AT390491B - Schaltwegbegrenzer fuer einen kugelhahn - Google Patents

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AT390491B
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/06Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary with plugs having spherical surfaces; Packings therefor
    • F16K5/0647Spindles or actuating means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
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Description

Nr. 390 491
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schaltwegbegrenzer für einen Kugelhahn mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Kugelhähne dieser Art sind in vielen Bauformen bekannt. Nach einer neuen verbindlichen amtlichen Vorschrift ist nun vorgesehen, daß bei solchen Kugelhähnen, insbesondere wenn sie im Zusammenhang mit Gasinstallationen verwendet werden, die Endstellungen des Drehbereiches bzw. Drehwinkels durch feste Anschläge begrenzt sein müssen. Die Offen- und die Geschlossenstellung des Absperrkörpers muß erkennbar sein. Dies muß auch bei abgenommenem Bedienungsgriff gewährleistet sein. Das Integrieren des Anschlagsystemes und der alleinigen Stellungsanzeige in den Bedienungsgriff ist nach diesen neuen Vorschriften unzulässig. Soweit der wesentliche Inhalt dieser neuen Vorschrift Auch die bereits früher zugelassenen Kugelhähne werden nun nicht mehr toleriert, wenn sie nicht genau nach der erwähnten Vorschrift gebaut sind. Diese Auflage ist vom Sicherheitsstandpunkt her gesehen sicherlich richtig und zu begrüßen. Diese Vorschrift bedingt nun aber, daß alle vor Inkrafttreten dieser neuen Vorschrift eingebauten und zulässigen Kugelhähne praktisch ausgetauscht werden müssen, das mit einem sehr hohen Arbeits- und Kostenaufwand verbunden ist
Die Erfindung zielt nun darauf ab, eingedenk und unter Berücksichtigung dieser neuen Vorschriften einen Schaltwegbegrenzer für Kugelhähne vorzuschlagen, der hinsichtlich seines Aufbaues außerordentlich einfach ist und mit welchem auch bereits eingebaute und schon früher zugelassene Kugelhähne nachgerüstet werden können, so daß sie dann den neuen Vorschriften entsprechen, all dies, ohne daß dazu besondere Werkzeuge eingesetzt werden müssen oder gar Eingriffe in das Leitungssystem notwendig sind. Auch die beim Handel und beim Handwerker lagernden Hähne sollen damit nachgerüstet werden können und die den Herstellerbetrieb verlassenden Hähne sind ebenfalls in dieser Weise ausgerüstet Erfindungsgemäß gelingt die Lösung dieser komplexen Aufgabe durch eben jene Maßnahmen, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 sind.
Zur Veranschaulichung der Erfindung wird diese anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert ohne die Erfindung darauf einzuschränken. Es zeigen: Fig. 1 ein Kugelhahn im Längsschnitt und Fig. 2 in Ansicht; Fig. 3 die Durchführung der Spindel mit dem Schaltwegbegrenzer und dem Schaltgriff, dargestellt nach Art einer Explosionszeichnung; Fig. 4 den Schaltwegbegrenzer in Draufsicht und in Fig. 5 in Seitensicht; Fig 6 die Draufsicht auf die Spindel bei abgenommenem Schaltgriff; Fig. 7 den Schaltgriff in Ansicht, zum Teil geschnitten und Fig. 8 eine Teiluntersicht
