AT389680B - Anhaenger zum abschleppen von fahrzeugen - Google Patents

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/12Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for salvaging damaged vehicles
    • B60P3/125Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for salvaging damaged vehicles by supporting only part of the vehicle, e.g. front- or rear-axle
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Description

Nr. 389680
Die Erfindung bezieht sich auf einen Anhänger zum Abschleppen von Fahrzeugen, der ein mit Rädern und einer Deichsel versehenes Fahrgestell auf weist, auf dem eine Hubeinrichtung mit einer Aufnahme für den Vorderoder Hinterteil eines abzuschleppenden Fahrzeuges vorgesehen ist.
Derartige Einrichtungen bzw. Anhänger werden beispielsweise im Werkstättenbereich zum Verschieben von Fahrzeugen eingesetzt, wobei gleichzeitig ein Anheben von Fahrzeugen, beispielsweise zum Wechsel von Reifen, vorgenommen werden kann. Fiir das Abschleppen von Fahrzeugen ist es bereits bekannt, eine derartige Einrichtung so auszubilden, daß ein relativ flachbauender schwenkbarer Stützarm an einem Fahrwerk angelenkt ist, welcher hydraulisch hochgeschwenkt werden kann. Bedingt durch die Kreisbewegung des freien Endes dieser schwenkbaren Stütze ist das Positionieren derartiger Einrichtungen nicht ohne Schwierigkeiten möglich und insbesondere bei großen und schweren Fahrzeugen wird auf die Abschleppeinrichtung ein Kippmoment ausgeübt, da die Stützräder der Einrichtung nicht unterhalb der Abstützstelle liegen. Eine Einrichtung, bei welcher die Stützräder unmittelbar unter der Abstützstelle am Fahrzeug liegen, scheitert daran, daß die lichte Höhe vieler Fahrzeuge nur sehr kleine Laufräder zuläßt, welche beim Abschleppen im Straßenverkehr zu Störungen Anlaß geben. Um einen Abtransport mit den Straßenverkehr nicht behindernder höherer Geschwindigkeit zu ermöglichen, wären wesentlich größere Laufräder erforderlich, und derartige Einrichtungen lassen sich nicht mehr ohne weiteres unterhalb von abzuschleppenden Großfahrzeugen, wie beispielsweise LKWs oder Omnibussen, einschieben.
Bekannte Konstruktionen sind so ausgebildet, daß das abzuschleppende Fahrzeug mit Hilfe von zwei getrennten Hebeböcken angehoben wird, welche aber außerhalb neben den Rädern aufgestellt werden müssen, um den Raum unterhalb der Achse für das Einschieben des Abschleppkarrens freizuhalten. Dabei kommt entweder die Achse direkt auf dem Karren zu liegen oder aber kann eine Auflage auf 2 x 2 Gabeln erfolgen, welche unter die Räder greifen. Mindestens für den Hebevorgang benötigt man links und rechts von der anzuhebenden Achse des abzuschleppenden Fahrzeuges je fast eine volle Spurbreite, so daß zeitweise drei volle Fahrspuren blockiert sind. Eine derartige Abschleppeinrichtung ergibt aber schon bei der Aufstellung der Hebeböcke Schwierigkeiten, wenn kein Platz neben einer Seite des abzuschleppenden Fahrzeuges vorhanden ist. Es kann zeitweise auch eine breitere Straße abgesperrt sein.
