AT406467B - Türführungsmechanismus - Google Patents

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AT406467B
AT406467B AT159698A AT159698A AT406467B AT 406467 B AT406467 B AT 406467B AT 159698 A AT159698 A AT 159698A AT 159698 A AT159698 A AT 159698A AT 406467 B AT406467 B AT 406467B
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lever
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Alexander Dipl Ing Otto
Bernd Pruckner
Original Assignee
Pruckner Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Führungsmechanismus zum Umbau der Offnungsweise von serienmässig vorne angelenkten Personen-Kraftfahrzeugtüren nach Entfernung der Gelenkbolzen, bestehend aus einem an der Karosserie angebrachtem Trägerteil, einer daran angelenkten Schwinge und einem daran angelenkten Montageteil, welcher die Tür trägt, sowie einem Hebel, welcher zumindest am Trägerteil und am Montageteil angreift, sowie mindestens einem   Schliessbolzen   und Anschlagpuffer im Bereich der Türbänder. 



   Um handelsübliche Personenkraftwagen für körperlich Behinderte, insbesonders   Rollstuhlfahrer, betriebstauglich   zu machen, werden sie einem Umbau unterzogen, wobei insbesonders mit der Hand zu bedienende Einrichtungen für Gasgeben und Bremsen eingebaut werden, aber auch eine Mitnahmemöglichkeit für den Rollstuhl geschaffen wird, sodass die behinderte Person ohne fremde Hilfe vom Rollstuhl auf den Fahrersitz und umgekehrt wechseln und den   Rollstuhl ein- und   ausladen kann. 



   Hierzu darf die fahrerseitige hintere Tür nicht an der sogenannten B-Säule angelenkt sein, sondern sollte ähnlich einer Schiebetür nach hinten zu offnen oder auch nach oben zu schwenken sein, sodass die behinderte Person vom Fahrersitz aus, seitlich sitzend, den Rollstuhl selbst hinter sich auf die rückwärtigen Sitze verladen oder von dort ausladen kann, ohne dass die offene Hintertür im Weg ist. 



   Nur wenige Fahrzeugtypen können fahrerseitig mit einer geeigneten Schiebetür serienmässig ausgerüstet werden, zumeist erheblich teurere Kleinbusse und   Grossraum limousinen.   Es wurde daher versucht, Türen   von "normalen" Serienfahrzeugen   entsprechend umzubauen, weil das den Wünschen der behinderten Menschen nach freier Wahl der Autotype entspricht. Hierbei wurde versucht, trotz der Vielzahl der Autotypen aus Kostengründen standardisierte Umbausätze zu entwickeln. 



   Solche Konstruktionen sind bekannt. Es wird z. B. anstelle der Hintertür eine eigene Tragkonstruktion eingebaut, auf welcher dann die   Originaltür verschieblich   befestigt ist Die Tür schwenkt beim Öffnen ein wenig aus und öffnet in der Folge als Schiebetür. Eine weitere bekannte Bauform bedient sich der Lagerung der Tür auf einer Schwinge, wobei die   Türvorderkante   durch eine über dem Fahrzeugboden befestigte Gleitschiene geführt wird. 



   Wesentliche Mängel der bekannten Konstruktionen sind eine relativ geringe   Offnungsweite,   sodass nur klappbare Rollstühle verwendet werden können, die Behinderung beim Hantieren durch Tragprofile und Führungsschienen, ein optisch auffällige Erscheinungsbild und Verlust des Türfensters, der eventuelle Verlust eines typisierten Sitzplatzes durch Entfernung von Kopfstütze oder Sicherheitsgurt, sowie allenfalls Sicherheitsmängel, weil die durch Crash- tests erprobten Türaufhängungen und Schlösser teilweise oder vollständig entfernt oder deaktiviert werden oder die Tür im Notfall nicht durch unkundige Helfer geöffnet werden kann. 



   Aufgabe der Erfindung war es, einen als universellen Nachrüstsatz lieferbaren Mechanismus mit geringem Montageaufwand zu entwickeln, welcher eine maximale Öffnung der Tür   zulässt,   welcher das Türschloss in der Funktion nicht antastet, welcher im offenen Zustand keine Behinderung durch Verstrebungen oder andere Profile erzeugt, welcher auch mittels eines Antriebes geöffnet und geschlossen werden kann, gleichzeitig aber das händische Offnen und Schliessen der Tür in gewohnter Weise zulässt. 



