AT391967B - Farbfernsehwiedergabegeraet - Google Patents

Farbfernsehwiedergabegeraet Download PDF

Info

Publication number
AT391967B
AT391967B AT0273284A AT273284A AT391967B AT 391967 B AT391967 B AT 391967B AT 0273284 A AT0273284 A AT 0273284A AT 273284 A AT273284 A AT 273284A AT 391967 B AT391967 B AT 391967B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lines
signal
quot
circuit
interpolated
Prior art date
Application number
AT0273284A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA273284A (de
Original Assignee
Rca Licensing Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rca Licensing Corp filed Critical Rca Licensing Corp
Publication of ATA273284A publication Critical patent/ATA273284A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT391967B publication Critical patent/AT391967B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/01Conversion of standards, e.g. involving analogue television standards or digital television standards processed at pixel level
    • H04N7/0117Conversion of standards, e.g. involving analogue television standards or digital television standards processed at pixel level involving conversion of the spatial resolution of the incoming video signal
    • H04N7/012Conversion between an interlaced and a progressive signal
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/01Conversion of standards, e.g. involving analogue television standards or digital television standards processed at pixel level
    • H04N7/0135Conversion of standards, e.g. involving analogue television standards or digital television standards processed at pixel level involving interpolation processes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Graphics (AREA)
  • Television Systems (AREA)
  • Color Television Systems (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)

