundplatte verankert ist, auf der Grundplatte starr gehalten ist, indem dieses Zwischenstück auf der Grundplatte mit einem manuell betätigbaren federbeaufschlagten Riegelteil, vorzugsweise
<Desc/Clms Page number 2>
einem Kipphebel arretiert ist, während das zweite Zwischenstück auf dem ersten Zwischenstück in der Richtung der Tiefe des Möbels verschiebbar gelagert ist.
Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die beiden Zwischentücke U-förmigen Querschnitt aufweisen und ineinander geschoben sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass in dem auf der Grundplatte starr verankerten Zwischenstück ein parallel zur Drehachse des Scharniers ausgerichteter Bolzen lagert, der sowohl durch Führungsschlitze in den Seitenstegen des zweiten Zwischenstückes als auch durch Führungsschlitze in den Seitenstegen des Scharnierarmes ragt.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass am Mittelsteg des Scharnierarmes ein nach innen vorspringender Führungslappen ausgebildet ist, der in einem Schlitz in einem der Zwischenstücke geführt ist.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnung beschrieben. Es zeigen :
Die Fig. 1 eine Seitenansicht eines an einer Möbelseitenwand montierten und mit einer Türe verbundenen Scharniers, die Fig. 2 einen Schnitt durch das Scharnier senkrecht zur Möbelseitenwand und zur Türe, die Fig. 3 schaubildlich und auseinandergezogen die einzelnen Teile des Scharniers, die Fig. 4 einen Querschnitt durch die möbelwandseitigen Teile des Scharniers im Bereich der hinteren Verankerung des Scharnierarmes und der Zwischenstücke auf der
Grundplatte, die Fig. 5 einen Querschnitt durch die möbeiwandseitigen Teile des Scharnierarms im Be- reich der Fugenverstellschraube, die Fig.
6 einen Längsschnitt durch einen Scharnierarm und die darin verankerten Zwischen- stücke eines Scharniers gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 7 die Teile dieses Ausführungsbeispieles schaubildlich und auseinandergezogen, die Fig. 8 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Scharnierarm und die Zwi- schenstücke im Bereich der Tiefenverstellschraube, die Fig. 9 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemässen Scharnierarm und die Zwi- schenstücke im Bereich der Tiefenverstellschraube, wobei ein weiteres Ausfüh- rungsbeispiel der Erfindung gezeigt ist, die Fig. 10 eine Seitenansicht des hinteren Ende des Scharnierarmes, die Fig. 11 ein Schaubild eines erfindungsgemässen Scharnierarmes, die Fig. 12 einen Längsschnitt durch den Scharnierarm und die Zwischenstücke, die Fig.
12a den Ausschnitt a der Fig. 12 und die Fig. 13 schaubildlich und auseinandergezogen die scharnierarmseitigen Teile des Schar- niers.
Bei der Montage des erfindungsgemässen Möbeischarniers bzw. beim Einhängen der Türe 2 in einen Möbelkorpus wird vorerst eine Grundplatte 4 mit ihrer Montagefläche 55 an der Möbelseitenwand 1 befestigt. Der Scharniertopf 3 wird in eine Bohrung 27 der Türe 2 eingesetzt. Mit dem Scharniertopf 3 ist der Scharnierarm 10 über Gelenkhebel 23 gelenkig verbunden. Die Gelenkhe- bel 23 lagern scharnierarmseitig auf Scharnierachsen 24 und topfseitig auf Scharnierachsen 26.
In den Scharnierarm 10 sind zwei Zwischenstücke 5,17 eingehängt.
Vorne, d. h. an dem Ende, das der Scharnierachse zugewendet ist, ist das Zwischenstück 5 mit einem Stift 6 versehen, der in Montagelage in einer Kerbe 14 der Grundplatte 4 aufgenommen ist.
Beim Verankern der Türe 2 wird das Zwischenstück 5, das zusammen mit dem Zwischenstück 17 im Scharnierarm 10 verankert ist, mit dem Stift 6 in die Kerbe 14 eingehängt, wobei der Scharnierarm 10 sich in einem Winkel zur Grundplatte 4 befindet. Anschliessend wird der Scharnierarm 10 mit den Zwischenstücken 5,17 in die in der Fig. 2 gezeigte Stellung gekippt, wobei der am hinteren Ende gelagerte Kipphebel 7, der als Riegelteil dient, mit einem Arretiervorsprung in der hinteren Kerbe 25 der Grundplatte 4 einrastet.