   Das wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Tür nach Entfernung der   Gelenksbotzen   auf dem Montageteil eines Gelenksmechanismus befestigt wird, welcher weiters aus einem an der Karosserie angebrachtem Trägerteil, einer daran angelenkten Schwinge und einem Hebel, sowie mindestens einem Schliessbolzen und Anschlagpuffer im Bereich der Türbänder besteht, wobei die Führung der Tür vom geschlossenen Zustand bis zum Ausfädeln des   Schliessbolzens   aus seiner Führungsbohrung durch die Anlage der Tür am Anschlagpuffer sowie durch Gleiten des Schliessbolzens in der Führungsbohrung erfolgt, dass bei weiterer Öffnung die Tür durch Schwinge und Hebel nach der Art eines Doppelkurbel-Gelenkvierecks geführt wird,

   dass in der Übergangszone der Öffnungsbereiche die durch das Gelenkviereck bestimmte Türposition identisch mit der durch den   Schliessbolzen   erzielten Position ist und dass bei geringerer Öffnung die wirksame Länge des Hebels, des Steges oder der Koppel des Gelenkvierecks durch bewegliche Lagerung des Hebels, elastische Glieder oder Hilfshebel veränderbar und der Türführung durch den   Schliessbolzen   untergeordnet ist. 
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 bevorzugte Ausführungsform ebenfalls in schematischer Draufsicht, Fig. 3a und 3b den   Offnungsvorgang.   Fig. 4 zeigt ein Antriebsprinzip in schematischer Ansicht. 

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   In Fig. 1 ist eine Ausführung der Erfindung in schematischer Draufsicht dargestellt. Nach der hinteren Türöffnung ist vorzugsweise knapp unterhalb der Fensterlinie ein Trägerteil 1 an der Karosserie angebracht. Daran ist eine Schwinge 2 mittels einer   Bolzenlagerung   8 angelenkt, weiche an ihrem anderen Ende ein Montageteil 3 an einem weiteren Bolzengelenk 9 aufweist. 



  Zusätzlich ist ein Hebel 10 mittels einer zur Justierung dienenden Augenschraube 18 am Trägerteil
1 um den Punkt 16 drehbar befestigt. Das andere Hebelende ist mittels eines Gleitstücks 20 drehbar in einer Gleitführung 17 am Montageteil 3 befestigt. Das Gleitstück wird mittels einer starken Feder 11 gegen den Anschlag 12 im Montageteil 3 gepresst Die Tür besitzt im Bereich der ursprünglichen Türbänder zumindest einen, besser aber zwei Schliessbolzen 5, welche abgerundet und zugespitzt sind und spielarm in Führungsbohrungen 7 eingreifen.   Schliessbolzen   und Führungsbohrungen sind vorzugsweise in die Scharnierbauteile eingeschraubt bzw gebohrt, weil dort naturgemäss die grösste Materialstärke bzw. Festigkeit vorhanden ist.

   Weiters ist noch ein elastischer Anschlag 6 an einer geeigneten Stelle im Nahbereich der Scharniere montiert, der beim Schliessen der Tür einerseits die Schliessbolzen 5 in die Führungsbohrungen 7 leitet, andererseits ein metallisches Aufschlaggeräusch der Tür verhindert
Im geschlossenen Zustand ist die Feder 11 eingefedert. Die Tür sitzt in Originalposition im Rahmen. Sie wird auf der Schamierseite durch die in die   Führungsbohrungen   7 eingreifenden Schliessbolzen 5 gehalten Die bisherigen Bänder sind funktionslos, jedoch befinden sich die Schamierbauteile in Eingriff, sodass eine zusätzliche Positionssicherung vor allem in vertikaler Richtung besteht Auf der hinteren Türseite ist das Türschloss unverändert in Funktion. 