Description

Nr. 391 967
Die Erfindung betrifft ein Farbfemsehwiedergabegerät zum Erzeugen eines fortlaufend abgetasteten Bildes aus einem Farbfemsehsignal, welches erste Zeilen enthält, die ein in einem verschachtelten Abtastformat abgetastetes Bild darstellen, mit einer Trennschaltung für Leuchtdichte- und Farbartsignale, einer Schaltung zur Erzeugung von zweiten Zeilen bzw. Zwischenzeilen aus den ersten Zeilen, wobei die zweiten Zeilen mit den ersten Zeilen im Sinne eines fortlaufenden Abtastformats verschachtelt wiederzugeben sind, einer Zeitkompressionsschaltung, welche die Dauer der Zeilen des abgetasteten Bildes zeitlich komprimiert, einer Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Signalkomponenten, welche Leuchtdichte-Detailinformationen darstellen, die im Bild quer zur Abtastrichtung aufiritt, und mit einer ersten Kombinationsschaltung, welche die von der Schaltungsanordnung erzeugten Komponenten mit einer vorbestimmten Verstärkung und einer ersten Polarität mit den ersten Zeilen kombiniert.
Alle derzeitigen Femseh-Rundfunksysteme der Erde erzeugen auf den Bildschirmen der gewöhnlichen Fernsehempfänger und Monitore Störerscheinungen. Bei Fernseh-Rundfunksystemen wie dem mit 525 Zeilen pro Bild und 30 Bildern pro Sekunde arbeitenden (525/30) NTSC-System oder dem 625/25-PAL-System entstehen Störerscheinungen durch die Zeilenabtastung. Diese Störerscheinungen werden hauptsächlich durch das in den Normen vorgesehene Zeilensprungverfahren erzeugt und in den aus verschachtelten Zeilen aufgebauten wiedergegebenen Bildern sichtbar.
Beim Zeilensprungverfahren wird z. B. ein 525-Zeilen-Bild (Vollbild) in zwei aufeinanderfolgende 262,5-Zeilen-Halbbilder aufgeteilt Die 262 1/2 Zeilen eines Halbbildes werden in einer sechzigstel Sekunde abgetastet und anschließend werden weitere 2621/2 Zeilen eines anderen Halbbildes abgetastet wobei die Zeilen des zweiten Halbbildes die Zwischenräume zwischen den Zeilen des ersten Halbbildes einnehmen. Ein subjektiver Effekt dieser verschachtelten Abtastung besteht darin, daß eine scheinbare Vertikaldrift der Zeilen des Rasters erzeugt wird. Die vertikale Drift ist besonders leicht zu sehen, wenn man eine Wiedergabe auf einem breiten Bildschirm mit geringem Abstand betrachtet. Ein anderer Effekt ist das Zwischenzeilenflimmem bei Übergängen in der Vertikalrichtung, das zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeilen aufiritt.
Das seit einiger Zeit bestehende Interesse an hochauflösenden Femsehsystemen (HDTV) hat zu dem Bestreben geführt, die subjektive Qualität der derzeitigen Systeme im Rahmen dar bestehenden Normen zu verbessern. Eine Maßnahme, die in dieser Hinsicht vorgeschlagen worden ist, ist die fortlaufende Abtastung. Das ankommende Signal in einem Format mit zwei verschachtelten Halbbildern wird in einem geeigneten Speicher gespeichert und anschließend ohne Zeilensprung, also mit fortlaufender Zeilenabtastung, wiedergegeben. Es ist beispielsweise aus der GB-OS 21 11 343 bekannt, eine fortlaufende Abtastung durch Verwendung von Zeilenspeichern mit Mehrpunkt-Interpolation zu bewirken. Im Falle des NTSC-Systems werden 525 Zeilen des Bildes in einer sechzigstel Sekunde wiedergegeben, wobei alternierend "reelle" und "interpolierte" Zeilen mit dem doppelten der genormten Zeilenfrequenz nacheinander wiedergegeben werden. Während der nächsten sechzigstel Sekunde wird ein folgender Satz von 525 Zeilen wiedergegeben, um die ganze Vollbildzeit von einer dreißigstel Sekunde zu vervollständigen. Durch die fortlaufende Abtastung werden Störerscheinungen in Form von Zwischenzeilenflimmem und dgl. vermieden, die bei der üblichen Wiedergabe mit zwei ineinander verschachtelten Halbbildern auftreten. Der subjektive Effekt ist eine für den Betrachter angenehmere, flimmerfreie, stetigere und ruhige Bildwiedergabe. Für die fortlaufende Abtastung wird im bekannten Falle ein einfacher linearer Zweipunkt-Interpolator verwendet. Dabei tritt jedoch ein gewisser Verlust an Vertikaldetail bei Übergängen auf, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeilen auftreten, also bei der Vertikalabtast-Nyquist-Frequenz.
Die vertikalen Details können dadurch wiederhergestellt werden, daß man über mehr als zwei Punkte interpoliert. Hierfür sind jedoch dann zwei oder mehr 1-H-Verzögerungs-Speicherelemente mit geeigneten Wichtungsfaktoren im Summationsprozeß erforderlich, um die Wiedergabe durch eine "bessere" Approximation in der interpolierten Zeile zu verbessern. Nachteilig an dieser Lösung ist also, daß die Wiederherstellung der vertikalen Details zusätzliche Zeilenspeicher erfordert.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Farbfemsehwiedergabegerät der eingangs angeführten Art zu schaffen, welches die oben beschriebenen Nachteile herkömmlicher Geräte vermeidet
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine zweite Kombinationsschaltung, welche die von der Schaltungsanordnung erzeugten Komponenten mit vorbestimmter Verstärkung und einer der ersten Polarität entgegengesetzten zweiten Polarität mit den zweiten Zeilen kombiniert.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform eines mit fortlaufender Abtastung arbeitenden Fernsehempfängers gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2a einen Teil eines Fernsehbildes; Fig. 2b bis 2j schematische Signaldarstellungen, anhand derer ein Aspekt der Erfindung in Verbindung mit Fig. 1 erläutert und ein weiterer Aspekt gezeigt wird; und Fig. 3,4, 5 und 6 Blockschaltbilder weiterer Ausführungsformen eines mit fortlaufender Abtastung arbeitenden Fernsehempfängers gemäß dem erwähnten einen Aspekt der Erfindung. Fig. 3 zeigt einen weiteren Aspekt der Erfindung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines NTSC-Farbfemsehsignales mit Zeilensprung erläutert, selbstverständlich läßt sich die Erfindung auch bei Femsehsignalen, insbesondere Farbfemsehsignalen anderer, mit Zeilensprung arbeitender Femsehnormen anwenden, wie der PAL-Norm.
Der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 wird ein analoges Zeilensprung-Farbfemsehsignalgemisch von einer -2-
Nr. 391 967 nicht dargestellten Signalquelle über eine Klemme (1) zugeführt. Bei dem analogen Signal kann es sich beispielsweise um das demodulierte Ausgangssignal des Zwischenfrequenzteiles eines üblichen Fernsehempfängers handeln.
Das Signalgemisch wird von der Klemme (1) einem Analog-Digital-Umsetzer (3) zugeführt, wo es unter Steuerung durch ein Taktsignal in eine digitale Form umgewandelt wird. Das Taktsignal kann beispielsweise gleich dem Vierfachen der Farbhilfsträgerfrequenz fsc sein, also beispielsweise 4.3,58 MHz. Das digitale Signal vom A/D-Umsetzer (3) kann eine Folge von 8-Bit-Zahlen sein, die die Analogwerte des Signalgemisches darstellen. Das digitalisierte Signalgemisch wird einem Kammfilter (5) zugeführt, das eine Verzögerungsstufe (7) mit einer Verzögerung von 1 H enthält. Im Kammfilter (5) wird das um eine Zeilendauer verzögerte Signal in einem Addierer (9) mit einem unverzögerten Signal vereinigt, um ein kammgefiltertes Signal zu erzeugen. Am Ausgang des Addierers (9) steht eine für die Leuchtdichte repräsentative Komponente des Signalgemisches zur Verfügung, die ein Frequenzspektrum hat, bei dem die Signalenergie in der Nähe von ganzzahligen Vielfachen der Zeilenfrequenz (z. B. 15 734 Hz) konzentriert ist und die Signalenergie Minima- oder Nullstellen in der Nähe von ungeradzahligen Vielfachen der halben Zeilenfrequenz auftreten. In entsprechender Weise werden die verzögerten und die unverzögerten Zeilen einem Subtrahierer (11) zugeführt, der ein zweites kammgefiltertes Signal liefert, welches einen niederfrequenten Vertikaldetailanteil-Anteil der Leuchtdichteinformation zusammen mit der Chrominanz- oder Farbartinformation darstellt und das ein Frequenzspektrum hat, bei dem die Signalenergie in der Nähe der ungeradzahligen Vielfachen der halben Zeilenfrequenz (z. B. 15 734 Hz) konzentriert ist und Nullstellen der Signalenergie in der Nähe von ganzzahligen Vielfachen der Zeilenfrequenz auftreten. Im Kammfilter (5) steht außerdem ein unverändertes und unverzögertes Signal an einem Schaltungspunkt (13) zur Verfügung.