Der Kugelhahn, in der Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 in Ansicht dargestellt, besitzt ein aus den beiden Teilen (1) und (2) gebildetes Gehäuse (23), in welchem zwischen den Dichtringen (3) die Kugel (4) mit ihrer Durchlaßöffnung (5) um eine hier vertikale Achse drehbar gelagert ist Über eine im Teil (1) des Gehäuses (23) vorgesehene Durchführung (6) ist eine mit der Kugel (4) in formschlüssiger Verbindung stehende Spindel (7) nach außen geführt, die im Bereich der Durchführung (6) mit Dichtringen (8) abgedichtet ist. Der außerhalb des Gehäuses (23) bzw. der Durchführung (6) liegende Abschnitt (9) der Spindel (7) besitzt einen Querschnitt der von der Rotationssymmetrie abweicht und der hier zwei zueinander parallele Paßflächen (10) besitzt die ihrerseits parallel zur Achse der Spindel verlaufen. An der Außenseite des Gehäuses (23), hier im Bereich der Durchführung (6), sind zwei diametral zueinander liegende Anschläge (11) (Fig. 6) angeformt
Auf den Abschnitt (9) der Spindel (7) ist ein Schaltgriff (12) aufsteckbar, der eine Aufstecköffnung (13) besitzt, deren Querschnitt zum Querschnitt des Abschnittes (9) korrespondierend ausgebildet ist Am unteren Rand des diese Aufstecköffnung (13) umgebenden Teil des Schaltgriffes (12) sind hier zwei Anschlagnasen angeformt, die bei aufgestecktem Schaltgriff (12) mit den Anschlägen (11) am Gehäuse (23) in der Weise Zusammenwirken, daß beim Verstellen der Kugel (4) in ihre Offen- bzw. Schließstellung der Schaltgriff (12) stets auf Anschlag gefahren wird, wobei er dann entweder parallel zu der an den Hahn angeschlossenen Leitung verläuft oder rechtwinklig dazu seitlich absteht. Diese Anschlagstellungen und diese Stellungen des Schaltgriffes entsprechen den Offen- bzw. Schließstellungen der Kugel (4). Mittels einer Schraube (15) ist der Schaltgriff (12) mit der Spindel (7) verschraubbar.
Um sicherzustellen, daß auch bei, aus welchen Gründen immer, abgenommenem Schaltgriff (12) und bei Verwendung eines anderen Schaltwerkzeuges die Kugel (4) sicher in ihrer Offen- bzw. Schließstellung bei der Betätigung der Spindel (7) gefahren ist, ist hier ein Schaltwegbegrenzer (16) vorgesehen, der in den Fig. 4 und 5 in zwei verschiedenen Ansichten gezeigt ist. Es handelt sich hier um einen Blechkörper. Das Wort "Blech" beinhaltet hier weniger eine besondere Materialangabe (Metall oder Kunststoff) als vielmehr die Aussage, daß es sich hier um einen relativ dünnwandigen Körper handelt. Dieser Schaltwegbegrenzer besitzt eine Aufnahmeöffnung (17), deren Umfangskontur korrespondierend zur Querschnittskontur des Abschnittes (9) der Spindel (7) ausgebildet ist und die hier von den Stirnseiten (18) lippenartiger Ausstanzung (20) gebildet sind, die durch Einschnitte (19) geformt sind. Die in diametraler Richtung jeweils gemessene lichte Weite zwischen solchen Stirnseiten (18) der Ausstanzungen (20) sind dabei um ein geringes Maß größer als der korrespondierende Durchmesser des Abschnittes (9) der Spindel (7), so daß, wenn dieser Blechkörper auf den Abschnitt (9) der Spindel (7) aufgedrückt wird, diese lippenartigen Ausstanzungen (20) entgegen der Richtung, in der dieser Teil aufgeschoben wird, sich etwas verbiegen, so daß diese Ausstanzungen (20) eine Art Sperriegel oder Widerhaken bilden, die verhindern, daß dieser auf den Abschnitt (9) aufgeschobene und aufgedrückte Schaltwegbegrenzer (16) ohne Zerstörung wieder abgenommen werden kann. Bei Kugelhähnen, die erst produziert werden, ist es unter Umständen möglich und auch zweckmäßig, in diesen Abschnitt (9) der Spindel (7) eine Nut einzuarbeiten, in welchen diese lippenartigen Ausstanzungen (20) bzw. deren Stirnseiten (18) -2-

