AT38744B - Verfahren und Apparat zur Erzeugung von karburiertem Wassergas. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Erzeugung von karburiertem Wassergas.

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AT38744B
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generator
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gas
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Hugo Dr Strache
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Hugo Dr Strache
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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description


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Die Rohre müssen ab stark gewählt werden, dass ihr Material ausreicht, die erforderliche Wärmemenge aufzuspeichern und die   Oberfläche   der Rohre muss derart gross gewählt sein, dass diese Wärmemenge in den wenigen Minuten der Warmblaseperiode aufgenommen wird. Sowohl der Vorgang als die Konstruktion ist daher bei diesem Verfahren ganz anders als bei der Vergasung in gewöhnlichen Ölgasretorten. Auch dienen die genannten Rohre nicht zur Vergasung, sondern nur zur Verdampfung des Öles, während die Vergasung erst in der Fixierkammer erfolgt. Zweckmässig ist es, die Rohre in mehreren Lagen übereinander in schwach geneigter Stellung anzuordnen, so dass das oben einfliessende 01 sämtliche Rohrlagen zu passieren hat und dabei sicher verdampft. 



   Zur Ausführung des obigen Verfahrens dient der auf der beiliegenden Zeichnung ver-   ansohaulichte   Apparat : In dem Generator 1 wird das Wassergas in der üblichen Weise, jedoch durch Einleiten des Wasserdampfes ausschliesslich von unten her, erzeugt ; 2 ist ein Dreiwegventil (zweckmässig hydraulisch), welches beim Warmblasen gehoben ist und daher das Generatorgas nicht in den Verdampfer   3,   sondern in den Unterteil der Fixierkammer 4 gelangen lässt. Der Umgangsschieber 5 ist hiebei geschlossen. Zur Verbrennung des Generatergases in der Fixierkammer wird bei 6 Sekundärwind und   z : lr Beheizung   des Verdampfers Tertiärwind bei 7 eingeblasen. Die Abgase entweichen, nachdem sie ihre Wärme an die Rohre des Verdampfers 3 abgegeben haben, durch das Abgasventil 8 in den Schornstein.

   Nach Abschluss des Windschiebers 9 und Senken des Dreiwegventiles 2 sowie des Ventiles 8 wird Dampf bei 10 in den Generatorunterteil   eingpblaseu.   Das in 1 erzeugte Wassergas gelangt nun durch das Rohr 11 in den Ver- 
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 passiert und durch das Rohr 15 über eine   Wassertauchung   in die Vorlage 16 gelangt, von wo er als karburiertes Wassergas entweicht. 



   Wird nun die Gaserzeugung unterbrochen und der Apparat neuerdings warm geblasen. wie vorher erwähnt, so verdampfen die in den Verdampfungsohren 24 noch vorhandenen Ölreste. Um das Austreten derselben mit den Abgasen in den Schornstein zu verhindern, ist der Hahn 14, welcher in an sich bekannter Weise selbsttätig mit den anderen   Ventilell   des Apparates gesteuert wird, während der Warmblaseperiode geschlossen. Der Öldampf entweicht während der Warm-   blaseperiode   durch einen kleinen Kühler   17   und das Kondensat sammelt sich in dem darunter aufgestellten Gefäss 18 an. Kleine Mengen des Öles werden durch die überhitzten Flächen der unteren Lagen der Verdampferrohre in Olgas zersetzt. welches sich im Kühler 17 nicht   kon-   densieren kann.

   Diese kleinen Mengen Ölgas werden in einem kleinen Gasbehälter 19 gesammelt. Derselbe ist derart belastet, dass sein Druck höher ist als der in der Fixierkammer während der   Gaseperiode herrschende Druck.   Bei Beginn der Gaseperiode wird der selbsttätig gesteuerte Hahn 14 wieder geöffnet und die   kleine Olgasmenge strömt   daher aus dem Behälter 19 ebenfalls in die Fixierkammer. Die im Gefäss 18   sich   ansammelnde kleine Olmenge wird in das Vorratsreservoir   zurückbefördert   und kann neuerdings zur    Verwendung   gelangen. 



   Zum Zwecke der Erzeugung unkarburierten Gases und der Verwendung der Fixierkammer   , \18 Dampfüberhitzer   ist eine mit dem Schieber 5 absperrbare Verbindung zwischen den Unterteilen der Fixierkammer und des Generators vorgesehen und ferner ein Rohr 20, welches hinter dem Dreiwegventil 2 abzweigt und ebenfalls in die Vorlage 76 eintaucht, jedoch mit geringerer   Tauchung   als das Rohr   1. 5.   In diesem Rohre befindet sich der Schieber   12,   welcher bei der Erzeugung   ölkarburierten   Gases stets geschlossen bleibt. Das Warmblasen erfolgt hier in gleicher Weise wie vorher beschrieben. Beim Gasen wird das Dreiwegventil. 2 wieder gesenkt, das Abgasventil 8 geschlossen und der   Umgangssclieber   5 geöffnet.