Das Farbartsignal vom Subtrahierer (11) wird in einem Bandpaßfilter (15) bandgefiltert, welches die Farbartinformation an einen Demodulator (17) liefert. Das Bandpaßfilter (15) und alle anderen Filter, die hier erwähnt werden, können in digitaler Technik ausgeführt sein.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Schaltungsanordnung wird die Farbartinformation nicht interpoliert. Selbstverständlich kann die Farbartinformation ebenfalls interpoliert werden. Der Demodulator (17) liefert ein demoduliertes I-Signal und ein demoduliertes Q-Signal an eine Zeitkompressionsschaltung (19) bzw. (21). Die Zeitkompressionsschaltungen liefern I- bzw. Q-Signale mit dem doppelten der normalen Zeilenfrequenz an eine Matrix (43).
Das Ausgangssignal des weiter unten noch näher erläuterten Leuchtdichtesignalkanals wird von einer die Signaldauer auf die Hälfte verkürzenden Zeitkompressionsschaltung (23) in Form von zwei alternierenden Signalen geliefert. Aus dem ersten Signal, das als "reales" Signal bezeichnet werden soll, ist der Farbartanteil entfernt Das zweite Signal ist ein aus jeweils zwei Punkten durch lineare Interpolation gewonnenes interpoliertes Signal.
Der Zeitkompressionsschaltung (23) werden "reale" Zeilen von einem Addierer (27) sowie interpolierte Zeilen über eine Klemme (37) zugeführt, an der mit der doppelten Eingangsfrequenz alternierende reale und interpolierte Signale auftreten.
Der Betrieb mit doppelter Frequenz während des Auslesens erhöht die Bandbreite des Signals um den Faktor zwei und verkürzt außerdem die Zeilendauer um den Faktor zwei, so daß sich also beispielsweise eine verkürzte Zeilendauer von 31,75 μβ anstatt von 63,5 μβ ergibt. Die Zeitkompressionsschaltung (23) kann vier Verzögerungsleitungen enthalten, die jeweils eine Verzögerung um die Dauer (H) einer horizontalen Zeile bewirken und in die die Signale mit einem Takt gleich dem Vierfachen der Farbhilfsträgerfrequenz (4 sc) eingegeben werden und aus denen die Signale durch einen Kommutierungsprozeß mit dem achtfachen der Farbhilfsträgerfrequenz (8 sc) herausgelesen werden. Das Ausgangssignal der Zeitkompressionsschaltung (23) ist also ein kontinuierliches Videosignal mit der doppelten Zeilenfrequenz, das ein Y-Signal mit der doppelten Frequenz und kontinuierlicher Leuchtdichte darstellt, in welchem "reale" und interpolierte Signalinformation alternieren.
Die "realen" Leuchtdichte-Zeilen werden durch Kombinieren der nicht-kammgefilterten niedrigen Frequenzen des unverzögerten Leuchtdichtesignals mit einem komplementär hochpaßgefilterten und kammgefilterten Leuchtdichtesignal gebildet, welches vom Kammfiltersummierungsprozeß und mit vertikaler Detailinformation gewonnen wird. Genauer gesagt, wird das unverzögerte (nicht kammgefilterte) Signal vom Schaltungspunkt (13) in einem Tiefpaß (25) (der beispielsweise ein bis etwa 1,5 MHz reichendes Durchlaßband haben kann) gefiltert und über einen Addierer (33) dem Addierer (27) zugeführt. Die kammgefilterte Leuchtdichteinformation vom Addierer (9) wird in einem Hochpaßfilter (29) hochpaßgefiltert, welches die horizontale Detailkomponente des "realen" Leuchtdichtesignales liefert, die beispielsweise eine Bandbreite von 1,5 bis 4 MHz hat. Das hochpaßgefilterte und kammgefilterte Leuchtdichtesignal wird mit dem tiefpaßgefilterten, nicht kammgefilterten Leuchtdichtesignal im Addierer (27) unter Bildung des "realen" Leuchtdichtesignals kombiniert, welches dann der Zeitkompressionsschaltung (23) zugeführt wird. Die vertikale Detailinformation wird durch Tiefpaßfiltem des kammgefilterten Ausgangssignals vom Subtrahierer (11) in einem Tiefpaßfilter (31) gewonnen, dann durch einen Verstärker (35) gewichtet und schließlich im Addierer (33) mit der tiefpaßgefilterten Information vom Tiefpaßfilter (25) kombiniert. Ferner wird das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters (31) in einem Verstärker (41) gewichtet und in einem Addierer (39) mit dem Ausgangssignal des Addierers (9) kombiniert, um eine subjektive -3-
Nr. 391 967
Anhebung (Verbesserung) der visuellen Schärfe von vertikalen Übergängen zu bewirken.
Anhand von Fig. 2 soll nun durch zeilenweise Analyse erläutert werden, wie die vertikalen Details bei vertikalen Signalübergängen verbessert werden. Fig. 2a zeigt einen Teil eines Fernsehrasterbildes (201) mit einigen vertikalen Übergängen. Oben befindet sich ein grauer Bereich (203), in der Mitte ein weißer Bereich 5 (205) und unten ein weiterer grauer Bereich (207). Die Fig. 2b bis 2j zeigen Zeile für Zeile, die vertikalen
Signalübergänge und die durch die Einrichtung gemäß Fig. 1 bewirkte Verbesserung. In Fig. 2b ist das Eingangssignal der Verzögerungsschaltung (7) dargestellt, das zeigt, daß zwischen den Zeilen (n+1) und (n+2) ein Übergang von grau auf weiß und zwischen den Zeilen (n+5) und (n+6) ein Übergang von weiß nach grau stattfindet In Fig. 2c ist das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung (7) dargestellt das die gleichen, jedoch 10 um eine Zeile verzögerten Übergänge enthält, was durch die 1 H-Verzögenmg in der Verzögerungsschaltung (7) verursacht wird. Diebeiden Signale, die in Fig. 2b und 2c dargestellt sind, werden im Addierer (9) vereinigt der das in Fig. 2d dargestellte kombinierte Signal, d. h. ein interpoliertes Signal, liefert. Aus Fig. 2d ist ersichtlich, daß durch den Summierungs-(Interpolations-)Prozeß ein gewisser Verlust an Vertikaldetail eingetreten ist da der Signalübergang, der im ursprünglichen Signal zwischen den Zeilen (n+1) und (n+2) stattgefunden hat, nun 15 zwei Zeilenperioden braucht d. h., von der Zeile (n+1) bis zur Zeile (n+3). Der vertikale Übergang oder Grauwertqirung wird also flacher. Fig. 2e stellt das Signal gemäß Fig. 2c nach Verzögerung und Invertierung dar. Wenn das verzögerte und invertierte Signal gemäß Fig. 2e mit dem direkten oder ursprünglichen Signal gemäß Fig. 2b kombiniert wird, ergibt sich das in Fig. 2f dargestellte Signal (z. B. am Ausgang des Verstärkers (35)), das die Details der vertikalen Übergänge des direkten oder ursprünglichen Signals darstellt Wenn das Signal 20 gemäß Fig. 2f mit dem ursprünglichen, direkten Signal (Fig. 2b) in einem bestimmten Amplitudenverhältnis kombiniert wird, erhält man das in Fig. 2g dargestellte Signal (z. B. am Ausgang des Addierers (33)), das eine Vertikalanhebung oder Vertikaldetailakzentuierung auf weist
Wird das Signal gemäß Fig. 2f in der Polarität umgekehrt, wie es in Fig. 2h dargestellt ist (beispielsweise im Verstärker (41)) und mit einem bestimmten relativen Verstärkungsgrad- oder Größenverhältnis mit dem 25 interpolierten Signal gemäß Fig. 2d vereinigt wird, so resultiert das in Fig. 2i dargestellte Signal (beispielsweise das Ausgangssignal des Addierers (39)). Fig. 2i stellt das interpolierte Signal dar, das eine Vertikaldetailanhebung aufweist Wenn Fig. 2g und 2i übereinander gezeichnet werden, wie es in Fig. 2j dargestellt ist werden die Übergänge des Signals subjektiv angehoben. Ein solches Alternieren der Polarität von "realen" zu "interpolierten" Zeilen stellt einen weiteren Aspekt der Erfindung dar. 30 Das Leuchtdichtesignal wird also mit einer Vertikaldetailanhebung versehen, um die durch den Interpolationsprozeß bewirkte Verflachung der Ränder zu reduzieren. Während einer ersten Halbbildzeitperiode (ungerades Halbbild) wird ein 525-Zeilen-Halb- oder Teilbild fortlaufend, also ohne Zeilensprung, abgetastet dabei wechseln sich reale und interpolierte Zeilen ab. Beim nächstfolgenden Teilbild (entsprechend dem geradzahligen Halbbild) werden die Positionen des fortlaufend abgetasteten Teilbildes, die bei dem 35 vorangegangenen Teilbild von den "realen" Zeilen eingenommen waren, nun von "interpolierten" Zeilen eingenommen und die Positionen, die im ungeraden Teilbild von den "interpolierten" Zeilen eingenommen worden waren, werden im geraden Teilbild nun von den "realen" Zeilen eingenommen. Die ungerade Zahl von Zeilen in einer fortlaufenden Abtastsequenz bewirkt also eine Verschiebung der "realen" und "interpolierten" Zeilen von Teilbild zu Teilbild, so daß die "realen" und "interpolierten" Zeilen aufeinanderfolgender Teilbilder 40 einander überlagert, erscheinen, wie es in Fig. 2j dargestellt ist