Aus der DE-OS 26 20 128 ist ein Abschleppnachläufer bekanntgeworden, der das abzuschleppende Fahrzeug mittels einer Hydraulik über eine Kette anhebt, die beispielsweise an der Achse eingehängt wird, wobei diese Einrichtung nicht für schwere Fahrzeuge verwendbar ist, da die Aufnahme großer Lasten auf diese Weise nicht durchführbar ist. Die US-PS 3 501 165 zeigt und beschreibt ein Transportfahrzeug, welches nach Absenken der Ladefläche erlaubt, unter eine auf Stützen abgestützte Lastenpalette zu fahren, und nach Anheben der Ladefläche und Einziehen der Stützen diese Lastenpalette zu transportieren.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine einfache, leicht zu positionierende Einrichtung zu schaffen, welche auch Großfahrzeuge, wie Lastkraftwagen und Omnibusse, sicher abzuschleppen erlaubt, ohne daß hiebei die Breite im Straßenverkehr vergrößert wird. Gleichzeitig soll die erfindungsgemäße Einrichtung ein Abschleppen mit höherer Geschwindigkeit erlauben. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die Hubeinrichtung gesonderte Laufräder sowie mindestens vier nach unten bis zur Fahrebene der Räder des Anhängers teleskopisch ausfahrbare Hubbeine aufweist, die außerhalb der Spurweite der Räder des Anhängers angeordnet und auf eine Höhe oberhalb der Fahrebene der Laufräder der Hubeinrichtung einziehbar sind, und daß die Hubeinrichtung auf dem Fahrgestell des Anhängers lösbar angebracht ist Dadurch, daß die Hubeinrichtung vom Fahrgestell des Anhängers lösbar ist, läßt sich die Hubeinrichtung selbst als überaus flachbauender verfahrbarer Teil ausbilden, welcher gesondert unter das äbzuschleppende Fahrzeug geschoben werden kann. Die Laufräder der Hubeinrichtung können hiebei relativ klein und der maximalen Höhe angepaßt ausgebildet sein, da diese Laufiüder beim Abschleppen nicht benötigt werden. Die gesonderten Laufiräder der Hubeinrichtung dienen hiebei lediglich der geeigneten Positionierung der Hubeinrichtung, worauf das Fahrzeug unter Verwendung der an - der Hubeinrichtung angeordneten, teleskopisch ausfahrbaren Hubbeine angehoben werden kann. Die Anhebung erfolgt hiebei so weit, daß das Fahrgestell des Anhängers unter die Hubeinrichtung gefahren werden kann, wofür die Spurweite der Räder des Fahrgestelles innerhalb der lichten Weite der teleskopisch ausfahrbaren Hubbeine bemessen ist. Das Fahrgestell des Anhängers selbst kann dann wesentlich größere Räder aufweisen, so daß der sichere Transport auf der Straße gewährleistet ist. Die Trennung bzw. Lösung der Hubeinrichtung vom Fahrgestell kann hiebei gleichfalls mittels der teleskopisch ausfahrbaren Hubzylinder bzw. Hubbeine vorgenommen werden. Die Hubbeine werden zu diesem Zweck ausgefahren, wonach das Fahrgestell abgezogen werden kann. Anschließend können die Hubbeine wiederum eingezogen werden, wobei, sobald die Hubbeine unter die Fahrebene der Laufräder eingezogen sind, die Hubeinrichtung mittels ihrer Laufräder verschoben und positioniert werden kann. Dabei sind an der Hubeinrichtung wenigstens vier teleskopisch ausfahrbare Hubbeine festgelegt, so daß sich eine exakte Positionierung und Anhebung des abzuschleppenden Fahrzeuges leicht vornehmen läßt Für das Abschleppen wird das Fahrgestell des Anhängers unter die Hubeinrichtung eingeschoben und die Hubeinrichtung durch Einziehen der teleskopisch ausfahrbaren Hubbeine auf den Anhänger abgesenkt
Die Festlegung der Hubeinrichtung am Fahrgestell des Anhängers erfolgt in vorteilhafter Weise dadurch, daß auf dem Fahrgestell ein vorzugsweise von einem Drehkranz gebildeter Vorsprung angeordnet ist welcher mit einer Ausnehmung der Hubeinrichtung in Eingriff bringbar ist, wobei erfindungsgemäß zur Erleichterung der Verbindung der Vorsprang und die Ausnehmung konisch ausgebildet sein können. -2-
Nr. 389680
Eine besonders niedrige Bauhöhe der Hubeinrichtung ergibt sich, wenn der Durchmesser der Laufräder der Hubeinrichtung höchstens etwa der Höhe der Hubeinrichtung entspricht. Die Laufräder ragen hiebei in dem für das Verfahren erforderlichen Ausmaß über die Unterkante der Hubeinrichtung vor, wobei lediglich darauf geachtet werden muß, daß die Hubbeine über die Fahrebene einziehbar sein sollen, um ein Verfahren der Hubeinrichtung S zu ermöglichen. Das Anheben des abzuschleppenden Fahrzeuges kann durch Lagerböcke an der Oberseite der Hiiheinrichtung bewirkt werden. In besonders schonender Weise und um Beschädigungen am abzuschleppenden Fahrzeug zu vermeiden, kann in an sich bekannter Weise mit ausfahrbaren Zinken gearbeitet werden, wobei mit Vorteil die Hubeinrichtung parallel zu ihren Laufradachsen verlaufende rohrförmige Träger auf weist, in welchen als Aufnahme für die Räder eines abzuschleppenden Fahrzeuges dienende Zinken verschiebbar gelagert sind. Bei 10 dieser Ausgestaltung ergibt sich der wesentliche Vorteil, daß die Zinken beim Abschleppen nicht über die Außenbreite des abzuschleppenden Fahrzeuges vorragen, so daß Behinderungen im Verkehr nicht entstehen.