Claims (5)

  1. Nr. 390 491 einrasten können. Der hier in den Fig. 4 und 5 gezeigte Schaltwegbegrenzer (16) besitzt einen umgebördelten Rand (21), der in die Anschlagnasen (22) übergeht, die hinsichtlich ihrer Anschlagflächen, Größe und relativen Lage zur Aufnahmeöffnung (17) den Anschlagnasen (14) am Schaltgriff (12) in korrespondierender Weise entsprechen. Die Dreh- bzw. Winkelbewegung der Spindel (7) und damit der Kugel (4) wird dank dieses Schaltwegbegrenzers (16) daher in der Weise begrenzt, wie dies durch die Anschlagnasen (14) des Schaltgriffes (12) geschieht, so daß auch bei entferntem Schaltgriff und Verwendung eines anderen Betätigungswerkzeuges die Kugel (4) stets auf Anschlag gefahren werden kann und auf diese Weise sichergestellt ist, daß der Kugelhahn entweder ganz offen oder ganz geschlossen ist. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind an der Durchführung (6) äußere Anschläge (11) angeformt. Anschläge für diesen Zweck können auch anders ausgebildet sein: Beispielsweise könnte der obere Rand der Durchführung (6) zinnenartig abgestuft sein und in die durch diese zinnenartigen Abstufungen gebildeten Randlücken greifen korrespondierende Anschlagnasen des Schaltgriffes ein. In diesem Fall dient als Schaltwegbegrenzer eine flache Scheibe mit radial vorspringenden Anschlagnasen, die in diese Lücken eingreifen. In allen Fällen und unabhängig von der jeweiligen konkreten konstruktiven Gestaltung sind Anschläge und Anschlagnasen (11), (14), (22) in Verbindung mit den Paßflächen (10) des Abschnittes (9) der Spindel (7) paarweise vorgesehen, so daß die miteinander in Wirkverbindung tretenden Teile einander eindeutig zugeordnet sind, wie immer sie auch gepaart werden. Besitzt der Abschnitt (9) der Spindel (7) hier zwei parallele Paßflächen (10), so ist es auch denkbar, hier andere Querschnittsformen für diesen Abschnitt (9) zu wählen, die in der Ebene der Schaltbewegung eine formschlüssige Verbindung zwischen Betätigungswerkzeug und Spindel ermöglichen. Bei neu zu fertigenden Kugelhähnen dieser Art ist es eventuell zweckmäßig, auf der oberen Stirnseite des Abschnittes (9) noch eine rinnenartige Markierung einzuarbeiten, die zusätzlich die Stellung der Kugel innerhalb des Gehäuses (23) anzuzeigen vermag. PATENTANSPRÜCHE 1. Schaltwegbegrenzer für einen Kugelhahn mit einem Gehäuse und mit einer im Gehäuse mittels einer durch das Gehäuse nach außen geführten Spindel drehbar gelagerten Kugel, wobei der Querschnitt des außerhalb des Gehäuses liegenden Abschnittes der Spindel einen von der Rotationssymmetrie abweichende Form aufweist und vorzugsweise mindestens eine zur Achse der Spindel parallel liegende Paßfläche besitzt und am Gehäuse im Bereich der Durchführung der Spindel Anschläge vorgesehen sind, welche zur Begrenzung des Drehwinkels der Kugel mit mindestens einer Anschlagnase an einem auf die Spindel aufsteckbaren Schaltgriff Zusammenwirken, wobei der Schaltgriff eine zum Querschnitt des außen liegenden Abschnittes der Spindel korrespondierende Aufstecköffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltwegbegrenzer (16) aus einem scheibenartigen Blechkörper besteht mit einer zum Querschnitt des außen liegenden Abschnittes (9) der Spindel (7) korrespondierenden Aufstecköffnung (17), wobei diese Aufstecköffnung (17) zumindest über einen Teil ihres Umfanges von der Stirnseite (18) einer lippenartigen Ausstanzung (20) gebildet ist und die auf die freie Stirnseite (18) der lippenartigen Ausstanzung (20) bezogene lichte Weite dieser Aufstecköffnung (17) um ein geringes Maß kleiner ist als der dazu korrespondierende Durchmesser des äußeren Abschnittes (9) der Spindel (7) und der Blechkörper mindestens eine Anschlagnase (22) aufweist, die hinsichtlich ihrer Form bzw. ihrer Anschlagflächen und relativen Lage zur Aufstecköffnung (17) jenen des Schaltgriffes (12) entspricht und der Blechkörper zwischen Gehäuse (23) und Schaltgriff (12) liegt.
  2. 2. Schaltwegbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine Aufstecköffnung (17) zur Gänze von Stirnseiten (18) von lippenartigen Ausstanzungen (20) begrenzt ist (Fig. 4).
  3. 3. Schaltwegbegrenzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er am Rand der Durchführung (6) des Gehäuses (23) für die Spindel (7) aufliegt.
  4. 4. Schaltwegbegrenzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er einen umgebördelten, den Rand der Durchführung (6) des Gehäuses (23) für die Spindel (7) übergreifenden Bord (21) aufweist, an welchen die Anschlagnasen (22) anschließen. -3- 5 Nr. 390 491
  5. 5. Schaltwegbegrenzer nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten (18) der lippenartigen Ausstanzungen (20) in eine am äußeren Abschnitt (9) der Spindel (7) eingearbeitete Nut einrasten. Hiezu 1 Blatt Zeichnung -4-
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011133121A1 (en) * 2010-04-22 2011-10-27 Valf Sanayii A.S. Ball valve with stop
RU183707U1 (ru) * 2017-07-27 2018-10-01 Дмитрий Олегович Левин Устройство ограничения хода шпинделя
US11098783B2 (en) 2018-08-03 2021-08-24 Thyssenkrupp Bilstein Gmbh Vibration dampers, shut-off valves, and methods for filling vibration dampers
IT202100024959A1 (it) * 2021-09-29 2023-03-29 Greiner Spa Valvola

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