Wie erwähnt hängen der Verstärkungsgrad, die Polarität und das Vorhandensein oder Fehlen einer vertikalen Anhebung oder Akzentuierung in einem Kanal von der angestrebten subjektiven Wirkung ab. Beispielsweise ergibt die Addition einer Vertikalanhebung in einem bestimmten relativen Verstärkungsgradverhältnis in den "realen" Zeilen eine Form von Vertikaldetailverbesserung während die Addition einer Vertikalanhebung wieder in 45 einem vorgegebenen relativen Verstärkungsgradverhältnis im Kanal der "interpolierten" Zeilen eine andere Form von Vertikaldetailverbesserung ergibt und schließlich eine Vertikalanhebüng in beiden Kanälen, also sowohl bei den realen als auch bei den interpolierten Zeilen eine dritte Form von Vertikaldetailverbesserung liefert.
Es dürfte im allgemeinen zweckmäßig sein, in den jeweiligen Signalwegen eine Vertikalanhebung vorzusehen, die symmetrisch ist und eine entgegengesetzte Polarität hat (siehe Fig. 2j). Dabei kann zwar bei den Übergängen 50 (Zeilen (n+2) und (n+6) in Fig. 2j) ein gewisses restliches Flimmern auftreten, es ergibt sich jedoch subjektiv ein angenehmer Gesamteindruck.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, kann die Vertikalanhebung im direkten Signalweg durch die Kombination des Tiefpaßfilters (31), des Addierers (33) und des wichtenden Verstärkers (35) erfolgen. Die Vertikalanhebung im "interpolierten" Kanal erfolgt durch die Kombination des Tiefpaßfilters (31), des Addierers (39) und des 55 wichtenden Verstärkers (41). Bei Fig. 1 besteht die Möglichkeit, verschiedene Grade von Vertikalanhebung wählen zu können. Diese Möglichkeit wird durch die Verstärker (35) und (41) geschaffen, deren Verstärkungsgrad und Verstärkungssignalpolarität entsprechend der angestrebten subjektiven Wirkung gewählt werden können. Die Verstärker (35) und (41) liefern die gewünschte Wichtungsfunktion. Es ist möglich, Verstärker (35) und (41) mit einer nichtlinearen Übertragungskennlinie zu verwenden, um einen gewünschten 60 Kompromiß zwischen subjektiver Detailerhöhung und Flimmern zu erreichen. Beispielsweise kann man mit einer Kennlinie arbeiten, wie sie in der US-PS 4 245 237 beschrieben ist.
Ein spezieller Fall der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bestände darin, eine Wiederholung der kammgefilterten -4-
Nr. 391 967
Leuchtdichte mit zweifacher Frequenz ohne Interpolation, z. B. in einer Einrichtung, wie sie in der US-PS 4 415 931 beschrieben ist. In allen Anordnungen hat das äquivalente zeitliche Vertikalfilter eine Nullstelle bei der horizontalen Zeilenfrequenz, so daß ein Aufbrechen der Zeilen bei Bewegung vermieden wird. Die vertikale Schärfe ist jedoch eine Funktion des Betrages des wieder eingesetzten vertikalen Details und einem Kompromiß zwischen Schärfe und Zwischenzeilenflimmem zugänglich.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 1 werden die getrennten, doppelfrequenten Signale (Y), (I) und (Q) doppelter Frequenz in der Matrixschaltung (43) matriziert, welche Rot-, Grün- und Blau-Signale (R), (G) bzw. (B) doppelter Frequenz liefert. Die Signale (R), (G) und (B), bei denen es sich um digitale Signale handelt, werden Digital-Analog-Umsetzern (45, 47) bzw. (49) zugeführt, um analoge R-, G- und B-Ausgangssignale zu erzeugen. Die analogen Signale (R), (G) und (B) an den Ausgängen der D/A-Umsetzer (45,47) und (49), die die doppelte Bandbreite der entsprechenden genormten Signale haben, werden einer Wiedergabeeinheit (51), die eine Bildröhre enthält, zugeführt, welche beim fortlaufenden Abtasten der 525 Zeilen pro "Teilbild" mit einer Frequenz von beispielsweise 31,75 kHz arbeitet
Durch die Einrichtung gemäß Fig. 1 werden also 525 Zeilen eines progressiv abgetasteten oder zeilensprungfreien Videosignals für jedes der verschachtelten Halbbilder aus 262 1/2 Zeilen des ankommenden Videosignals erzeugt und wiedergegeben. Das Aussehen einer solchen Wiedergabe ist eine bessere Annäherung an die einer Wiedergabe mit gleichförmigem Bildfeld (einer Wiedergabe, die keine subjektiv erkennbaren Abtastzeilen aufweist).
Die Schaltung gemäß Fig. 2 arbeitet mit einer Zweipunktinterpolation und einer Umsetzung auf die doppelte Frequenz im Leuchtdichtekanal mit vertikaler Detailanhebung zuzüglich einer Umsetzung mit doppelter Frequenz (ohne Interpolation) im Farbartkanal. Das Leuchtdichtesignal alterniert jeweils zwischen einer interpolierten Zeile doppelter Geschwindigkeit und einer "realen" Zeile doppelter Geschwindigkeit. Die demodulierten Chrominanzoder Farbartkomponenten werden individuell in der Geschwindigkeit verdoppelt und mit der Leuchtdichte doppelter Geschwindigkeit matriziert, um die Komponentensignale (R), (G) und (B) doppelter Geschwindigkeit für den Betrieb einer Wiedergabe mit verdoppelter Zeilenfrequenz (die beispielsweise von 15,734 Hz auf 31,468 Hz erhöht wurde) zu erzeugen.
Fig. 3 zeigt einen anderen Aspekt der Erfindung für eine fortlaufende Abtastung mit verbessertem Vertikaldetail. Bei der hier verwendeten Technik wird die Vertikaldetailinformation durch Subtraktion der interpolierten Zeile von der "realen" Zeile erhalten.
In allen Figuren sind gleiche oder gleichartige Schaltungselemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 3 wird ein Signalgemisch über eine Klemme (1) einem Analog-Digital-Umsetzer (3) zugeführt, dessen Ausgang mit dem Eingang eines Kamm-Separierfilters (5) verbunden ist Im Kammfilter wird das digitalisierte Signal in ein kammgefiltertes Leuchtdichtesignal am Ausgang des Addierers (9), ein nicht-kammgefiltertes, unverzögertes Signal an der Klemme (13) und ein kammgefiltertes Farbartsignal, das die niederfrequente Leuchtdichte-Vertikaldetailinformation enthält, am Ausgang des Subtrahierers (11) aufgeteilt. Bei der Einrichtung gemäß Fig. 3 wird das Farbartsignal genauso verarbeitet wie bei Fig. 1. Es wird also in einem Bandpaßfilter (15) bandgefiltert, im Demodulator (17) in I- und Q-Komponenten demoduliert und in den Zeitkompressionsschaltungen (19) bzw. (21) in der Frequenz auf das zweifache erhöht und die dabei entstehenden I- und Q-Signale doppelter Frequenz werden der Matrix (43) zugeführt. Das Leuchtdichtesignal wird insoweit ähnlich wie bei Fig. 1 verarbeitet, als das kammgefilterte Leuchtdichtesignal im Hochpaßfilter (29) hochpaßgefiltert und im Addierer (27) mit dem tiefpaßgefilterten, unverzögerten, nicht-kammgefilterten Leuchtdichtesignal vom Tiefpaßfilter (25) kombiniert wird. Dieses "reale" Signal wird einer Beschleunigungsschaltung (23) zugeführt, die seine Frequenz verdoppelt. Das interpolierte Ausgangssignal, das vom Addierer (9) des Kammfilters (5) erzeugt wird, wird der Klemme (37) der Zeitkompressionsschaltung (23) zugeführt, in der seine Frequenz verdoppelt wird. Gemäß dem in Fig. 3 dargestellten Aspekt der Erfindung wird die Vertikaldetailinformation dadurch gewonnen, daß man das Ausgangssignal vom Addierer (27), d. h., die "realen" Zeilen und die interpolierten Zeilen (vom Addierer (9)) einem Subtrahierer (301) zuführt. Die Vertikaldetailinformation wird dann in einer Zeitkompressionsschaltung (303) auf die doppelte Frequenz gebracht, um der Umsetzung auf die doppelte Frequenz, die in der Zeitkompressionsschaltung (23) stattfindet, Rechnung zu tragen. Die Vertikaldetailinformation doppelter Frequenz von der Zeitkompressionsschaltung (303) wird dann einem Verstärker (305) zugeführt, der die Polarität und den Verstärkungsgrad der Vertikaldetailinformation zu wählen gestattet, und dann mit der auf die doppelte Frequenz gebrachten Leuchtdichteinformation im Addierer (307) kombiniert. Die angehobene Leuchtdichteinformation vom Addierer (307) wird dann ebenfalls der Matrix (43) zugeführt, in der die Signale (Y), (I) und (Q) doppelter Frequenz matrixmäßig verarbeitet werden, um die R-, G- und B-Signale doppelter Frequenz zu erzeugen, die dann in Digital/Analog-Umsetzem (45, 47) bzw. (49) in Analog-Signale umgewandelt werden. Die Analogsignale werden schließlich der Wiedergabeeinheit (51) zur Wiedergabe mit fortlaufender Abtastung zugefuhrt.