Das Zwischenstück 5 ist etwa in seiner Mitte mit einem Positionierungsstift 11 versehen, der in Montagelage in einer korrespondierenden Ausnehmung 12 der Grundplatte 4 satt aufgenommen ist. Das Zwischenstück 5 ist dadurch spielfrei auf der Grundplatte 4 gehalten.
Die genaue Ausgestaltung der Verankerung des Zwischenstückes 5 und dessen Montage auf der Grundplatte 4 ist in der WO 86/02402 A1 genau beschrieben.
<Desc/Clms Page number 3>
Der Scharnierarm 10 ist mit einem Muttergewinde versehen, in dem die Fugenverstellschraube
13 lagert. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 5 sind die Zwischenstücke 5,17 ebenso wie der Scharnierarm 10 mit U-förmigem Querschnitt ausgeführt, wobei das Zwischenstück 17 das Zwischenstück 5 übergreift und beide Zwischenstücke 5,17 werden ihrerseits gemeinsam vom Scharnierarm 10 umgriffen und abgedeckt. Die Zwischenstücke 5,17 sind Funktionsteile des Scharnierarmes 10. Das Zwischenstück 17, das zwischen dem Scharnierarm 10 und dem Zwi- schenstück 5 angeordnet ist, weist an seinem vorderen Ende einen nach vorne offenen Schlitz 31 auf, in den die Fugenverstellschraube 13 mit ihrem Hals 15 eingeschoben ist. Die Fugenverstellschraube 13 ist somit mit ihrer Nut 15 im Zwischenstück 17 verankert.
Das Zwischenstück 5 ist bei der Fugenverstellschraube 13 mit einer Vertiefung 32 versehen, wobei sich der Fuss 16 der Fugenverstellschraube 13 am Boden der Vertiefung 32 abstützt.
Der Kipphebel 7, der von einer Feder 8 beaufschlagt wird, ist auf einer Achse 9 gelagert.
Die Achse 9 ist in Stanz- oder Bohrlöchern 28 des Zwischenstückes 5 gelagert und ragt durch nach hinten offene Längsschlitze 29 des Zwischenstückes 17 sowie durch geschlossene Längsschlitze 30 im Scharnierarm 10.
Die Achse 9 dient somit nicht nur der Lagerung des Kipphebels 7, sondern auch der Verankerung der beiden Zwischenstücke 5,17 im Scharnierarm 10.
Im vorderen Drittel des Zwischenstückes 17 sind in dessen Seitenstegen bajonettverschlussartige Schlitze 34 vorgesehen, in die an den Seitenstegen des Zwischenstückes 5 ausgebildete Zapfen 35 eingeschoben sind.
Das Zwischenstück 17 ist dabei derart auf dem Zwischenstück 5 verankert, das es über die Länge der Schlitze 29,34 parallel zur Montagefläche 55 der Grundplatte 4 auf dem Zwischenstück 5 verschiebbar ist.
Im Zwischenstück 5 lagert ein Exzenter 18, der durch ein parallel zur Scharnierachse ausgerichtetes Langloch 19 im Zwischenstück 17 ragt.
Durch Verdrehen des Exzenters 18 erfolgt die Tiefenverstellung des Scharnierarmes 10, wobei das Zwischenstück 17 auf dem Zwischenstück 5 ausschliesslich in der Richtung der Tiefe des Möbels verschoben wird. Der Scharnierarm 10 weist eine Öffnung 33 auf, die es ermöglicht, den Exzenter 18 mittels eines Schraubenziehers zu verdrehen.
Vorne, an seinem der Scharnierachse zugewendeten Ende ist das Zwischenstück 17 mit zwei seitlich vorspringenden Lappen 20 versehen.
Diese Lappen 20 weisen Schlitze 21 auf, die-wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich - bei auf der Grundplatte 4 montiertem Scharnierarm 10 schräg zur Montagefläche 55 der Grundplatte 4 verlaufen.
