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Die gegenständliche Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Behandlung von Organen eines biologischen Objektes, insbesondere eines menschlichen Körpers, durch Aufbringung von elektrischen Impulsen auf das biologische Objekt mittels mindestens einer Elektrode, weiche nahe dem betreffenden Organ an den Körper angelegt und mit elektrischen Impulsen beaufschlagt wird.
Der gegenständlichen Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Organe eines biologischen Objektes, insbesondere eines menschlichen Körpers, durch eine Beaufschlagung mit elektrischen Impulsen beeinflusst werden, wobei hierdurch insbesondere eine Behandlung und Heilung von geschädigten oder kranken Organen bewirkt werden kann. Der Erfindung liegt weiters die Erkenntnis zugrunde, daR den Organen an der Oberfläche des biologischen Objektes, insbesondere im Bereich der Haut eines menschlichen Körpers befindliche, biologisch aktive Punkte zugeordnet sind, deren elektrische Leitfähigkeit einen Rückschluss auf den Zustand des betreffenden Organes zulässt. Unter biologisch aktiven Punkten werden insbesondere Akupunkturpunkte verstanden.
Aus der FR PS 2 695 566 A 1 ist eine Einrichtung bekannt, welche zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, welche mittels Elektroden auf einen menschlichen Körper übertragen werden, dient. Diese bekannte Einrichtung entspricht jedoch deshalb nicht den Erfordernissen, da sie keine Steuerung in Abhängigkeit von der Wirkung der Impulsbehandlung enthält, weswegen aufgrund der Impulsbehandlung eine Verschlechterung des Zustandes der inneren Organe verursacht werden kann.
Der gegenständlichen Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe eine gesteuerte Behandlung von Organen eines biologischen Objektes mittels elektnscher Impulse durchgeführt werden kann, insbesondere um hierdurch kranke Organe zu heilen oder um die Funktion von geschädigten Organen zu verbessern. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass während der Behandlung der elektrische Stromfluss durch den dem betreffenden Organ zugeordneten biologisch aktiven Punkt gemessen wird und der hierdurch gewonnene Wert zur Überwachung des Behandlungsvorganges bzw. zur Abschaltung der elektrischen Impulse herangezogen wird.
Bel einer Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, die eine Einrichtung zur Erzeugung von elektrischen Impulsen, welche mittels der mindestens einen Elektrode auf das biologische Objekt aufbringbar sind, enthält, ist erfindungsgemäss eine weitere Einrichtung, welche eine regelbare Stromquelle, weiters mindestens zwei Elektroden zur Beaufschlagung des biologisch aktiven Punktes und einen Messwertumformer enthält, vorgesehen, wobei der Ausgang des Messwertumformers an einen Komparator gelegt ist, dessen Ausgang an einen in der Einrichtung zur Erzeugung der elektrischen Impulse befindlichen Schalter geführt ist.
Vorzugsweise Ist der Ausgang des Messwertumformers weiters an ein Anzeigegerät, insbesondere an ein analoges Anzeigegerät, gelegt, ist dem Messwertumformer ein Verstärker, insbesondere ein solcher mit galvanischer Trennung, nachgeschaltet und gibt der Komparator bei Unterschreiten eines unteren Grenzwertes und bei Überschreiten eines oberen Grenzwertes an den Schalter ein Steuersignal ab.
Das erfindungsgemässe Verfahren und eine erfindungsgemässe Vorrichtung sind nachstehend anhand eines In der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Zeichnung zeigt ein Blockschaltbild einer erfindungsgemässen Schaltung.
Diese Vorrichtung besteht aus einem Impulsgenerator 1, von welchem Impulse, insbesondere Rechteckimpulse, über einen Schalter 2 an einen Impulsdauermodulator 3 abgegeben werden. Der Schalter 2 ist von einem Zweischwellen-Komparator 16 gesteuert. Der Impulsdauermodulator 3 ist von einer Quelle 5 gespeist. Der Ausgang des Impulsdauermodulators 3 wird über einen Leistungsverstärker 6 über zwei
Elektroden 8 und 8a an den menschlichen Körper 9 angelegt, wobei die Elektroden 8 und 8a an solchen
Stellen des menschlichen Körpers angelegt werden, welche dem betreffenden Organ möglichst nahe sind, wobei sie sich möglichst ausserhalb dieses Organes befinden.