Fig. 4 zeigt wieder eine andere Ausführungsform der Erfindung. Bei der Einrichtung gemäß Fig. 4 werden für die Anhebung der Vertikaldetails komplementäre Tiefpaß- und Hochpaßfilter verwendet. Das Femsehsignalgemisch wird wieder über eine Eingangsklemme (1) und einen Analog-Digital-Umsetzer (3) eines Kammfilters (5) zugeführt, die ein interpoliertes Leuchtdichtesignal am Ausgang eines Addierers (9), ein -5-
Nr. 391 967 "reales" Leuchtdichtesignal am Schaltungspunkt (19) und ein kammgefiltertes Farbartsignal, welches die niederfrequenten Vertikaldetails des Leuchtdichtesignals enthält, am Ausgang eines Subtrahierers (11) liefert. Das Ausgangssignal des Subtrahierers (11) wird einem komplementären Filter zugeführt, welches aus einem Tiefpaßfilter (31) und einem Hochpaßfilter (401) besteht. Das tiefpaßgefilterte Signal wird über Anordnungen 5 (41) bzw. (35) zur Einstellung des Verstärkungsgrades entsprechenden Addierern (39) bzw. (33) zugeführt, um die Vertikaldetails der interpolierten und der "realen" Signale anzuheben. Es sei bemerkt, daß man die beiden Addierer (33) und (39) oder nur den Addierer (33) oder nur den Addierer (39) verwenden kann, was von der jeweils angestrebten Wirkung äbhebt. Auch die Polarität und der Verstärkungsgrad der Verstärker (35) und (41) hängen von der angestrebten subjektiven Wirkung ab. Das interpolierte Ausgangssignal vom Addierer (39) wird 10 einer Klemme (37) einer Zeitkompressionsschaltung (23) zugeführt, während das Ausgangssignal des Addierers (33) einem Subtrahierer (403) zugeführt wird. Im Subtrahierer (403) wird die hochfrequente verschachtelte Farbartinformation aus dem "realen" Leuchtdichtesignal nach Art eines Kammfilters entfernt. Das "reale" Leuchtdichtesignal, das nun keine Farbartinformation mehr enthält, wird der Zeitkompressionsschaltung (23) zugeführt. Die Zeitkompressionsschaltung (23) liefert Leuchtdichteinformation doppelter Frequenz, diezwischen 15 "realen" und interpolierten Zeilen alterniert und einer Matrix (43) zugeführt wird. Die hochpaßgefilterte Farbartinformation vom Hochpaßfilter (401) wird einem Demodulator (17) zugeführt, in dem sie in ihre Komponenten (I) und (Q) demoduliert wird. Die Komponenten (I) und (Q) werden den Zeitkompressionsschaltungen (19) und (21) zugeführt, welche I- bzw. Q-Signale doppelter Frequenz liefern, welche der Matrix (43) zugeführt werden. Die Ausgangssignale (R), (G) und (B) der Matrix (43) werden in 20 Digital/Analog-Umsetzem (45, 47) bzw. (49) in analoge R-, G- und B-Signale umgewandelt, welche einer Bildröhre (51) zur Wiedergabe mit progressiver Abtastung zugeführt werden, wie es oben erläutert worden ist Eine andere Möglichkeit, die anhand von Fig. 4 beschriebene komplementäre Tiefpaß- und Hochpaßfilterung zu bewirken, ist in Fig. 5 dargestellt. Die Einrichtung gemäß Fig. 5 enthält ein Hochpaßfilter (401), welches durch ein Verzögerungselement (501) und einen Subtrahierer (503) gebildet wird. Die durch das 25 Verzögerungselement (501) bewirkte Verzögerung ist gleich der Verzögerung im Tiefpaßfilter (31), so daß das Ausgangssignal des Subtrahierers (503), das das niederfrequente, kammgefilterte Signal enthält, die Wirkung einer Hochpaßfilterung des Farbartausgangssignales vom Subtrahierer (11) hat. Die anderen Einzelheiten der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 5 entsprechen denen der Fig. 4 und brauchen daher nicht mehr erläutert zu werden. 30 Eine besonders zweckmäßige Lösung des Problems, eine fortlaufende Abtastung mit Vertikaldetailverbesserung zu schaffen, ist in Fig. 6 dargestellt. Bei der Einrichtung gemäß Fig. 6 werden die realen Zeilen durch Addition der niederfrequenten Detailinformation im Farbartsignalausgang des Kammfilters (5) zum kammgefilterten Leuchtdichtesignal vom Leuchtdichtesignalkanal des Kammfilters (5) erzeugt. Das ursprüngliche Farbfemsehsignalgemisch an der Klemme (1) wird wieder in einem Analog-Digital-Umsetzer (3) 35 digitalisiert und das digitalisierte Signal wird im Kammfilter in ein kammgefiltertes Leuchtdichtesignal am Ausgang eines Addierers (9), ein kammgefiltertes Farbartsignal, das die niederfrequente Leuchtdichtedetailinformation enthält, am Ausgang eines Subtrahierers aufgeteilt. Das Leuchtdichtesignal wird bei der Einrichtung gemäß Fig. 6 in der gleichen Weise verarbeitet wie bei der Einrichtung gemäß Fig. 1. Es wird in einem Bandpaßfilter (15) bandgefiltert, in einem Demodulator (17) in die Komponenten (I) und (Q) 40 demoduliert und die demodulierten Komponenten werden in Zeitkompressionsschaltungen (19) und (21) auf die doppelte Frequenz gebracht und die I- und Q-Signale doppelter Frequenz werden schließlich einer Matrix (43) zugefiihrt. Das kammgefilterte Leuchtdichtesignal vom Addierer (9) der Separierschaltung (5) wird gleichzeitig einem Addierer (601) und einem Addierer (39) zugeführt. Der Ausgang des Subtrahierers (11) wird einem Tiefpaßfilter (31) zugeführt, wo die kammgefilterte Vertikaldetailinformation vom Ausgangssignal des 45 Subtrahierers (11) gewonnen wird. Das tiefpaßgefilterte Signal vom Tiefpaßfilter (31) wird im Addierer (601) zum kammgefilterten Leuchtdichtesignal addiert, um das "reale" Signal zu erzeugen. Das Ausgangssignal des Addierers (601) ist also ein Leuchtdichtesignal, bei dem die niederfrequente Vertikaldetailinformation nach dem Kammfilterprozeß im Kammfilter (5) wieder hergestellt worden ist. Das tiefpaßgefilterte Signal vom Tiefpaßfilter (31) wird außerdem über Anordnungen (35) und (41), die zur Verstärkungsgradsteuerung dient, 50 einem Addierer (33) bzw. einem Addierer (39) zugeführt, um die Vertikaldetails im "realen" und im interpolierten Signal anzuheben. Auch hier kann man, wie oben erwähnt wurde, die beiden Addierer (33) und (39) oder nur den Addierer (33) oder nur den Addierer (39) verwenden, je nachdem, welchen subjektiven Effekt man erreichen möchte. Auch der Verstärkungsgrad und die Polarität der Verstärker (35) und (41) werden der angestrebten subjektiven Wirkung entsprechend gewählt. Das interpolierte Ausgangssignal vom Addierer (39) 55 wird einer Klemme (37) der Zeitkompressionsschaltung (23) zugeführt und das Ausgangssignal des Addierers (33) wird einem anderen Eingang der Zeitkompressionsschaltung (23) zugeführt. Die Zeitkompressionsschaltung (23) liefert ein Leuchtdichtesignal doppelter Frequenz, in dem sich "reale" und interpolierte Zeilen äbwechseln, an die Matrix (43). Die Ausgangssignale (R), (G) und (B) der Matrix (43) werden durch Digital-Analog-Umsetzer (45, 47) und (49) in Analogsignale umgewandelt und diese werden 60 einer Bildröhre (51) zur Wiedergabe mit fortlaufender Abtastung zugeführt.
Es sei daraufhingewiesen, daß die Sequenz der interpolierten und "realen" Zeilen wichtig sein kann. Wenn die Sequenz der Zeilen des Eingangssignales (A), (B), (C) und (D) ist, dann soll die Sequenz der "realen" und -6-