   Nun wird der Dampf durch die Dampf-   einstruniung   21 in die Fixierkammer geblasen. Der Oberteil des Verdampfers ist hiebei durch den Schieber 22 beständig abgeschlossen. Der Dampf steigt somit durch die Fixierkammer 4 
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   Generator 7 und schliesslich durch   die Rohre 11, den geöffneten Schieber 12 und das Tauchrohr 20 in die Vorlage 16. Die Tauchung des Rohres 20 ist dabei so niedrig gewählt, dass dem Dampf auf diesem Wege ein geringerer Widerstand entgegensteht als beim Entweichen durch die tiefere Tauchung des Rohres 5. Aus der Vorlage 16 entweichen sowohl das karburierte als auch das   unkarburierte   Gas durch das Rohr 23 zu den üblichen Reinigungsapparaten. 
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 des Kessels erspart wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erzeugung von karburiertem Wassergas in einem Generator mit inter- mittierendem Betrieb, bei welchem das beim Warmblasen erzeugte Generatorgas zur Olver- dampful1g und Fixierung der Öldämpfe verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die <Desc/Clms Page number 3> Verdampfung des Öles in von aussen während des Warmblasens beheizten Rohren (24) während des Gasens durch Abgabe der in dem Rohrmaterial aufgespeicherten Wärme vorgenommen und der öldampf dann in bekannter Weise mit dem Wassergas gemeinsam durch eine Fixierkammer geleitet wird.
    2. Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Generator (1), einer Fixierkammer (4) und einem über letzterer angeordneten Verdampfer (3), in welchem geneigte Rohre (24) aus wärmeaufspeicherndem Material während des Warmblasens von der Abhitze aus der Fixierkammer beheizt werden.
    3. Bei dem Apparat nach Anspruch 2 die Anordnung eines Kühlers (17) im Anschlüsse an die Verdampferrohre zu zum Zwecke der Kondensation der Oldämpfe, welche während des Warmblasens aus der im Innern der Rohre anhaftenden Olmenge entstehen.
    4. Bei dem Apparat nach Anspruch 2 die Anordnung eines kleinen Gasbehälters (19) im Anschluss an die Verdampferrohre, zum Zwecke der Aufnahme des durch Zersetzung der Oldämpfe in den Rohren während des Warmblasens entstehenden Ölgases.
    5. Apparat nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Absperrorganes zwischen dem Olgasbehälter und dem Oldampfeintrittsrohre in derartiger Kupplung mit einem der anderen Ventile des Wassergasgenerators, dass dasselbe während des Blasens geschlossen und während des Gasens geöffnet ist.
    6. Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Dreiwegventiles (2) zwischen Generator (1) und Fixierkammer (4) einerseits und Verdampfer (3) andererseits, welches während des Warmblasens die direkte Verbindung zwischen Generator und Verdampfer und während des Gasens die direkte Verbindung zwischen Generator und Fixierkammer abschliesst.
    7. Bei dem Apparat nach Anspruch 2 die Anordnung einer absperrbaren Verbindung (5) zwischen den Unterteilen der Fixierkammer und des Generators (1) sowie einer ebensolchen (20) zwischen dem Oberteil des Verdampfers (3) und des Dreiwegventiles (2) und der Vorlage (16). zum Zwecke, unkarburiertes Wassergas unter Benützung der Fixierkammer (4) als Dampf- überhitzer erzeugen zu können.
    8. Apparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitung (15) aus der Fixierkammer (4) tiefer als die vom Dreiwegventil (2) kommende Gasleitung (20) in die Vor- lage (16) eintaucht, so dass bei Erzeugung unkarburierten Gases der Dampf aus der Fixierkammer nicht direkt in die Vorlage entweichen kann, sondern den Weg des geringeren Widerstandes durch den Generator wählt.
    9. Apparat nach Anspruch 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Olverdampferrohre (24) bei Erzeugung von unkarburiertem Wassergas zur Verdampfung des Wassers dienen.
AT38744D 1908-02-14 1908-02-14 Verfahren und Apparat zur Erzeugung von karburiertem Wassergas. AT38744B (de)

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