In besonders einfacher Weise ist die Ausbildung so getroffen, daß die Hubeinrichtung eine Hilfsdeichsel aufweist, welche bei mit dem Fahrgestell verbundener Hubeinrichtung an einem Rahmenteil des Fahrgestelles oder der Anhängerdeichsel befestigbar ist Die Hilfsdeichsel dient hiebei der Vereinfachung der Positionierung der 15 Hubeinrichtung unter dem abzuschleppenden Fahrzeug.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert In dieser zeigen Fig, 1 einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Anhänger nach der Linie (I-I) der Fig. 2 und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie (Π-Π) der Fig. 1 durch den erfindungsgemäßen Anhänger, wobei die Hubeinrichtung auf dem Anhängerfahrgestell auf liegt Fig. 3 eine Draufsicht auf die Hubeinrichtung und Fig. 20 4 eine Draufsicht auf den Anhänger bei äbgenommener Hubeinrichtung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besitzt der Anhänger ein Fahrgestell (1) mit Rädem (2). Das Fahrgestell (1) weist eine Konsole (3) auf, auf welcher ein gegebenenfalls konischer Drehkranz (4) gelagert ist welcher mit einer entsprechenden, gegebenenfalls innen konischen Ausnehmung (5) einer Hubeinrichtung (6) zusammenwirkt. Die Hubeinrichtung (6) weist Laufräder (7) und teleskopisch nach unten ausfahrbare Hubbeine 25 (8) auf. Wie der Darstellung nach den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, sind die Hubbeine (8) bis zur Fahrebene der Räder (2) des Anhängers abgesenkt Für das Verfahren eines abzuschleppenden Fahrzeuges werden die Hubbeine (8) gegenüber der Darstellung in den Fig. 1 und 2 noch eingefahren.
Die Hubeinrichtung (6) weist parallel zu den Achsen der Laufräder (7) angeordnete Rohre (9) auf, in welchen Zinken (10) verschiebbar gelagert sind. Die Zinken (10) werden seitlich unter die mit (11) angedeuteten Reifen 30 des abzuschleppenden Fahrzeuges geschoben, wobei, wie sich aus Fig. 2 ergibt, große Zinken und entsprechend kleinere Zinken in benachbarten Rohren (9) für unterschiedliche Reifengrößen angeordnet sein können. Der Drehkranz (4), welcher an der Konsole (3) des Fahrgestelles (1) festgelegt ist ist im Eingriff mit der entsprechend ausgebildeten Ausnehmung (5) der Plattform (12) der Hubeinrichtung (6).
An der Hubeinrichtung (6) greift eine Hilfsdeichsel (13) an, wogegen am Anhängerfahrgestell (1) die für den 35 Fährbetrieb verwendete Deichsel (14) mit einer Anhängerkupplung (15) angebracht ist. Die Deichsel (14) trägt ein höhenverstellbares Stützrad (16), welches durch einen Kurbelantrieb (17) in die richtige Höhenlage verschwenkt werden kann.