Claims (3)

  1. Nr. 391 967 interpolierten Zeilen (A, A+B, B, B+C, C, C+D, D) sein. Die in den Fig.l bis 6 dargestellten Einrichtungen liefern eine solche Reihenfolge. Zusammenfassend kann also gesagt werden, daß Einrichtungen zur Erzeugung von Signalen mit verbesserter Vertikalschärfe für eine zeileninterpolierte fortlaufende Abtastung beschrieben wurden. PATENTANSPRÜCHE 1. Farbfemsehwiedergabegerät zum Erzeugen eines fortlaufend abgetasteten Bildes aus einem Farbfemsehsignal, welches erste Zeilen enthält, die ein in einem verschachtelten Abtastformat abgetastetes Bild darstellen, mit einer Trennschaltung (5, 7,11) für Leuchtdichte- und Farbartsignale, einer Schaltung (9) zur Erzeugung von zweiten Zeilen bzw. Zwischenzeilen aus den ersten Zeilen, wobei die zweiten Zeilen mit den ersten Zeilen im Sinne eines fortlaufenden Abtastformats verschachtelt wiederzugeben sind, einer Zeitkompressionsschaltung (19, 21,23), welche die Dauer der Zeilen des abgetasteten Bildes zeitlich komprimiert, einer Schaltungsanordnung (31) zur Erzeugung von Signalkomponenten, welche Leuchtdichte-Detailinformation darstellen, die im Bild quer zur Abtastrichtung auftritt, und mit einer ersten Kombinationsschaltung (35, 33), welche die von der Schaltungsanordnung (31) erzeugten Komponenten mit einer vorbestimmten Verstärkung und einer ersten Polarität mit den ersten Zeilen kombiniert, gekennzeichnet durch eine zweite Kombinationsschaltung (41, 39), welche die von der Schaltungsanordnung (31) erzeugten Komponenten mit vorbestimmter Verstärkung und einer der ersten Polarität entgegengesetzten zweiten Polarität mit den zweiten Zeilen kombiniert.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Verstärkung der zweiten Kombinationsschaltung (41, 39) und die vorbestimmte Verstärkung der ersten Kombinationsschaltung (35, 33) unterschiedlich groß sind.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingänge der zweiten Kombinationsschaltung (41, 39, 305, 307) mit Ausgängen der Zeitkompressionsschaltung (23, 303) gekoppelt sind, sodaß die von der Schaltungsanordnung (31,301) erzeugten Komponenten mit den zweiten Zeilen kombiniert werden, wenn sie in zeitlich komprimierter Form sind (Fig. 3). Hiezu 6 Blatt Zeichnungen -7-
AT0273284A 1983-08-26 1984-08-27 Farbfernsehwiedergabegeraet AT391967B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/526,702 US4558347A (en) 1983-08-26 1983-08-26 Progressive scan television system employing vertical detail enhancement