In diese Schlitze 21 ragt ein Stift 22, der in den Seitenstegen des Scharnierarmes 10 gehalten ist. Wird die Fugenverstellschraube 13 verdreht, wird der Scharnierarm 10 leicht verschwenkt.
Dadurch werden die Gelenkachsen 24 nicht nur senkrecht zur Möbelseitenwand 1 bewegt, sondern auch in der Richtung der Tiefe des Möbels versetzt. Wodurch auch der Abstand zwischen der Türe 2 und der Stirnkante der Möbelseitenwand 1 verändert wird. Wenn der Scharnierarm 10 vor der Fugenverstellung in der Richtung der Tiefe des Möbels korrekt positioniert war, dann wird diese Positionierung durch die Fugenverstellung gestört. Bei einem Scharnier gemäss dem bekannten Stand der Technik müsste daher nachjustiert werden.
Bei einem erfindungsgemässen Scharnier bewirkt das Verdrehen der Fugenverstellschraube 13 auch eine translatorische Bewegung des Scharnierarmes 10 relativ zur Möbelseitenwand 1. Diese translatorische Bewegung erfolgt aufgrund der Führungen für den Scharnierarm 10, die einerseits durch den Stift 22 und dem Schlitz 21 gegeben sind und andererseits durch den Stift 9 und die Schlitze 30.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 13 ist das verschiebbar gelagerte Zwischenstück 17 plattenförmig ausgeführt. Das Zwischenstück 5 ist wiederum mittels einer Achse 6 in die Grundplatte 4 eingehängt und am hinteren Ende des Zwischenstückes 5 ist der Kipphebel 7 gelagert, der das Zwischenstück 5 auf der Grundplatte 4 arretiert.
Das Zwischenstück 5 ist an seinem vorderen Ende mit einem Schlitz 31 versehen, in den die Fugenverstellschraube 13 mit ihrem Hals 15 eingehängt ist. Der Kopf 16 der Fugenverstellschrau- be stützt sich dabei innen im U-förmigen Zwischenstück 5 ab.
Das Zwischenstück 17 weist in seinem hinteren Bereich Haken 47 auf, mit denen es in gegen-
<Desc/Clms Page number 4>
gerichtete Haken 49 des Scharnierarmes 10 eingehängt ist (siehe Fig. 7 und 8).
Eine Tiefenverstellschraube 43 ragt durch ein Langloch 44 im Scharnierarm 10 und durch ein Langloch 46 im Zwischenstück 17 und ist in ein Muttergewinde 48 des Zwischenstückes 5 eingeschraubt.
Im vorderen Bereich weist das Zwischenstück 17 ein Langloch 45 auf, durch das die Fugenverstellschraube 13 ragt, wodurch die Verschiebung des Zwischenstückes 17 durch die Fugenverstellschraube 13 nicht behindert wird.
Am vorderen Ende ist das Zwischenstück 17 mit einem abgewinkelten Bereich 40 versehen, der einen Schlitz 41 aufweist. Der Bereich 40 ist in den Figuren der Zeichnungen nach oben, d. h. zum Mittelsteg des Scharnierarmes 10 gebogen. Der Schlitz 41 ist parallel zur Drehachse des Scharniers ausgerichtet.
Aus dem Mittelsteg des Scharnierarmes 10 ist ein Führungslappen 42 ausgestanzt, der wie insbesondere aus der Fig. 6 ersichtlich, durch den Schlitz 41 des Bereiches 40 ragt.
Der Fuhrungslappen 42 und der Bereich 40 mit dem Schlitz 41 bilden die Führung für den Scharnierarm 10, wenn die Fugenverstellschraube 13 verschraubt wird.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 10 erfolgt die Tiefenverstellung des Scharnierarmes 10 durch Lösen der Tiefenverstellschraube 43, worauf der Scharnierarm 10 relativ zum Zwischenstück 5 händisch verschoben wird.
Die Fig. 9 und 10 zeigen eine Variante der hinteren Führung für das Zwischenstück 17. Anstel- le der ineinandergreifenden Haken 47 und 49 ist der Scharnierarm 5 mit nach innen vorspringenden Noppen 50 versehen, die aus den Seitenstegen des Scharnierarmes 10 ausgestanzt sind. Die Noppen 50 bilden zusammen mit dem Mittelsteg des Scharnierarmes 10 eine Führung für das plattenförmige Zwischenstück 17 (Fig. 9, Fig. 10).
