AT406030B - Autonome, selbstfahrende, spurungebundene, koppelbare werkstückträgerwagen - Google Patents

Autonome, selbstfahrende, spurungebundene, koppelbare werkstückträgerwagen Download PDF

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AT406030B
AT406030B AT218794A AT218794A AT406030B AT 406030 B AT406030 B AT 406030B AT 218794 A AT218794 A AT 218794A AT 218794 A AT218794 A AT 218794A AT 406030 B AT406030 B AT 406030B
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Wolfgang Dipl Ing D Stubenvoll
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Wolfgang Dipl Ing D Stubenvoll
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   Die Erfindung betrifft ein Flurfördersystem gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1. Derzeit werden in der Produktion fahrerlos Transportfahrzeuge zum Zuliefern von Teilen aus dem Lager zu den Abnehmerstationen eingesetzt. Ausserdem wird der Materialfluss zwischen den einzelnen Bearbeitungsstationen von Werkstückträgern durchgeführt, die nicht nur die Teile transportieren, sondern es wird unmittelbar auf ihnen die Bearbeitung vorgenommen. Diese Werkstückträger sind durchwegs einfache Planen   (Im   günstigen Fall mit einer Datenspeichereinheit ausgerüstet), welche von einem Gurtumlaufsystem bewegt werden. Dabei gibt es einige Patente die eine   Modularität dieses Gurtumlaufsystemes beinhalten.   



   Die Idee dieser Patentanmeldung ist nicht nur die Verwendung von autonomen, selbstfahrenden (fahrerlosen), intelligenten, spurungebundenen (gleis- und leitdrahtlosen) und sich von selbst orientierenden Transportfahrzeugen, welche kein Gurtumlaufsystem benötigen und aufweichen unmittelbar die Bearbeitung von Werkstücken erfolgen kann, sondern die Einführung von Koppelmechanismen an den Seitenflächen der Transportfahrzeuge damit ein flächenartiger Verbund mit gleichzeitiger Vergrösserung der Traglast und der Transportfläche gebildet werden kann. 



   Diese Transportfahrzeuge können wie die derzeit verwendeten Werkstückträger zur Verkettung des   Matenalflusses   zwischen den Bearbeitungastationen einer Produktionsanlage eingesetzt werden, wobei auf ihnen unmittelbar die Bearbeitung der Teile erfolgen kann. Dies erfordert auch einen Referenzierungsmechanismus an diesen Transportfahrzeugen und den entsprechenden Stationen vorzusehen. 



  Sie können aber auch aufgrund ihrer Spurungebundenheit und ihrer Eigenschaft selbst zu fahren, sowie sich selbst zu steuern zum Transport von Teilen zwischen einzelnen Stationen in einem Fabriksareal eingesetzt werden. 



   Das Transportfahrzeuge ist autonom, da es eine eigene Energieversorgung hat, welche alle seine Einheiten versorgt und die in gewissen Zeitabschnitten neu aufgeladen wird. Das Transportfahrzeug ist selbstfahrend, da es ein eigenes Fahrwerk hat, welches lenkbar und mit einem Antrieb zur Fortbewegung versehen ist. Das Transportfahrzeug Ist intelligent, da es ein eigenes elektronisches Rechenwerk enthält, welche alle für die Navigation notwendigen Berechnungen und die Steuerung durchführt. Dafür ist natürlich ein Datenspeicher notwendig, weicher auch für die Ablage von werkstückbegleitenden Informationen verwendet werden kann. Das Transportfahrzeug ist spurungebunden, da es nur eine ebene Fläche mit guter Haftreibung zu seinem Fahrwerk benötigt, um sich fortbewegen zu können.

   Es benötigt keine wie immer geartete Gleisanlage, Leitspur oder Leitlinie für seine Navigation, sondern benützt Odometrie und andere Sensoren sowie Umgebungsinformation zur Positionsbestimmung. Das Transportfahrzeug kann sich selbst orientieren, da es Sensoren eingebaut hat, welche ihre Messwerte zum Rechenwerk leiten, das durch Ausführung der entsprechenden Rechenanweisungen die Navigation durchführt und das Fahrwerk ansteuert. Das Transportfahrzeug ist koppelbar, da sich mehrere solcher Transportfahrzeuge zu einem flächenartigen (zweidimensionalen) Verbund zusammenkoppeln können, wobei sich eine durchgehende Transport und/oder Bearbeitungsfläche ergibt.

   Die Eigenschaften des einzelnen Transportfahrzeuges gelten auch für den Verbund von Transportfahrzeugen,   d. h.   er ist autonom, selbstfahrend (fahrerlos), intelligent, spurungebunden, koppelbar und kann sich selbst orientieren. Die Abbildung 1 zeigt ein solches Transportfahrzeug schematisch von oben und die Abbildung 2 zeigt dementsprechend die Koppelung von 7 Transportfahrzeugen zu einem Verbund. 



   Das Transportfahrzeug besteht aus einer rechteckigen (oder quadratischen) Transportfläche und dem Fahrwerk, der Sensorik, dem Rechenwerk, der Energieversorgung und den Koppelmechanismen, welche unter der Transportfläche liegen müssen, da ansonsten beim Koppeln keine durchgehende   Transportfläche   entstehen würde. 



   Die Vorteile der Transportfahrzeuge durch ihre Koppelbarkeit sind :   *   traglastspezifische Dimensionierung   *   grössenabhängige Dimensionierung
Die Transportfahrzeuge werden mit den Start und Zielkoordinaten programmiert und suchen sich selbständig den Weg zum Zielpunkt. Die Kopplung der Transportfahrzeuge soll ebenfalls durch einen
Software-Befehl angeordnet werden. Daraufhin sollten sich die entsprechenden Transportfahrzeuge im
Idealfall selbständig gruppieren und zu einem Verbund verkoppeln, welcher ebenfalls mit Start und
Zielkoordinaten programmiert wird und sich den Weg zum Zielpunkt selbständig sucht. 

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Claims (2)

  1. Patentansprüche 1. Spurungebundenes (gleisloses) Flurfördersystem mit autonomen (mit einer eigenen Energieversorgung versehenen), selbstfahrenden (fahrerlosen) und sich selbst orientierenden Transportfahrzeugen für den Stückguttransport in einem Fabriksareal bzw als Werkstückträgerwagen zwischen einzelnen Bearbei- tungsstat ! onen einer Produktionsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass an den Vorder-, Hinter- <Desc/Clms Page number
  2. 2> EMI2.1
AT218794A 1994-11-24 1994-11-24 Autonome, selbstfahrende, spurungebundene, koppelbare werkstückträgerwagen AT406030B (de)

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