   Wird nun die Tür geöffnet, was wie bisher durch Entriegeln des Türschlosses geschieht, so dreht sie mit dem hinteren Rand nach aussen. Ihre Position wird durch die Schwinge 2 sowie die in Eingriff stehenden   Schliessbolzen   5 bestimmt. Mit zunehmender Öffnung zieht die Schwinge 2 die Tür nach hinten, sodass die Schliessbolzen 5 ganz aus den Führungsbohrungen 7 herausgezogen werden. Hierbei wird ausserdem die übliche Spaltabdeckung 21 ausser Eingriff gebracht. In dieser Position steht das Gleitstück 20 am Anschlag 12 an. Die starke Federkraft 11 bewirkt, dass die   Gleitführung   17 nun als festes Lager für den Hebel 10 wirkt. Fig. 1a zeigt den   Offnungsvorgang   in dieser Position. 



   Beim weiteren Öffnen wirken Schwinge 2 und Hebel 10 wie die Kurbeln eines Gelenkvierecks, der Trägerteil 1 stellt den Steg und das Montageteil 3 mit der Tür 4 die Koppel dar. Die Tür führt den entsprechenden Bewegungsablauf durch und gelangt in eine in Fig. 1 b dargestellte Endlage, weiche durch Wahl einer geeigneten Geometrie der Bauteile bestimmt werden kann. Es ist unmittelbar einsichtig, dass der Mechanismus keinerlei Einschränkung oder Behinderung durch Verstrebungen verursacht. 



   Die öffnungsweite ist bestimmt durch die Länge und den möglichen Drehwinkel der Schwinge 2 um die Achse 8, sowie Anschlagen der Schwinge 2 oder des Hebels 10 am Türrahmen. Um den möglichen Drehwinkel zu vergrössern, können diese Bauteile auch gekrümmt ausgebildet werden
Beim Schliessen folgt die Tür wieder der Kinematik des Gelenkvierecks, bis sie am Anschlagpuffer 6 anschlägt. Weiteres Schliessen erfordert das Überwinden der Feder 11, dann werden die   Schliessbolzen   wieder in die Führungsbohrungen 7 gedrückt. Die Tür wird nun bis zum Einrasten des Serienschlosses zugedrückt. Die Position des Anschlages kann durch ein Verdrehen der Augenschraube 18 eingestellt werden. 



   Es empfiehlt sich, die Achsen 8,9 und die Schliessbolzen 5 möglichst in einer Ebene s und unter einem möglichst kleinen Winkel a zur Tür anzuordnen, da hierdurch der ursprüngliche   Offnungsbeginn   relativ genau nachempfunden wird und die Gefahr einer Kollision der   Türiaibungen   oder ein Verklemmen des Schlossmechanismus vermieden wird. 



   In Variation der dargelegten Ausführung gemäss Fig 2 kann insbesonders das Lager 16 des Hebels 10 als Gleitführung und das Lager 17 fix ausgebildet sein. 



   Schliesslich kann gemäss Fig. 2a der Hebel 10 als gefedertes Teleskop bzw als Gasdruckfeder ausgebildet werden. Die Lager 16 und 17 sind dann beide in ihrer Position fix, die Feder 11 a drückt den Stempel des Hebels 10 gegen den Anschlag 12a. 



   Die geschilderte Ausführung weist einige Nachteile auf So ist insbesonders zum Überwinden der Federkraft beim Schliessvorgang eine gewisse Zusatzkraft erforderlich, andererseits kann die Tür durch Windkräfte oder Handkraft so belastet werden, dass die Kraft der Feder 11 auch bei offener Tür überwunden wird und diese eine falsche Stellung einnimmt. Es ist daher wünschenswert, die Feder in ihrer kinematischen Wirkung durch ein Hebelsystem zu ersetzen, welches die Position der Tür zwangsläufig sicherstellt. Dieses System muss die Türstellung allerdings gleichzeitig und synchron mit den Schliessbolzen 5 sicherstellen, ohne den Mechanismus 

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 zu sperren oder zu verspannen. Auf Schliessboizen und Führungsbohrungen kann aus Sicherheitsund Stabilitätsgründen nicht verzichtet werden. 



   Fig. 3 zeigt ein solches Hebelsystem. Analog zu Fig. 1 ist das Lager 16 des Hebels 10 fix und die Lagerung 17 als   Gleitführung   ausgebildet. Anstelle der Feder ist der Hilfshebel 13 mit einem Lager 14 am Montageteil 3 fixiert, das andere Lager 15 befindet sich am Hebel 10 in unmittelbarer Nähe der   Gleitführung.   