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 11 bis 13 erfolgt die Tiefenverstellung des Scharnierarmes 10 wiederum durch einen Exzenter 18, der im Zwischenstück 5 gelagert ist.
Der Exzenter 18, der durch ein Loch 44 im Scharnierarm 10 ragt, weist eine Exzenternocke 51 auf, in einem Langloch 52 des Zwischenstücke 17 aufgenommen ist.
Durch Verdrehen des Exzenters 18 wird das Zwischenstück 17 in der Längsrichtung des Scharnierarmes 10 verschoben. Dabei nimmt das Zwischenstück 17 den Scharnierarm 10 mit, der mit seinem Führungslappen 42 in den Schlitz 41 des Bereichs 40 des Zwischenstückes 17 eingehängt ist.
Bei der Verdrehung der Fugenverstellschraube 13 wird das Zwischenstück 17 umgekehrt vom Scharnierarm 10 mitgenommen, der über seinen Führungslappen 42 das Zwischenstück 17 verschiebt.
Bei sämtlichen Ausführungsbeispielen kommt es beim Verdrehen der Fugenverstellschraube, d. h. bei der Seitenverstellung der Türe 2 zu folgendem Bewegungsablauf :
Wird der Scharnierarm 10 mittels der Fugenverstellschraube 13 im vorderen Bereich von der Möbelseitenwand 1 wegbewegt, dann wird der Scharnierarm 10 zugleich weiter in das Möbel hinein geschoben. Eine umgekehrte Drehung der Fugenverstellschraube 13 bewirkt ein Herausziehen des Scharnierarmes 10 aus dem Möbel.
Die bel der Fugenverstellung des Scharnierarmes 10, d. h. bei der Seitenverstellung der Türe 2 vom Scharnierarm 10 in der Tiefe des Möbels durchgeführte Bewegung, liegt im Millimeterbereich bzw. im Bereich von Bruchteilen eines Millimeters, genügt jedoch, um eine korrekte Positionierung der Gelenkachsen 24 zu gewährleisten.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
The invention relates to a furniture hinge with a hinge arm mounted on a base plate, with a U-shaped cross section, which is connected by means of an articulated lever or the like to a door-side stop part, for example a hinge cup, the base plate being mounted with a mounting surface on one Furniture side wall rests and a joint adjusting screw is screwed into the hinge arm, which can be rotated in an intermediate piece but is non-displaceably anchored in the axial direction and with which the position of the hinge arm can be changed in a plane perpendicular to the mounting surface of the base plate for lateral adjustment of a door, with a guide is provided which guides the hinge arm in its longitudinal direction and a further guide,
by means of which the hinge arm is both displaced parallel to the mounting surface of the base plate when the joint adjustment screw is rotated and also pivoted in a plane oriented perpendicular to this mounting surface.
In general, the hinge arm is attached to the base plate or an intermediate piece by means of a clamping screw. So that the hinge arm can be adjusted in the depth of the furniture, this clamping screw protrudes through an elongated hole in the hinge arm.
The possibility of adjusting the hinge arm in the depth of the furniture is determined by the length of this slot.
Furthermore, there is generally an adjustment option for the position of the hinge arm relative to the base plate in the direction of the furniture joint, i. H. provided perpendicular to the side wall of the furniture. This adjustment is achieved by a so-called joint adjustment screw, which is supported in a nut thread of the hinge arm and is held with its head in a recess in the base plate or the intermediate piece.
In recent times, the hinge arms are generally not mounted directly on the base plate, but indirectly via an intermediate piece which is located between the hinge arm and the base plate.
Examples of such a hinge are shown in WO 86/02402 A1. This type of hinge allows when assembling the furniture, i.e. H. When attaching the furniture door, the hinge arm together with the attached intermediate piece can be anchored quickly and without tools to a base plate that is attached to a side wall of the furniture. Nevertheless, if necessary, the position of the hinge arm relative to the base plate (and to the intermediate piece) can then be done by loosening a clamping screw using the joint adjustment screw.