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA273284A ATA273284A (de) 1990-06-15
AT391967B true AT391967B (de) 1990-12-27

Family

ID=24098434

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0273284A AT391967B (de) 1983-08-26 1984-08-27 Farbfernsehwiedergabegeraet

Country Status (14)

Country Link
US (1) US4558347A (de)
JP (1) JPS6070890A (de)
KR (1) KR910000548B1 (de)
AT (1) AT391967B (de)
AU (1) AU570994B2 (de)
CA (1) CA1245341A (de)
CS (1) CS265207B2 (de)
DE (1) DE3431200A1 (de)
ES (1) ES8606769A1 (de)
FR (1) FR2551292B1 (de)
GB (1) GB2145603B (de)
HK (1) HK31193A (de)
IT (1) IT1175641B (de)
PT (1) PT79122B (de)

Families Citing this family (35)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL8301566A (nl) * 1983-05-04 1984-12-03 Philips Nv Inrichting voor het maken van een foto-, diarespektievelijk filmafbeelding van een televisiebeeld.
US4583113A (en) * 1983-08-26 1986-04-15 Rca Corporation Progressive scan television display system employing interpolation in the luminance channel
JPS60114090A (ja) * 1983-11-26 1985-06-20 Toshiba Corp 垂直輪郭補正装置
NL192488C (nl) * 1983-12-05 1997-08-04 Philips Electronics Nv Informatiegever en informatie-ontvanger met overdracht van extra informatie behorend bij de televisie-rasteraftastinrichting.
US4623913A (en) 1984-04-13 1986-11-18 Rca Corporation Progressive scan video processor
US4608594A (en) * 1984-05-25 1986-08-26 Rca Corporation Television receiver using non-interlaced scanning format with motion compensation
US4593315A (en) * 1984-05-29 1986-06-03 Rca Corporation Progressive scan television receiver for non-standard signals
US4649568A (en) * 1984-10-22 1987-03-10 Polaroid Corporation Reconstitution of images
EP0179594A1 (de) * 1984-10-23 1986-04-30 EMI Limited Bildsignalverarbeitung
US4646133A (en) * 1984-12-18 1987-02-24 Zenith Electronics Corporation Adaptive comb filter and interpolator
US4670772A (en) * 1984-12-28 1987-06-02 Rca Corporation Raster distortion correction for progressive scan television system
US4706113A (en) * 1985-02-18 1987-11-10 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Contour detecting filter device using PAL samples of composite video signals without separation of luminance signals therefrom
US4639763A (en) * 1985-04-30 1987-01-27 Rca Corporation Interlace to non-interlace scan converter for RGB format video input signals
US4672445A (en) * 1985-05-29 1987-06-09 Rca Corporation Progressive scan processor employing interpolation in luminance channel controlled by a motion signal and a vertical detail representative signal
US4663653A (en) * 1985-11-22 1987-05-05 Rca Corporation Vertical detail enhancer
US4724485A (en) * 1986-09-29 1988-02-09 National Biomedical Research Foundation Television scanning with improved resolution
US4698675A (en) * 1986-09-29 1987-10-06 Rca Corporation Progressive scan display system having intra-field and inter-field processing modes
EP0278012A1 (de) * 1987-02-06 1988-08-17 Deutsche ITT Industries GmbH Steuerschaltung fur eine Speicheranordnung
US4965661A (en) * 1988-08-04 1990-10-23 Scientific-Atlanta, Inc. Method and apparatus for increasing the definiton of an NTSC video signal using an augmentation channel
GB8721565D0 (en) * 1987-09-14 1987-10-21 Rca Corp Video signal processing system
US4941045A (en) * 1988-10-11 1990-07-10 Scientific-Atlanta, Inc. Method and apparatus for improving vertical definition of a television signal by scan conversion
US4989091A (en) * 1988-11-16 1991-01-29 Scientific-Atlanta, Inc. Scan converter for a high definition television system
US5016103A (en) * 1989-08-17 1991-05-14 Zenith Electronics Corporation Spatial scan converter with vertical detail enhancement
EP0444368B1 (de) * 1990-02-28 1997-12-29 Texas Instruments France Ein SIMD-Prozessor als digitales Filter
JP2954328B2 (ja) * 1990-06-27 1999-09-27 株式会社日立製作所 映像信号の記録再生装置
KR0133515B1 (ko) * 1990-07-21 1998-04-22 구자홍 수직/수평 윤곽 보정시스템
US5175619A (en) * 1990-11-26 1992-12-29 Thomson Consumer Electronics, Inc. Progressive scan television system using luminance low frequencies from previous field
KR930011844B1 (ko) * 1991-01-22 1993-12-21 삼성전자 주식회사 영상신호의 2차원 내삽에 의한 보간 및 주사선 변환회로
JPH0589594A (ja) * 1991-09-30 1993-04-09 Sony Corp ビデオデイスク再生装置
GB2304014B (en) * 1995-07-25 1997-08-20 Winbond Electronics Corp Method and apparatus for uniformly scaling a digital image
US5621870A (en) * 1995-07-26 1997-04-15 Winbond Electronic Corp. Method and apparatus for uniformly scaling a digital image
KR100195129B1 (ko) * 1996-02-21 1999-06-15 윤종용 가정용 hdtv 카메라를 위한 수직라인 배속 변환방법 및 그 회로
JP3836198B2 (ja) * 1996-10-31 2006-10-18 株式会社フィリップスエレクトロニクスジャパン Y/c分離装置
US6052157A (en) * 1997-08-04 2000-04-18 Innovision Labs System and method for separating chrominance and luminance components of a color television system
JP2006221120A (ja) * 2005-02-09 2006-08-24 Koji Sasaki ピアノ用補助ペダル装置