Durch den Impulsgenerator 1 werden Impulse mit besonderen Verläufen erzeugt, wobei solche Impulse erzeugt und aufgebracht werden, durch welche eine Heilung von kranken Organen bzw. eine verbesserte
Funktion von geschädigten Organen bewirkt wird.
Bei einer derartigen Behandlung des menschlichen Körpers besteht jedoch das Erfordernis, die
Wirkungsweise der Behandlung zu überwachen bzw. zu steuern. Hierfür enthält die Vorrichtung einen zweiten Teil, welcher eine regelbare Speisequelle 11 enthält, welche über einen Messwertumformer 10 an eine weitere Elektrode 12 geführt ist. Diese Elektrode 12 wird an den dem betreffenden Organ zugeordne- ten biologisch aktiven Punkt 13 angelegt. Der Stromkreis wird durch einen zweiten Zweig mit einer weiteren
Elektrode 12a, welche ausserhalb des biologisch aktiven Punktes angelegt wird, geschlossen.
Durch die Speisequelle 11 wird über den Messwertumformer 10 und die Elektrode 12, den biologisch aktiven Punkt 13 und die Elektrode 12a ein Stromfluss erzeugt, dessen Wert von der Leitfähigkeit bzw. vom
Widerstand des biologisch aktiven Punktes 13 abhängt. So kann z. B. bei einer Entzündung des betreffen- den Organes ein geringer Widerstand bestehen und kann bei einer Unterfunktion des Organes der
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Widerstand im biologisch aktiven Punkt 13 sehr hoch sein. Da die Wirkungsweise des biologisch aktiven Punktes 13 vom Zustand des betreffenden Organes abhängt, kann hierdurch die Wirkung der Behandlung dieses Organes durch die Beaufschlaung mit Stromimpulsen festgestellt werden.
Demnach ändert sich durch den Widerstand des biologisch aktiven Punktes 13, welcher dem Zustand des betreffenden Organes entspricht, diejenige Spannung, weiche am Messwertumformer 10 auftritt bzw. ändert sich in Abhängigkeit von der Grösse des Stromes, welcher durch die regelbare Speisequelle 11 über den biologisch aktiven Punkt 13 fliesst, der am Messwertumformer 10 auftretende Spannungsabfall, welcher an einen Verstärker 14 gelegt ist. Vom Verstärker 14 werden unterschiedliche Werte abgegeben, welche einerseits an eine Anzeigeeinrichtung 15 und andererseits an den Zweischwellenkomparator 16 gelegt sind. Zudem wird durch den Verstärker 14 eine galvanische Entkopplung bewirkt.
Durch die Anzeigeeinrichtung 15 wird dem behandelnden Arzt eine Kontrolle des Behandlungsvorganges ermöglicht dahingehend, in welcher Weise durch die Behandlung eine Änderung des betreffenden Organs erzielt wird. Durch die Beaufschlagung des betreffenden Organes mit Impulsen sollte eine Überfunktion bzw. eine Unterfunktion desselben behoben werden. Hierdurch nähert sich der durch den biologisch aktiven Punkt hindurchfliessende Strom dem Normalwert an. Dadurch kann vom behandelnden Arzt die Wirkung der Behandlung festgestellt werden.
Durch den Zweischwellen-Komparator 16 ist sichergestellt, dass die Beaufschlagung der Elektroden 8 und 8a dann abgeschaltet wird, soferne der durch den biologisch aktiven Punkt hindurch fliessende Strom einen unteren Wert überschreitet oder einen oberen Wert überschschreitet, weswegen die Behandlung abgebrochen werden muss.
Ergänzend wird darauf verwiesen, dass die im Zweischwellen-Komparator 16 eingestellten Werte jeweils auf das betreffende Organ abgestimmt werden müssen.