It has been found to be disadvantageous that when the door is set to the side, i. H. When adjusting the joint, the hinge arm is pivoted by turning the joint locking screw.
Thus, the hinge arm can assume an obtuse-angled position relative to the door, which corresponds to a slight door opening, even though the door lies against the body parts and is in its closed position. Lateral adjustment of the hinge arm with respect to the side wall of the furniture can therefore result in the door either being lifted too far from the front edge of the side wall of the furniture or jamming thereon. This can also impair the function of a locking device installed in the hinge.
With these hinges it is therefore necessary to correct the position of the hinge arm on the base plate in the direction of the depth of the furniture after each lateral adjustment of the door or the hinge arm. Such an adjustment is cumbersome and relatively time consuming.
A hinge is known from EP 0 168 731 B, in which a guide is provided for the hinge arm, which causes it to be displaced in the depth of the furniture on the base plate when the position of the hinge arm is adjusted laterally. After the depth adjustment of the hinge arm, it must be clamped in the intermediate piece using a clamping screw. The base plate is made in two parts. With this hinge, a certain hinge arm can only be anchored on a corresponding base plate.
The object of the invention is to improve a hinge of the type mentioned at the outset such that the hinge arm can be anchored on a base plate which is also used in other hinges, for example on a base plate which is used in a hinge according to WO 86/02402 A1 is used.
The object of the invention is achieved in that two intermediate pieces are provided between the base plate and the hinge arm, one of which, when the hinge arm is anchored to the base plate, is held rigidly on the base plate by this intermediate piece on the base plate with a manually actuated spring-loaded locking part , preferably
<Desc / Clms Page number 2>
a rocker arm is locked while the second intermediate piece is slidably mounted on the first intermediate piece in the direction of the depth of the furniture.
It is advantageously provided that the two intermediate pieces have a U-shaped cross section and are pushed one into the other.
An embodiment of the invention provides that in the intermediate piece which is rigidly anchored on the base plate there is a bolt which is aligned parallel to the axis of rotation of the hinge and which protrudes both through guide slots in the side bars of the second intermediate piece and through guide slots in the side bars of the hinge arm.
In a further exemplary embodiment of the invention it is provided that an inwardly projecting guide tab is formed on the central web of the hinge arm and is guided in a slot in one of the intermediate pieces.
Two exemplary embodiments of the invention are described below with reference to the figures in the accompanying drawing. Show it :
1 shows a side view of a hinge mounted on a furniture side wall and connected to a door, FIG. 2 shows a section through the hinge perpendicular to the furniture side wall and to the door, FIG. 3 shows the individual parts of the hinge diagrammatically and pulled apart, FIG. 4 shows a cross section through the parts of the hinge on the furniture wall in the region of the rear anchorage of the hinge arm and the intermediate pieces on the
5 shows a cross section through the furniture wall-side parts of the hinge arm in the area of the joint adjusting screw, FIG.
6 shows a longitudinal section through a hinge arm and the intermediate parts of a hinge anchored therein, according to a further exemplary embodiment of the invention, FIG. 7 shows the parts of this exemplary embodiment diagrammatically and pulled apart, FIG. 8 shows a cross section through a hinge arm according to the invention and the intermediate parts in FIG Area of the depth adjustment screw, FIG. 9 shows a cross section through a hinge arm according to the invention and the intermediate pieces in the area of the depth adjustment screw, a further exemplary embodiment of the invention being shown, FIG. 10 is a side view of the rear end of the hinge arm, FIG. 11 shows a diagram of a hinge arm according to the invention, FIG. 12 shows a longitudinal section through the hinge arm and the intermediate pieces, FIG.
12a, the detail a of FIG. 12 and FIG. 13, diagrammatically and pulled apart, the parts of the hinge on the hinge arm side.
When the furniture hinge according to the invention is installed or when the door 2 is hung in a furniture body, a base plate 4 is initially attached to the side wall 1 of the furniture with its mounting surface 55. The hinge cup 3 is inserted into a bore 27 in the door 2. With the hinge cup 3, the hinge arm 10 is articulated via articulated lever 23. The articulated levers 23 are mounted on the hinge arm side on hinge axes 24 and on the pot side on hinge axes 26.