   Mit beginnender Öffnung vergrössert sich der Winkel zwischen Hebel 10 und Montageteil 3, wodurch das Gleitstück 20 durch den Hilfshebel 13 von der Achse 9 weggezogen wird. In der Stellung des Ausfädelns der Schliessbolzen 5 befindet sich das Gleitstück bei geeigneter Auslegung der Geometrie etwa an der gleichen Stelle wie bei der Federausführung, wodurch wieder die richtige Türposition beim Schliessvorgang sichergestellt wird Fig 3a zeigt diese Stellung Mit zunehmender Öffnung gleitet das Lager 17 ein Stück weiter. Es liegt hier kein Gelenkviereck vor, jedoch ist die erzeugte Bahnkurve relativ ähnlich der vorigen Ausführung. Fig 3b zeigt die Endposition.

   Sie ist wie auch die Kinematik im Schliessbereich, durch geeignete Wahl der Hebellängen und der Positionen der   Hebellagerungen   in weiten Grenzen variierbar Insbesonders kann durch eine krumme Bahn der Gleitführung 17 die Synchronität zur Kinematik der Schliessbolzen 5 beliebig genau ausgeführt werden
In der Praxis kann jedoch das Hebewerk durch Elastizitäten in allen Bauteilen gewisse Ungenauigkeiten aufnehmen, sodass sich Vereinfachungen in der Konstruktion ergeben. 



  Insbesonders kann die Gleitführung 17 als Geradführung ausgebildet werden. Für unterschiedlich breite Türen können mehrere Hilfshebel 13 unterschiedlicher Länge und dazupassend mehrere Lagerpunkte 14 undloder 15 vorhanden sein, welche unterschiedliche Kinematiken erzeugen. So kann der Bausatz lediglich durch Auswechseln eines Hilfshebels für unterschiedliche   Türgrössen   oder Türgeometrien adaptiert werden. 



   Weitere Ausgestaltungen der Erfindung bestehen im Einbau eines Antriebes Während des Offnungsvorganges findet eine stetige Drehbewegung der Schwinge 2 um die Achse 8 statt, ebenso kann sich das Montageteil 3 bei geeigneter Hebelgeometrie stetig um die Achse 9 drehen. 



  Es bietet sich daher ein in den Führungsmechanismus eingebauter Antrieb an, der diese Drehung bewirkt. 



   In Fig. 4 ist ein einfacher Antrieb in Form eines pneumatischen, hydraulischen oder elektrischen Zylinders 19 eingezeichnet, der zwischen Montageteil 3 und Schwinge 2 angelenkt ist. Ebenso kann ein solcher Zylinder 19 an Schwinge 2 und Trägerteil 1 angelenkt sein Die Energiezufuhr kann dabei durch einen in die Schwinge 2 integrierten Kanal erfolgen, welcher auch für Energieführungen zu Türeinbauten verwendet werden kann. Ein vollautomatisches öffnen und Schliessen erfordert jedoch einen zusätzlichen Antrieb, welcher das Türschloss betätigt. Ein nicht selbsthemmender Antrieb, kraftfrei geschaltet, erlaubt jederzeit das Öffnen und Schliessen der Tür von Hand. 

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Claims (1)

