AT407699B - Zahnärztliches oder chirurgisches winkelstück - Google Patents

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches oder chirurgisches Winkelstück mit verbesserter Zerlegbarkeit. 



   Vorbekannte Winkelstücke können durch das Lösen von Schrauben oder dergleichen zerlegt werden, was sich im Grossen und Ganzen bewährt hat. 



   Im Zuge fortschreitend strenger werdender Hygienebestimmungen und vor allem bei chirurgischen Winkelstücken, die bei invasiven Operationen verwendet werden, ist es nun notwendig, derartige Zerlegungen der Winkelstücke wesentlich häufiger vorzunehmen als es noch vor einigen Jahren üblich war. Dies bringt es mit sich, dass der   Zerlegungsvorgang   als   lastig   empfunden wird, und dass Bedarf an einer Vereinfachung dieses Vorganges besteht. 



   Die Erfindung bezweckt ein Winkelstück zu schaffen, das diesen Forderungen entspricht und schlägt dazu vor, die Verbindung zwischen Kopfteil, Knieteil und Handteil durch in einem Käfig radial bewegliche Verriegelungselemente zwischen Kopfteil und Knieteil einerseits und eine Zugstange mit einem drehbaren Rastelement zwischen Knieteil und   Handteil   anderseits zu bewirken, wobei die Zugstange auch auf den Käfig der Verriegelungselemente zwischen Kopfteil und Knieteil wirkt. 



   Auf diese Weise gelingt es tatsächlich, durch das Betätigen nur eines Verriegelungsmechanismus die drei Bauteile miteinander zu verbinden bzw voneinander zu lösen. 



   Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt die Fig. 1 einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Winkelstück, die Fig. 2 eine Ansicht ohne Hüllen im Bereich des Kopf- und des   Handteiles   und die Fig. 3 eine Ansicht des zerlegten Handstückes nach Art einer   Explosionsskizze.   



   In Fig. 1 ist ein Schnitt durch ein erfindungsgemäss ausgebildetes Handstück 1 im zusammengebauten Zustand dargestellt. Wie besser aus Fig. 3 ersichtlich ist das Handstück 1 auf die erfindungsgemässe Weise in drei Abschnitte zerlegbar :
In einen Kopfteil 2, einen Knieteil 3 und einen Handteil 4. Bei der dargestellten Ausführungform wird durch den erfindungsgemässen Zerlegungsvorgang auch der Handteil 4 gleich in zwei Teile geteilt, einen Hülsenteil 5 und einen Antriebsteil 6. Am Kopfteil 2 verbleibt die zugehörige Welle 7, die mit ihrem als Kronenverzahnung ausgebildeten Endteil im zusammengebauten Zustand mit dem korrespondierend ausgebildeten Ende des Antriebsteiles 6 zusammenwirkt. 



   Die den Zusammenhalt gewährleistende erfindungsgemässe Vorrichtung ist am besten aus einer Zusammenschau der Fig. 1 und 2 ersichtlich :
Der Kopfteil 2 weist einen im wesentlichen zylindrischen, die Welle 7 umgebenden Rohrteil 8 auf, der mit einer Umfangsnut 9 versehen ist. Der Knieteil 3 ragt mit einem zylindrischen Fortsatz 10 über den Rohrteil 8. Der zylindrische Fortsatz 10 weist in dem Bereich, der im zusammengebauten Zustand des Handstückes 1 der Umfangsnut 9 gegenüberliegt, Öffnungen auf, in denen Sperrelemente, im gezeigten Ausführungsbeispiel Sperrkugeln 11, gelagert sind.

   Diesen Öffnungen und somit den Sperrkugeln 11 zugeordnet ist ein konischer Ring 12, der unter der Wirkung zumindest einer Feder 13 steht, die ihn in eine Richtung drängt, in der der Konus des konischen Ringes 12 den Sperrkugeln 11 eine radial nach aussen gerichtete Bewegung, aus dem Bereich der Umfangsnut 9 heraus, erlaubt. Die Gesamtheit dieser Bauteile bildet so einen betätigbaren, knie-   teilseitigen Käfig   für die Sperrkugein 11. 



   Mit dem konischen Ring 12 bevorzugt gelenkig verbunden sind zwei Zugstangen 14 (Fig. 2). 



  Diese Zugstangen ragen auf dem dem   Handteil   4 zugeordneten Ende des Knieteiles 3 soweit aus der Hülle 15 des Knieteiles 3, dass sie in dem Bereich einer Rampe 16 eines   Rastelementes   17 im Inneren des Hülsenteile 5 liegen
Die Rampe 16 ist, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, so ausgebildet, dass bei einer Verdrehung des   Rastelementes   um etwa   900 bezüglich   der dargestellten Lage das Ende der Rampe 16 im Bereich der Zugstange 14 zu liegen kommt, wodurch eine Kerbe oder Aufbiegung der Zugstange bei Aufsetzen und Verdrehen des   Rastelementes   17 in den Bereich der Rampe kommt und mit dieser so zusammenwirkt, dass die Zugstange 14 zum Handstück 4 hingezogen wird.

   Durch diese Bewegung wird der konische Ring 12 gegen die Kraft der Federn 9 ebenfalls in Richtung zum Handteil 4 hingezogen und die Sperrkugeln 11 werden durch ihre zugeordneten Öffnungen in den Bereich der Umfangsnut 9 gedrängt. Durch diese Massnahmen wird der Kopfteil2 mit dem   Handteil   4 und der Zwischenpositionierung des Knieteiles 3 verbunden und es werden die drei Teile durch die Zugwirkung der Zugstange 14 fest miteinander verbunden. Es ist dabei festzuhalten, dass das 

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 Rastelement 17 mit dem   Handteil   4, insbesondere mit dessen Hülsenteil 5 fest oder zumindest drehfest verbunden ist. 



   Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung wird nun ein zerlegbares Handstück geschaffen, zu dessen Demontage und zu dessen Montage keinerlei Werkzeug notwendig ist. 



   Durch die aus Fig. 2 ersichtliche Ausbildung der Rampe, die im Bereich der Verriegelt-Position eine leichte Mulde 18 aufweist, kann eine Demontage nur erfolgen, wenn die Zugstange 14 über den Rand dieser Mulde 18 in den eigentlichen Rampenbereich gelangt, wozu ein merkliches Moment notwendig ist, sodass eine irrtümliche oder durch Vibrationen, Stösse oder dergleichen erfolgende unbeabsichtigte Entriegelung und damit Demontage nicht auftreten kann. 



   Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind zwei Zugstangen 14, drei Sperrkugeln 11 und drei Federn 13 vorgesehen, doch sind auch andere Ausgestaltungen für den Fachmann ohne Problem ausführbar. So ist es insbesondere auch möglich statt der bzw. den Schraubfedern 9 eine Tellerfeder oder ein Tellerfederpaket vorzusehen, wodurch die Montage bei einer Totalzerlegung bzw. bei der Herstellung des Instrumentes erleichtert wird. 



   Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Zugstangen 14 auf ihrer dem Kopfteil 2 zugewandten Seite in einer grösseren Ausnehmung des konischen Ringes gelagert um die Bewegungen des konischen Ringes nicht zu behindern und um mit grösseren Toleranzen arbeiten zu können. Im Inneren des Knieteiles 3 können die Zugstangen 14 ihre eigentliche Lagerung aufweisen, doch ist für ihr Funktionieren nur wesentlich, dass sie im Bereich ihres handteilseitigen Endes gegen Verdrehungen um die Handteilachse gesichert sind um beim Verdrehen des   Rastelementes   17 auf die Rampe 16 zu gelangen und sich nicht vor dieser Rampe liegend zu verdrehen. 



   Das Rastelement 17 weist in der bevorzugten dargestellten Ausführungsform zumindest eine schraubförmige Ausnehmung 21 auf, durch die es in axialer Richtung federn kann und so einerseits Toleranzen ausgleicht und anderseits das Aufbringen einer Vorspannung auf die Zugstangen 14 erlaubt. 



   Durch den   erfindungsgemässen   Aufbau des Handstückes 1 ist es vorteilhaft und in den meisten Fällen notwendig, den Eingriffsteil 19 des Antriebsteiles 6 in axialer Richtung beweglich auszubilden, um die axialen Toleranzen auszugleichen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel erfolgt dies durch eine Druckfeder, die zwischen dem Lagerteil des Antriebsteiles 6 und dem Eingriffsteil 19 angeordnet ist. Durch diese federnde Anordnung darf selbstverständlich die Drehfestigkeit der Verbindung der beiden Teile der Welle nicht beeinträchtigt werden. 



   Es ist nicht notwendig, den axialen Ausgleich der Toleranzen so wie gezeichnet und beschreiben vorzunehmen, es sind dem Fachmann auf dem Gebiete der medizinischen Handstücke in Kenntnis der Erfindung viele Massnahmen geläufig, um dies zu erreichen. Es muss auch die zumindest eine Feder 13 nicht vorhanden bzw. nicht wie dargestellt angeordnet sein, es kann auch eine Tellerfeder oder Federscheibe vorgesehen sein. Das Geleiche gilt von der schraubförmigen Ausnehmung 21, durch die das Rastelement 17 seine federnde Wirkung erhält. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zerlegbares zahnärztliches oder chirurgisches Winkelstück (1), umfassend einen Kopfteil (2), einen Knieteil (3) und einen   Handteil   (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Kopfteil (2) und Knieteil (3) durch in einem knieteilseitigen Käfig radial bezüglich einer kopfteilseitigen Einkerbung bewegliche Verriegelungselemente (11) und zwischen
Knieteil (3) und   Handteit   (4) durch zumindest eine Zugstange (14), die einerseits mit einem drehbaren Rastelement (17) des   Handteiles   (4) und anderseits mit dem knieteilseitigen
Käfig der Verriegelungselemente (11) zusammenwirkt, erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Handstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (17) zumin- dest eine schraubförmige Ausnehmung (21) aufweist.
    3. Handstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im zusammengebauten Zustand des Handstückes (1) das handstückseitige Ende der zumindest einen Zugstange (14) in einer Mulde (18) der sie haltenden Rampe (16) des Rastelementes (17) liegt.
    4. Handstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselemente (11) Kugeln sind. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Handstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkerbung eine Umfangsnut (9) ist.
    6. Handstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig ein konischer Ring (12) ist, der unter der Wirkung zumindest einer Feder (13) steht, die ihn in eine Richtung drängt, in der der Konus des konischen Ringes (12) den Verriege- lungselementen (11) eine radial nach aussen gerichtete Bewegung, aus dem Bereich der Einkerbung heraus, erlaubt.
    7. Handstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Zugstangen (14) vorgesehen sind, die einander im Bereich des Käfigs im wesentlichen diametral bezüglich der Achse des Handstückes gegenüberliegen.
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