AT404999B - Orgel - Google Patents

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AT404999B AT75697A AT75697A AT404999B AT 404999 B AT404999 B AT 404999B AT 75697 A AT75697 A AT 75697A AT 75697 A AT75697 A AT 75697A AT 404999 B AT404999 B AT 404999B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Orgel, insbesondere Konzert- oder Kirchenorgel, wobei der Spieltisch alle für die digitale elektronische Klangerzeugung erforderlichen Einrichtungen, wie beispielsweise Manuale, Register, Pedale, etc. sowie fest-und freiprogrammierbare Funktionen, gegebenenfalls über einen Computer und der Beschallungsaufsatz alle für die digitale Klangproduktion erforderlichen Einrichtungen, wie beispielsweise Lautsprecher, etc. aufweisen und der Beschallungsaufsatz sowie der Spieltisch entsprechende Schnittstellen, insbesondere mindestens eine vereinheitlichte bzw. genormte Midi-Schnittstelle aufweisen, die zur Inbetriebnahme der Orgel über signalübertragende Leitungen, wie elektrische Leitungen oder   Lichtwel-   lenleiter verbunden sind. 



   Das Klangbild von fest installierten digitalen Orgeln ist leider nicht immer geeigent, der Akustik einer fest installierten   Pfeifenorgel   nahezukommen. 



   Aus der DE-G 88 03   302. 3 U1   ist eine Orgel bekannt, bei welcher am ortsveränderlichen Spieltisch ausgelöste   Tasten- und Registersignale   in einer Signalaufbereitungsschaltung verarbeitet und über eine Signalübenragungsstrecke nach Verarbeitung in einer weiteren Signalaufbereitungsschaltung den Magneten zur Betätigung der Ventile zugeführt werden. 



   Ebenso ist aus der FR-PS 2 650 691 die Übertragung von durch Tastenbetätigung erzeugten elektrischen Signalen zur Tonerzeugung bekannt. 



   Diese Schaltungen dienen ausschliesslich dazu, die Signale ortsveränderlicher Spieltische ungestört zu den fix installierten Klangkörpern zu übertragen. 



   Darüber hinaus ist die Darbietung von Orgelmusik aufgrund der Konstruktion der Orgeln auf wenige Aufführungsstätten, wie Kirchen und grosse Konzertsäle beschränkt. Durch die Exklusivität dieser Aufführungsstätten ist eine Verbreitung der Orgelmusik und ein Nahebringen in eine breite Publikumsschicht sehr beschränkt insbesonders wirkt sich dies auf junge Komponisten bzw. neue Kompositionen aus. Derartige Aufführungen und Premieren sind sehr selten. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, daher eine Orgel zu schaffen, die digital und/oder als   Pfeifenorgel   gespielt werden kann und in der Optik, im   Klangvolumen   und im Klangbild einer festinstallierten Grossorgel gleichkommt. 



   Die erfindungsgemässe Orgel ist dadurch gekennzeichnet, dass der Beschallungsaufsatz für die digitale Klangerzeugung ausser den Lautsprechern eine Windlade mit mindestens einem Register klingender Pfeifen aufweist, wobei der   Pfeifenklang   durch Windzufuhr erzeugbar ist und die Windzufuhr über die am Spieltisch digital aufbereiteten Signale über entsprechende Schnittstellen, insbesondere über die Midi-Schnittstelle und Leitungen steuerbar ist. 



   Mit dieser Erfindung ist es erstmals möglich, die Vorteile einer computergesteuerten, digitalen   Klager-   zeugung auch bei traditionellen Pfeifenorgeln anzuwenden. Der erzielte akustische Effekt ist grandios. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Pfeifenklang durch Windzufuhr über insbesondere elektrisch gesteuerte, magnetische Ventile erzeugbar und die Druckerzeugung in der Windlade erfolgt über umrichtergesteuerte Radiallüfter. Dadurch ist eine optimale Winderzeugung für die Orgelpfeifen gegeben. 



   Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen der Beschallungsaufsatz als auch der Spieltisch einen selbststehenden statischen Aufbau auf und sind transportierbar ausgeführt und der Beschallungsaufsatz ist vom Spieltisch getrennt und sind auch örtlich getrennt aufstellbar. Dadurch ist es erstmals möglich, in akustikgeeigneten Räumen, wie Theater oder   Konzertsälen,   die keine Orgel aufweisen, Orgelkonzerte durchzuführen bzw. die Orgel in Theaterstücken einzusetzen, da dadurch   gewährleistet   ist, dass die beiden Hauptkomponenten der Orgel autark aufgestellt und betrieben werden können. Durch diese Möglichkeit ist auch die Orgelmusik einem breiteren Publikum zugänglich. Darüber hinaus können auch Kompositionen, junger Orgelkomponisten wirtschaftlich und kommerziell verwertet werden. 



   Gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung ist der Beschallungsaufsatz mit den für die Klangproduktion erforderlichen Einrichtungen, wie Lautsprecher und Pfeifen, in einem Kasten integriert, der für den Transport Tragegriffe aufweist. Dadurch kann dieser Teil relativ leicht von einem Ort zu einem weiteren Ort transportiert werden. 



   Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Kasten für die Betreuung aufmachbar. 



  Dadurch können etwaige Wartungsarbeiten bzw. Abstimmungen leicht durchgeführt werden. 



   Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung weist der Spieltisch für den Transport Tragegriffe auf, und die dazugehörige Bank ist zusammenklappbar. Dadurch ist auch der Spieltisch leicht zu transportieren und auch die zusammenklappbare Bank ist für diese Ausgestaltung förderlich. 



   Gemäss einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung weist der Beschallungsaufsatz und der Spieltisch jeweils ein integriertes Fahrwerk oder   anbaubares Hub- bzw. Transportgestell   auf. Dadurch ist ein selbstständiger, kostengünstiger und sicherer Transport möglich. Sollten noch darüber hinaus die Transportmittel aus leichtem Material bestehen, so kommt dies dem Gedanken der leicht transportierbaren, flexiblen Orgel natürlich entgegen. 

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Claims (10)

  1. <Desc/Clms Page number 3> aufsatz alle für die digitale Klangproduktion erforderlichen Einrichtungen, wie beispielsweise Lautspre- cher, etc. aufweisen und der Beschallungsaufsatz sowie der Spieltisch entsprechende Schnittstellen, insbesondere mindestens eine vereinheitlichte bzw.
    genormte Midi-Schnittstelle aufweisen, die zur Inbetriebnahme der Orgel über signalübertragende Leitungen, wie elektrische Leitungen oder Lichtwel- lenleiter verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschallungsaufsatz (2) für die digitale Klangerzeugung ausser den Lautsprechern (16) eine Windlade (17) mit mindestens einem Register klingender Pfeifen (7) aufweist, wobei der Pfeifenklang durch Windzufuhr erzeugbar ist und die Windzufuhr über die am Spieltisch (1) digital aufbereiteten Signale über entsprechende Schnittstellen (8), insbesondere über die Midi-Schnittstelle und Leitungen (9) steuerbar ist.
  2. 2. Orgel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pfeifenklang durch Windzufuhr über insbesondere elektrisch gesteuerte, magnetische Ventile (19) erzeugbar ist und die Druckerzeugung in der Windlade (17) über umrichtergesteuerte Radiallüfter (18) erfolgt.
  3. 3. Orgel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschallungsaufsatz (2) als auch der Spieltisch (1) einen selbststehenden statischen Aufbau aufweisen und transportierbar ausgeführt sind und dass der Beschallungsaufsatz (2) vom Spieltisch (1) getrennt ist und auch örtlich getrennt aufstellbar sind.
  4. 4. Orgel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschallungsaufsatz (2) mit den für die Klangproduktion erforderlichen Einrichtungen, wie Lautsprecher (16) und Pfeifen (7), in einem Kasten integriert ist, der für den Transport Tragegriffe (10) aufweist
  5. 5. Orgel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten für die Betreuung aufmachbar ist.
  6. 6. Orgel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Spieltisch (1) für den Transport Tragegriffe (10) aufweist, und die dazugehörige Bank zusammenklappbar ist.
  7. 7. Orgel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschallungsaufsatz (2) und der Spieltisch (1) jeweils ein integriertes Fahrwerk (11) oder anbaubares Hub- bzw. Transportge- stell (12) aufweist.
  8. 8. Orgel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an den Beschallungsaufsatz (2) beidseits Anbaueimente (3) für eine qualitative höhere Kiangproduktion vorgesehen sind.
  9. 9. Orgel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfeifen (7) des Beschallungsaufsatzes (2) sowie der Anbauelemente (3) für den Transport in den Kästen fixierbar sind.
  10. 10. Orgel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschallungsaufsatz (2), der Spieltisch (1), die Anbauelmente (3) etc. in einem massgerechten, thermo- und nässegeschützten sowie stossgedämpften Fahrzeug transportierbar sind.
AT75697A 1996-05-02 1997-04-30 Orgel AT404999B (de)

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