Two intermediate pieces 5, 17 are suspended in the hinge arm 10.
Front, d. H. at the end facing the hinge axis, the intermediate piece 5 is provided with a pin 6, which is received in the mounting position in a notch 14 of the base plate 4.
When the door 2 is anchored, the intermediate piece 5, which is anchored together with the intermediate piece 17 in the hinge arm 10, is hung into the notch 14 with the pin 6, the hinge arm 10 being at an angle to the base plate 4. The hinge arm 10 is then tilted with the intermediate pieces 5, 17 into the position shown in FIG. 2, the rocker arm 7, which is mounted at the rear end and serves as a locking part, snaps into the rear notch 25 of the base plate 4 with a locking projection.
The intermediate piece 5 is provided approximately in its center with a positioning pin 11, which in the mounting position is accommodated in a corresponding recess 12 in the base plate 4. The intermediate piece 5 is thereby held on the base plate 4 without play.
The exact design of the anchoring of the intermediate piece 5 and its mounting on the base plate 4 is described in detail in WO 86/02402 A1.
<Desc / Clms Page number 3>
The hinge arm 10 is provided with a nut thread in which the joint adjusting screw
13 stores. In the exemplary embodiment according to FIGS. 2 to 5, the intermediate pieces 5, 17 as well as the hinge arm 10 are designed with a U-shaped cross section, the intermediate piece 17 engaging over the intermediate piece 5 and both intermediate pieces 5, 17 are in turn encompassed and covered by the hinge arm 10 , The intermediate pieces 5, 17 are functional parts of the hinge arm 10. The intermediate piece 17, which is arranged between the hinge arm 10 and the intermediate piece 5, has at its front end a slot 31 which is open to the front and into which the joint adjustment screw 13 with its neck 15 is inserted. The joint adjustment screw 13 is thus anchored with its groove 15 in the intermediate piece 17.
The intermediate piece 5 is provided with a recess 32 in the joint adjusting screw 13, the foot 16 of the joint adjusting screw 13 being supported on the bottom of the recess 32.
The rocker arm 7, which is acted upon by a spring 8, is mounted on an axis 9.
The axis 9 is mounted in punched or drilled holes 28 of the intermediate piece 5 and projects through longitudinal slots 29 of the intermediate piece 17 which are open to the rear and through closed longitudinal slots 30 in the hinge arm 10.
The axis 9 thus serves not only to support the rocker arm 7, but also to anchor the two intermediate pieces 5, 17 in the hinge arm 10.
In the front third of the intermediate piece 17, bayonet-type slots 34 are provided in its side webs, into which pins 35 formed on the side webs of the intermediate piece 5 are inserted.
The intermediate piece 17 is anchored on the intermediate piece 5 such that it can be displaced on the intermediate piece 5 over the length of the slots 29, 34 parallel to the mounting surface 55 of the base plate 4.
In the intermediate piece 5 there is an eccentric 18 which projects through an elongated hole 19 in the intermediate piece 17 which is aligned parallel to the hinge axis.
By turning the eccentric 18, the depth adjustment of the hinge arm 10 takes place, the intermediate piece 17 being displaced on the intermediate piece 5 exclusively in the direction of the depth of the furniture. The hinge arm 10 has an opening 33 which makes it possible to rotate the eccentric 18 by means of a screwdriver.
At the front, at its end facing the hinge axis, the intermediate piece 17 is provided with two laterally projecting tabs 20.
These tabs 20 have slots 21 which, as can be seen in particular from FIG. 2, run obliquely to the mounting surface 55 of the base plate 4 when the hinge arm 10 is mounted on the base plate 4.
A pin 22, which is held in the side webs of the hinge arm 10, projects into these slots 21. If the joint adjustment screw 13 is rotated, the hinge arm 10 is pivoted slightly.
As a result, the hinge axes 24 are not only moved perpendicularly to the furniture side wall 1, but also offset in the direction of the depth of the furniture. Which also changes the distance between the door 2 and the front edge of the furniture side wall 1. If the hinge arm 10 was correctly positioned in the direction of the depth of the furniture before the joint adjustment, then this positioning is disturbed by the joint adjustment. A hinge according to the known prior art would therefore have to be readjusted.
