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Beleuchtungseinrichtung mittelst einer Hochspannungslampe mit Funkenstrecke.
Gegenstand der Erfindung ist eine Beleuehtungseinrichtung mittelst einer Lampe, die von hochgespannten pulsierenden oder periodisch wechselnden Strömen gespeist wird und bei der die zwischen zwei festen Elektroden stattfindenden Entladungen die Lichtquelle bilden. Es ist in älteren Druckschriften bereits in Vorschlag gebracht worden, den von einer Ruhmkurf'-Spule gelieferten Hochspannungsfunken selbst als Lichtquelle oder, da er nur'wenig Licht aussendet und auch seine Farbe ungeeignet ist zur Erhitzung von Kohlestiiubchen zu verweuden, so dass diese in bell glühenden Zustand geraten und Licht aussenden.
Die Funkenstrecke befand sich bei diesen älteren Lampen in einer gasdicht geschlossenen Glasbirne.
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beispielsweise ein Papierblatt oder einen Hobelspan nach Abschaltung des Kondensators der Einwirkung des Hochspannungsfunkens aussetzt. Das Papier oder Spänchen entzündet
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Papiers das rotblaue Hochspannungsfunkenbüschel nur sehr wenig Licht ausstrahlt. Hieraus ergibt sich, dass die elektrische Energie in diesem Falle zu einem grossen Teile in Wärme umgesetzt wird.
Schaltet man aber parallel zur Funkenstrecke einen Kondensator, so ändert sich die
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Durchschlagsstelle etwas gebräunt aber nicht entzündet wird. Der Stromverbrauch ist hierbei etwas höher als im Falle derAbschaltung des Kondensators: die ausgesandte Lichtmenge ist aber, verglichen mit dem Mehrverbrauch an Strom beträchtlich grösser, so
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wesentlich kleiner ist.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch eine Ausführung der vorliegenden Erfindung. Die Maschine a liefert pulsierenden oder periodisch wechselnden Strom, welcher durch die Leitungen tl zu der von den Elektroden 9 und h gebildeten Funkenstrecke gelangt. Parallel zur Funkenstrecke ist mittels der Leitungen m der Kondensator e d e angeschlossen. Die beiden Elektroden werden beispielsweise durch Einschtnelzen von den nichtleitenden Rohren i gehalten, die ihrerseits mit den) nlasgehäuse/fest verbunden sind. Für die praktische Verwendung der Lampe ist es zweckmässig, das Gehäuse f gas- dicht oder doch schalldicht abzuschliessen.
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Lighting device using a high-voltage lamp with a spark gap.
The subject of the invention is a lighting device by means of a lamp, which is fed by high-tension, pulsating or periodically changing currents and in which the discharges occurring between two fixed electrodes form the light source. It has already been suggested in older publications that the high-voltage spark supplied by a Ruhmkurf coil itself should be used as a light source or, since it emits little light and its color is unsuitable for heating coal dust, so that it can be used in bell glowing state and emit light.
In these older lamps, the spark gap was located in a gas-tight sealed glass bulb.
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For example, a sheet of paper or wood chips are exposed to the action of the high-voltage spark after the capacitor has been switched off. The paper or chips ignite
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The red-blue tuft of high-voltage sparks emits very little light on paper. This means that the electrical energy in this case is largely converted into heat.
But if you connect a capacitor in parallel to the spark gap, it changes
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Puncture point is somewhat browned but not inflamed. The power consumption here is somewhat higher than in the case of switching off the capacitor: the amount of light emitted is, however, considerably greater than the additional consumption of power, like this
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is much smaller.
The drawing schematically illustrates an embodiment of the present invention. The machine a supplies pulsating or periodically changing current which passes through the lines t1 to the spark gap formed by the electrodes 9 and h. The capacitor e d e is connected in parallel with the spark gap by means of the lines m. The two electrodes are held in place by the non-conductive tubes i, for example by snapping them in, which in turn are firmly connected to the laser housing. For the practical use of the lamp it is expedient to close the housing f gas-tight or at least sound-tight.