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Vorrichtung zur Vorführung kinematographl8cher oder anderer Projektionen am Tage oder in hell erleuchteten Räumen.
Die vorliegende Erfindung hat eine Einrichtung zum Gegenstande, mit deren Hülfe man kinematographische oder sonstige Projektionen am Tage oder in künstlich beleuchteten Räumen sichtbar zu machen vermag.
Die Einrichtung kann sowohl auf einer Bühne, in einem erleuchteten Saale, auf der Strasse, in Gärten oder sogar fahrbar angeordnet werden.
Auf der untenstehenden Zeichnung ist die Vorrichtung in einem schematischen Längsschnitt dargestellt. Die Einrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei Spiegeln 1 und 2, die zueinander parallel liegen, im übrigen aber unter einem Winkel von 45 Grad zur Horizontalen geneigt sind. Der Spiegel 2 liegt z. B. unter der Bühne, bleibt also den Zuschauern verborgen, während jener 1 auf der Bühne angeordnet und dem hellen Zuschauerraume zugekehrt ist. 3 ist ein lichtdurchlässiger Schirm, welcher sich von der unteren Kante dos oberen Spiegels nach der oberen Kante des unteren Spiegels erstreckt ; die spiegelnden Flächen sind natürlich einander zugekehrt.
Der Schirm kann aus einer auf eine Glasscheibe geklebten, dünnen Leinwand oder einer matten, feinkörnigen Glasscheibe bestehen, die mittels Fluorhydratsäure matt gemacht wurde, wie dies nebenbei bemerkt werden soll.
Einer anderen Ausführungsform gemäss kann dieser Schirm auch aus Pergament-oder aus auf irgend eine Weise lichtdurchlässig gemachtem Papier, aus Pauspapier, Pausleinwand usw., hergestellt sein. Schmiegsame Stoffe müssen natürlich in einem passenden Rahmen gespannt gehalten werden.
Denselben Effekt kann man auch dadurch erzielen, dass man zwei dünne Glasplatten so aufeinanderkittet, dass sich die matten Flächen berühren. Der Vorteil eines derartigen Bildschirmes liegt darin, dass die matte Oberfläche gegen äussere Einflüsse und Beschädigungen geschützt ist.
Gemäss einer letzten Ausführungsform kann man schliesslich zwei dünne, durchsichtige Glasplatten unter Zwischenlage einer lichtdurchlässigen Leinwand aufeinanderkitten.
Der von dem Projektionsapparat 4 ausgehende Lichtstrahl fällt unter 45 Grad auf den Spiegel 2, der das ausgestrahlte Bild auf den Bildschirm 3 wirft. Dieses Bild wird dem Beschauer im Spiegel 1 ersichtlich, wo es senkrecht stehend und äusserst leuchtend erscheint. Ist der Raum, in welchem man derartige Projektionen ausführen will, zu beschränkt, so kann man den Projektionsapparat 4 : natürlich auch seitlich aufstellen und den Spiegel 2 eine entsprechende Lage einnehmen lassen.
Der Spiegel 2, auf welchen das Bild von der Laterne 4 gestrahlt wird, muss vollständig im Dunkeln stehen.
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Device for showing cinematographic or other projections during the day or in brightly lit rooms.
The subject of the present invention is a device with the aid of which one can make cinematographic or other projections visible during the day or in artificially lit rooms.
The facility can be arranged on a stage, in an illuminated hall, on the street, in gardens or even mobile.
In the drawing below, the device is shown in a schematic longitudinal section. The device essentially consists of two mirrors 1 and 2, which are parallel to one another, but are inclined at an angle of 45 degrees to the horizontal. The mirror 2 is z. B. under the stage, so remains hidden from the audience, while that 1 is arranged on the stage and facing the bright auditorium. 3 is a translucent screen extending from the lower edge of the upper mirror to the upper edge of the lower mirror; the reflective surfaces are of course facing each other.
The screen can consist of a thin canvas glued to a sheet of glass or a matt, fine-grained sheet of glass that has been made matt by means of fluorohydric acid, as should be noted by the way.
According to another embodiment, this screen can also be made of parchment or paper made translucent in some way, from tracing paper, tracing canvas, etc. Pliable fabrics must of course be kept taut in a suitable frame.
The same effect can also be achieved by cementing two thin glass plates on top of one another so that the matt surfaces touch. The advantage of such a screen is that the matt surface is protected against external influences and damage.
According to a last embodiment, two thin, transparent glass plates can finally be cemented onto one another with the interposition of a translucent canvas.
The light beam emanating from the projection apparatus 4 falls at 45 degrees onto the mirror 2, which throws the emitted image onto the screen 3. This image is visible to the viewer in mirror 1, where it appears upright and extremely luminous. If the space in which one wants to carry out such projections is too limited, the projection apparatus 4 can of course also be set up to the side and the mirror 2 can assume a corresponding position.
The mirror 2 on which the image from the lantern 4 is radiated must be completely in the dark.
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