  1. Selbstverständlich kann auch eine Vordertüre des Fahrzeuges in gleicher Weise umgebaut werden, sodass das Aus- und Einsteigen einer stark gehbehinderten Person erleichtert wird. Patentansprüche : 1. Türführungsmechanismus zum Umbau der Offnungsweise von serienmässig vorne angelenkten Personen-Kraftfahrzeugtüren nach Entfernung der Gelenkbolzen, bestehend aus einem an der Karosserie angebrachtem Trägerteil (1), einer daran angelenkten Schwinge (2) und einem daran angelenkten Montageteil (3), welcher die Tür (4) trägt, sowie einem Hebel (10), welcher zumindest am Trägerteil (1) und am Montageteil (3) angreift, sowie mindestens einem Schliessbolzen (5) und Anschlagpuffer (6) im Bereich der Türbänder, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung der Tür (4) durch die Schwinge (2) vom geschlossenen Zustand bis zum Ausfädein des Schliessbolzens (5)
    aus der Führungsbohrung (7) durch Anlage der Tür am Anschlagpuffer (6) sowie durch Gleiten des Schliessbolzens (5) in der Führungsbohrung (7) erfolgt, dass bei weiterer Öffnung die Führung der Tür (4) durch den Hebel (10) nach der Art eines Doppelkurbel-Gelenkvierecks erfolgt, wobei Schwinge (2) und Hebel (10) die beiden Kurbeln, Trägerteil (1) den Steg und <Desc/Clms Page number 4> Montageteil (3) mit Tür (4) die Koppel bilden, dass in der Obergangszone der Offnungsbereiche die durch das Gelenkviereck bestimmte Türposition identisch mit der durch den Schliessbolzen (5) erzielten Position ist und dass bei geringerer Offnung die wirksame Länge des Hebels (10), des Steges oder der Koppel des Gelenkvierecks durch bewegliche Lager (16, 17) des Hebels (10), elastische Glieder (11) oder Hilfshebel (13)
    veränderbar und der Türführung durch den Schliessbolzen (5) untergeordnet ist 2. Türführungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Lager (16,17) des Hebels (10) verschieblich ist und durch eine Feder (11) gegen einen Anschlag (12) gepresst wird, welche ab der Anlage der Tür (4) am Anschlagpuffer (6) und geringer werdender Türöffnung einfedert 3. Türführungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (10) als Teleskop ausgebildet ist, welches durch eine Feder (Ha) auf Anschlag (12a) ausgefahren ist und ab der Anlage der Tür (4) am Anschlagpuffer (6) und geringer werdender Türöffnung einfedert, sowie in Trägerteil (1) und Montageteil (3) drehbar gelagert ist 4.
    Türführungsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (10) als handelsübliche Gasdruckfeder ausgebildet ist 5 Turführungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (10) im Trägerteil (1) im Punkt (16) drehbar und im Montageteil (3) im Bereich (17) verschieblich gelagert ist, dass ein Hilfshebel (13) am Montageteil (3) im Punkt (14) und am Hebel (10) im Nahbereich des verschieblichen Lagers (17) im Punkt (15) drehbar gelagert ist, und dass die Lagerungspunkte der Hebel (10) und (13), die Länge der Hebel (10) und (13) und die Bahnkurve der Lagerung (17) so aufeinander abgestimmt sind, dass im Bereich geringer Öffnung die Türführung durch das Gelenkviereck, sowie durch die Schliessbolzen (5) im wesentlichen identisch ist, oder keine wesentliche Verspannung des Mechanismus eintritt.
    6. Türführungsmechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahnkurve des Lagers (17) als Geradführung ausgebildet ist.
    7. Türführungsmechanismus nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gelenkpunkte (14) oder (15) und/oder dazu entsprechend mehrere Hebel (13) vorhanden sind, welche durch Auswechseln eine Anpassung der Kinematik an unterschiedlich grosse Türlängen ermöglichen.
    8 Türführungsmechanismus nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Gelenkpunkte (14), (15) oder (16) in der Position einstellbar sind, sodass eine stufenlose Anpassung der Kinematik an unterschiedlich grosse Türlängen möglich ist.
    9. Türführungsmechanismus nach einem der Ansprüche bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Basislänge des Hebels (10) durch eine Justierschraube (18), Klemmverbindung oder ähnliches einstellbar ist.
    10. Türführungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbolzen (8,9) der Schwinge (2) und Schliessbolzen (5) im wesentlichen in einer Ebene (liegen, welche mit der Türfläche einen möglichst kleinen Winkel a einschliesst.
    11 Türführungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Schliessbolzen (5) dermassen gerundet und zugespitzt ist, dass die Tür (4) in ihrem Bewegungsablauf ohne Klemmen in die Führungsbohrung (7) aus- und einfädeln kann.
    12. Türführungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagpuffer 6 elastisch und justierbar ist und dass sich seine Anschlagfläche möglichst nahe beim virtuellen Drehpunkt der Tür bezüglich des Aus- und Einfädelns des Schliessbolzens (5) in die Führungsbohrung (7) befindet.
    13. Türführungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein beliebiger Antrieb (19) zur Drehung der Schwinge (2) bezüglich des Trägerteils (1) um die Achse (8) vorgesehen ist.
    14. Türführungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein beliebiger Antrieb (19) zur Drehung des Montageteile (3) bezüglich der Schwinge (2) um die Achse (9) vorgesehen ist <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1
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