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2110900A (en) * 1981-12-03 1983-06-22 Sony Corp Double scanning non-interlace television receiver with a vertical aperture correction circuit

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4096516A (en) * 1977-03-25 1978-06-20 Rca Corporation Electronic signal processing apparatus
US4245237A (en) * 1979-05-11 1981-01-13 Rca Corporation Controllable non-linear processing of video signals
JPS57111177A (en) * 1980-12-26 1982-07-10 Sony Corp Television picture receiver
AU549207B2 (en) * 1981-02-12 1986-01-16 Sony Corporation Double-scanning non-interlaced colour television display
US4429327A (en) * 1981-07-31 1984-01-31 Rca Corporation Compatible television system with increased vertical resolution
US4400719A (en) * 1981-09-08 1983-08-23 Rca Corporation Television display system with reduced line-scan artifacts
JPS5879378A (ja) * 1981-11-05 1983-05-13 Sony Corp テレビジヨン受像機
US4415931A (en) * 1982-03-18 1983-11-15 Rca Corporation Television display with doubled horizontal lines
US4583113A (en) * 1983-08-26 1986-04-15 Rca Corporation Progressive scan television display system employing interpolation in the luminance channel

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2110900A (en) * 1981-12-03 1983-06-22 Sony Corp Double scanning non-interlace television receiver with a vertical aperture correction circuit

Also Published As

Publication number Publication date
CS624784A2 (en) 1988-09-16
GB2145603B (en) 1988-01-06
PT79122A (en) 1984-09-01
JPS6070890A (ja) 1985-04-22
GB2145603A (en) 1985-03-27
DE3431200C2 (de) 1989-06-29
DE3431200A1 (de) 1985-03-07
FR2551292A1 (fr) 1985-03-01
AU3202984A (en) 1985-02-28
KR910000548B1 (ko) 1991-01-26
IT8422422A0 (it) 1984-08-24
IT1175641B (it) 1987-07-15
FR2551292B1 (fr) 1989-12-22
IT8422422A1 (it) 1986-02-24
ES535417A0 (es) 1986-04-01
CS265207B2 (en) 1989-10-13
AU570994B2 (en) 1988-03-31
ATA273284A (de) 1990-06-15
PT79122B (en) 1986-06-03
ES8606769A1 (es) 1986-04-01
JPH0262079B2 (de) 1990-12-21
CA1245341A (en) 1988-11-22
HK31193A (en) 1993-04-08
KR850002192A (ko) 1985-05-06
GB8420974D0 (en) 1984-09-19
US4558347A (en) 1985-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT391967B (de) Farbfernsehwiedergabegeraet
EP0445177B1 (de) Kompatibles fernsehübertragungsverfahren
DE69325490T2 (de) Fernsehsignalverarbeitungsschaltung
DE69603268T2 (de) Luminanz/chrominanz trennungsfilter mit gemeinsamen verzögerungselement
DE3617924C2 (de) Videosignalsystem für zeilensprunglose Abtastung
DE69221744T2 (de) Videorauschverminderungssystem mit Verwendung mehrerer Frequenzbänder
DE69608410T2 (de) Verfahren zur erzeugung eines aus einem standardbandbreite-farbfernsehsignal erzeugten farbvideosignals mit erhöhter vertikaler auflösung
DE69220391T2 (de) Zweibereichs-Progressive-Scan-Konverter mit Rauschreduktion
EP0175860B1 (de) Verfahren zur kompatiblen Auflösungserhöhung für Farbfernsehübertragungssysteme mit Reduzierung der Übersprechstörungen bei bewegungsadaptiver Bildverarbeitung
DE3702661A1 (de) Fernsehsystem fuer progressive abtastung
DD292352A5 (de) Anordnung zum empfangen eines fernsehsignals
DD292795A5 (de) Anordnung zur verarbeitung eines fernsehsignals zur reduzierung diagonaler bildartefakte
DE3717330C2 (de) Video-Signalverarbeitungsschaltung
DD292797A5 (de) Anordnung zur verarbeitung eines breitbild-fernsehsignals mit einem interpolator zur reduzierung von bildartefakten
DD295476A5 (de) Fernsehuebertragungssystem
AT395667B (de) Farbfernsehwiedergabegeraet
DE68927597T2 (de) Schaltung zur Verarbeitung eines Videosignals
DE3330570A1 (de) Doppelabtastender zeilensprungfreier fernsehempfaenger
DE3821398C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Trennen von Leuchtdichte- und Farbsignal eines Farbfernsehsignalgemisches
DE69120770T2 (de) Fortlaufendes Fernsehen für Mehrfarbnormen
DE3341393C2 (de) Verfahren zum Übertragen eines Fernsehsignals höherer Auflösung
DE69902962T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von Videosignal mit Zeilensprungabtastung in ein Videosignal mit fortlaufender Abtastung
DE3924249A1 (de) Bewegungs-erfassungsschaltung
DE3786581T2 (de) Kodierung und dekodierung von digitalen videokomponentensignalen.
DD292804A5 (de) Schaltungsanordnung zum verbinden und trennen von komponentenbestandteilen eines videosignals

Legal Events

Date Code Title Description
ELA Expired due to lapse of time