In a hinge according to the invention, the rotation of the joint adjustment screw 13 also causes a translatory movement of the hinge arm 10 relative to the furniture side wall 1. This translational movement takes place due to the guides for the hinge arm 10, which are provided on the one hand by the pin 22 and the slot 21 and on the other hand by the Pin 9 and slots 30.
In the exemplary embodiment according to FIGS. 6 to 13, the displaceably mounted intermediate piece 17 is designed in the form of a plate. The intermediate piece 5 is in turn hooked into the base plate 4 by means of an axis 6 and the rocker arm 7, which locks the intermediate piece 5 on the base plate 4, is mounted at the rear end of the intermediate piece 5.
The intermediate piece 5 is provided at its front end with a slot 31, in which the joint adjustment screw 13 is suspended with its neck 15. The head 16 of the joint adjustment screw is supported on the inside in the U-shaped intermediate piece 5.
The intermediate piece 17 has hooks 47 in its rear area with which it can be used in opposite directions.
<Desc / Clms Page number 4>
directed hook 49 of the hinge arm 10 is hooked (see FIGS. 7 and 8).
A depth adjustment screw 43 protrudes through an elongated hole 44 in the hinge arm 10 and through an elongated hole 46 in the intermediate piece 17 and is screwed into a nut thread 48 of the intermediate piece 5.
In the front area, the intermediate piece 17 has an elongated hole 45 through which the joint adjusting screw 13 protrudes, whereby the displacement of the intermediate piece 17 is not hindered by the joint adjusting screw 13.
At the front end, the intermediate piece 17 is provided with an angled area 40 which has a slot 41. The area 40 is upward in the figures of the drawings, i. H. bent to the central web of the hinge arm 10. The slot 41 is aligned parallel to the axis of rotation of the hinge.
A guide tab 42 is punched out of the central web of the hinge arm 10 and, as can be seen in particular from FIG. 6, projects through the slot 41 of the area 40.
The guide tab 42 and the area 40 with the slot 41 form the guide for the hinge arm 10 when the joint adjusting screw 13 is screwed.
In the exemplary embodiment according to FIGS. 7 to 10, the depth adjustment of the hinge arm 10 is carried out by loosening the depth adjustment screw 43, whereupon the hinge arm 10 is manually moved relative to the intermediate piece 5.
9 and 10 show a variant of the rear guide for the intermediate piece 17. Instead of the interlocking hooks 47 and 49, the hinge arm 5 is provided with inwardly projecting knobs 50 which are punched out of the side webs of the hinge arm 10. The knobs 50 together with the central web of the hinge arm 10 form a guide for the plate-shaped intermediate piece 17 (FIG. 9, FIG. 10).
In the exemplary embodiment according to FIGS. 11 to 13, the depth adjustment of the hinge arm 10 is again carried out by an eccentric 18 which is mounted in the intermediate piece 5.
The eccentric 18, which projects through a hole 44 in the hinge arm 10, has an eccentric cam 51, which is received in an elongated hole 52 of the intermediate pieces 17.
By rotating the eccentric 18, the intermediate piece 17 is moved in the longitudinal direction of the hinge arm 10. The intermediate piece 17 takes along the hinge arm 10, which is hung with its guide tab 42 into the slot 41 of the area 40 of the intermediate piece 17.
When the joint adjusting screw 13 is rotated, the intermediate piece 17 is conversely carried along by the hinge arm 10, which moves the intermediate piece 17 via its guide tab 42.
In all of the exemplary embodiments, when the joint adjusting screw is turned, d. H. with the side adjustment of door 2 to the following sequence of movements:
If the hinge arm 10 is moved away from the furniture side wall 1 in the front region by means of the joint adjusting screw 13, then the hinge arm 10 is simultaneously pushed further into the furniture. A reverse rotation of the joint adjustment screw 13 causes the hinge arm 10 to be pulled out of the furniture.
The bel the joint adjustment of the hinge arm 10, d. H. when the door 2 is moved laterally by the hinge arm 10 in the depth of the piece of furniture, it is in the millimeter range or in the range of fractions of a millimeter, but is sufficient to ensure correct positioning of the hinge axes 24.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.