In den Fig. 1 und 2 ist die Plattform (12) der Hubeinrichtung (6) auf die Arbeitsstellung zum Abschleppen eines Fahrzeuges angehoben. Für den Transport zur Einsatzstelle kann die Hubeinrichtung auf das Fahrgestell (1) 40 gesetzt werden und der Anhänger auf die Ladefläche eines Zugfahizeuges aufgeschoben bzw. angehoben werden. Die Längsträger des Fahrgestelles (1) weisen zur Erleichterung des Aufschiebens und Absetzens vom Zugfahrzeug Rollen (18) auf.
Bei der Darstellung nach Fig. 3 ist die Hubeinrichtung (6) in der Draufsicht dargestellt, wobei die Ausnehmung (5) in der Plattform (12) ersichtlich ist. 45 Wie sich aus der Draufsicht nach Fig. 3 ergibt, sind die jeweils für größere Reifen des abzuschleppenden ' Fahrzeuges zum Einsatz gelangenden Gabelzinken (10) außenliegend und auf größerem Abstand voneinander angeordnet als die kleineren Gabelzinken (10) für kleinere Reifen.
In der Draufsicht nach Fig. 4 ist wiederum der Drehkranz (4) ersichtlich, auf welchen die Ausnehmung (5) der Hubeinrichtung (6) in der Arbeitsstellung aufgesetzt wird. In Fig. 4 sind weiters die lichten Abstände der 50 teleskopisch nach unten ausfahrbaren Hubbeine (8) angedeutet, wobei der lichte Abstand der Innenkanten mit (a) bezeichnet ist. Dieser lichte Abstand (a) ist größer als die Außenbreite (b) der Räder (2), so daß bei ausgefahrenen Hubbeinen (8) der Hubeinrichtung (6) das Fahrgestell (1) unter die Hubeinrichtung (6) gefahren werden kann und durch Einziehen der Hubbeine (8) die Hubeinrichtung (6) mit dem abzuschleppenden Fahrzeug auf das Fahrgestell (1) abgesenkt werden kann. 55 -3- 60

Claims (6)

  1. Nr. 389680 PATENTANSPRÜCHE 1. Anhänger zum Abschleppen von Fahrzeugen, der ein mit Rädern und einer Deichsel versehenes Fahrgestell aufweist, auf dem eine Hubeinrichtung mit einer Aufnahme für den Vorder- oder Hinterteil eines abzuschleppenden Fahrzeuges vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (6) gesonderte Laufräder (7) sowie mindestens vier nach unten bis zur Fahrebene der Räder (2) des Anhängers teleskopisch ausfahrbare Hubbeine (8) aufweist, die außerhalb der Spurweite der Räder (2) des Anhängers angeordnet und auf eine Höhe oberhalb der Fahrebene der Lauf räder (7) der Hubeinrichtung (6) einziehbar sind, und daß die Hubeinrichtung (6) auf dem Fahrgestell (1) des Anhängers lösbar angebracht ist.
  2. 2. Anhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Fahrgestell (1) ein vorzugsweise von einem Drehkranz (4) gebildeter Vorsprung angeordnet ist, welcher mit einer Ausnehmung (5) der Hubeinrichtung (6) in Eingriff bringbar ist
  3. 3. Anhänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (4) und die Ausnehmung (5) konisch ausgebildet sind.
  4. 4. Anhänger nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Laufräder (7) der Hubeinrichtung (6) höchstens etwa der Höhe der Hubeinrichtung entspricht.
  5. 5. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (6) parallel zu ihren Laufradachsen verlaufende rohrförmige Träger (9) aufweist, in welchen als Aufnahme für die Räder (11) eines abzuschleppenden Fahrzeuges dienende Zinken (10) verschiebbar gelagert sind.
  6. 6. Anhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (6) eine Hilfsdeichsel (13) aufweist, welche bei mit dem Fahrgestell (1) verbundener Hubeinrichtung (6) an einem Rahmenteil des Fahrgestelles (1 oder der Anhängerdeichsel (14) befestigbar ist Hiezu 3 Blatt Zeichnungen -4-
AT0358185A 1985-12-10 1985-12-10 Anhaenger zum abschleppen von fahrzeugen AT389680B (de)

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